
Instagram hat mehr als 2 Milliarden monatlich aktive Nutzer weltweit. In Deutschland nutzen rund 45 Millionen Menschen die App – Monat für Monat.
Und gerade die Altersgruppen über 35 Jahre wachsen weiter. Genau die Menschen, die sich Coaching leisten können.
Deine Zielgruppe ist da. Die Frage ist: Bist du auch da? Lass uns in dem Artikel mal auf 5 Gründe schauen, warum Instagram für dich spannend sein könnte.
Inhaltsverzeichnis
Kurz gesagt: Instagram ist mehr als hübsche Bilder – für Coaches, Trainer und Berater ist es ein Kanal, auf dem Menschen dich als Expertin erleben, dir vertrauen und zu Kundinnen werden. Und ja, Instagram lohnt sich 2026 noch: nicht als Verkaufsautomat mit viralen Garantien, sondern als Kanal, auf dem dich Wunschkunden finden und Vertrauen zu dir aufbauen – auch mit einem kleinen Account. Fünf Gründe sprechen dafür: dein sichtbares Experten-Branding, die große Formatvielfalt, Reichweite über Engagement, eine wohlwollende Community – und dass du über Suche und Entdecken aktiv gefunden wirst. Ob Instagram der richtige Kanal für dich ist, hängt von deinen Wunschkunden ab; welche Plattform zu dir passt, klärt dieser Vergleich für Coaches.
Vielleicht hast du solche Sätze schon gehört: „Ich habe 20.000 Follower und bekomme 30 Likes." Fühlt sich nach einer sterbenden Plattform an, oder?
Was da wirklich passiert: Instagram spielt Inhalte längst nicht mehr an alle Follower aus, sondern an die Menschen, die sich für das Thema interessieren – egal ob sie folgen oder nicht. Ein großer, über Jahre angesammelter Follower-Berg ist deshalb oft eine stumme Menge. Die Zahl lebt noch, die Verbindung nicht mehr.
Für Accounts, die von alten Zahlen leben, fühlt sich das wie ein Abstieg an. Für dich als Einsteigerin ist es das Gegenteil: Du brauchst keinen Follower-Berg mehr, um gesehen zu werden. Ein passender Beitrag erreicht heute auch mit einem kleinen Account genau die Menschen, die dein Thema suchen.
Und noch etwas hat sich verschoben: Die Zahl, an der du Instagram misst, sollte nicht die Reichweite sein, sondern die Anfrage. Warum viele Views allein nichts bringen, liest du im Artikel Views, aber keine Anfragen.
Instagram ist eine großartige Social Media Plattform für dein Personal Branding.
Dein Profil ist die Visitenkarte für deine persönliche Marke. Daher ist die erste Stellschraube immer ein optimiertes Profil, aus dem deine Expertise und Angebot auf einen Blick ersichtlich sind.
Wenn du Beiträge veröffentlichst, gehst du in gewisser Art in eine Vorleistung, denn du zeigst dein Wissen. Mische in deine Beiträge immer eine ordentliche Portion Mehrwert, um andere von deinem Wissen und Erfahrung zu überzeugen. Mehrwert bietest du auch, wenn du Humor einsetzt und andere zum Lachen bringst.
Menschen wollen Menschen vorab kennenlernen, mit denen sie Geschäfte machen. Zeige daher deine persönliche Seite in Storys und Videos. Deine Art ist einzigartig und Videos, wo du dich zeigst, sind schwer imitierbar.
Gestalte deine Postings mit starken visuellen Komponenten. Dein Ziel sollte sein, dass du andere zum Stoppen bringst, wenn sie beim Scrollen durch den Newsfeed auf deine Beiträge treffen. Dafür hast du aus statistischer Sicht nur 1,7 Sekunden Zeit.
Für die optische Wiedererkennung setzt du deine Markenfarben ein, verwendest wiederkehrende Schriften oder einen bestimmten Foto-Filter.
Im Idealfall arbeitest du mit wiederkehrenden redaktionellen Formaten, wie z.B. die Wochennews aus deiner Branche. Deine Follower gewöhnen sich daran und freuen sich auf deine Inhalte.
Du benötigst definitiv keine Hightech-Ausrüstung, auch wenn Instagram ein bildlastiges Netzwerk ist. Die absolute Basis ist ein Smartphone mit einer guten Kamera, um Fotos und Videos von dir zu erstellen.
Ich empfehle dir ein externen Mikro für dein Handy, denn - auch wenn es viele überrascht - der Ton ist bei Videos wichtiger als das Bild. Gerade wenn deine Kamera an einem Platz steht und du dich im Raum bewegst oder an der frischen Luft deine Videos drehst, merkst du die Verbesserung der Tonaufnahme spürbar. Ein Stativ mit Smartphone-Halterung verhindert, dass du zu viele Wackler im Video hast.
Mehr Equipment geht immer. Aber wozu, wenn die Basis für einen professionellen Auftritt ausreicht.
Die besondere Note erhält dein Instagram-Marketing durch deinen Ideenreichtum, gepaart mit ein wenig Mut zur Selbstinszenierung.
Inzwischen gibt es viele Tools, die dir 80 % der Arbeit abnehmen:
Aufgrund der vielfältigen Formate hast du viel Spielraum auf Instagram.
Normale Feed-Beiträge bestehen aus simplen Bildern, Grafiken oder Reels und sind das Brot-und-Butter-Marketing für dein Unternehmen.
Ich empfehle dir, wenigstens 9 - 12 Postings auf deinem Profil zu veröffentlichen, wenn du durchstartest. Dadurch gewinnen Profilbesucher einen ersten Eindruck von deinen Themen und deiner Expertise.
Neben einfachen Beiträgen bieten sich sogenannte Carousel-Postings an.
Carousels sind aufwendiger in der Content-Erstellung, denn sie bestehen aus mehreren Bildern und/oder Videos.
Carousels sind eine gute Basis für Tipps, Geschichten und Anleitungen und vor allem kannst du im vorletzten oder letzten Slide eine Handlungsaufforderung unterbringen.
Es gibt noch einen weiteren Grund, warum du unbedingt Carousels einsetzen solltest:
Instagram spielt sie im Feed meist zweifach aus. Einmal testet der Algorithmus dein erstes Bild und blendet in einer nächsten Runde den zweiten Slide ein. Achte daher darauf, dass neben der Titelgrafik, auch deine zweite Folie aussagekräftig ist und neugierig macht.
Diese Postings erstellst du in erster Linie für deine bestehenden Follower.
Durch den gezielten Einsatz von Hashtags erreichst du auch Menschen, die nicht zwar nicht deinem Profil, aber den im Post verwendeten Hashtags folgen.
Du kannst in Feed-Posts Personen verlinken und Orte taggen, um die Sichtbarkeit deiner Beiträge zu erhöhen.
Social-Media-Kanäle bieten selten Formatieren (Überschriften, Aufzählungen, etc) für den Beitragstext. Verwende stattdessen Emojis und Sonderzeichen, um deine Texte optisch zu strukturieren.
Die Plattform verwehrt dir, einen klickbaren Link im Beitragstext zu verwenden.
Links kannst du nur in privaten Nachrichten, Storys oder in der Profilbeschreibung einsetzen. Du benötigst eine Prise Einfallsreichtum, um Menschen auf deine Website zu lenken. Deswegen liest du auch oft die Aufforderung, dass man gerne eine private Nachricht schreiben soll.
Streng genommen, zählen Collabs zu den normalen Feedbeiträgen. Sie bekommen dennoch eine separate Erwähnung, denn mit diesem Feature veröffentlichst du gemeinsam mit bis zu fünf anderen Profilen einen Beitrag. Früher war nur ein Partner möglich – inzwischen kannst du mehrere Menschen einladen.
Der gemeinsame Post erscheint auf allen beteiligten Accounts und kann dort kommentiert werden. Egal, wo kommentiert wird, alle Kommentare erscheinen auf allen Postings.
Nutze die Möglichkeit zur Zusammenarbeit, wenn du
Was sind Reels? Reels sind kurze Hochkant-Videos, die durch schnelle Schnitte und trendige Sounds gekennzeichnet sind.
Reels erstellst du unkompliziert direkt in der Instagram-App. Dort stehen dir auch diverse Filter, Sticker und Bearbeitungsmöglichkeiten zur Verfügung, so dass deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt sind.
Selbstverständlich kannst du Videos auch mit deinem Smartphone oder einer Kamera aufnehmen und in einer externen App wie InShot oder edits am Handy bearbeiten. Du lädst später das fertige Video oder einzelne Sequenzen in die App hoch.
Wichtig für Reels:
Reels machen dich nahbar, zum Beispiel wenn du in Reels deinen Arbeitstag oder Highlights aus deinem Alltag zeigst. Du kannst auch dich vorstellen oder Produkte kreativ in Szene setzt.
Reels werden einem breiteren Publikum auf Instagram ausgespielt. Analog zu TikTok berücksichtigt Instagram bei den Reels mehr die Interessen der Nutzer und spielt daher das Video einem größeren Kreis aus. Es gibt außerdem die Test-Reels, mit denen du ein Reel zuerst nur an Nicht-Follower ausspielst, um deinen Einstieg zu testen.
9 Reel-Ideen für Coaches, TrainerInnen und BeraterInnen
Viele soziale Medien bieten eine Livestreaming-Funktion. Wichtig zu wissen: Seit 2025 kannst du auf Instagram nur noch live gehen, wenn du ein öffentliches Konto mit mindestens 1.000 Followern hast – vorher konnte das jeder. Ähnlich ist es bei TikTok; auf LinkedIn musst du die Funktion erst freischalten lassen. Bist du noch unter 1.000 Followern, konzentrier dich zunächst auf andere Formate und komm später auf Live zurück.
Grundsätzlich sind Livestreams eine hervorragende Möglichkeit, mit deinen Followern in Echtzeit in Kontakt zu treten.
Ohne Umwege beantwortest du direkt die brennenden Fragen deiner Community, holst dir Feedback oder redest über Gott und die Welt.
Ebenso kannst du Followern einen exklusiven Blick hinter die Kulissen deines Unternehmens geben
Auf Instagram gehst du entweder allein oder gemeinsam mit bis zu vier weiteren Personen live. Hierfür bieten sich gemeinsame Livestreams mit Kunden oder Fachkollegen an.
Die Streams sind für 24 Stunden abrufbar und werden dann automatisch gelöscht. Du erhöhst die Lebensdauer deiner Streams, indem du den Livestream als normales Video abspeicherst und Nutzern auf der Plattform zur Verfügung stellst.
Gehst du zusammen mit Kunden in Social Media live, erhöht das die Transparenz und zeigt glaubhaft die Transformation deiner Kunden bzw. Ergebnisse deiner Arbeit.
Livestream-Teilnehmer können ihre Frage loswerden und du kannst direkt darauf eingehen und Zweifel beseitigen oder dein Publikum bestärken. Im Idealfall hast du im Anschluss einen Kunden mehr über soziale Medien.
Ein gemeinsames Live mit Fachkollegen zeigt eure Expertise und vergrößert deine Reichweite in den sozialen Medien. Deine Kollegen Werbung weisen ihr Netzwerk auch auf das Live hin. Dadurch werden Menschen außerhalb deiner eigenen Followerschaft auf dich aufmerksam.
Die Vorteile von Livestreaming auf Instagram
Du schreibst ein kurzes Script mit den wichtigsten Punkten zu deinem Thema, die du abdecken willst. Wenn du unsicher bist, grenze das Theme ein und halte dein Live kurz. Kündige dein Live vorab an, sodass deine Community informiert ist.
Wenn du dich bereit fühlst, startest du den Stream.
Sobald du dein Livestream beendest, ist deine Arbeit abgeschlossen.
Wenn du den Zugriff auf den Stream länger als 24 Stunden gewähren willst, speicherst du das Live als Video ab. Es fällt kein zusätzlicher Zeitaufwand für die Nachbearbeitung und Videoschnitt an.
Und ganz wichtig: Storys sind das Verkaufsformat auf Instagram. Hier erreichst du deine wärmsten Kontakte – die Menschen, die dir schon folgen – und führst sie mit persönlichen Einblicken, Fragen und klaren Angeboten Schritt für Schritt zum nächsten Schritt.
Mit Storys lädst du Menschen hinter die Kulissen ein und verbindest dich direkt mit deiner Community. Story sind im Hochkant-Format und bleiben 24 Stunden abrufbar.
Highlight-Storys basieren auf einer Auswahl deiner bereits veröffentlichen Storys. Diese hebst du auf deinem Profil hervor und dadurch bleiben sie auf der Plattform erhalten, bis du sie löschst.
Wenn du eine Kategorie für ein Story-Highlight erstellst, gib ihr einen aussagekräftigen Namen und wähle thematisch passende Storys aus deinem Archiv aus.
Erstelle auch ein aussagekräftiges Titelbild. Mit einem Titelbild signalisierst du das Thema und sorgst für einen konsistenten Auftritt deiner Personenmarke auf Social Media.
Im Newsfeed siehst du die Beiträge von Accounts, denen du folgst und auch und Vorschläge.
Dir werden keine Beiträge angezeigt, die auf Interaktionen von deinen Followern basieren. Du siehst folglich keinen Beitrag, weil ihn jemand aus deinem Netzwerk kommentiert, geliked oder geteilt hat.
Dieser Punkt unterscheidet sich vollkommen von sozialen Netzwerken wie Facebook und LinkedIn. Dort werden Postings dank der Interaktion im Newsfeed angezeigt und erhalten mehr Aufmerksamkeit.
Dagegen siehst du auf Instagram keinen Beitrag, weil Account XY ihn kommentiert oder geliked hat. Das bedeutet für dein Marketing, Interaktionen mit deinen Beiträgen sind für den Instagram-Algorithmus wichtig. Sie tragen aber nicht automatisch zur Viralität deiner Feed-Beiträge bei.
Wirst du selbst aktiv, d. h. du kommentierst die Beiträge von anderen Nutzern oder zu bestimmen Hashtags, beeinflusst das deine Sichtbarkeit positiv. Schreibst du gute Kommentare, werden andere Menschen neugierig auf dein Profil und folgen dir vielleicht auch.
Wenn du Instagram öffnest, ist das Erste, was du siehst, ein wunderschönes Foto aus dem Urlaub, aus dem Familienleben, von ästhetisch angerichteten Essen und süßen Haustieren.
Instagram ist ein Ort, um das Gute im Leben zu sehen. Es ist Social-Media-Kanal für die eigene Selbstinszenierung, daher pickt sich jeder die Rosinenmomente in seinem Leben raus und zeigt nur diese.
Mach dir diese positive Einstellung zu Nutze und bringe die positive sowie unterhaltsame Seite deiner Marke zum Vorschein.
Nimm dir den Freiraum und gestalte deinen Auftritt in sozialen Netzwerken nach deinem Empfinden. Auf Social Media muss nicht immer alles glatt poliert und perfekt sein. Auch auf Instagram sind diese Zeiten glücklicherweise vorbei.
Nimm den Stock aus dem Hintern und dich selbst nicht zu ernst.
Mache dir nicht über jedes winzige Detail Gedanken, wenn es um soziale Netzwerke geht. Social Media Beiträge haben auf den meisten Netzwerken nur eine geringe Halbwertzeit.
Die anderen vier Gründe drehen sich darum, dass Menschen dich erleben, wenn sie schon da sind. Grund 5 ist der, der neue Menschen überhaupt erst zu dir bringt: Instagram funktioniert längst wie eine Suchmaschine. Wie du gezielt dafür sorgst, dass man dich in der App und bei Google findet, zeige ich dir Schritt für Schritt im Artikel zur Instagram-SEO.
Leute tippen heute Themen direkt in die Instagram-Suche – nicht nur Hashtags, sondern echte Begriffe wie „Stresscoaching" oder „Bewerbung Führungskraft". Gefunden wirst du dann über die Wörter in deinem Namensfeld, deiner Bio und deinen Captions.
Dazu kommen der Entdecken-Feed und Reels, die gezielt Menschen ausgespielt werden, die dir noch gar nicht folgen. Und seit 2026 tauchen öffentliche Instagram-Inhalte auch verstärkt in der Google-Suche auf – du wirst also gleich doppelt auffindbar.
Für dich als Coach heißt das: Du wirst nicht nur gesehen, sondern von genau den Menschen gefunden, die aktiv nach deinem Thema suchen. Das sind die wärmsten Kontakte, die du dir wünschen kannst.
Instagram ist eine brillante Social Media Plattform, um deine Marke als Experte zu stärken.
Dank der hohen Nutzeraktivität und der Vielfalt an Beitragsformaten kannst du kreative und ansprechende Inhalte teilen und damit das Interesse deiner Zielgruppe wecken.
Hilfreich ist auf Social Media Netzwerken, eine konsistente Bildsprache, damit Follower sofort deine Beiträge im Newsfeed wiedererkennen.
Du entscheidest, wie viel Zeit du in das Engagement investierst und Beiträge anderer Nutzer kommentierst und Beziehungen aufbaust.
Nutze die positive Stimmung auf Instagram und traue dich, kreative Dinge im Marketing auszuprobieren. Insbesondere Reels sind perfekt, um dich selbst nicht zu ernst zu nehmen.
Oder wie ich immer zu meinem Kind sage (basierend auf dem gleichnamigen Kinderbuch): „Traue dich, Koala!“
Menschen machen Geschäfte mit Menschen. Selbst wenn dein Marketing in deinen Augen nicht perfekt ist, brems dich nicht selbst aus. Der Köder muss dem Fisch schmecken, und nicht dem Angler.
Und weil ich dir nichts verkaufen will, was nicht stimmt: Instagram ist kein Schnellkanal für deine ersten Kunden. Es baut Vertrauen und Beziehungen auf – und das braucht ein paar Monate. Am besten kombinierst du es mit direkter Ansprache: echte Gespräche in den Kommentaren und DMs, und ganz klassisch die Empfehlung zufriedener Kundinnen. Instagram macht dich sichtbar; verkauft wird im Gespräch.
Die fünf Gründe zeigen dir das Warum. Im Instagram-Intensiv-Coaching arbeiten wir am Wie: dein Profil als Eingangstür, dein Content mit System und dein Weg von Followern zu echten Kundinnen – Schritt für Schritt und ohne Druck.
Instagram-Intensiv-Coaching ansehenJa – wenn deine Wunschkunden dort sind, und mit einer realistischen Erwartung: Die Interaktionsraten sind niedriger als vor ein paar Jahren, und Follower-Zahlen sagen wenig aus. Dafür erreichen heute auch kleine Accounts fremde Menschen, weil Instagram nach Interessen ausspielt statt nach Followern. Instagram hat in Deutschland rund 45 Millionen monatlich aktive Nutzer, und gerade die Altersgruppen über 35 wachsen. Wer Anfragen statt Likes misst und Instagram als Sichtbarkeits-Baustein nutzt, für den lohnt es sich. Wer die virale Reichweite von 2020 erwartet, wird enttäuscht.
Ehrlich: meist drei bis sechs Monate mit konstanter Präsenz, bevor daraus verlässlich Anfragen werden. Instagram baut erst Vertrauen auf, dann kommt der Kunde. Wenn nach vier Wochen noch nichts passiert, ist das kein Grund aufzuhören, sondern normal.
Weniger, als du denkst. Ich habe Kundinnen, die mit ein paar Hundert engagierten Followern regelmäßig Anfragen bekommen. Entscheidend ist nicht die Zahl, sondern ob die richtigen Menschen dir folgen und ob dein Profil klar sagt, wie du hilfst.
Es hilft enorm, weil Menschen Menschen vertrauen – aber du musst nicht von Tag eins tanzend vor der Kamera stehen. Du kannst mit Karussells, Text-Bild-Posts und deiner Stimme aus dem Off starten und dich langsam herantasten. Wichtiger als Perfektion ist, dass du echt wirkst.
Realistisch und wirksam: zwei bis drei eigene Beiträge pro Woche – und dafür täglich 15 bis 20 Minuten kommentieren. Die Kommentare bringen oft mehr Sichtbarkeit als ein weiterer Post, weil du damit vor neuen Menschen auftauchst.
Meist nicht – und das sagt dir kaum jemand. Instagram macht dich sichtbar und baut Vertrauen auf; die ersten Kunden kommen oft schneller über direkte Ansprache: Gespräche in Kommentaren und DMs und Empfehlungen zufriedener Kundinnen. Am stärksten ist die Kombination.
Ja, aber anders als früher. Statt 30 Hashtags reichen 3 bis 5 wirklich passende – sie helfen Instagram, dein Thema einzuordnen. Die Reichweite entscheidet aber vor allem, wie lange Leute dein Video schauen, ob sie es teilen und speichern, nicht die Hashtag-Wolke.
Das hängt von deinen Wunschkunden ab. Ist dein Thema visuell und persönlich, spielt Instagram seine Stärken aus; arbeitest du stark im B2B, kann LinkedIn passen. Welche Plattform zu dir passt, klärt dieser Vergleich für Coaches.