Themen für Blogartikel finden: 2 Kreativitätstechniken und 5 Tipps

Themen für Blogartikel finden: 2 Kreativitätstechniken und 5 Tipps

Regelmäßige Posts sind für einen erfolgreichen Blog unverzichtbar. Nach der enthusiastischen Starphase kämpfen allerdings viele mit dem Problem, dass sich neue Themen partout nicht zeigen wollen.

Vielleicht kennst Du das: Je angestrengter Du nachdenkst, desto weniger fällt Dir ein.

Kreativität ist ein Muskel, den Du trainieren kannst. Und es ist wie mit allem: Kennst Du Kreativitätstechniken und nutzt sie gezielt, bekommst Du Übung.

2 Kreativitätstechniken fürs Finden von Blogartikel-Ideen

Clustering – jede Menge Ideen innerhalb von zehn Minuten

Eine meiner Lieblingstechniken ist das Clustering. Clustering ist mit dem Brainstorming verwandt. Alles was Du dazu brauchst, ist Papier und Stift. In der Mitte des Blattes schreibst Du das zentrale Thema Deines Business Blogs und notierst anschließend die Assoziationen.

Wichtig ist, dass Du ALLES aufschreibst, auch wenn es auf den ersten Blick völlig unpassend erscheint. Nach spätestens zehn Minuten hörst Du auf, schiebst das Blatt für kurze (oder auch etwas längere) Zeit beiseite und ordnest dann die Assoziationen.

Bilder in Gedanken – die produktive Traumstunde

Für diese Übung brauchst Du ca. 1-2 Stunden Zeit, genügend Ruhe und einen ungestörten Ort. Am besten beginnst Du mit einer Entspannungsübung, damit Du alle Probleme loslassen kannst – auch Deine Themenfindung. Ich kann beispielsweise beim Hören einer Meditations-App auf meinem Smartphone gut entspannen.

Auch wenn es abgehoben klingt: Bring Dich gedanklich an einen Ort, an dem Du Dich wohlfühlst und lass Bilder zu Deinem Thema vor Deinem geistigen Auge ablaufen. Vertraue auf Dein Unterbewusstsein.

Wenn Du Angst hast, dass Du die Lösung vergisst, nimm Dir ein Diktiergerät oder nutze den Audiorecorder an Deinem Smartphone. So kannst Du Dir wichtig erscheinende Bilder aufs Band sprechen. Keine Sorge, nur unwichtige Szenen gehen verloren. Gute Ideen sind auch am nächsten Morgen vollkommen klar vorhanden.

Die Themen sind da – suche sie nicht, sondern schule stattdessen Deine Aufmerksamkeit.


Sicher fielen Dir bereits Themen und Ideen ein, ohne dass Du gezielt darüber nachgedacht hast. Es gibt eine Reihe von Tätigkeiten, die das kreative Gehirn anregen. Vielleicht kommen Dir ein paar davon bekannt vor:

  • Duschen  – Es gibt sogar wasserfeste Notizblöcke für die Dusche, wie AquaNotes* (Affiliate Link),
  • ein inspirierender Spaziergang. Übrigens viele erfolgreiche Menschen haben eine gemeinsame Angewohnheit, nämlich den täglichen Spaziergang.
  • Autofahren – weil das Gehirn dabei mit unzähligen Reizen von Außen konfrontiert ist und im Unterbewusstsein neue Assoziationen findet.

Bleib achtsam für die kleinen Dinge, die auf dem Weg liegen. Notiere sie bei der ersten Gelegenheit, auch wenn Du sie erst viel später aufgreifst. Ich liebe Technik und Spielereien, aber Stift und Notizbuch stecken griffbereit in der Tasche. Passt es gerade nicht mit dem Schreiben, nutze ich die Aufnahmefunktion am Smartphone.

Mit diesen 5 Tipps gezielt Themen für Blogartikel finden

1. Google: Der Keyword Planer

Um einen Blog erfolgreich zu machen, brauchst Du ein Analyse Tool wie den Keyword Planer von Google Adwords. Mit dem Keyword-Planer prüfst Du das Suchvolumen von ausgewählten Begriffen. Schließlich musst Du wissen, ob überhaupt jemand danach sucht.

Der Keyword Planer eignet sich auch fantastisch, um neue Ideen zu generieren. Das Tool ist kostenlos. Du brauchst lediglich ein Werbekonto bei Google Adwords.

2. Google: Die Autovervollständigung

Noch lieber als den Keyword Planer nutze ich die Autovervollständigung von Google. Google ist so nett und vervollständigt den Begriff mit häufig nachgefragten Suchen. So schlägst Du  zwei Fliegen mit einer Klappe, denn es zeigt zusätzlich, nach welchen Antworten die Leser suchen.

Pro-Tipp:
Mit welchen Phrasen ich gerne arbeite, kannst Du in dem Abschnitt FAQ-Posts in dem Artikel nachlesen.

 

3. Spionage: Erfolgreiche Themen bei der Konkurrenz

Blogleser stöbern in Deinem Blog und Du solltest andere Blogs auf dem Schirm haben. Mit feedly abonnierst Du Blogs und verfolgst bequem, wann neue Artikel erscheinen. Mittels Evernote* oder Getpocket speicherst Du interessante Artikel ab.

Wirf insbesondere einen Blick auf Beiträge Deiner Konkurrenz mit:

  • vielen Kommentaren,
  • vielen Backlinks und
  • Shares in sozialen Netzwerken.

Vielleicht kannst Du auf ergänzende Aspekte in einem eigenen Blogartikel eingehen oder eine andere Perspektive einnehmen.

Durchsuche die Kommentare gezielt nach unbeantworteten Fragen. Wenn Du die Antwort kennst, schreibe einen eigenen Artikel dazu.

Oft ergeben sich durch die aufgezählten Möglichkeiten unzählige Themenideen, weil der Autor nicht alles in seinem Beitrag unterbringen konnte, oder auch nicht an alles gedacht hat. Entwickle ein Gespür dafür, was Deine Leser wissen möchten.

Pro-Tipps:
Denk über den Tellerrand. Abonniere fremdsprachige Blogs oder Blogs aus anderen Fachgebieten und münze Beiträge auf Dein Thema um. Wirf einen Blick auf erfolgreiche TV-Formate und übertrage das auf deine Themen.

 

4. Foren – eine wahre Fundgrube für Artikelideen

Für jedes Thema gibt es mittlerweile Foren. Melde Dich bei einem an, auf dem rege diskutiert wird. Alleine das Lesen inspiriert. Du kannst aktiv werden oder still mitlesen.

Allerdings kannst Du durch Kommentare und Anregungen in Foren Spuren hinterlassen und Deine Position als Experte stärken. Ein schöner Nebeneffekt ist dabei auch das Netzwerken, das auch für das Bloggen immens wichtig ist.

Zu einer meiner Lieblingsseiten zählt gutefrage.net, auch wenn man hier nach guten Fragen oft etwas länger sucht.

5. Außerhalb der digitalen Welt lesen

In Fachmagazinen findest du geballte Informationen und Wissen. Auch andere Printmedien wie Tageszeitungen, Wochenzeitschriften und themenfremde Magazine können inspirierend auf Dich wirken. Beachte auch die Werbeanzeigen in den Medien – ja, das meine ich durchaus ernst. 🙂

Oft genügt eine unbedeutende Randnotiz und das Gehirn setzt es mit seinen eigenen Gedanken zu einer neuen Idee zusammen.

Fazit: Werde zum Erzähler

Sicher ist Fachinformation für Deine Leser wichtig. Genauso wichtig ist es, dass sie den Menschen hinter dem Blog kennenlernen. Es macht die Sache persönlicher, stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl und motiviert zum Kommentieren. Vielleicht fallen Die kleine Andekdoten aus Deinem Alltag ein, die Du in Blogartikel nebenbei einflechten kannst.

Du brauchst Hilfe für Deinen Blog? Ich biete einen 60 Minuten Kurzcheck, aber auch Beratung zu Blog Konzept und Blog Vermarktung.

Dein Part 🙂

Welche Methoden helfen Dir, um auf neue Ideen zu kommen? Teile Deine Erfahrungen mit oder Dein Problem, wenn es hakt – gemeinsam finden wir eine Lösung.

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, teile ihn oder empfehle ihn weiter, damit auch andere von diesem Wissen profitieren können. Vielen Dank!

*Mit einem Sternchen gekennzeichnete Link sind Affiliate Links. Ich erhalte eine kleine Provision, wenn du über den Link kaufst. Für Dich ändert sich am Kaufpreis nichts.

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4 Kommentare

  • Nachdenken konnte ich schon immer am Besten, wenn meine Beine sich bewegen. Die besten Ideen kommen beim Fahrradfahren. Sobald ich mich aufs Fahrrad setze, begebe ich mich in meine eigene kleine Welt.
    Das Clustering werde ich auf jeden Fall mal als eine weniger gefährliche Alternative versuchen. Bin gespannt auf's Ergebnis!
  • Ich probiere auch gerne neue Techniken aus. Komme aber immer wieder auf meine Lieblingstechnik zurück: Spazierengehen in der Natur, mit so wenig Ablenkung und Leuten drumherum wie möglich, Bank suchen und mit Notizbuch dort eine Stunde mit Brainstorming verbringen. :)
  • "Tätigkeiten, die das kreative Gehirn anregen: Autofahren." Das kann ich nur bestätigen. Doch Achtung! Man denkt und denkt - und plötzlich ist man am Ziel und ist darüber beinahe erschrocken. Denn man fragt sich: Welche Straßen, welche Strecke bin ich gefahren? Keine Erinnerung! Weil das Hirn mit anderem beschäftigt war! Mit der Ideen-Findung!
  • Stimmt, deswegen gehe ich noch lieber spazieren oder in den Park. Das ist ungefährlicher. Wobei, beim Autofahren läuft so viel automatisiert ab. Wenn das nicht so wäre, wären wir permanent beim Fahren überfordert. ;)

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