Kurz gesagt: Ein Reel Thumbnail (in der Instagram-App „Cover“ oder „Titelbild“ genannt) ist das Vorschaubild deines Reels. Es ist das Erste, was jemand von deinem Video sieht – im Feed, in der Suche und in deinem Profilraster – und entscheidet darüber, ob dein Reel angeklickt wird oder nicht.
Wenn du ein Instagram Reel hochlädst, sucht sich Instagram automatisch ein Bild aus deinem Video als Vorschau aus. Oft ist das ein unscharfer Moment mitten in der Bewegung – halbgeschlossene Augen, offener Mund, verwackelt. Und wenn dein Reel mit einer Einblendung oder einem dunklen Übergang startet, erwischt Instagram im schlimmsten Fall ein komplett schwarzes Bild. Genau deshalb lohnt es sich, das Cover immer selbst festzulegen. Du bestimmst dann, welches Bild andere sehen, bevor sie auf Play tippen.
Das Cover legst du direkt beim Hochladen fest. So gehst du Schritt für Schritt vor:
Übrigens: Du kannst das Cover auch nachträglich ändern. Öffne dazu dein veröffentlichtes Reel, tippe auf die drei Punkte, wähle „Bearbeiten“ und passe das Titelbild an. Praktisch, wenn ein Reel nicht so gut läuft und du ein anderes Vorschaubild testen möchtest.
Dein Cover lädst du am besten im Hochformat hoch: 1080 x 1920 Pixel, also im Seitenverhältnis 9:16 – genau wie das Reel selbst. In dieser Auflösung wirkt es überall scharf.
Wichtig ist ein Punkt, an dem viele stolpern: Instagram zeigt dein Cover an verschiedenen Stellen unterschiedlich an. In deinem Profilraster wird es auf ein Hochformat von 3:4 zugeschnitten, im Feed und in der Vorschau sieht es teils noch enger aus. Was oben und unten liegt, kann also je nach Ansicht (Feed, Raster, Handy oder Browser) wegfallen.
Deshalb gilt: Alles Wichtige gehört in die Mitte. Setze dein Gesicht und deinen Text in den zentralen Bereich, ungefähr das mittlere Quadrat von 1080 x 1080 Pixeln. Diese Safe Zone übersteht jeden Zuschnitt. Die oberen und unteren rund 20 Prozent des Bildes hältst du am besten frei, denn dort blendet Instagram je nach Ansicht Name, Buttons oder Text ein.
Ein gutes Cover verrät nicht alles, sondern macht neugierig. Diese Punkte helfen dir dabei:
Für dich als Coach, Trainerin oder Beraterin ist das mehr als Kosmetik. Dein Profilraster ist oft das Erste, was ein möglicher Kunde von dir sieht, wenn er auf deinem Profil landet. Ein durchdachtes Cover sorgt dafür, dass deine Reels tatsächlich angeklickt werden – und dass dein ganzes Profil professionell und aufgeräumt wirkt. Das Gestalten selbst geht einfacher, als du denkst: Mit der Edits-App von Instagram oder einem kostenlosen Tool wie Canva baust du dir dein Cover im Format 9:16 zusammen. Und wenn du beim Schneiden deiner Reels noch am Anfang stehst, hilft dir der Beitrag zur Videobearbeitung für Instagram Reels weiter.
Wenn du nur eine Sache mitnimmst, dann diese: Leg dein Cover immer selbst fest und sorg dafür, dass ein kurzer Titel darauf steht, der zeigt, worum es im Reel geht. Ich habe meine Cover früher einzeln in Canva gestaltet, um einen einheitlichen Look zu bekommen – heute ist mir das im Alltag oft zu aufwendig. Was ich aber immer mache: eine kurze Textzeile mit dem Thema drauflegen. Denn ein Bild ganz ohne Hinweis kostet deine Zuschauer nur Zeit – sie sehen etwas und wissen nicht, ob es für sie relevant ist. Ein klarer Titel ist auch ein Stück Respekt: Die Person erkennt sofort, ob dieses Reel etwas für sie ist. Magst du den einheitlichen Look, ohne jedes Mal neu zu gestalten? Dann leg dir einmal eine Canva-Vorlage mit deinen Farben, deiner Schrift und deinem Logo an – danach tauschst du pro Reel nur den Titel aus, das dauert kaum zwei Minuten.
Nach dem Bearbeiten deines Reels tippst du auf „Weiter“ und dann auf „Titelbild bearbeiten“. Dort wählst du entweder einen Frame aus deinem Video oder lädst über „Aus Galerie hinzufügen“ ein eigenes Cover hoch.
Am besten 1080 x 1920 Pixel im Hochformat 9:16. Weil Instagram das Cover je nach Ansicht beschneidet – im Profilraster auf 3:4 –, gehören Gesicht und Text in die Bildmitte.
Ja. Über die drei Punkte an deinem veröffentlichten Reel und „Bearbeiten“ kannst du das Cover jederzeit anpassen. So kannst du ein anderes Vorschaubild testen, wenn ein Reel nicht so gut läuft.
Mit der Edits-App von Instagram oder kostenlosen Tools wie Canva – auch ohne Designkenntnisse. Du gestaltest dein Bild im Format 9:16 und lädst es beim Hochladen als Titelbild hoch.
Ein scharfes Bild, klare kontrastreiche Farben, ein Gesicht mit Ausdruck und höchstens drei bis fünf gut lesbare Wörter. Es soll neugierig machen, ohne das Video komplett zu verraten. Ein verwandtes Format, bei dem das Titelbild ähnlich wichtig ist, findest du beim Karussell-Post auf Instagram.
Dann nimmt Instagram automatisch den ersten Frame deines Videos. Startet dein Reel mit einer Einblendung oder einem dunklen Übergang, kann das sogar ein schwarzes oder verwackeltes Bild sein. Für einen professionellen Eindruck legst du das Cover deshalb besser immer selbst fest – am besten mit einer kurzen Textzeile, die zeigt, worum es geht.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026