
Kurz gesagt: Ein Karussell-Post auf Instagram ist ein Beitrag mit mehreren Bildern zum Durchwischen, die alle in einem einzigen Post zusammenliegen. Du sammelst so mehrere Fotos oder Videos an einer Stelle, statt alles in ein einzelnes Bild zu quetschen.
Wenn dir jemand ein Instagram-Karussell zeigt, siehst du zuerst nur ein Bild. Am unteren Rand sind ein paar kleine Punkte, und sobald du nach links wischst, kommt das nächste Bild. Genau das macht ein Karussell aus: Du blätterst dich von Bild zu Bild durch, ähnlich wie in einem kleinen Fotoalbum. Im Englischen heißt dasselbe Format übrigens einfach „Carousel", du wirst also beide Begriffe lesen.
Bis zu 20 Fotos oder Videos passen in einen Karussell-Post hinein. Ein kleiner Stolperstein, den viele nicht kennen: Diese 20 gelten nur in der mobilen Instagram-App. Am Desktop, also am Computer, kannst du weiterhin nur 10 Medien auswählen. Wenn du also gerade am Laptop sitzt und dich wunderst, warum bei Bild 11 Schluss ist, liegt es genau daran.
Ein Karussell-Post ist ein Beitrag, in dem mehrere Bilder oder Videos zusammenliegen. Deine Follower wischen sich von einem zum nächsten durch, und du hast dadurch in einem einzigen Post viel mehr Platz für deine Botschaft als mit einem einzelnen Bild. Du kannst eine kleine Geschichte erzählen, eine Anleitung Schritt für Schritt zeigen oder mehrere Gedanken hintereinander aufbauen.
Das erste Bild ist dabei besonders wichtig, denn es entscheidet, ob jemand überhaupt weiterwischt. Es funktioniert wie ein Titelbild und braucht einen guten Aufhänger. Wenn du wissen möchtest, wie so ein erstes Bild aussehen kann, hilft dir der Eintrag zu Custom Thumbnails auf Instagram weiter.
Ein Karussell muss übrigens nicht aus Bildern bestehen – du kannst genauso gut Videos einbauen oder Bild und Video mischen. Im Feed und in deinem Profilraster wird immer nur das erste Element angezeigt, dein Titelbild. Deshalb muss es für sich allein funktionieren und Lust aufs Weiterwischen machen. Ein Video als erstes Element ist dabei oft besonders aufmerksamkeitsstark, und ein kleiner Hinweis wie „weiter swipen" hilft zusätzlich. So ein Bild-Video-Mix ist ein untypisches, aber sehr wirksames Format – zum Beispiel für einen Vorstellungs-Post.
Auch beim Karussell lohnt sich ein Blick aufs Format: Am meisten Bildschirmfläche bekommst du im Hochformat 3:4 (1080 x 1440 Pixel). Beachte aber, dass die Vorschau in deinem Profilraster beschnitten wird und am Handy anders aussieht als am Desktop. Setz Wichtiges wie Gesicht und Text deshalb eher in die Bildmitte, damit dein Titelbild in jeder Ansicht funktioniert.
Ein Kniff, den viele nicht kennen: Legst du Musik aus der Instagram-Musikbibliothek unter dein Karussell, wird es zusätzlich im Reels-Tab ausgespielt und kann so auch von Menschen entdeckt werden, die dir noch nicht folgen. Das ist ein echter Reichweiten-Bonus, den ein Karussell ohne Musik nicht bekommt.
Der Haken ist die Frage der Musikrechte. Für geschäftliche Beiträge ist die volle Musikbibliothek rechtlich heikel – professionelle Konten sind ohnehin auf eine kleinere, freigegebene Auswahl beschränkt. Sicherer bist du mit wirklich lizenzfreier Musik, etwa aus Metas Sound Collection, oder mit Titeln, die du dir selbst lizenzierst. Lizenzfrei heißt oft „royalty-free"; solche Titel kannst du dir als Favoriten speichern und immer wieder verwenden. Das ist keine rechtsverbindliche Auskunft – im Zweifel fragst du eine Anwältin oder einen Anwalt.
Ganz ehrlich: Ich selbst verzichte aus genau diesem Grund auf Instagram-Musik und nehme dafür in Kauf, dass meine Karussells nicht im Reels-Tab auftauchen. Für mich ist die Sicherheit diesen Bonus wert – aber das darfst du für dich anders entscheiden.
Ein Karussell zu bauen, ist einfacher, als es klingt. So gehst du in der App vor:
Wenn du es ganz ausführlich und mit Beispielen möchtest, findest du in meinem Blogartikel Instagram-Karussell erstellen eine noch genauere Schritt-für-Schritt-Anleitung. Und wie du dein Karussell ansprechend gestaltest, liest du in Instagram-Karussell gestalten.
In der Instagram-App passen bis zu 20 Bilder oder Videos in ein Karussell. Am Computer sind es weiterhin nur 10. Du musst die 20 aber gar nicht ausreizen. Oft reichen 5 bis 8 gut gebaute Bilder völlig, denn zu viele Slides verlieren die Leute unterwegs.
Beim Format hat sich 2026 einiges getan. Am meisten holst du aus deinem Karussell mit dem hochkantigen 3:4-Format (1080 x 1440 Pixel) heraus: Es nimmt viel Bildschirmfläche ein und wird im Feed wie im Profilraster am vollständigsten angezeigt. Das klassische 4:5-Format (1080 x 1350 Pixel) funktioniert weiter, wird im neuen Profilraster aber oft leicht beschnitten.
Zwei Dinge sind dabei wichtig. Erstens übernehmen alle Bilder das Format des ersten Bildes, entscheide dich also vorher für eines und halte es über alle Slides gleich.
Zweitens schneidet Instagram je nach Ansicht (Feed, Profilraster, Handy oder Browser) am Rand immer ein kleines Stück ab, auch beim 3:4-Format. Platziere deshalb alles Wichtige, also Text, Gesichter oder dein Logo, eher mittig und nicht zu weit außen, damit nichts Entscheidendes abgeschnitten wird.
Wie sich das später in deinem Profil-Raster darstellt, erklärt der Eintrag zum Vertical Grid auf Instagram.
Ein Single-Post auf Instagram zeigt genau ein Bild oder Video. Beim Karussell sammelst du mehrere zusammen. Welches besser passt, hängt von deinem Inhalt ab: Für einen schnellen Gedanken oder ein einzelnes starkes Foto reicht ein Single-Post. Sobald du aber eine kleine Anleitung, eine Geschichte oder mehrere Argumente zeigen willst, ist das Karussell die bessere Wahl. Du hast mehr Raum, und die Leute bleiben länger beim Beitrag, weil sie sich durchwischen.
Für dich als Coach sind Karussells besonders wertvoll, weil sie den Menschen Zeit mit deinem Beitrag geben. Und genau diese Verweildauer mag der Instagram-Algorithmus. Wer sich durch 6 oder 7 Bilder wischt, verbringt automatisch länger bei dir, und das wertet Instagram als Zeichen, dass dein Beitrag interessant ist.
Ein paar Ideen, wie ein Karussell für dein Coaching-Thema aussehen kann:
Der Vorteil: Du erklärst dein Wissen ruhig und ausführlich, ohne alles in einen kurzen Text pressen zu müssen. Gerade wenn deine Themen etwas Tiefe brauchen, gibt dir das Karussell den Raum dafür.
Ein Karussell-Post ist ein Beitrag, in dem mehrere Bilder oder Videos zusammenliegen. Deine Follower wischen sich von einem zum nächsten durch, ähnlich wie beim Blättern in einem kleinen Fotoalbum. So bekommst du in einem Post viel mehr Platz für deine Botschaft als mit einem einzelnen Bild.
In der Instagram-App passen bis zu 20 Bilder oder Videos in ein Karussell. Am Computer sind es weiterhin nur 10. Du musst die 20 aber nicht ausreizen, oft reichen 5 bis 8 gut gebaute Bilder völlig.
Du tippst in der App auf das Plus zum Posten, wählst oben das Symbol mit den mehreren Bildern und markierst dann alle Fotos oder Videos, die du zeigen möchtest. Die Reihenfolge kannst du per Fingertipp noch verschieben, bevor du den Beitrag veröffentlichst.
Ein Single-Post zeigt genau ein Bild oder Video. Beim Karussell sammelst du mehrere zusammen. Für eine kleine Anleitung, eine Geschichte oder mehrere Argumente ist das Karussell besser, weil du mehr Raum hast und die Leute länger beim Beitrag bleiben.
Ja, oft schon. Weil man sich durch mehrere Bilder wischt, verbringt man mehr Zeit mit dem Beitrag, und diese Verweildauer bewertet der Algorithmus positiv. Seit 2026 kannst du zusätzlich Musik hinterlegen. Foto-Karussells mit Musik werden dann auch im Reels-Bereich gezeigt und erreichen so neue Leute.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026