
Kurz gesagt: Das Instagram-Grid – auch Profilraster genannt – ist die Kachelansicht deiner Beiträge auf deinem Profil. Es ist das Erste, was jemand sieht, der auf deinem Profil landet, lange bevor er einen einzelnen Post liest. Dieser erste Eindruck entscheidet oft, ob dir jemand folgt.
Stell dir vor, jemand entdeckt dich über einen Reel oder einen Kommentar und tippt neugierig auf dein Profil. In diesem Moment sieht er noch keinen Text, keine Caption und kein einzelnes Bild in voller Größe. Er sieht dein Raster: die kleinen Kacheln deiner letzten Beiträge, ordentlich untereinander. Genau das ist dein Grid. Und weil es der erste Eindruck ist, lohnt es sich, ihn bewusst zu gestalten.
Der Begriff „Grid“ kommt aus dem Englischen und heißt schlicht „Raster“. Deshalb liest du auf Deutsch oft „Profilraster“. Gemeint ist immer dasselbe: die geordnete Übersicht deiner Posts auf deiner eigenen Profilseite.
Diese beiden Begriffe werden gern verwechselt, dabei meinen sie etwas Unterschiedliches. Dein Grid ist die Übersicht auf deinem eigenen Profil, also das Raster mit deinen Kacheln. Der Feed ist der Stream, in dem deine Follower Beiträge nacheinander angezeigt bekommen, während sie durch Instagram scrollen.
Der feine Unterschied: Ein Beitrag kann in deinem Grid stehen, ohne im Feed deiner Follower aufzutauchen. Genau darum geht es weiter unten beim stillen Posten.
Ein aufgeräumtes Raster wirkt nicht durch Zufall. Ein paar einfache Gewohnheiten reichen schon:
Wie durchgestylt dein Grid sein muss, hängt davon ab, was du anbietest. Ist die Optik selbst dein Produkt – etwa als Designerin, Fotografin oder im Interior-Bereich – darf dein Feed ruhig sehr durchkomponiert sein, denn dann ist das Raster dein Schaufenster. Für die meisten Coaches, Trainer und Berater gilt aber etwas anderes: Wichtiger als ein perfekt durchdesigntes Raster ist ein einheitlicher, wiedererkennbarer Look – bei gleichzeitig authentischem Content. Dein Feed darf und soll nach dir aussehen, nicht nach Hochglanz-Katalog. Gerade im Coaching schafft Nahbarkeit mehr Vertrauen als eine makellose, aber unpersönliche Optik. Es geht also nicht um Perfektion, sondern um eine klare, ehrliche Handschrift.
Instagram zeigt die Grid-Vorschau seit 2025 im Format 3:4, also hochkant statt quadratisch. Wenn du deine Bilder in 1080 x 1440 Pixeln (3:4) erstellst, füllen sie die Kachel komplett aus, ohne dass etwas abgeschnitten wird.
Arbeitest du weiter im beliebten Format 4:5 (1080 x 1350 Pixel), wird deine Kachel oben und unten leicht beschnitten. Das ist kein Drama, du solltest nur Wichtiges wie Text oder Gesichter eher mittig platzieren, damit nichts Entscheidendes im Rand verschwindet. Mehr dazu findest du im Eintrag Vertical Grid auf Instagram.
Ja. Seit Juni 2026 kannst du die Reihenfolge deiner Beiträge im Profil frei verschieben. Vorher standen die Posts streng nach Datum, jetzt bestimmst du selbst, was oben liegt. Du hältst dazu einen Beitrag in deinem Profil länger gedrückt, tippst auf „Raster neu anordnen“ und ziehst die Posts in die gewünschte Reihenfolge. Angepinnte Beiträge und Reels bleiben dabei oben fixiert.
Das ist praktisch, wenn du zum Beispiel einen älteren, starken Beitrag wieder nach vorne holen möchtest. Wie das genau funktioniert, liest du im Eintrag Grid-Reordering auf Instagram.
Anpinnen kannst du bis zu drei Beiträge – dieses Limit gilt auch 2026 unverändert. Gerade weil diese drei Plätze ganz oben stehen, egal wie alt der Beitrag ist, sind sie wertvoll. Für Coaches, Trainer und Berater haben sich drei Klassiker bewährt:
Weil du jederzeit umpinnen kannst, lohnt es sich, diese drei Plätze immer an deine aktuelle Ausrichtung anzupassen – etwa wenn ein neues Angebot startet oder ein Freebie besonders gut läuft.
Manchmal möchtest du einen Beitrag auf deinem Profil haben, ohne damit alle deine Follower zu benachrichtigen. Genau dafür gibt es die Funktion „Nur im Profil posten“, im Englischen „post quietly to profile“, also still posten.
Der Beitrag landet dann in deinem Grid und ist für jeden sichtbar, der dein Profil besucht. Er wird aber nicht aktiv in den Feed deiner Follower gepusht. So kannst du dein Raster füllen oder auffrischen, ohne das Gefühl zu haben, deine Community mit jedem Post zu fluten.
Zwei typische Momente, in denen das hilft:
Die Funktion wird von Instagram schrittweise ausgerollt. Ob du sie schon hast, siehst du beim Erstellen eines Beitrags in den Optionen. Ist sie bei dir noch nicht da, gestaltest du dein Grid einfach über Planung, Anpinnen und das Neuordnen deiner Posts. Möchtest du wissen, wie ein einzelner Beitrag im Raster wirkt, schau in den Eintrag Single Post auf Instagram.
Als Coach, Trainerin oder Beraterin lebst du von Vertrauen. Und Vertrauen entsteht oft in den ersten Sekunden auf deinem Profil, noch bevor jemand ein Wort von dir gelesen hat. Ein stimmiges Grid sagt still und leise: Hier ist jemand, der weiß, was er tut.
Wenn deine ersten Kacheln klar zeigen, für wen du da bist und womit du hilfst, muss ein Besucher nicht raten. Er versteht in drei Sekunden dein Thema, sieht vielleicht einen angepinnten Angebots-Post und fühlt sich eingeladen, dir zu folgen. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Profil, das jemand kurz überfliegt, und einem, dem er folgt.
Geh einmal in Ruhe durch dein eigenes Profil und frag dich ehrlich:
Wenn du bei einer Frage zögerst, weißt du schon, wo dein nächster kleiner Schritt liegt. Und für die einzelnen Vorschaubilder deiner Reels im Raster hilft dir der Eintrag Custom Thumbnails auf Instagram.
Das Grid ist die Rasteransicht deiner Beiträge auf deinem Profil, deshalb sagt man auch Profilraster. Wenn jemand auf deinem Profil landet, sieht er zuerst dieses Raster, lange bevor er einen einzelnen Post liest. Genau deshalb lohnt es sich, das Grid bewusst zu gestalten.
Das Grid ist die Übersicht auf deinem eigenen Profil. Der Feed ist der Stream, in dem deine Follower Beiträge nacheinander angezeigt bekommen. Ein Post kann im Grid stehen, ohne im Feed aufzutauchen, zum Beispiel, wenn du nur ins Profil postest.
Instagram zeigt die Grid-Vorschau im Format 3:4. Wenn du deine Bilder in 1080 x 1440 Pixeln (3:4) erstellst, füllen sie die Kachel voll aus, ohne dass etwas abgeschnitten wird. Im Format 4:5 (1080 x 1350 Pixel) wird deine Kachel oben und unten leicht beschnitten, platziere Wichtiges dann eher mittig.
Ja. Seit Juni 2026 kannst du die Reihenfolge deiner Posts frei verschieben. Du hältst einen Beitrag in deinem Profil länger gedrückt, tippst auf „Raster neu anordnen“ und ziehst die Posts in deine Wunschreihenfolge. Angepinnte Beiträge und Reels bleiben oben fixiert.
Ja, mit „Nur im Profil posten“ (englisch „post quietly to profile“). Der Beitrag landet dann in deinem Grid, taucht aber nicht im Feed deiner Follower auf. Die Funktion wird schrittweise ausgerollt. Wenn du sie noch nicht hast, gestaltest du dein Grid über Planung, Anpinnen und Neuordnen.
Maximal drei – dieses Limit gilt auch 2026 unverändert. Beim Versuch, einen vierten anzupinnen, meldet Instagram, dass das Limit erreicht ist. Du kannst die angepinnten Beiträge aber jederzeit austauschen. Typisch sind ein Vorstellungs-Post, ein Angebots-Post und ein Beitrag zur Lead-Gewinnung.
Zuletzt aktualisiert: Juli 2026