
Kurz gesagt: Die entscheidende Frage ist nicht „Welche Plattform ist die beste?", sondern „Welche passt zu dir, deinem Thema und deinen Wunschkunden?". Für die meisten Coaches, Trainer und Berater sind Instagram und LinkedIn die zwei naheliegendsten – sie funktionieren nur grundverschieden: LinkedIn, wenn du gezielt Entscheider in bestimmten Rollen, Unternehmen oder Regionen erreichen willst; Instagram, wenn dein Thema visuell und nahbar ist und du über den Entdecken-Feed gefunden werden möchtest. Andere Plattformen wie YouTube, TikTok oder Pinterest können genauso passen – es kommt auf dich an.
Die meisten Coaches, die zu mir kommen, haben schon eine Plattform im Kopf. „Wie starte ich auf Instagram durch?" oder „Wie gehe ich auf LinkedIn am besten vor?" – das sind die Fragen, die ich höre.
Selten fragt jemand: „Welche Plattform passt eigentlich zu mir?"
Und genau da liegt manchmal das Problem. Denn nicht selten sitze ich im Coaching und denke: Instagram ist gar nicht die richtige Plattform für dich. Oder: LinkedIn wäre für dein Thema und deine Zielgruppe eigentlich die bessere Wahl, auch wenn du noch nie darüber nachgedacht hast.
Deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben. Nicht als neutrale Auflistung von Plattformen, sondern als ehrliche Entscheidungshilfe – basierend auf über 15 Jahren Social-Media-Marketing für Solopreneure und internationale Unternehmen.
Ich gehe jede relevante Plattform mit dir durch und sage dir, wofür sie sich eignet und wofür nicht. Am Ende weißt du, welche zu dir, deinem Thema und deiner Zielgruppe passt.
Und ich sage dir jetzt schon: Du brauchst nicht alle, du brauchst eine.
Bevor wir uns die einzelnen Plattformen anschauen, beantworte dir drei Fragen, denn die sind wichtiger als jede Nutzerzahl.
Frage 1: Wo ist deine Zielgruppe?
Das klingt offensichtlich, wird aber ständig ignoriert. Wenn du Business-Coaches für Führungskräfte coachst, ist TikTok wahrscheinlich nicht dein erster Anlaufpunkt. Wenn du Yoga für Frauen ab 50 anbietest, ist LinkedIn vermutlich auch nicht ideal.
Überleg dir, wo die Menschen, die du erreichen willst, ihre Zeit verbringen.
Frage 2: Was für ein Typ bist du?
Schreibst du lieber oder stehst du lieber vor der Kamera? Magst du kurze, knackige Inhalte oder gehst du lieber in die Tiefe? Die Plattform muss zu deiner Art passen, sonst hältst du es nicht durch.
Frage 3: Wie viel Zeit hast du realistisch?
Manche Plattformen fordern mehr als andere. TikTok will mehrmals pro Woche Videos, Instagram lebt von Stories und Reels neben den regulären Posts, LinkedIn funktioniert auch mit reinem Text. Wähle die Plattform, deren Anforderungen du auch in einer stressigen Woche erfüllen kannst.
Für die meisten Coaches sind das die zwei relevantesten Plattformen. Sie funktionieren aber grundverschieden – und genau daran entscheidet sich, welche zu dir passt.
Diese Tabelle stellt die wichtigsten Unterschiede nebeneinander. Schau, welche Spalte sich mehr nach dir anfühlt:
| Worauf es ankommt | ||
|---|---|---|
| Deine Wunschkunden | B2B: Unternehmen, Fach- & Führungskräfte, Selbstständige | eher B2C: Privatpersonen, nahbare & persönliche Themen |
| Wunschkunden gezielt finden | ja – Suche nach Rolle, Unternehmen oder Region (Social Selling) | kaum – du wirst eher gefunden, als dass du gezielt suchst |
| Sichtbar werden ohne eigene Posts | stark: Reichweite über Kommentare bei anderen | begrenzt: Kommentare bringen weniger Reichweite |
| Von Fremden entdeckt werden | über Netzwerk & Kommentare | stark: Entdecken-Feed, Reels & Trial-Reels |
| Zusammenarbeit mit anderen | möglich, aber unüblich | Stärke: Collab-Posts mit anderen Accounts |
| Content & Aufwand | gute Bilder + Text oder Dokument-Posts (PDF) – aufwendig | Reels, Karussells, Stories – laufend, meist noch mehr |
| Bezahlte Werbung | vergleichsweise teuer | günstiger |
| Passt zu dir, wenn … | du gezielt Entscheider ansprechen willst und gern schreibst | dein Thema sichtbar ist und du gern vor die Kamera gehst |
Erkennst du dich eher in der LinkedIn-Spalte wieder? Dann ist das dein Kanal – wie du dein Profil und deine Beiträge dort auf Kunden ausrichtest, machen wir in meiner LinkedIn-Beratung gemeinsam.
Zieht es dich eher zur Instagram-Spalte, ins Visuelle und Nahbare? Dann bauen wir das im Instagram-Intensiv-Coaching Schritt für Schritt auf – Profil, Content und deinen Weg zu Kundinnen.
Und wenn du zwischen beiden schwankst: völlig normal. Weiter unten in den häufigen Fragen beantworte ich genau das – womit du anfängst und ob beides gleichzeitig geht.
LinkedIn ist eine der beiden Plattformen, auf denen ich selbst am aktivsten bin – inzwischen ungefähr gleichberechtigt mit Instagram.
Die Plattform ist in den letzten Jahren stark gewachsen und hat inzwischen rund 28 Millionen Mitglieder in der DACH-Region. Zur Einordnung: Das sind registrierte Profile – monatlich aktiv sind in Deutschland eher rund 7 Millionen.
Was LinkedIn besonders macht: Du kannst hier gezielt nach den Menschen suchen, die du erreichen willst – nach Rolle, Unternehmen oder Region. Diese Präzision hat keine andere Plattform.
Dazu kommt die Reichweite über Kommentare. Du kannst dir allein über kluge Kommentare Reichweite aufbauen und musst gar nicht sofort selbst posten, um sichtbar zu werden.
Ein Missverständnis noch: LinkedIn heißt nicht „einfach nur Text". Auch hier brauchst du gute, scrollstoppende Bilder oder Dokument-Posts als PDF – die sind genauso aufwendig wie ein Karussell auf Instagram. Wichtig ist, dass dein Profil sauber optimiert ist, damit Menschen dein Angebot auf den ersten Blick erkennen.
LinkedIn ist ideal, wenn du im B2B-Bereich unterwegs bist oder Selbstständige, Unternehmer und Fach- und Führungskräfte erreichen willst. Die größte Nutzergruppe sind Berufstätige zwischen 25 und 34, aber auch die 35- bis 54-Jährigen sind stark vertreten.
Was mir an LinkedIn gefällt: Die Einstiegshürde ist niedrig. Ein guter Textpost mit einer persönlichen Erfahrung oder einem fachlichen Tipp reicht schon, um sichtbar zu werden.
Für mehr Reichweite kombinierst du Text mit einem guten Bild – Text mit Bild performt besser, und Karussells (als PDF) oder Videos bringen noch mehr Engagement.
Was du tun musst: Zwei bis drei Posts pro Woche und täglich 15 bis 20 Minuten bei anderen kommentieren. LinkedIn belohnt Konsistenz und echte Gespräche, und Accounts, die regelmäßig posten, wachsen laut LinkedIn selbst fast sechsmal schneller als inaktive.
LinkedIn passt zu dir, wenn du mit Profis, Selbstständigen oder Führungskräften arbeitest, gerne schreibst und eine Plattform suchst, auf der Substanz mehr zählt.
Instagram ist die meistgenutzte Social-Media-Plattform in Deutschland und hat laut ARD/ZDF-Medienstudie 2025 die Nase vorn, noch vor Facebook und TikTok. Die Altersgruppe ist breit, von 18 bis 55+, wobei die 25- bis 44-Jährigen besonders aktiv sind.
Instagram passt besonders gut, wenn du im Lifestyle-Bereich arbeitest, also in Bereichen wie Gesundheit, Persönlichkeitsentwicklung, Ernährung, Kreativität oder Spiritualität. Hier erreichst du verschiedene Altersgruppen und hast die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Formaten zu arbeiten.
Und genau da liegt der Unterschied zu LinkedIn: Instagram lebt von der Formatvielfalt. Du arbeitest mit Karussells, in denen du durch Slides wischt und Geschichten erzählst, mit Reels für Reichweite und Persönlichkeit und mit Stories für Behind-the-Scenes-Einblicke und den direkten Draht zu deiner Community.
Du solltest bereit sein, alle diese Formate zu nutzen – Instagram belohnt Accounts, die die volle Bandbreite bespielen.
Instagram ist aufwändiger als LinkedIn. Du brauchst ein Auge für Visuelles und die Bereitschaft, dich vor die Kamera zu stellen, zumindest für Reels und Stories.
Dafür ist die Community-Bindung oft enger als auf LinkedIn, weil die Plattform persönlicher ist.
Instagram passt zu dir, wenn du im Lifestyle-, Gesundheits- oder Persönlichkeitsbereich arbeitest, gerne mit verschiedenen Formaten experimentierst und bereit bist, dich auch in Videos zu zeigen.
In meinem Coaching schauen wir gemeinsam, welche Plattform für dein Thema, deine Zielgruppe und dein Leben Sinn ergibt. Und dann gehen wir den ersten Schritt zusammen.
Mehr über mein Coaching erfahrenTikTok hat in Deutschland rund 21 Millionen Nutzer und ist nach wie vor die Plattform mit dem stärksten Interest-Algorithmus. Das bedeutet: Dein erstes Video kann tausende Views bekommen, obwohl dich niemand kennt. Das ist auf keiner anderen Plattform so.
Aber – und das sage ich meinen Kundinnen auch direkt – TikTok ist nichts für nebenbei. Du musst dich intensiv damit beschäftigen, wie gute Videos aufgebaut sind: mit visuellen und sprachlichen Hooks, also Einstiegen, die dafür sorgen, dass Leute beim Scrollen stoppen.
Denn auf TikTok folgen dir die Leute in der Regel nicht, zumindest nicht ältere Nutzer. Du bekommst Videos interessenbasiert eingeblendet – und wenn dein Video in den ersten zwei bis drei Sekunden nicht fesselt, wird weitergewischt.
Du musst also sehr genau wissen, was die Schmerzpunkte deiner Zielgruppe sind, und sie unterhaltsam abholen können. Und du solltest bereit sein, mit Trends zu arbeiten – ob Musik-Trends oder bestimmte Videoformate.
Der Vorteil: Du brauchst keine große Followerschaft, um gesehen zu werden. Wenn dein Video gut ist, zeigt der Algorithmus es den richtigen Leuten.
TikTok passt zu dir, wenn du wirklich Spaß an Videos hast, bereit bist, dich mit Videoaufbau und Trends zu beschäftigen und eine jüngere oder wachsende Zielgruppe erreichen willst.
YouTube ist mit rund 32 Millionen wöchentlichen Nutzern in Deutschland die größte Videoplattform und funktioniert grundlegend anders als alle anderen Kanäle: YouTube ist im Kern eine Suchmaschine.
Menschen suchen dort gezielt nach Lösungen – „Karrierewechsel mit 40", „Burnout Symptome", „Selbstständigkeit starten".
Das ist der Grund, warum ich dieses Jahr verstärkt den Fokus auf YouTube lege. Videos spielen in der Suche eine immer größere Rolle, auch in KI-Suchmaschinen.
Ich mache es so, dass ich aus Blogartikeln YouTube-Videos erstelle. Man kann es natürlich auch umgekehrt machen – das kommt darauf an, was für ein Typ man ist.
YouTube-Videos haben einen riesigen Vorteil gegenüber Social-Media-Posts: Sie ranken über Jahre, wenn sie zeitlose Themen haben.
Ein gutes Video, das eine häufig gestellte Frage beantwortet, bringt dir auch in drei Jahren noch Zuschauer und potenzielle Kunden. Das ist bei keinem Instagram-Post oder LinkedIn-Beitrag der Fall.
Der Nachteil: Produktion und Schnitt sind aufwändiger als bei allen anderen Plattformen. Du brauchst ein Konzept, guten Ton und ein Thumbnail, das zum Klicken einlädt – und du musst bereit sein, regelmäßig zu veröffentlichen.
Der Richtwert: ein Video pro Woche, 8 bis 20 Minuten lang, das wirklich in ein Thema eintaucht.
YouTube passt zu dir, wenn du komplexe Themen in Ruhe erklären willst, bereit bist in Videoproduktion zu investieren und langfristig über die Suche gefunden werden möchtest.
Mal ehrlich: Ich höre seit Jahren, dass Facebook tot ist. Aber die Plattform hat in Deutschland immer noch rund 22 Millionen wöchentliche Nutzer und ist damit die zweitmeistgenutzte nach Instagram.
Die Nutzerschaft ist älter als auf anderen Plattformen – und genau das kann für dich ein Vorteil sein.
Gerade wenn du eine ältere Zielgruppe hast, ist Facebook nach wie vor eine Plattform, auf der du sie erreichst.
Mein Rat: Starte mit einem persönlichen Profil, nicht mit einer Facebook-Seite. Das Schöne daran: Auch hier funktionieren einfache Texte mit einem Bild ziemlich gut, ähnlich wie auf LinkedIn.
Aus meiner Sicht ist Facebook weniger aufwändig als Instagram, weil du nicht mit Reels und Stories arbeiten musst, um sichtbar zu sein.
Facebook passt zu dir, wenn du eine ältere Zielgruppe hast (35+), gerne in Gruppen diskutierst und eine Plattform suchst, die weniger aufwändig ist als Instagram.
Pinterest ist keine klassische Social-Media-Plattform und wird deshalb oft übersehen. Aber gerade das macht sie interessant, denn Pinterest funktioniert wie eine visuelle Suchmaschine.
Menschen suchen dort nach Inspiration, Anleitungen und Lösungen – und wenn dein Inhalt gut aufbereitet ist, bringt dir ein Pin auch Monate später noch Besucher auf deine Website.
In Deutschland nutzen schätzungsweise rund 16 Millionen Menschen Pinterest, und die Werbereichweite ist laut DataReportal im letzten Jahr um fast 20 % gestiegen. Die Plattform wächst also, besonders bei Frauen zwischen 25 und 54.
Ich würde Pinterest nicht als erste Plattform empfehlen, weil sie nicht dafür gemacht ist, eine Community aufzubauen oder direkt mit Kunden ins Gespräch zu kommen. Aber als Ergänzung zu einem Blog oder einer Website ist Pinterest richtig stark, weil sie dir langfristig Traffic bringt, ohne dass du jeden Tag etwas posten musst.
Was du dafür brauchst: Ein ansprechendes Bild mit einem klaren Titel und eine SEO-optimierte Beschreibung mit den richtigen Keywords.
Pinterest funktioniert über die Suche. Das bedeutet, du beschäftigst dich mit Suchmaschinenoptimierung für Pinterest: welche Begriffe deine Zielgruppe eingibt, wie du Titel und Beschreibungen formulierst und wie du deine Bilder visuell optimierst.
Dafür hast du im Gegenzug relativ wenig mit Community Management zu tun – das macht Pinterest zu einer der zeitsparendsten Plattformen.
Pinterest passt zu dir, wenn du einen Blog oder eine Website hast und langfristig Traffic aufbauen willst, ohne jeden Tag posten zu müssen. Gut als Ergänzung zu LinkedIn oder Instagram, nicht aber als alleiniger Kanal.
Threads ist Metas Antwort auf Twitter und hat weltweit inzwischen über 400 Millionen monatlich aktive Nutzer. Es ist eine textbasierte Plattform, die gut funktioniert, wenn du kurze, pointierte Texte schreiben kannst.
Threads ist direkt mit deinem Instagram-Account verknüpft. Du kannst Inhalte zwischen beiden Plattformen teilen und deine bestehende Reichweite mitnehmen.
Mein Eindruck: Threads nutzen noch nicht so viele in Deutschland und die Plattform ist noch dabei, sich zu finden. Aber es gibt durchaus Accounts und auch Unternehmen, die dort schon erfolgreich sichtbar sind. Ich würde schauen, ob dein Thema dort vertreten ist, bevor du einsteigst.
Threads passt zu dir, wenn du gerne kurze Texte schreibst, Lust auf Diskussionen hast und Instagram bereits nutzt.
X hat sich in den letzten Jahren stark verändert und entwickelt sich immer mehr zu einer politischen Informations-App, vor allem im englischsprachigen Raum.
Im deutschen Markt funktioniert X gut für Finanz- und politische Themen. Wenn dein Coaching-Thema nicht in diese Richtung geht, würde ich X nicht empfehlen.
Im englischsprachigen Raum sieht das anders aus – dort ist X nach wie vor relevant für Online-Businesses. Aber wenn du eine deutschsprachige Zielgruppe hast und dein Thema weder Finanzen noch Politik ist, investierst du deine Zeit anderswo besser.
X passt zu dir, wenn du im Finanz- oder Politikbereich arbeitest oder eine englischsprachige Zielgruppe hast.
Wenn du bis hierhin gelesen hast und immer noch unsicher bist, gehe nochmal die drei Fragen vom Anfang durch: Wo ist deine Zielgruppe, was für ein Typ bist du und wie viel Zeit hast du?
In den meisten Fällen wird die Antwort auf LinkedIn oder Instagram hinauslaufen.
Wenn du im B2B-Bereich arbeitest und Selbstständige oder Fach- und Führungskräfte erreichst, ist LinkedIn der logische Einstieg.
Wenn du eher im Lifestyle-, Gesundheits- oder Persönlichkeitsbereich unterwegs bist und bereit bist, mit verschiedenen Formaten zu arbeiten, spricht vieles für Instagram.
TikTok kann der richtige Einstieg sein, wenn du richtig Spaß an Videos hast und eine jüngere Zielgruppe ansprechen willst. Und YouTube lohnt sich, wenn du langfristig über die Suche gefunden werden willst – auch parallel zu einer anderen Plattform.
Pinterest ist eine hervorragende Ergänzung, wenn du bereits einen Blog hast und Traffic darauf lenken willst.
Aber egal welche Plattform du wählst: Starte mit einer und werde dort sicher, bevor du die nächste dazunimmst.
Die Versuchung ist groß, überall gleichzeitig präsent sein zu wollen – aber das führt in der Regel dazu, dass du nirgends richtig sichtbar wirst.
Das musst du nicht allein herausfinden. In einem kostenlosen Kennenlerngespräch schauen wir gemeinsam, welche Plattform zu dir, deinem Thema und deinen Wunschkunden passt – und wie dein erster Schritt aussieht.
Kennenlerngespräch vereinbarenEs gibt kein pauschales „besser", es gibt nur „besser für dich". Die ehrliche Abkürzung: Wo sind deine Wunschkunden, und wie verkaufst du am liebsten? Arbeitest du beratungsintensiv mit Unternehmen oder Fachleuten und schreibst gern, ist LinkedIn stark. Ist dein Thema visuell und persönlich und du magst Video, spielt Instagram seine Stärken aus. Beide führen zu Kunden – nur über unterschiedliche Wege.
Kannst du, aber am Anfang rate ich davon ab. Zwei Plattformen halb zu bespielen bringt weniger als eine richtig. Bau erst auf einer eine echte Präsenz auf und finde deinen Rhythmus – und wenn das läuft, kannst du deinen Content für die zweite recyceln, statt alles doppelt zu produzieren.
Mit der, auf der deine Wunschkunden ohnehin schon sind und auf der du dir das Dranbleiben am ehesten zutraust. Die beste Plattform nützt nichts, wenn du sie nach vier Wochen frustriert liegen lässt. Nimm die Tabelle oben als Startpunkt und entscheide dich bewusst für eine.
Als Startplattform selten – aber totgesagt ist es nicht. Facebook-Gruppen können für Community und ein Gruppenangebot sehr gut funktionieren, gerade bei einer etwas älteren Zielgruppe. Als Haupt-Bühne für neue Sichtbarkeit würde ich heute aber eher Instagram oder LinkedIn wählen.
Eine, die du wirklich gut machst. Sichtbarkeit entsteht durch Konstanz, nicht durch Präsenz auf fünf Kanälen gleichzeitig. Lieber auf einer Plattform als verlässliche Stimme wahrgenommen werden als überall halbherzig auftauchen.
Frag dich: Wo verbringen die Menschen, die ich gewinnen will, ihre Zeit – und in welchem Modus? Auf LinkedIn sind sie im Arbeits- und Weiterentwicklungs-Kopf, auf Instagram im persönlichen, entspannten Modus. Schau auch, wo Kollegen mit ähnlicher Zielgruppe sichtbar sind. Das ist kein Zufall, sondern ein Hinweis.
Weiterführende Artikel
Quellen