
Du erstellst regelmäßig Inhalte – ob Blogartikel, LinkedIn-Posts oder Newsletter – und willst dein Publikum damit begeistern? Dann kennst du das wahrscheinlich: Du steckst richtig viel Arbeit in einen Beitrag, veröffentlichst ihn einmal… und dann war's das.
Das ist der Fehler, den die meisten Solopreneure machen. Sie vermarkten ihre Inhalte viel zu wenig. Egal ob du mit einem Blog arbeitest oder Social Media als deine Hauptplattform nutzt – dein bester Content verdient mehr als eine einzige Veröffentlichung.
Die Lösung: Bau dir ein Fundament an zeitlosen Inhalten, pflege sie regelmäßig und setze auf Recycling. Verwende jeden Beitrag mehrfach auf unterschiedlichen Plattformen und in verschiedenen Formaten. So holst du das Maximum aus deinem Content-Marketing raus.
Content Recycling (auch Content Repurposing genannt) bezeichnet die clevere Wiederverwertung vorhandener Inhalte, um daraus neue, frische Beiträge zu erstellen.
Das kann auf verschiedene Weise geschehen: Du kannst alte Blogtexte umschreiben, Passagen aus Blogposts in Infografiken umwandeln oder Video-Content aus bestehenden Beiträgen erstellen.
Content Recycling spart Zeit und Ressourcen, die du anderweitig einsetzen kannst.
Die Wiederverwertung von Inhalten ist ein leistungsstarkes Instrument in deiner Content-Marketing-Strategie und macht deine Blogbeiträge nachhaltiger.
Du veröffentlichst deinen Blogartikel erneut, ohne ihn stark abzuändern. Du aktualisierst beispielsweise die Jahreszahl, wenn der Inhalt auch im folgenden Jahr gilt – oder du publizierst ihn auf einer anderen Plattform wie Medium.com oder als LinkedIn-Artikel.
Wichtig dabei: Mach in den Einstellungen deutlich, dass der Originalartikel bereits auf deinem Blog publiziert wurde (Canonical Tag). So wertet Google dies nicht als doppelten Inhalt.
Bei dieser Technik passt du deinen Inhalt stärker an:
Hier wird es richtig spannend: Du transformierst bestehende Inhalte in komplett neue Formate.
Micro Content: Du splittest einen langen Artikel in kleine Social-Media-Beiträge – angepasst für jede Plattform. Das kann ein Bild-Text-Beitrag, ein Video, ein Karussell oder eine Infografik sein.
Formatänderung: Du transferierst deinen Blogartikel in ein neues Format – zum Beispiel eine Präsentation, ein YouTube-Video, eine Podcast-Episode, ein E-Book oder einen Newsletter.
Content Hub: Du erstellst eine übergeordnete Seite zu einem Themenkomplex (genau wie dieser Leitfaden es für das Thema Content Recycling tut). Von dort verlinkst du auf Blogartikel mit tiefergehenden Informationen zu einzelnen Aspekten.
Durch die Wiederverwertung und Aufbereitung deiner Beiträge erzielst du echte Vorteile für dein Business:
Deine Blogbeiträge bilden auch die Grundlage für die Entwicklung digitaler Produkte. Die Struktur eines Kurses legst du durch einzelne Blogbeiträge oder Social-Media-Posts. Im Kurs vertiefst du die Aspekte und bringst Struktur in das Thema. Neben Kursen kannst du E-Books, Planer, Workbooks, Templates und Checklisten entwickeln – kostenlos als Freebie oder als bezahltes Produkt.
Nicht jeder Blogartikel ist fürs Recycling geeignet. Die drei wichtigsten Kriterien auf einen Blick:
Workflows sind wiederholbare Abläufe mit festen Schritten, die dein Leben erleichtern. Du musst nicht jedes Mal neu darüber nachdenken, was zu tun ist – das spart Zeit und schafft Routinen.
Als Coach oder Beraterin trägst du viele verschiedene Hüte und machst vermutlich einen großen Teil deines Marketings selbst. Ein fester Workflow für Content Recycling bringt mehr Routine in dein Marketing.
Du hast einen neuen Blogartikel veröffentlicht. So geht es weiter:
Übrigens: Dieser Workflow funktioniert in beide Richtungen. Du kannst mit einem Blogartikel starten und daraus Social-Media-Posts machen. Aber genauso kannst du mit einem LinkedIn-Post anfangen, der richtig gut ankam, und daraus einen ausführlichen Blogartikel entwickeln. Das Prinzip bleibt dasselbe – nur der Startpunkt ist ein anderer.
Du brauchst kein großes Tool-Arsenal. Diese Tools helfen dir, deine Inhalte effizient wiederzuverwerten:
Jetzt weißt du, wie du mehr aus deinen Inhalten herausholst – egal ob du mit einem Blog arbeitest oder Social Media deine Hauptbühne ist. Content Recycling ist kein Hexenwerk – es ist ein System. Und wie jedes System funktioniert es, wenn du es umsetzt.
Die wichtigsten Schritte auf einen Blick:
Probiere einige der Techniken aus diesem Leitfaden aus – du wirst überrascht sein, wie viel ein paar einfache Recycling-Schritte bewirken können.
Du willst dein Content-Recycling strategisch aufbauen und brauchst dabei Unterstützung? In meinem Content-Marketing-Coaching entwickeln wir gemeinsam einen Plan, der wirklich funktioniert.
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