
📚 Diese Serie: Teil 1: Sichtbarkeits-Blockaden| Teil 2: Das VIER+KI-System/a> | Teil 3: Fachwissen zeigen | Teil 4 (du bist hier) | Teil 5: Kunden gewinnen | Teil 6: Umsatz halten | Teil 7: Systematisch wachsen
Du willst nicht noch ein Jahr warten. Du willst jetzt starten. In den nächsten 90 Tagen erste Ergebnisse sehen. Erste Anfragen. Erste Gespräche. Erste Kunden.
Genau dafür ist dieser Weg gemacht.
Kein Blog aufbauen. Keine Technik-Schlacht. Keine komplizierte Website-SEO. Sondern: Eine Social-Media-Plattform. 90 Tage voller Fokus. Und ein klares Ziel – dein erstes Coaching verkaufen.
Das ist der schnellste Weg vom "Ich will endlich sichtbar werden" zum "Ich habe einen zahlenden Kunden". Nicht perfekt. Aber machbar. Und vor allem: Du siehst schnell, ob es funktioniert.
Ein Blog und Social Media haben unterschiedliche Stärken.
Ein Blog wird gefunden, wenn Menschen aktiv nach einer Lösung suchen. Sie googeln eine Frage – und landen (hoffentlich) bei dir. Das ist langfristig und ruhig.
Social Media funktioniert anders: Du tauchst im Alltag der Menschen auf. Zwischen Terminen, Gedanken und Scrollen. Reichweite entsteht hier weniger durch „Tiefe“, sondern durch Wiederholung, Wiedererkennbarkeit und Reaktion.
Das heißt: Du musst nicht perfekt erklären. Du musst klar sein – und regelmäßig auftauchen.
Und genau deshalb ist Fokus so wichtig.
Wenn du versuchst, alles gleichzeitig zu machen, fühlt sich Social Media schnell wie ein Fass ohne Boden an.
Darum empfehle ich 90 Tage als Rahmen: lang genug, um Routinen aufzubauen und zu sehen, was wirkt – und kurz genug, um dranzubleiben, ohne dass es dich erschlägt.
Nach 90 Tagen kannst du bewusst entscheiden: weitermachen, nachjustieren oder Kanal wechseln. Aber bis dahin gilt: ein Kanal, ein roter Faden.
Es gibt nicht den einen perfekten Kanal. Der richtige Kanal ist der, den du konsequent nutzen kannst – ohne dich zu verbiegen.
LinkedIn passt besonders gut, wenn du gerne schreibst, einordnest und berufliche Themen eine Rolle spielen (Karriere, Business, Führung, Selbstständigkeit). Reichweite entsteht dort vor allem über Beiträge, die Diskussionen auslösen – und über gute Kommentare bei den richtigen Leuten.
Instagram passt gut, wenn du Nähe zeigen willst und Lust hast, visuell zu arbeiten. Reichweite entsteht hier vor allem über Reels, Karussells und Kooperationen – also Formate, die auch Nicht-Follower erreichen.
Pinterest ist eher ein späterer Baustein: langsam, aber langlebig. Super, wenn du bereits Blogartikel, Workbooks oder Checklisten hast – aber selten der beste Startpunkt, wenn du schnelle Rückmeldung brauchst.
Meine Empfehlung: Wähle einen Kanal für 90 Tage – und mach ihn richtig, statt drei halb.
Der häufigste Fehler ist nicht der falsche Kanal. Es ist der fehlende Fokus. Nicht heute LinkedIn, morgen Instagram und nächste Woche YouTube. Sondern: eine Quelle, ein Angebot, ein klarer Zeitraum.
Für viele Coaches ist der Einstieg über LinkedIn oder Instagram sinnvoll, weil hier Reichweite, Feedback und Beziehung schnell zusammenkommen.
Welche Plattform das für dich ist, hängt weniger von Trends ab und mehr davon, wo du dich zeigen kannst, ohne dich zu verbiegen.
Du brauchst keinen Social-Media-Marathon. Du brauchst eine Routine, die du realistisch durchhältst.
Im Kern besteht sie aus drei Bausteinen:
Bevor du postest, darfst du denken. Nimm dir ein Notizbuch oder ein leeres Dokument. Ohne KI. Ohne Anspruch auf Veröffentlichung.
Schreib auf:
Das ist kein Social-Media-Content. Das ist dein Gedankenraum.
Genau hier entstehen später die Inhalte, die Substanz haben, weil sie aus deinem echten Arbeitsalltag kommen.
Das ist nicht zwingend Content für Social Media. Das ist dein Ideenspeicher, dein Business-Journal.
Das ist der Teil, den viele überspringen – und sich dann wundern, warum nichts wächst. Reichweite entsteht nicht nur durch Posten, sondern durch Andocken.
Je nach Plattform heißt das:
Auf LinkedIn
So wirst du von Menschen gesehen, die dich vielleicht noch nicht kennen – aber mit großer Wahrscheinlichkeit zu deiner Zielgruppe gehören.
Auf Instagram
Das fühlt sich unspektakulär an. Ist aber einer der zuverlässigsten Reichweiten-Hebel.
Ja – auch das gehört dazu. Aber ohne Druck.
Das kann sein:
Nicht zwingend verkaufen im klassischen Sinn. Sondern Gespräche fortsetzen, die bereits da sind. Aber mit dem Ziel "Verkauf".
➡️ Welche Formate eignen sich dafür besonders gut – auf LinkedIn und auf Instagram?
(ohne laut, ohne Show, ohne Dauerstress)
Reichweite entsteht nicht, weil du „alles richtig“ machst. Sondern weil Menschen mehrfach auf dich stoßen – und verstehen, wofür du stehst.
Formate helfen dabei. Nicht als Zwang. Sondern als Rahmen, der Orientierung gibt. Du brauchst keine zehn verschiedenen Formate. Zwei bis drei reichen völlig.
LinkedIn ist kein Ort für schnelle Tipps. Es ist ein Ort für Einordnung.
Hier funktionieren Formate besonders gut, die zeigen, wie du denkst – nicht nur was du weißt.
Ein Gedanke. Ein Thema. Eine Perspektive.
Zum Beispiel:
Wichtig ist nicht die Länge, sondern der rote Faden:
Diese Beiträge werden gelesen, gespeichert und kommentiert – und genau das sorgt für Reichweite.
Artikeltipp: LinkedIn Fehler: 5 Reichweitenkiller für Coaches (die ich alle selbst gemacht habe)
Ideal, wenn du etwas strukturieren willst.
Zum Beispiel:
Warum sie so gut funktionieren:
Du musst dafür kein Design-Talent sein. Klarheit schlägt Optik.
Auf LinkedIn entsteht viel Reichweite nicht durch eigene Posts, sondern durch gute Kommentare.
Wenn du regelmäßig:
Artikeltipp: LinkedIn für Coaches: Kommentare statt Posts zur Kundengewinnung
Viele Coaches gewinnen so ihre ersten Sichtkontakte, lange bevor ein eigener Beitrag „viral“ geht.
Instagram funktioniert emotionaler und visueller. Hier geht es weniger um Argumente und mehr um Präsenz, Sprache und Wiederholung.
Du musst nicht tanzen. Du musst auch nicht laut sein.
Was zählt:
Zum Beispiel:
Reels werden auch Menschen ausgespielt, die dir noch nicht folgen – das macht sie so wertvoll für Reichweite.
Karussells eignen sich perfekt für:
Wenn Menschen etwas speichern oder teilen, signalisiert das Relevanz – und erhöht deine Reichweite. Hier darfst du dein Wissen ruhig strukturieren, ohne alles erklären zu müssen.
Gerade für Coaches sehr wirkungsvoll.
Ein gemeinsames Reel oder ein gemeinsamer Beitrag:
Du musst dafür keine riesigen Accounts suchen. Passung ist wichtiger als Reichweite.
Du musst das alles nicht gleichzeitig machen. Meine Empfehlung für den Start:
Reichweite entsteht nicht durch Abwechslung. Sondern durch Wiederholung der Themen. Je öfter Menschen dich in einem klaren Kontext sehen, desto eher bleiben sie hängen.
Jetzt kommt der Teil, bei dem es wirklich ins Tun geht – ohne Überforderung.
Die 90 Tage sind kein starres System und kein Sprint auf Teufel komm raus.
Sie sind ein klarer Rahmen, in dem du dich bewusst auf eine Plattform, ein Angebot und eine Linie commitest.
Nicht, um alles neu zu erfinden. Sondern, um sichtbar, verständlich und verlässlich zu werden.
Bevor du über Reichweite sprichst, muss klar sein, wofür du stehst. Dein Profil ist kein Lebenslauf. Es ist ein Versprechen.
Egal ob LinkedIn oder Instagram – Menschen müssen innerhalb weniger Sekunden verstehen:
Das heißt nicht, dass du alle 90 Tage dein komplettes Profil neu baust. Oft sind es kleine, aber entscheidende Anpassungen:
Dieses Fundament sorgt dafür, dass Reichweite nicht verpufft. Menschen kommen an – und wissen, warum sie bleiben sollen.
Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit: passender Content für dein Angebot. In dieser Phase geht es nicht um „mehr posten“, sondern um gezielt zeigen, dass du:
Hier kommen die Content-Formate ins Spiel, die Reichweite und Vertrauen aufbauen:
Ob LinkedIn oder Instagram, die Inhalte haben immer mehrere Jobs gleichzeitig:
KI kann dich hier sehr gut unterstützen – nicht als Ersatz, sondern als Sparringspartner.
Zum Beispiel:
Die Struktur kommt von außen – die Haltung, Erfahrung und Beispiele kommen von dir.
Egal, ob du ein dauerhaftes 1:1-Angebot hast oder einen Launch vorbereitest: Verkaufen kommt immer nach Vertrauen.
In dieser Phase wird dein Angebot nicht versteckt, sondern klar eingeordnet. Das bedeutet:
Wichtig: Eine Personal Brand entsteht nicht durch das, was du über dich sagst, sondern durch das, was andere über dich sagen würden, wenn du nicht im Raum bist. Genau dafür sind Social Proof, Beispiele und echte Erfahrungen da.
Und ja, In dieser Phase gehört auch die klare Einladung dazu:
Ohne Druck. Aber ohne Verstecken.
Der Aufbau der 90 Tage verändert sich je nach Ziel:
Bei einem dauerhaften 1:1-Angebot laufen alle Phasen ineinander über. Sichtbarkeit, Vertrauen und Angebot sind ständig präsent – nur unterschiedlich stark gewichtet.
Bei einem Launch verschiebt sich der Fokus:
Die Content-Arten bleiben gleich. Nur der Schwerpunkt verändert sich.
Warum dieser 90-Tage-Rahmen funktioniert
Nicht wegen der Plattform. Nicht wegen der Formate. Sondern wegen des Commitments.
Du:
Gerade im KI-Zeitalter, in dem Lösungen scheinbar mit einem Klick verfügbar sind, wird menschliche Einordnung, Erfahrung und Haltung immer wichtiger.
Nicht schneller verkaufen. Sondern besser verstanden werden.
Vielleicht hast du beim Lesen gemerkt: Das klingt machbar. Aber auch nach vielen Entscheidungen.
Wenn du an dem Punkt stehst und denkst: „Ich weiß, dass ich sichtbar werden sollte. Ich weiß nur nicht, wie das für mich konkret aussehen kann“ – dann musst du da nicht alleine durch.
In meinem Coaching schauen wir gemeinsam:
Ohne Content-Hamsterrad. Ohne Marketing-Geschrei. Sondern mit Struktur, Klarheit und einem Plan, der sich nach dir anfühlt.
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Dann schauen wir, wo du gerade stehst – und ob und wie ich dich auf deinem Weg unterstützen kann. Ganz in Ruhe. Ohne Verpflichtung.