Buchtipp – Solopreneur: Alleine schneller ans Ziel

Buchtipp – Solopreneur: Alleine schneller ans Ziel

Das Buch „Rich Dad Poor Dad“* hat mich inspiriert und mir den Unterschied zwischen Selbstständigkeit und Unternehmertum vor Augen geführt.

Selbstständige verkaufen Zeit gegen Geld und Unternehmer bauen Prozesse auf, die auch ohne ihre Anwesenheit funktionieren. Soweit so gut, half mir aber damals nur teilweise weiter, weil ich ein Business aber keine Angestellten wollte. Und idealweise funktioniert mein Unternehmen von jedem Ort der Welt aus.

Solopreneur: Alleine schneller ans Ziel

Und dann stolperte ich über einen Artikel über das Buch Solopreneur: Alleine schneller am Ziel“* von Brigitte und Ehrenfried Conta Gromberg. Die Amazon-Rezensionen taten ein Übriges und es lag schneller im Warenkorb als ich gucken konnte.

Innerlich fühlte ich ein Kribbeln und eine Anspannung – fast so wie vor einem Date. 😉 Aber nur fast. Ich gab zu dem Zeitpunkt gerade ein Seminar, vergass aber vor lauter Aufregung das Bild des Beamers einzufrieren. Passiert halt. 😉 Jedenfalls konnten meine Seminarteilnehmer ungewollt die Bestellung mitverfolgen.

Nun hatte ich einen offiziellen Namen für meine ideale Businessform: „Solo-Unternehmer“. Klingt absurd, aber ich war glücklich in dem Moment.

Später habe ich mir auch noch das Buch Smart Business Concepts“ von den Beiden gekauft, welches sich ausführlicher mit den Geschäftsmodellen für die einzelnen Solopreneur-Typen beschäftigt.

Was heißt Solopreneur?

Im Prinzip wird im Buch das Konzept des Solopreneurs erklärt und die Vorteile herausgearbeitet.

„Jeder Solopreneur ist ein Selbstständiger, aber nicht jeder Selbstständiger ein Solopreneur.“

Selbstständige verkaufen Stunden ihres Lebens und Solopreneure haben Produkte. Das Ehepaar Gromberg sagt, dass man Solopreneure am Mindset und weniger an der Rechtsform und Umsatz erkennt. Sie gehen kurz auf gängige Rechtsformen für Unternehmen ein und und prüfen diese auf ihre Solopreneur-Tauglichkeit.

Die Auflistung von Punkten, wann sie Menschen von einem Solopreneurship abraten, hat mir auch gefallen.

Ein Solo-Business passt nicht nicht zu Dir, wenn Du beispielsweise:

  • ein festes Team brauchst, damit Du funktionierst
  • keine eigenen Produktideen hast
  • den Status einer großen Firma haben willst.

Das Ehepaar kristallisiert Gemeinsamkeiten hinter den Geschichten von Solopreneuren auf:

  • Solopreneure haben ein Business mit einer schlanken Infrastruktur.
  • Solopreneure arbeiten ortsunabhängig. Das erinnerte mich an Diskussionen rund um das digitale Nomadentum und Online Business und ich fühlte mich direkt abgeholt.
  • Es werden mit Komponenten genutzt und darüber die Prozesse initiiert. Hier erkennt man deutlich den Einfluss von Günter Faltins Überlegungen aus „Kopf schlägt Kapital“*.
  • Solopreneure verzichten auf Bankkredite. Geht auch nicht anders, denn Banken nehmen diese Form des Unternehmertums nichts ernst. Daher hilft auch ein Blick in Bücher wie das „100 $ Startup“* von Chris  Guillebeau, wo Chris Geschäftsideen ohne viel Eigenkapital vorstellt.
  • Klassisches Gründen interessiert Solo-Unternehmer nicht.
  • Und Solo-Unternehmer gehen ihren Weg allein. In den USA fällt in dem Zusammenhang auch oft der Begriff „einsamer Wolf“.

In mir schrie bei allen Punkten nur „Ja, das will ich“.

Was mir am Solo-Unternehmertum gefällt, ist, dass ich gezielt ein Netzwerk aufbaue. Aber das Netzwerk greift nicht in meine unternehmerische Entscheidungsfreiheit und Unabhängigkeit ein. Wer sich einmal in endlose Teamdiskussionen verstrickt hat, weiß das zu schätzen. Grombergs arbeiten noch weitere Vorteile heraus. Mir gefällt von allen aufgezeigten Vorteilen am besten, dass sich so das eigene Leben und Business besser in Einklang bringen lassen.

Die 5 Solopreneur-Typen im Überblick

  1. Produzent = stellt ein Produkt her oder lässt es herstellen.
  2. Händler = handelt mit einem Sortiment, stellt es aber nicht selbst her.
  3. Experte = baut sein Business rund ums Wissen auf.
  4. Problemlöser = bietet Service an und nimmt anderen Arbeit ab.
  5. Kreative = schafft ein Erlebnis und vermarktet dieses.

Zu den 5 Typen gibt es jeweils passende Geschäftsmodelle. Diese werden in dem Buch auch kurz umrissen. Für mich kamen nur der Experte und Problemlöser in Frage.

Fazit

Das Buch Solopreneur: Alleine schneller am Ziel„* widmet sich ausführlich dem Konzept des Solopreneurship. Es geht ausführlich auf Gedanken rund ums Mindset, Arbeitsraum und dem sogenannten kreativen Raum inklusive seiner vier Stellgrößen ein. Brigitte und Ehrenfried Gromberg stellen insgesamt 20 Fallbeispiel für Solo-Unternehmer vor, wobei 15 aus Deutschland kommen.

Wenn Du selbst aus vollem Herzen Freiberufler oder Selbstständiger bist, lass die Finger von dem Buch.

Wenn Du – so wie ich – von der Idee angefixt bist, ein eigenes Unternehmen aufzubauen, das ohne großen Wasserkopf auskommt und stattdessen von überall aus steuerbar ist, schlag zu und lass dich vom Buch inspirieren.

Wenn dich eher die dahinter liegenden Geschäftsmodelle interessieren, ist eventuell Smart Business Concepts“ für Dich relevanter. Wie gesagt, ich habe beide Bücher. Es doppeln sich einige Passagen, aber mich stört das nicht weiter.

Linktipps zum Thema Solo-Unternehmer

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