26 Tipps von A bis Z für mehr Sichtbarkeit auf Social Media Netzwerken und im Netz

26 Möglichkeiten von A bis Z, um deine Sichtbarkeit im Netz auf ein neues Level zu heben. Natürlich verrate ich dir auch passende Beispiele und gebe dir zahlreiche Tipps für Werkzeuge, mit denen du einfach Inhalte erstellen kannst.

Betrachte das ganze als Buffet: Du wählst aus, was dir schmeckt und  zu dir passt. Schließlich geht es nicht darum, 24 Stunden am Tag mit Marketing zu verbringen. 

Und ja, es lohnt sich den Artikel komplett zu lesen. Versprochen! 

A: Audio – Vertone deine Blogartikel oder starte direkt einen Podcast

Schon mal daran gedacht, dass nicht jeder eine Leseratte ist? Arbeite zusätzlich mit Audioinhalten. Wenn dir ein Podcast zu groß erscheint, vertone im ersten Schritt deine Blogartikel.

mehr Sichtbarkeit mit Vertonung von Blogartikeln


Erwecke mit deiner Stimme Blogartikel zum Leben

Für einige Menschen ist Hören viel persönlicher als Lesen. Geschrieben hast du die Blogartikel bereits. Durch eine Vertonung wertest du sie auf und verwendest sie mehrfach. Du kannst unter anderem die Audiodatei direkt auf deinem Blog einbinden und zusätzlich auf Plattformen wie SoundCloud hochladen. Möglicherweise erschließt du dir über SoundCloud ein ganz neues Publikum.

Tooltipp: 

  • Smartphone-Apps: Mit Apps wie Ferrite (iOS) oder iRig Recorder 3 (iOS und Android) kannst du unkompliziert mit deinem Smartphone Blogartikel vertonen und schneiden.
  • Künstliche Intelligenz: Mit Softwarelösungen wie lovo.ai oder resemble.ai kannst du andere Stimmen nutzen, die deine Texte sprechen oder aber Aufnahmen von deiner Stimme mittels künstlicher Intelligenz deine Texte automatisch vertonen lassen. Aktuell klingen aus meiner Sicht die deutschen Stimmen auf lovo noch etwas gekünstelt, aber probiere es einfach selbst aus.

Starte einen Podcast und komme deinem Publikum hörbar näher

Podcasts sind regelmäßig erscheinende Audioformate, die du beispielsweise über Spotify und Co. zur Verfügung stellst. Klar ist es im ersten Moment komisch, die eigene Stimme zu hören. Aber deine Stimme kann auch zu einem Markenzeichen werden und für Wiedererkennung sorgen.

Generell lese ich lieber, aber im Fitnesscenter, beim Spazieren oder auf Reisen höre ich gerne Podcast-Episoden. 😉

Linktipp zum Thema Podcast:

Tooltipp zum Erstellen von Podcast am Smartphone:

  • Mit der App Anchor kannst du am ganz einfach Smartphone deinen Podcast starten. Die App funktioniert auf iOS und Android.

Tipp zur Zeitersparnis:

Ich bin selbst nicht so der Fan davon, aber nehmen sich beim Podcasten auf Video auf und veröffentlichen die Episode zusätzlich auf YouTube. 

B: Bilder für deine optische Wiedererkennung

Ich arbeite mit Bildern aus unterschiedlichen Quellen. Früher habe über jedes Blogartikel-Bild einen  speziellen Blauton gelegt, sodass meine Artikel aufgrund der Farbe mir zugeordnet werden konnten. 

Jetzt platziere ich nur noch mein Logo in der blau eingefärbten Ecke, achte und auf die Einhaltung meiner Markenfarben und verwende auf Sharingbildern für soziale Netzwerke einen bestimmten Schrifttyp.

Personal Branding mit Stockbildern

Tooltipp:

  • Canva* – Bildtool meiner Wahl. Damit erstelle ich fast alle Bilder für meinen Blog und Social-Media-Kanäle.
  • Mit remove.bg kannst du Bilder freistellen. Falls du Pro-Version von Canva nutzt, kannst du das Werkzeug „Hintergrund entfernen“ zum Freistellen einsetzen.
  • Falls du Videoclips oder GIFs von dir freistellen willst, kannst du das leicht mit unsreen.com umsetzen
  • Allthefreestock – Das ist ein Verzeichnis mit Anbietern kostenloser Bilder, Sound- und Videodateien. Aber bitte immer auf die Nutzungsbedingungen achten. 

C: Community-Aufbau: Bilde deinen Tribe

Baue dir deinen Tribe und umgib dich mit Leuten, die dich unterstützen. Dafür musst du Mehrwert geben, mit deinen Werten nach außen gehen und mindestens ein wenig über deinen persönlichen Hintergrund verraten.

Beispiele für starke Communitys: 

  • Natascha Wegelin: hat den Blog Madame Moneypenny gegründet und sich dort auf das Thema „Frauen, die ihre Finanzen & ihren Erfolg selbst in die Hand nehmen wollen“ fokussiert. Die Motivation dazu kam, als sie selbst durch eine falsche Finanzberatung rund 18.000 €  verloren hat. Neben dem Blog baut sie mit ihrem Team eine Community über die Facebook-Gruppe auf Madame Moneypenny – Finanzielle Unabhängigkeit für Frauen“. Dort bietet sie Frauen eine Austauschplattform rund um finanzielle Themen. 
  • Wildling Shoes: Nachdem die Suche nach Schuhe, die eine größtmögliche Bewegungsfreiheit für Kinderfüße bieten, erfolglos verlief, gründete ein Elternpaar kurzerhand über eine Crowdfunding-Kampagne ihre eigene Schuh-Manufaktur. Sie vegane Barfußschuhe in Handarbeit her. Die Stückzahlen sind geringer als es in einer rein industriellen Produktion möglich wäre, aber sie vertreten in ihrem Unternehmen auch klare Werte. Rund um die Schuhe hat sich eine Fangemeinde gebildet, die sich unter anderem in der Facebook-Gruppe Wildling Community austauschen.
Beispiele fuer starke Communities Madame Moneypenny und Wildling Shoes

D: Du – Sei du selbst bei allem, was du tust

Personal Branding bedeutet, dass du dich authentisch zeigst. Das Wort authentisch wird ein wenig überstrapaziert. Ich meine damit, dass du dich von deiner professionellen Seite gepaart mit einer Prise deiner Persönlichkeit zeigst. 

Wenn ich dich nur online kenne und dich sofort wiedererkenne, wenn ich dich per Zufall in einem Café wiedertreffe, hast du alles richtig gemacht.

Es gilt: bei allem, was du von dir zeigst, sei 100 % du! 

Starke Persönlichkeiten polarisieren. Es muss dich nicht jeder mögen, genauso wenig wie dein Angebot für jeden ist. 

E: Experimentiere – Probiere neue Sachen auf Social Media aus

Social Media Plattformen verändern sich. Neue Plattformen kommen hinzu, andere verlassen das Feld oder erhalten neue Funktionen oder verändern ihre Algorithmen. Bleibe auf dem Laufenden und experimentiere mit verschiedenen Formaten.

Beispiel: Der Unternehmer und Marketingagentur-Inhaber Gary Vaynerchuk probiert neue Social-Media-Kanäle sofort aus. Zum einen um zusehen, ob und wie sie für sein Business und damit auch für andere Unternehmen funktionieren. Zum anderen profitiert man bei neuen Plattformen oder neuen Formaten auf etablierten Plattformen von hohen organischen Reichweiten. 

Auf der Videoplattform TikTok erreichst du zurzeit relativ hohe organische Reichweiten für Kurzvideos, wenn du dir ein wenig die Feinheiten und Funktionsweise der Plattform kennst. 

Instagram hat 2021 angekündigt, zu einer Videoplattform zu werden und belohnt den Einsatz des Kurzvideo-Formats Reel mit hoher Sichtbarkeit im Feed und im Explore-Bereich.

F: Formate – Nimm dir klassische Medien als Beispiel

Klassische Medien arbeiten mit feststehenden Formaten und Sendungen – ob TV, Radio oder Print. Schaue dir hier was ab und entwickle dein Format für deine Zielkunden und passend zu deinen Businesszielen. Du bist dir nicht 100 % sicher, wovon ich rede?

Okay, hier ein paar Beispiele:

  • Felix Beilharz – Er veranstalte früher jeden Montag auf Facebook den „MustReadMonday“ und stellt ein Buch aus dem Themenbereich Online und Social-Media-Marketing vor. Im Anschluss hat er verlost. Seine Follower konnten sich darauf verlassen, dass montags ein neuer Buchtipp kam und besuchten seine Fanseite zum Teil extra aus diesem Grund. Durch die Verlosung sorgte er dafür, dass viel Interaktion über Kommentare zustande kam und dies wiederum wirkte sich positiv auf den Facebook-Algorithmus aus.
  • Felix Beilharz – Sein neues Format lautet „7 Tage - 7 News - 7 Minuten | Die 7x7x7 Online-Marketing News“. Die Show sendet er über Facebook und YouTube sowie andere Social Media Plattformen und auch als Podcast. Mehr Infos dazu findest du hier: https://felixbeilharz.de/7x7x7/
  • Gary Vaynerchuk startete die Show „AskGaryVee“. Er greift Fragen von seinen Fans und Followern auf, die ihm in Live-Präsentationen oder Online-Konferenzen gestellt werden und beantwortet diese in einem kurzen Video. 

G: Gastartikel – Zeig dich auf den Präsenzen anderer

Suche dir andere Online-Plattformen und veröffentliche dort Gastartikel oder stelle dich für Video-Interviews zur Verfügung.

Gastartikel auf Blogs:

Dani Schenker trägt in seinem Artikel Gastartikel veröffentlichen: Diese 370+ Blogs suchen Gastautoren über 370 Blogs zusammen, wo du einen Gastbeitrag veröffentlichen kannst. 

Tipp: Du willst wissen, ob und wo jemand Gastbeiträge veröffentlicht hat? Und diese Möglichkeit auch für dich selbst nutzen? Google seinen (Marken)namen und ergänze intext:gastartikel und schließe seine eigene Webseite von der Sucht aus, um bessere Ergebnisse zu erhalten. (siehe Grafik)

Moeglichkeiten fuer Gastartikel mit Google finden

Livestreaming zusammen mit anderen Experten:

Kirsten Beamer ist Expertin für Livestreaming und interviewt regelmäßig andere UnternehmerInnen in einem Live Talk zu den unterschiedlichsten Themen

Sie legt Wert darauf, dass die Interviews ihre eigene Zielgruppe weiterbringen und die Gesprächspartner ein Kernthema haben. Mehr Infos rund um die Erstellung von Video-Content und Livestreaming findest du in Kristins Gruppe: Werde zum Creator

Oder bewirb dich direkt für einen Live Talk mit Kirsten.

H: Höflichkeit auf sozialen Netzwerken, denn man sieht sich immer zweimal im Leben

Monitore deinen Namen und deine Domain. Erwähnt dich jemand auf seinem Blog oder Social Media Kanälen, bedanke dich. Es geht nicht darum, dass du es immer sofort machst. Räume dir regelmäßig – mindestens einmal pro Woche – ein Zeitfenster ein und reagiere auf Erwähnungen.

Bleibe höflich. Selbst wenn du mit zunehmendem Erfolg mehr Neider bekommst, reagiere sachlich und höflich. Zur Not schlafe eine Nacht drüber. 

I: Interaktion auf Social Media Kanälen – Mehr als nur eigene Inhalte posten

Blase nicht nur deine Botschaften in die Welt hinaus, sondern interagiere mit anderen. Reserviere dir dafür Zeit. Idealerweise jeden Tag 15 Minuten bis maximal eine Stunde. Je mehr du deine Kunden über Social-Media-Marketing gewinnen willst, desto aktiver solltest du sein.

Interaktion Social Media fuer Sichtbarkeit

Tipps zur Interaktion auf Blogs und Social Media Kanälen: 

  • Suche dir Hashtags und Accounts auf Instagram, wo du regelmäßig kommentieren oder sogar deren Beiträge du weiterempfehlen willst.
  • Abonniere Blogs, die du gerne liest, mittels FeedlyKommentiere dort regelmäßig UND mit Mehrwert.
  • Arbeite auf Twitter und Facebook gezielt mit Listen. So sortierst und periodisierst du deine Kontakte für deine Interaktion. 

J: Ja-Sager-Falle: Sag auch mal „Nein!“

Sag nicht „Ja“, wenn du „Nein“ meinst. Du musst nicht mit jedem arbeiten und auch nicht jeden Auftrag annehmen. Im schlechtesten Fall verwässert das dein Profil und somit dein Personal Branding

Nein sagen wenn Anfrage nicht zum Business passt

Tipp: 

Wenn du Aufträge annimmst, die nicht zu deiner Positionierung passen, aber du das Wissen hast und einfach das Geld benötigst, dann gehe 1. damit nicht hausieren und 2. begrenze das auf ein Minimum.

Linktipps:

K: Kuration oder besser bekannt unter Content Curation – Erwecke den Jäger und Sammler in dir und zeig die Beute deinem Publikum

Mach dir eins klar: Alles wurde schon mal gedacht, gesagt oder geschrieben. Das Wissen darum kann dich blockieren, Inhalte zu erstellen und ist eine typische Angst, die dich am Bloggen hindert (mehr zu dem Thema hier). 

Raus aus dem Dilemma kommst du über Content Curation, dem Zusammenstellen von Beiträgen anderer zu einer bestimmten Frage oder Themenkomplex. 

Content Curation um als Experte wahrgenommen zu werden

Gleichzeitig bringt Content Curation einige Vorteile für dich

  • Es zeigt deine Expertise und dass du dich mit deinem Themenkomplex auskennst.
  • Das Kuratieren hilft dir beim Aufbau deiner Marke als ExpertIn und stärkt Beziehungen zu deinem Umfeld. 
  • Es steigert deine Sichtbarkeit und Bekanntheit auf sozialen Plattformen.
  • Andere teilen deinen Beitrag und es zieht mehr Besucher auf deine Webseite und wirkt sich positiv auf die Suchmaschinenoptimierung aus.

Was bringt Content Curation für deine Community?

Sie nutzen deine Sammlung als eine Art Filter, denn sie vertrauen deiner Expertise. Und sie müssen nicht mehr nach weiteren Informationen suchen, denn du bist durch deine Aufstellung die Sammelstelle für relevante Beiträge zu dem Thema.

L: Lust auf Social-Media-Marketing und Content-Marketing

Ja, richtig gelesen: Sei mit Lust dabei. Raus aus deiner Komfortzone, zeige dich und habe Spaß dabei. Mach jeden Tag etwas für dein Marketing. So findest du auch viel schneller raus, ob dir eher Texte, Bilder, Audi oder Video-Formate liegen, machst das zu einer Gewohnheit und trainierst deinen Ideenmuskel. 

mehr Sichtbarkeit durch Lust auf Social Media Marketing

Tipp um ins Handeln zu kommen: Nimm dir für jeden Tag 3 Social Media Marketing-Aktionen vor. Wenn eine feste Planung besser in deinen Tagesablauf passt, reserviere dir dafür ein Zeitfenster in deinem Kalender. 

  • Das können Instagram Storys für deine Community sein und um dadurch mit deinen Followern in den 1:1 Austausch per privater Nachricht zu kommen. 
  • Du kannst auch auf LinkedIn und Instagram gezielt Beiträge von bestimmten Accounts oder Postings mit passenden Hashtags kommentieren
  • Veröffentliche einen Beitrag auf LinkedIn oder ein Reel auf Instagram oder 
  • pushe einen deiner alten Blogbeiträge wieder über neu über deine Social-Media-Kanäle
Es gibt so viele Marketing Möglichkeiten, die garantiert zu deinen Vorlieben und zeitlichen Ressourcen passen. 

Ich unterstütze dich gerne mit einem Social Media Mentoring oder im Bereich Content-Marketing & Recycling.

M: Monitoring

Mittels Monitoring findest du raus, wo

  • über dich,
  • deine Branche und
  • deine Themen

gesprochen wird. Nur durch regelmäßiges Monitoring bemerkst du rechtzeitig, wenn dein Ruf in Gefahr ist oder wenn dich jemand lobend erwähnt.

eigenen Namen mittels Google Alert oder Talkwalker Alert monitoren

N: Netzwerk – Baue dein Online-Netzwerk zielgerichtet auf

Deine Personal Brand wächst und gedeiht am besten mit Unterstützung eines (digitalen) Netzwerkes. 

Du kannst Unternehmer-Verbänden beitreten, über die Plattform Meetup nach passenden Treffen in deiner Region suchen oder dich einfach aktiv online vernetzen und dich regelmäßig zeigen

Verharre nicht auf deinem Blog, in der Hoffnung, dass sich jemand dorthin verirrt. Suche aktiv nach Möglichkeiten, dich und dein Angebot bekannt zu machen sowie deine Leistungen und digitalen Produkte zu verkaufen.

Halte gezielt nach Leuten Ausschau, die du näher kennenlernen willst. Vielleicht weil:

  • du etwas von ihnen lernen möchtest,
  • eure Angebote sich gegenseitig ergänzen,
  • eine Kooperation für euch beide eine Win-win-Situation ist.
Digital ist wie analoges Leben: Allein kommst du nicht weit.

O: Optimierung – Damit du und deine Inhalte gut im Netz gefunden werden

Du hast nützlichen Content, aber kümmerst dich nicht um die Optimierung? Sorry, du verschenkst jede Menge Potenzial.

Ich arbeite für jeden Blogpost eine Checkliste in dem Projektmanagement-Tool ClickUp ab, um wirklich immer an alle Punkte zu denken. 

Nutze Checklisten für die Optimierung

Die Checklisten sind bei mir als Template in ClickUp hinterlegt, sodass ich sie für jeden Artikel mit einem Klick hinzufügen, aber auch jeweils anpassen und Punkte ergänzen sowie einzelne Tätigkeiten an jemanden mit einer Frist zuweisen kann.

Clickup Checklisten fuer die Optimierung von Blogartikeln

Es muss nicht gleich eine Projektmanagement-Software sein. Ich habe für dich hier eine Checkliste in Canva erstellt, mit der du wichtige Punkte für Blogartikel im Blick behältst.

Bildschirmfoto 2021 09 28 um 16.20.09

Stellschrauben für die Optimierung von Webinhalten

  • Social Media Optimierung: Hinterlege Open Graph Daten, sodass sich die dazugehörigen Beschreibungen und Bilder beim Teilen des Artikels von den jeweiligen sozialen Netzwerken aufgerufen werden. In WordPress funktioniert das beispielsweise mittels des Plugins Yoast. 
  • Suchmaschinenoptimierung: Formuliere für jeden Beitrag einen Title und Description. Das erhöht die Chance, dass Google auf diese Daten zurückgreift, wenn dein Artikel in den Suchergebnissen gelistet wird. 
  • Wasserzeichen mit deiner URL auf den Bildern
  • Keywords: Überlege dir, zu welchen Begriffen dein Blogartikel idealerweise in Suchmaschinen gefunden wird und bringe die Schlüsselbegriffe und Synonyme im Text unter.
  • Handlungsaufforderung: Deine Artikel haben ein Ziel. Lege für jeden Beitrag eine Handlungsaufforderung fest.

Stellschrauben für die Optimierung deiner Social Media Profile

  • Keywords für die Beschreibung von deinen Social Media Profilen
  • konsistentes, professionelles Profilbild
  • Stilrichtung für geteilte Fotos
  • Tonalität für die jeweiligen Kanäle beibehalten

Du suchst nach Unterstützung im Social-Media-Marketing? Nutze gerne das Kontaktformular.

P: Publikum – baue dir deine Followerschaft auf und spiele vor vollen Bühnen

Beantworte wiederkehrende Fragen

Kennst du die Schmerzpunkte deiner Zielgruppe? Was hält sie nachts wach? Wie kannst du ihnen bei der Problemlösung helfen? Wenn du die Antworten kennst, teile sie auf deinem Blog, in Q&A Sessions auf Instagram oder Facebook oder als Beitrag auf deinem Lieblingsnetzwerk. 

Etabliere ein Format, dass Begeisterung auslöst

Oder entwickle ein wiederkehrendes Format mit Mehrwert, Unterhaltung oder idealerweise einem Mix aus beiden. Sobald du die Begeisterung deiner Follower spürst, baue das auf und etabliere einen festen Sendezeitpunkt. 

Dir fehlt die zündende Idee? Lass dich von den Formaten anderer Menschen oder angesagten TV-Shows inspirieren und übertrage erfolgreiche Formate auf dein Business.

Publikum mittels Q und A oder unterhaltsamen Formaten in Social Media aufbauen
Es kommt nur auf eine Sache in Social Media an: Regelmäßigkeit. 

Q:  Qualität vor Quantität im Marketing

Lass dich von Zahlen nicht verrückt machen. Es ist irrelevant, ob du 100 oder 1.000 Follower auf Instagram hast, solange diese wirklich Interesse an deinen Inhalten haben und einige davon deine Leistungen und Produkte kaufen oder dich weiterempfehlen. 

Daher gilt: Produziere nicht auf Teufel komm raus Inhalte, bloß weil dein Ziel 2 Blogartikel pro Woche sind. 

Überlege, welche Schlagzahl an Inhalten du jederzeit schaffst und ziehe das durch. 

Schaffe wertvolle Inhalte, dann ziehst du die richtigen Leute an. 

Tipp: Je mehr Beiträge du auf sozialen Netzwerken postest, desto schneller siehst du, was ankommt. Je nach Netzwerk und Format des Inhalts variiert auch die Lebensdauer und Auffindbarkeit. 

Prüfe regelmäßig, ob deine Inhalte deine gesetzten Ziele wie Sichtbarkeit & Bekanntheit als ExpertIn auf deinem Gebiet, Interaktion, Leads oder Umsatz erreicht.

R: Recycling und Updates: Belebe alten Content

Keine Ahnung auf wessen Mist das gewachsen ist, aber ist unnötig, permanent neue Blogartikel zu schreiben. Wirf einen Blick auf deine alten Beiträge. Die kannst du locker:

  • aktualisieren,
  • aus einer anderen Perspektive beleuchten,
  • für einen anderen Kanal aufbereiten oder
  • in ein anderes Format, wie E-Book, Workbook oder Checkliste, überführen.
Beispiele Content Recycling 1
Wenn du eine gutes Fundament an Blgoartikeln hast, investiere mehr Zeit in die Mehrfachverwertung und Wiederbelebung deinen Contents.

Meine Inhalte hinterlege ich beispielsweise Notion und notiere mir dort zu den Blogartikeln, wann ich sie erstellt habe, was das Ziel ist und Ideen wie ich den Blogpost auf sozialen Netzwerken initiiere.

Screenshot Notion Vermarktung Blogartikel

Zudem habe ich Wartungsintervalle für meine Inhalte festgelegt. D. h. in regelmäßigen Abständen kontrolliere ich, ob

  • die Informationen stimmen,
  • die hinterlegten Links aktuell sind oder
  • sich neue Aspekte ergeben haben. 

S:  Storytelling – Geschichten bleiben im Gedächtnis

An Geschichten erinnern wir uns und wir merken sie uns besser.  Lege dir ein paar Anekdoten und Geschichten aus deinem Leben zu Recht, die du zum Besten geben kannst und die deine Marke und Business unterstützen.

Katze vor offenem Tresor symbolisch fuer visuelles Storytelling in Social Media

Linktipps zu Storytelling:

Buchtipps zu Storytelling:

Das Buch Tell me!: Wie Sie mit Storytelling überzeugen. Mit vielen Praxisbeispielen. Für alle, die erfolgreich sein wollen in Beruf, PR und Marketing* von Thomas Pyzcak habe ich selbst in meinem Regal stehen und kann es dir guten Gewissens empfehlen. Das gilt auch für das Buch von Petra Sammer: Storytelling: Strategien und Best Practices für PR und Marketing.*

zwei Buchtipps zum Thema Storytelling

T: Teile deine Expertise großzügig auf sozialen Netzwerken auf deinem Blog

Gehe großzügig mit deinem Wissen um und vergiss den Satz: „Wissen ist Macht.“ Deine Kunden können heute sowieso alles googeln, aber garantiert wollen sie nicht alles selbst machen. Denn dazu braucht es neben Wissen auch Erfahrung.

Nimm die brennendsten Fragen deiner Kunden und beantworte sie in einem How-To-Blogpost oder einer Videoserie. Das festigst deinen Ruf als Experte und baut Vertrauen auf.

Lesetipp: Du fragst Dich, wo die Grenze zwischen kostenlosen Wissen und Bezahlung liegt? In dem Blogbeitrag von Marit Alke geben 17 UnternehmerInnen genau dazu Auskunft: Wo liegt die Grenze zwischen Free und Paid? 

U: Unverwechselbar – deine Persönlichkeit ist unverwechselbar und rockt deine Sichtbarkeit 

Nee, keine Sorge, ich erzähle dir hier nichts von einem Elevator Pitch. Aber du solltest auf die Frage:

Warum sollte ich ausgerechnet dich buchen?

antworten können.

Tipp: Schaue Dir das Video Sebastian Mauritz zu Positionierung & Spezialisierung, Qualität & Preis, Weiterempfehlung & Vernetzung an.

Tipp: Lege Dir Botschaften zurecht, die Du öfter wiederholst – im analogen wie im digitalen Leben. 

V: Videos – für mehr Sichtbarkeit und anderen Sinneseindrücken

Mit Videos vertiefst du die Beziehung zu deinem Publikum, da sie dich über ganz andere Sinneskanäle wahrnehmen als beim bloßen Lesen oder Hören eines Podcasts. 

YouTube-Videos indexiert Google auch in den Suchergebnissen. Das bietet eine weitere Möglichkeit, dass Menschen relevante Inhalte von dir entdecken.

Tooltipps, wenn du nicht dein Gesicht zeigen möchtest

  • Bildschirmaufnahmen: Falls du dich im Moment noch nicht vor die Kamera traust, starte damit, dass du deinen Bildschirm abfilmst. Mit Camtasia (für Windows und Mac), Jing oder Screenflow (nur Mac) gelingen dir Screenaufnahmen. 
  • Präsentationen: Aus einer PowerPoint- oder Keynote-Präsentation erstellst du im Handumdrehen ein Video und kannst mit Animationseffekten Raffinesse ins Video bringen. Auch hier legst du wieder deine als Voiceover über das Video.
  • Stockvideos: In Canva* stehen dir auch Stockvideos zur Verfügung, die du für deine Videos nutzen kannst. 
  • Erklärvideos: Mit Werkzeugen wie PowToon erstellst du animierte Erklärvideos.

Linktipp:

  • In der Facebook-Gruppe YouTube für Selbstständige von Frank Katzer findest du regelmäßig Tipps und Tricks rund um die Erstellung von Videos allgemein und YouTube im Speziellen. Frank veranstaltet auch regelmäßig einmal im Jahr eine Online-Technik-Challenge, wo er zahlreiche Tooltipps gibt. 

W: Wiedererkennbarkeit auf sozialen Medien und im realen Leben

Sorge dafür, dass Menschen dich wiedererkennen. Das kann ein Accessoire sein oder ein Farbakzent, den du immer einsetzt. Wichtig ist hierbei, gerade wenn es ein Kleidungsstück oder eine konkrete Farbe ist, trage das bitte auch im privaten und nicht nur für die visuelle Inszenierung in Shootings.

Entscheide, was du von deinem privaten Leben preisgibst und wie viel du von deiner persönlichen Art zeigst. Wichtig ist, dass du dich nicht hinter fachlichen Informationen versteckst. Reine Sachinformationen machen dich austauschbar

Die Art deiner Präsentation sorgt für Unverwechselbarkeit und Wiedererkennung. Idealerweise erkenne ich dich in privaten und beruflichen Kontexten anhand deiner Persönlichkeit, Kleidung, Sprache und Benehmen wieder. 😉

Wiederkennung auf sozialen Netzwerken fuer mehr Sichtbarkeit 1

Beispiele: 

  • Hans Steup, ein Kollege von mir, trat in der Vergangenheit immer mit einem blauen Vogel auf der Schulter auf Messen und Co auf. So wurde er unter Versicherungskollegen als der twitternde Makler bekannt. 
  • Dave, einer meiner Lieblings-YouTuber zum Thema Kryptowährungen beginnt jedes seiner Videos mit einer typischen Handbewegung und dem Satz „Peace, Freunde der gepflegten Investition"

X: X-fach – Vergrößere deine Reichweite über die Zusammenarbeit mit Multiplikatoren und Influencern

Es geht nicht darum, Menschen mit dem größten YouTube-Kanal, den meisten Instagram-Followern oder LinkedIn-Kontakten zu finden. 

Influencer müssen relevant für dein Business oder Branche und im Besitz deiner Zielgruppe sein.

Was Du vorab klären solltest:

  • Cross-Promotion: Auf welchen Kanälen ist dein Kooperationspartner unterwegs? Sind diese sinnvoll miteinander verknüpft? Promotet er oder sie dort ebenfalls die Inhalte?
  • Vernetzung und Interaktion: Wie stark sind die Social-Media-Kanäle? Vor allem aber interagieren Menschen dort mit den Beiträgen und geht er oder sie auf die Kommentare ein? Teilen Fans und Follower die Inhalte? Interagiert er mit seinen Followern und Fans?
  • Aktivität: Werden regelmäßig Inhalte veröffentlicht oder sieht es vielmehr nach Zufallsprinzip aus?

Y: Yeah – Löse Begeisterungsstürme bei deinen Kunden aus

Fahre eine Mischung aus exzellenten kostenlosen und kostenpflichtigen Inhalten. Wie unter guten Freunden: Gib regelmäßig einen aus.

Beispiel: Calvin Hollywood – ehemals Fotograf und Photoshop-Künstler, jetzt Coach: Auf seiner Facebook-Seite siehst du deutlich, dass seine Fans echte Fans sind. Gefühlt ist es egal, ob er ein kostenloses Webinar veranstaltet, Merchandising-Artikel oder kostenpflichtige Kurse verkauft – seine Fans loben ihn und freuen sich.

Z: Ziele – Was willst du mit deiner Sichtbarkeit und Marketing erreichen?

Selbstvermarktung ist keine Selbstläufer. Ohne Planung und Zielsetzung funktioniert das nicht, selbst wenn es bei manchen Menschen locker, flockig und spontan rüberkommt. Auch die haben in der Regel eine Vision, die sie verfolgen.

Setze dir Ziele und arbeite jeden Tag ein Stück daran, so stellt sich dein Erfolg ein. Insbesondere im Social-Media-Marketing unterscheide bei den Beiträgen, um was es dir gerade geht:

  • Sichtbarkeit und Personal Branding
  • Interaktion und Reichweite
  • Leads oder
  • Verkauf

Fazit: Es führen viele Wege zu mehr Sichtbarkeit 

Mit Sicherheit gibt es mehr als die 26 Möglichkeiten, um deine Sichtbarkeit im Netz zu stärken und deine Personenmarke zu kommunizieren.

Arbeitsschritte:
1. Gehe die Punkte von A bis Z ein zweites Mal durch.
2. Notiere dir 5 Punkte, an denen du in den nächsten 30 Tagen arbeiten willst.
3. Untergliedere die 5 Punkte in Teilaufgaben und verankere sie in deinem Terminkalender.
4. Fang innerhalb der nächsten 72 Stunden an.

 

In diesem Sinne: Lass Dich von Deinen Kunden finden. 🙂

Herzlichst

Nicole

13 Kommentare

  • Das ist ja eine unglaubliche Fundgrube an Ideen und weiterführenden Ressourcen - und dann noch so schön übersichtlich aufbereitet. Ganz herzlichen Dank - auch für die freundliche Erwähnung!
  • Das ist eine super und sehr hilfreiche Zusammenfassung!
    Ich werde diese Liste ganz sicherlich immer wieder benutzen ;-)
  • Liebe Patricia,
    Liste nutzen, das klingt gut :) TUN ist das Zauberwort für so vieles.

    Liebe Grüße

    Nicole
  • Liebe Nicole, ich stoße ganz zufällig auf diesen Artikel und bin ganz begeistert .. Wenn auch nicht neu, aber wunderbar übersichtlich und ins Gedächtnis geholt. So schön komprimiert und wirklich wertvoll. Vielen Dank
    Jutta Burmeister
  • Liebe Jutta,

    vielen Dank für Deine Wort. Das motiviert :)

    lg nicole
  • Hallo Nicole,
    herzlichen Dank für deine praktischen Tipps!
    Super gemacht mit Schritten, Beispielen und Auflistung! Prima gemacht...

    Herzliche Grüße
    Soheila
  • Danke dir :)
  • Hallo Nicole Kempe,

    eine super Liste, sowohl inhaltlich wie auch von der Gestaltung. Wer alle Tipps umsetzt, ist sicher ein großes Stück weiter gekommen bei der Sichtbarkeit. Herzlichen Dank auch für die Erwähnung.
  • Vielen Dank fürs Feedback
  • Hallo Nicole,

    was für eine tolle ABC-Liste.
    Schon allein Clipping Magic war mir bislang unbekannt.

    Danke und
    viele Grüße,
    David
  • Danke dir David
  • hi nicole!
    meine herren, was für eine liste!
    da reihe ich mich gerne ein — danke dir fürs verlinken von artikel und youtube-gruppe!
    und die arbeitsschritte am ende sind eine geniale idee, damit der leser von deinem content nicht erschlagen wird.
    klasse!
    liebe grüße!
    frank
  • danke dir Frank. Erschlagen wollte ich keinen ;)
    Dein verlinkter Artikel ist klasse und beantwortet ganz typische Fragen. Die Youtube-Gruppe ist super hilfreich.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende

    lg nicole

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