Der ultimative Content Recycling Leitfaden für Selbstständige: So holst du mehr aus deinen Blogartikeln heraus

Du bloggst regelmäßig und willst dein Publikum mit hochwertigen Inhalten begeistern? Dein Blog ist für dich ein wichtiges Marketinginstrument, denn du machst auf dein Angebot aufmerksam und gewinnst Kunden. 

Aber holst du auch alles aus deinem Artikel raus, was mit einfachen Mitteln möglich ist?

Die meisten Solopreneure machen leider einen entscheidenden Fehler: Sie vermarkten ihre Inhalte viel zu wenig. Dadurch bekommen die Blogartikel nicht die Aufmerksamkeit und Reichweite, die sie verdienen, obwohl sehr viel Aufwand in dem Beitrag steckt.

Mein Tipp: Baue dir ein Fundament an zeitlosen Blogartikeln und pflege die Artikel regelmäßig. Setze auf cleveres Recycling und verwende jeden Beitrag mehrfach auf unterschiedlichen Plattformen. Auf die Art schöpfst du das volle Potenzial von Content-Marketing aus.

Zerlege dafür jeden Blogpost in kleine Social Media Posts, sogenannter Snack Content. Das bringt dir Reichweite, Traffic, Themenautorität und du erschließt neue Zielgruppen.

Im Content Recycling Leitfaden geht es darum, wie du deine Blogartikel geschickt wiederverwendest. Ich schätze deine Zeit, daher kannst du über das Inhaltsverzeichnis direkt zu den Abschnitten springen, die dich am meisten weiterbringen. 

Inhaltsverzeichnis

Was ist Content Recycling?

Content-Recycling (auch Content Repurposing genannt) bezeichnet die pfiffige Wiederverwertung vorhandener Inhalte, um daraus neue, frische Beiträge für dein Unternehmen zu erstellen.

Dies kann auf verschiedene Weise geschehen, z. B. in dem du alte Blogtexte umschreibst, Passagen aus Blogposts in Infografiken umwandelst oder Video Content aus bestehenden Blogbeiträgen erstellst.

Was ist Content Repurposing


Content-Repurposing spart Zeit und Ressourcen, die du anderweitig einsetzen kannst.

Die Wiederverwertung von Inhalten ist ein leistungsstarkes Instrument in deiner Content-Marketing-Strategie und macht deine Blogbeiträge nachhaltiger!

Content Recycling: die verschiedene Wege im Überblick

Die Wiederverwendung von Inhalten spart sowohl Arbeit als auch Zeit und ermöglicht dir, das Beste aus deinen Ideen herauszuholen. Du kannst verschiedene Möglichkeiten nutzen, um deinen Content effektiv zu recyceln.

1. Content Republishing

Du veröffentlichst deinen Blogartikel erneut, ohne ihn stark abzuändern. Du änderst beispielsweise die Jahreszahl, wenn der Inhalt des Artikels auch im folgenden Jahr gilt oder du publizierst ihn auf einer anderen Plattform.

Content Republishing innerhalb der Content Marketing Strategie

Hier siehst du zwei Beispiele von mir:

2. Content Remastering bzw. Aktualisierung

Bei dieser Technik passt du deinen Inhalt etwas stärker an.

  • Du aktualisierst bestehende Inhalte, damit sie zeitgemäß und nützlich für deine Leser bleiben. Du fügst etwa aktuelle Statistiken ein oder verlinkst auf andere Beiträge oder Videos, die du neu kreiert hast.
  • Du optimierst deinen Text erneut für Suchmaschinen und fügst neue Bilder und Grafiken ein.
  • Du optimierst einen bestehenden Beitrag für die Conversion und verlinkst gezielt auf Angebote und Produkte von dir. Bereits kleine Änderungen, wie die Farbe des Buttons, bewirken eine höhere Conversion.
Infografik Content Remastering fuer mehr Nachhaltigkeit deiner Content Strategie


3. Content Recycling bzw. Content Repurposing

Beim Content Repurposing geht es um die echte Transformation deiner bestehenden Inhalte und deren Übertragung in neue Formate.

  • Micro Content: Du splittest einen langen Artikel in kleine Beiträge (Micro-Content) auf, bereitest die Inhalte angepasst für jede Plattform auf. Das kann ein einfacher Bild-Text-Beitrag, ein Video oder eine Infografik etc. sein.
Long Form Content in Snack Content fuer Social Media Netzwerke umwandeln
  • Formatänderung: Du transferierst deinen kompletten Blogartikel in ein neues Format, z.B. erstellst du daraus eine Präsentation für Slideshare, ein YouTube-Video, eine Podcast-Episode, erweiterst den Beitrag zu einem E-Book oder fertigst daraus einen Newsletter für deine E-Mail-Liste.
Mehr Potenzial durch Nutzung visuellen und auditiven Contents
  • Content Hub: Da ist eine übergeordnete Seite zu einem Themenkomplex auf deiner Webseite. Es gibt zwei Formen von Content Hubs.
    • Pillar Content: Du erstellst einen übergreifenden Leitfaden, der das gesamte Thema abdeckt. Zusätzlich verlinkst du aus dem Leitfaden auf Blogbeiträge mit tiefer gehenden Informationen zu bestimmten Abschnitten aus dem Artikel. 
    • Themenseite: Du erstellst eine separate Seite auf deiner Webseite und veröffentlichst die Kernaussagen oder die Überschriften deiner Blogartikel zu dem speziellen Themenkomplex. Dadurch erkennen Webseitenbesucher auf einen Blick alle thematisch zusammenhängenden Beiträge und können vertiefend in einzelne Themenaspekte einsteigen.
Content Hub auf deiner Website mit weiterfuehrenden Informationen

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Zwei wertvolle Aspekte des Content-Recyclings für Selbstständige

Durch die erneute Verwertung und Überarbeitung von Beiträgen erzielst du echte Vorteile für dein Business.

1. Mehr Inhalte für dein Social-Media-Marketing

Deine Blogbeiträge bilden die Grundlage, um eine Vielzahl an Inhalten in den unterschiedlichsten Formaten zu entwickeln.

Indem du deine Beiträge wiederverwertest, erhöhst du spielend deine Präsenz auf Social-Media-Plattformen. Dadurch erreichst du deine Zielgruppe auf neuen Wegen, zeigst deine Expertise über abwechslungsreiche Formate und auf unterhaltsame Art und Weise zeigen.

Das bringt dir einige Vorteile:

  • du verschaffst dir mehr Möglichkeiten, auf dein Angebot aufmerksam zu machen,
  • du generierst Leads und
  • du gewinnst neue Kunden.

2. Basis für die Entwicklung digitaler Produkte

Deine Blogartikel kannst du als Grundlage für die Entwicklung digitaler Produkte nehmen.

Die Struktur des Kurses legst du durch einzelne Blogbeiträge oder Social Media Posts. Im Kurs vertiefst du die einzelnen Aspekte und bringst Struktur in das Thema.

Tipps um beim Content Recycling bezahlte Produkte zu entwickeln

Eine Frage, die ich immer wieder bekomme: Warum sollte deine Zielgruppe das Produkt kaufen, wenn du bereits vieles in Blogartikeln oder kostenlosen Videos besprichst?

Es gibt einen ganz einfachen Grund: Weil sie sich die Zeit und den Aufwand sparen, alle deine Inhalte zu durchforsten. Stattdessen bekommen sie die Informationen zu einem Themenkomplex strukturiert aufbereitet und mit weiteren Materialien angreichert.

Neben Kursen kannst du auch Inhalte, wie 

  • E-Books, 
  • Planer, 
  • Workbooks, 
  • Templates und 
  • Checklisten 
entwickeln und diese entweder kostenlos als Freebie gegen eine E-Mail-Adresse zur Verfügung stellen oder als (digitales) Produkt verkaufen.

Beispiel aus einem Blogartikel verschiedene Freebies entwickeln

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7 Vorteile von Content Recycling

Mit deinen Blogbeiträgen präsentierst du dich als Experte auf deinem Gebiet. Das ist von Vorteil, wenn Menschen etwas über dich als Person, dein Thema und Unternehmen herausfinden wollen.

Welche Vorteile bringt dir die Strategien für die clevere Wiederverwendung deines Contents konkret im Marketing?

1. SEO-Vorteile

Wenn du deine Inhalte aufpeppst, gibst du deiner Website und deine Blogartikel zeitgleich einen frischen Anstrich aus der Sicht von Google. Das ist für die Suchmaschinenoptimierung von Vorteil.

  • Frischzellenkur: Hier nutzt du die Gelegenheit, um bei der Überarbeitung thematische Lücken in deinem Beitrag zu schließen oder Aspekte zu ergänzen.
  • Verlinkung: Stärke die interne Verlinkung auf deiner Website, indem du aus bestehenden Inhalten auf neue Inhalte verlinkst. Verlinke hierbei auf weiterführende Blogbeiträge zu einzelnen Themenaspekten und auf Angebote von dir. Das erhöht die Verweildauer auf deiner Webseite und Google wertet dies als ein positives Signal.
  • Optimierung auf neue Schlüsselbegriffe: Begriffe ändern sich im Zeitverlauf. So wurde der Begriff Web 2.0. irgendwann von Social-Media-Marketing abgelöst, d. h. hier müssen Texte entsprechend angepasst werden.
  • Bilder-SEO: Wenn du bisher vorwiegend mit Text gearbeitet hast, kannst du durch den Einsatz von Bildern visuelle Ankerpunkte für LeserInnen setzen. Auch Suchmaschinen indexieren Bilder und bei richtiger Umsetzung profitiert deine Webseite enorm. Grundregeln hierfür: Benenne die Datei passend zum Bildinhalt, bringe einen deiner Schlüsselbegriffe unter und lade sie erst dann hoch. Füge nach dem Upload einen alternativen Text und eine Bildunterschrift hinzu.
Infografik Optimierung von Bildern fuer SEO im Inhalt

2. Zeitersparnis durch Evergreen Inhalte

Weniger ist mehr. Überlege dir zeitlose Themen, die zum einen deine Expertise unterstreichen und zum anderen relevant für deine Zielgruppe sind.

Konzentriere dich bei deinen Inhalten auf Evergreen Content, also zeitlose Themen.

Dadurch schaffst du ein Fundament an Beiträgen auf deinem Blog, die für deine Zielgruppe länger aktuell bleiben. Deine zeitlichen Ressourcen investierst du in die Pflege, Aktualisierung und Wiederverwendung.

Infografik Vorteile und Themen fuer Evergreen Content fuer dein Unternehmen

Dieses Vorgehen senkt deinen Marketingaufwand spürbar, da du nicht permanent neue Inhalte auf deinem Blog erstellen musst und bestehende Artikel mehrfach im Newsletter einsetzen kannst. 

Das Gegenteil ist der Fall, wenn du Beiträge zu Trends und News aus deiner Branche schreibst. Daher rate ich dir von trendigen Themen - zumindest in Form von Blogbeiträgen - ab.

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3. Erhöhung der Reichweite

Aus einem Blogbeitrag erstellst du locker 30 und mehr Social Media Beiträge. Dadurch erreichst du deine Zielgruppe mit verschiedenen Inhalten über soziale Medien und vergrößerst deine Reichweite spürbar.

Grafik Aufbereitung eines Blogartikels in 35 Instagram Postings neu

Deine Zielgruppe sieht dadurch deine Inhalte viel häufiger. Eine Studie des Content Marketing Institute zeigt: 

Je öfter du etwas veröffentlichst, desto wahrscheinlicher ist es, dass die Leute Content Formate von dir sehen.

Eine Frage, die oft gestellt wird: Verärgerst du deine Follower, wenn du wiederholt die gleichen Blogartikel teilst?

Nein, denn zum einen sieht immer nur ein Bruchteil deines Publikums deine Social Media Postings im Newsfeed auf Instagram, LinkedIn und Co. 

Zum anderen bereitest du deine Posts unterschiedlich auf und sorgst damit für Abwechslung auf deinem Profil.

4. Konsistente Botschaften unterstreichen dein Personal Branding bzw. Experten Branding

Deine persönliche Marke ist das, was die Leute über dich sagen, wenn du nicht im (digitalen) Raum bist. 

Deine Marke basiert auf deiner Expertise, deinen Werten, Stärken und deiner Persönlichkeit.

Dies bringst du durch deine Inhalte und insbesondere durch Videos zum Ausdruck. Deine Art des Marketings hebt dich von Personen mit ähnlichen Fachkenntnissen ab.

Es ist wichtig, dass du deine Marke über alle Ihre Kanäle hinweg konsistent hältst und für die visuelle Wiederkennung sorgst. Das bedeutet, dass du auf deiner Website, in den sozialen Medien, auf Visitenkarten und überall dort, wo dein Name auftaucht, deine Expertise ersichtlich ist und du dieselben Farben, Schriftarten und Bildstil verwendest.

Da ein Teil deiner Social Media Beiträge auf dein Blogartikelportfolio zurückgreift, stellst du sicher, dass du in sozialen Netzwerken konsistent in deiner Botschaft, Positionierung und Themen bleibst.

5. Erschließung neuer Zielgruppen

Da du deine Blogbeiträge für neue Kanäle aufbereitest, wirfst du an verschiedenen Orten im Netz eine Kostprobe deiner Expertise aus. So können dich andere direkt und indirekt über Social-Media-Plattformen empfehlen, in dem sie deine Beiträge teilen, liken oder kommentieren.

Mit unterschiedlich aufbereiteten Formaten, wie Karussell-Postings, Bildzitaten, Grafiken oder Reels auf Instagram, holst du die visuellen Typen ab. Vertonst du deine Beiträge und stellst sie auf SoundCloud ein, erreichst du die auditiven Typen.

6. Schreibblockaden schlägst du ein Schnippchen

Es gibt Tage, da fehlen dir frische Ideen für deinen Blog oder Social Media Beiträgen und du fühlst dich blockiert. 

Hier kann Wiederverwendung von Content deine Kreativität neu entfachen, in dem du einen deiner Artikel herausgreifst und (erneut) für soziale Netzwerke aufbereitest oder in einem Newsletter verpackst und per E-Mail verschickst.

7. Mehr Besucher auf deiner Website

Indem du aus deinem Newsletter, Social Media Postings, Antworten auf Quora, Pins aus Pinterest, LinkedIn-Artikel, Beiträge auf Medium.com oder Google My Business auf deinen Blogartikel verlinkst, bringst du Traffic über andere Quellen auf deine Webseite.

Je mehr Besucher du auf deiner Seite hast, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand deine Leistungen bucht oder Produkt kauft. Das ist immer ein Zahlenspiel: 10 von 1.000 Webseitenbesuchern vereinbaren ein Erstgespräch und einer wird dein Kunde. Das heißt, du kannst berechnen, wie viel mehr Kunden du bekommst, wenn die Anzahl deiner Webseiten-Besucher um X% zeigt.

Framework: So entscheidest du, welche Inhalte du wiederverwendest

Du willst deine Inhalte recyceln, aber wie startest du am besten?

Framework fuer Entscheidungen zur Content Wiederverwendung

1. Content Audit

Liste alle deine Blogartikel auf. Markiere die Beiträge, die zu deinen aktuellen Zielen und Themen passen. Frag dich hierbei:

  • Hat sich etwas an dem Publikum verändert, dass du erreichen willst? Und musst du deshalb die Beiträge entsprechend anpassen?
  • Willst du mehr von einer bestimmter Dienstleistung oder einem Produkt verkaufen? Vielleicht hast du auch ein neues Produkt entwickelt, auf das du aufmerksam machen willst.
  • Willst du deine Expertise zu einem Themenaspekt noch stärker herausstellen, als du es bisher im Netz getan hast?

Tipp: Nehmen wir an, du hast einen neuen Online-Kurs entwickelt und willst den Kurs erstmalig verkaufen. Starte also beim Recycling mit den Beiträgen, die sich um das Thema des Kurses drehen.

2. Konzentriere dich auf Evergreen Content und deine Ziele

Gehe die markierten Beiträge aus dem Audit durch und hinterfrage die Zeitlosigkeit der Blogartikel.

Konzentriere dich fürs Recycling immer auf immergrünen Content. Dadurch kannst du wiederholt auf bestehende Inhalte aufmerksam machen, ohne dass diese veraltet wirken.

Wirf im nächsten Schritt einen Blick auf die Beiträge, die dir am meisten Traffic bringen oder wo deine Conversion am höchsten ist und priorisiere die Beiträge entsprechend für die Wiederverwendung.

Tooltipps:

  • Über Webanalytics-Progrogramme wie Matomo oder Google Analytics ermittelst du erfolgreiche Artikel auf deiner Webseite. Erfolgreich sind Beiträge, wenn sie viele Besucher auf sich ziehen und die Menschen von dort auf deine Angebote klicken.
  • Mit Buzzsumo findest du raus, welche Beiträge gerne in sozialen Netzwerken geteilt wurden. Auch das ist ein Indiz, dass die Themen hervorragend fürs Recycling geeignet sind.

>> Du benötigst Unterstützung, um die Vorteile Content-Marketing und Content Recycling für dein Business zu nutzen? Lass uns gerne reden. <<

3. Für alle neuen Inhalte gilt: Workflow für Content Recycling etablieren

Was ist ein Workflow?

Workflows sind wiederholbare Abläufe mit festen Schritten, die dein Leben erleichtern. Du musst nicht jedes Mal neu darüber nachdenken, was zu tun ist. Dadurch sparst du Zeit.

Als Coach, BeraterIn und TrainerIn trägst du viele verschiedene Hüte und machst vermutlich einen großen Teil deines Marketings selbst. Workflows für die Content-Erstellung und Content Recycling helfen dir, da sie mehr Routinen in dein Marketing bringen.

Beispiel für einen Content-Recycling-Workflow

  1. Du hast eine Artikelserie zu einem Thema veröffentlicht.
  2. Zu jedem Blogbeitrag erstellst du:
  3. 15 Pins für Pinterest
    • ein Idea-Pin für Pinterest
    • ein Pin-Video
    • 12 Pins passend zum Beitrag
  4. Instagram
    • 3 Karussell-Beiträge
    • 3 Single-Posts: Bild-Zitat, Grafik, Foto
    • Videos: ein Reel zu jeder H2-Überschrift des Artikels
    • Storys mit Links und Interaktion-Stickern zum Blogartikel
  5. Veröffentlichung des Blogbeitrages auf medium.com
  6. Verweis auf den Blogbeitrag in deiner E-Mail-Signatur
  7. E-Mail an deine Newsletter-Abonnenten
  8. Vertonung des Artikels für SoundCloud
  9. Nach 3-6 Monaten Aktualisierung des Beitrages.
  10. Aus der Artikelserie entwickelst du ein E-Book, Kurs oder Gruppen-Coaching.

Tooltipp für die Erstellung und Automatisierung von Content Workflows

Ich arbeite mit dem Projektmanagementtool ClickUp. Die Software setzt du normalerweise ein, um über deine Projekte und Aufgaben eine Übersicht zu bekommen und To-dos zu planen.

Ich nutze ClickUp auch für die Redaktionsplanung, wenn es um Long-Form-Content wie Blogartikel geht. Ich kann zu jeder Aufgabe Subtasks vergeben, Checklisten hinzufügen und Automatisierungen hinterlegen sowie die (Sub-)Aufgaben anderen zuweisen.

So behalte ich alle notwendigen Tasks zur Optimierung, Promotion, Recycling und Aktualisierung im Blick und kann Erinnerungen einrichten.

8 Tools und Plattformen, mit denen du deine Inhalte wie ein Profi recycelst

1. Medium.com

Medium.com ist im Wesentlichen eine Plattform, auf der du kostenlos bloggen kannst. Deine Artikel kann jeder lesen und sie werden auch über Suchmaschinen gefunden.

Du musst Blogartikel nicht abändern, sondern kannst den Link zum Originalartikel einfügen. Medium.com zieht sich die Überschriften, Text und Bilder automatisch. Das klappt in den meisten Fällen problemlos.

Content Republishing mit Medium.com

2. LinkedIn Artikel

LinkedIn hat eine integrierte Blogging-Funktion, die du perfekt für das Recycling von Inhalten. nutzen kannst.

Du findest die Funktion unter "Einen Artikel schreiben" in der oberen Menüleiste. Veröffentliche deine Artikel nicht 1:1, sondern wandele sie ab oder nimm nur eine Passage.

LinkedIn-Artikel spielen auf der Plattform selbst keine große Rolle, aber die Artikel werden in Suchmaschinen indexiert.

3. Quora - das Frage-Antwort-Portal

Auf Quora erstellst du dir einen Account und suchst nach Fragen, die zu deiner Expertise passen und zu denen du bereits auf deiner Webseite Blogartikel erstellt hast.

Die Fragen beantwortest du mit deinen bereits geschriebenen Texten. Hier empfehle ich dir, die Texte leicht umzuändern.

Du kannst am Ende deiner Antwort auf deinen Blogartikel verlinken. Das würde ich aber erst tun, wenn du ein paar Fragen beantwortet hast. Sonst löscht Quora deine Antworten. Ich nutze beispielsweise Jasper.io, um in kurzer Zeit Quora Fragen zu beantworten.

4. Jasper.io

Jasper* ist ein Schreibprogramm auf Basis von künstlicher Intelligenz. Du gibst das Thema und die Tonalität vor und das Programm schreibt den Text.

Die Software befindet sich noch in der Entwicklung und funktioniert noch nicht perfekt. Aber es ist eine großartige Möglichkeit, um aus alten Blogartikeln schnell Ideen für neue Blogtexte oder Social-Media-Inhalte zu generieren.

Screenshot Sartseite Jasper und Social Media Templates auf Jasper

5. Canva

Das Design-Tool Canva* ist eine großartige Möglichkeit, um schnell und einfach Bilder für Social Media zu erstellen. Du kannst Canva auch verwenden, um Bilder für Blogtexte oder andere Artikel zu erstellen. 

Der Vorteil von Canva ist, dass du kein professioneller Designer sein musst, um gut aussehende Bilder zu erstellen. Canva hat auch eine umfangreiche Foto-, Grafiken und Videodatenbank integriert, die du zum Teil kostenlos nutzen kannst.

Screenshot Canva Programm fuer Erstellung von Social Media Inhalten Praesentationen und digitalen Produkten

Canva ist als App für iPhone und Android erhältlich, sodass du auch unterwegs Grafiken erstellen kannst.

6. Piktochart

Piktochart ist eine intuitive und kostengünstigste Software, mit der du komplexe Infografiken umsetzen und Präsentationen erstellen kannst.

Du musst ein wenig Zeit in die Erstellung investieren und erhältst dafür echte Hingucker-Grafiken, die du in deinem Blog oder Pinterest einsetzen kannst.

Du benötigst keine besonderen Grafik-Erkenntnisse, um mit Piktochart tolle Ergebnisse zu erzielen.

7. Wave.Video

Du willst aus einen Blogartikel ein Video für soziale Medien erstellen und nicht zwingend selbst vor der Kamera sitzen?

Eine einfache Lösung ist Wave.Video*. Die Software biete eine reichhaltige Auswahl an Video-Templates, die mit wenigen Mausklicks anpassen kannst. Die Oberfläche ist intuitiv und du benötigst keine Kenntnisse im Videoschnitt.

Screenshot Wave.Video Programm mit Templates und Stockmaterial fuer Ertellung von Video Posts

8. Publer

Mit Publer* kannst du zahlreiche Social Media-Konten verwalten und Posts im Voraus auf Facebook, LinkedIn, Instagram, Facebook, Google My Business etc. im Voraus planen und veröffentlichen kannst. Zum Teil kannst du sogar Kommentare vorab zu deinen Postings planen.

Screenshot Social Media Management Tool Publer

Publer steht in direkter Konkurrenz zu Giganten wie Hootsuite oder Buffer. Der Vorteil von Publer ist, dass es relativ günstig ist, trotz der umfangreichen Funktionen. Das Tool kannst du kostenlos ausprobieren.

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Fazit: Jetzt bist du bereit, deine Inhalte wiederzuverwenden

Jetzt, wo du weißt, wie du mehr aus deinen Blogartikeln herausholen und Traffic auf deine Webseite bringen kannst. Es ist an der Zeit, dieses Wissen in die Praxis umzusetzen.

Probiere einige der in diesem Artikel erwähnten Tools und Techniken aus und finde heraus, wie sie dir helfen, ein größeres Publikum zu erreichen und dein Leben erleichtern. Du wirst überrascht sein, wie viel ein paar einfache Recycling Schritte bewirken können.

Definitiv zeigst du deine Expertise an verschiedenen Orten im Netz und bleibst konsistent in deinen Botschaften und Themen.

Wenn du Hilfe im Content-Marketing und Content-Recycling benötigst, lass uns gerne reden. Ich habe tolle Tipps und Tools, mit denen du das Beste aus deinen Blogbeiträgen machst und sichtbar als ExpertIn wirst.

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