Aktualisiert Januar 2026 – basierend auf aktuellen Analysen (Forbes/Jodie Cook, Richard van der Blom, Hootsuite, SocialBee). Der LinkedIn-Algorithmus bleibt eine Black Box. Aber seit dem großen Update 2026 – das die Community „360Brew“ nennt (ein neues AI-Modell mit geschätzten 150 Milliarden Parametern) – hat sich etwas Fundamental geändert: Dein Profil ist jetzt genauso wichtig wie deine Posts.
Früher reichte guter Content oft aus. Heute prüft der Algorithmus auf LinkedIn in 360°: Passt dein gesamtes Profil (Headline, About-Bereich, Featured, bisherige Posts) exakt zu deiner Expertise und deinem neuen Content? Nur dann wirst du deiner Zielgruppe breit gezeigt.
Lass uns tiefer in die Materie einsteigen.
Das Wichtigste auf einen Blick (Deine 2026-Checkliste)
- 360Brew prüft dein gesamtes Profil: Headline, About, Featured, Posts – alles muss zur Expertise passen (Topic Consistency)
- Saves > Likes: Wenn jemand deinen Post speichert, zählt das mehr als 10 Likes
- Thoughtful Comments zählen: Ein 3-Zeilen-Kommentar bringt mehr als „Toller Post!“
- Bleib bei 2 bis 3 Themen (90+ Tage): Themenwechsel werden algorithmisch bestraft
- Erzählerische Tiefe (Narrative Depth) schlägt Tipps-Listen: Geschichten, persönliche Erfahrungen, echte Einblicke performen besser
- Die erste Stunde zählt („Goldene Stunde“): Interagieren Menschen in dieser Zeit mit deinem Beitrag, wirkt sich das positiv auf die weitere Sichtbarkeit aus
- Hashtags? Irrelevant: Spare dir die Zeit, maximal 3 für SEO oder für Events oder Marken
- Native Short-Videos: Auf LinkedIn hochgeladene Video erhalten einen Aufmerksamkeitsboost, besonders mit einem guten Hook in den ersten 3 Sekunden
Update 2026: 360Brew – Warum dein Profil jetzt zählt
Ende 2025 hat LinkedIn 360Brew eingeführt – ein AI-Modell mit 150 Milliarden Parametern, das den Algorithmus fundamental verändert hat. LinkedIn prüft jetzt semantisch, ob dein Profil und deine Posts zusammenpassen.
Früher hat LinkedIn nur deine Posts angeschaut. Jetzt macht es einen 360°-Check:
- Deine Headline: Wofür stehst du?
- Dein About: Was ist deine Expertise?
- Deine Featured-Inhalte: Was zeigst du?
- Deine letzten Posts: Worüber schreibst du?
Wenn alles konsistent ist – wenn du zum Beispiel „Business Coach für Solopreneure“ bist und über damit verbundene Themen schreibst –, wirst du algorithmisch gepusht. Wenn du aber als „Leadership Coach“ auftrittst und über LinkedIn-Marketing schreibst, kann deine Reichweite darunter leiden.
Wichtig: 360Brew erkennt mittlerweile auch generischen KI-Content und Engagement-Bait („Kommentiere mit X für Y“). Beide werden algorithmisch abgestraft. Authentizität ist kein Nice-to-have mehr – es ist Pflicht.
Deine Profil-Checkliste für 360Brew-Alignment
Prüfe dein Profil auf semantische Konsistenz. Frag dich:
- Headline/ Slogan klar? Steht da konkret, was du machst? (z.B. „Business Coach für Solopreneure“ statt „Coach & Speakerin“)
- Info mit Story? Erzählst du, warum du das machst – oder listest du nur Fakten auf?
- Fokus-Bereich = Expertise? Zeigst du savable Content, der zu deiner Nische passt?
- Serviceleistungen konsistent? Passen deine angebotenen Services zu deiner Positionierung?
- Beiträge = Thema? Schreibst du seit 90+ Tagen über 2-3 Kern-Themen – oder springst du wild herum?
Du überlegst noch, wie du dein Profil am besten optimierst? In meinem LinkedIn-Profil-Guide zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dein Profil optimierst. Wenn du an einigen Stellen unsicher bist, kann dir ChatGPT zur Seite stehen.
Die unbequeme Wahrheit vorneweg
Der LinkedIn-Algorithmus ist eine Black Box. LinkedIn selbst gibt kaum Informationen darüber preis. Vieles, was du lesen wirst – auch in diesem Artikel – basiert auf Beobachtungen, Tests und Analysen von Experten wie Richard van der Blom, Jodie Cook (Forbes) und dem Unternehmen Hootsuite.
Der Algorithmus ändert sich ständig. Was heute funktioniert, kann morgen irrelevant sein. 360Brew ist der größte Shift seit Jahren – aber es wird nicht der letzte sein.
Was wir mit hoher Wahrscheinlichkeit wissen (Stand Januar 2026):
- Saves und Verweildauer (Dwell Time) zählen mehr als Likes
- Durchdachte Kommentare (3+ Zeilen) bringen mehr als oberflächliche
- Thematische Konsistenz (2-3 Themen über 90+ Tage) wird belohnt
- Tiefgründige Beiträge (Geschichten, Erfahrungen) schlagen Tipp-Listen
- Die ersten 60 Minuten nach dem Posten sind entscheidend
- Spam-Verhalten und Engagement-Bait werden bestraft
Was wir NICHT wissen:
- Genaue Gewichtungen (ist ein Save 20x oder 50x mehr wert als ein Like? Niemand weiß es)
- Wie oft der Algorithmus sich ändert
- Warum manche Posts viral gehen und andere nicht
- Alle Parameter von 360Brew (150 Milliarden sind viel...)
Was du kontrollieren kannst (vs. was nicht)
Die gute Nachricht: Du kannst deine Chancen verbessern. Die schlechte: Du kannst den Algorithmus nicht austricksen.
Du kannst kontrollieren:
- Die Qualität deines Contents (und ob er zu deiner Expertise passt)
- Deine Profilausrichtung (Headline, About, Featured = konsistent?)
- Wie du Engagement förderst (Fragen stellen, Gespräche führen)
- Deine Interaktion mit anderen (5 bis 10 substanzielle Kommentare täglich)
- Wann du postest (teste verschiedene Zeiten)
Du kannst NICHT kontrollieren:
- Den Algorithmus selbst (er ist eine Black Box)
- Wem LinkedIn deinen Post wann zeigt
- Ob dein Post viral geht (auch mit perfektem Content nicht garantiert)
- Die Launen des Algorithmus an einem bestimmten Tag
Fokussiere dich auf das, was du kontrollieren kannst. Akzeptiere, dass der Rest Glückssache ist.
Laut den Analysen von Richard von der Bloom erhältst du die größte Reichweite, wenn du 3 bis 5 Beiträge die Woche veröffentlichst und eine halbe Stunde am Tag strategisch interagierst.
Relevanz aus der Sicht von LinkedIn (2026-Update)
LinkedIn überlegt für jeden einzelnen Nutzer, ob dein Post für ihn relevant sein könnte. Mit 360Brew ist diese Prüfung noch präziser geworden:
- Passt dein Profil zum Thema? Stimmen deine Headline, About und bisherige Posts mit dem aktuellen Post-Thema überein? 360Brew erkennt Experten und bevorzugt sie.
- Interessiert sich der Nutzer dafür? Hat er schon ähnliche Themen geliked, gespeichert oder kommentiert?
- Viewer Quality Score: Wenn Menschen aus deiner Zielgruppe (ähnlicher Jobtitel, Industrie) interagieren, wirst du mehr Menschen mit ähnlichem Hintergrund gezeigt.
- Kennt ihr euch? Direkte Kontakte sehen deine Posts eher. Je mehr ihr schon interagiert habt, desto besser.
- Semantische Analyse: LinkedIn analysiert nicht nur Keywords, sondern den gesamten Kontext deines Posts – und vergleicht ihn mit deinem Profil.
Die 3 Dinge, die wirklich zählen (80/20-Regel)
Diese 3 Faktoren machen 80% des Unterschieds in 2026.
1. Profil-Post-Ausrichtung (NEU 2026 – höchste Priorität)
Dein Profil und deine Posts müssen zusammenpassen.
Wenn du als „Business Coach“ auftrittst, aber über LinkedIn-Algorithmen schreibst, verwirrt das 360Brew. Wenn du als „LinkedIn-Expertin“ positioniert bist und über LinkedIn schreibst, wird das gepusht.
Konkret:
- Wähle 2 bis 3 Kern-Themen, die zu deiner Expertise passen
- Bleib dabei für mindestens 90 Tage (Thematische Konsistenz)
- Passe deine Headline und About an diese Themen an
- Featured-Inhalte sollten dieselben Themen abdecken
Beispiel:
Gut: Headline „LinkedIn-Strategin für Coaches“ → Posts über LinkedIn-Tipps, Algorithmus, Content-Strategie
Schlecht: Headline „Business Coach“ → Posts über LinkedIn, Instagram, TikTok, Meditation, Ernährung
2. Saves & Dwell Time (Content-Qualität 2.0)
Kein Algorithmus-Trick ersetzt guten Content. Aber „gut“ hat sich 2026 verändert: Saves und Verweildauer zählen mehr als Likes.
Was guter Content 2026 ist:
- Savable: So wertvoll, dass jemand ihn speichern will (Checklisten, Frameworks, persönliche Einblicke)
- Narrative Depth: Geschichten, persönliche Erfahrungen, echte Situationen (keine Tipps-Listen ohne Kontext)
- Klare Botschaft: Eine Idee pro Post, nicht drei gleichzeitig
- Starker Einstieg: Erste 1-2 Zeilen entscheiden, ob jemand auf „mehr anzeigen“ klickt
- Authentisch: Keine KI-Standardphrasen (360Brew erkennt generischen Content)
Erste Zeilen, die funktionieren (2026):
- Kontraintuitiv: „Mehr posten bringt nicht mehr Kunden. Hier ist, was wirklich funktioniert.“
- Persönlich: „Letzte Woche hat ein Klient gekündigt. Was ich daraus gelernt habe...“
- Beobachtung: „80 % der Coaches machen denselben Fehler beim LinkedIn-Profil.“
Erste Zeilen, die NICHT mehr funktionieren:
- „Kennst du das Gefühl...“ (zu generisch)
- „Was wäre, wenn...“ (Engagement-Bait)
- „Hand aufs Herz...“ (abgenutzt)
3. Thoughtful Engagement fördern (Qualität > Quantität)
Ein 3-Zeilen-Kommentar ist mehr wert als 10 „Toller Post!"-Likes. Aber du musst diese Kommentare aktiv fördern.
Wie du durchdachte Kommentare bekommst:
A) Stelle echte Fragen
Schlecht: „Was denkst du?“
Gut: „Welche dieser 3 Strategien hast du schon getestet? Was war dein Ergebnis?“
B) Sei kontrovers (wenn es passt)
Posts mit klarer Meinung bekommen mehr Kommentare. Auch Widerspruch zählt als Engagement.
C) Antworte schnell
Die ersten 60 Minuten sind kritisch. Wenn du in dieser Zeit auf Kommentare antwortest, entstehen Gespräche. Gespräche = mehr Engagement = mehr Reichweite.
D) Stelle Rückfragen
Nicht nur: „Danke für deinen Kommentar!“
Sondern: „Das ist interessant. Wie hast du das konkret umgesetzt?“
Vor 360Brew vs. Nach 360Brew: Was sich geändert hat
360Brew hat die Spielregeln verändert. Hier ist, was sich konkret geändert hat:
| Faktor |
Vor 360Brew (bis 2024) |
Nach 360Brew (2026) |
Dein To-Do |
| Content-Strategie |
Vielseitig posten – unterschiedliche Themen okay |
Konsistenz wichtig – 2-3 Themen über 90+ Tage |
Wähle deine Kern-Themen und bleib dabei |
| Engagement-Wert |
Likes > alles andere |
Saves/Dwell Time/thoughtful Replies > Likes |
Erstelle savable Content mit Narrative Depth |
| Profil-Relevanz |
Keywords in Headline reichen |
Semantische Expertise – gesamtes Profil wird geprüft |
Headline, About, Featured, Services = konsistent |
| Content-Typ |
Tipps-Listen performen gut |
Narrative Depth (Geschichten) schlägt Listen |
Erzähle mehr, liste weniger |
| AI-Content |
Schwer zu erkennen |
360Brew erkennt generischen KI-Content |
Personalisiere jeden AI-Entwurf stark |
| Hashtags |
5-10 Hashtags empfohlen |
Irrelevant – max. 3 für SEO |
Spare dir die Zeit |
| Video-Format |
Lange Videos = mehr Watch Time |
Native Short-Videos (60 Sek.) stark gepusht |
Teste Shorts mit Hook in ersten 3 Sek. |
Die wichtigsten Algorithmus-Faktoren 2026 (Tabelle)
Hier sind die Faktoren, die nach aktuellem Wissensstand (Januar 2026) am wichtigsten sind – sortiert nach Relevanz:
| Faktor |
Gewichtung |
Was das bedeutet |
Wie du es nutzt |
| Profil-Post-Alignment |
Sehr hoch |
360Brew prüft semantische Konsistenz zwischen Profil und Posts |
Passe Headline, About, Services zu deinen Kern-Themen an |
| Saves |
Sehr hoch |
Wenn jemand deinen Post speichert, ist er wertvoll |
Erstelle savable Content (Checklisten, Frameworks, Insights) |
| Dwell Time |
Hoch |
Wie lange bleibt jemand bei deinem Post? |
Schreibe so, dass Leute bis zum Ende lesen (150–300 Wörter) |
| durchdachte Kommentare |
Hoch |
3+ Zeilen Kommentare zählen viel mehr als „Toller Post!“ |
Stelle echte Fragen, fördere Diskussion |
| Thematische Konsistenz |
Hoch |
Bleibst du bei deinen Themen über 90+ Tage? |
Wähle 2-3 Kern-Themen und bleib dabei |
| Narrative Depth |
Mittel-Hoch |
Geschichten/Erfahrungen > Tipps-Listen |
Erzähle mehr, liste weniger |
| Viewer Quality Score |
Mittel-Hoch |
Interaktionen von relevanten Profilen zählen mehr |
Vernetze dich gezielt mit deiner Zielgruppe |
| Native Short-Videos |
Mittel |
Vertikale Videos (60 Sek.) werden gepusht |
Teste Videos mit Hook in ersten 3 Sekunden |
| Likes |
Niedrig |
Zählen weniger als früher |
Fokussiere dich auf Saves/Comments statt Likes |
| Hashtags |
Sehr niedrig |
Fast irrelevant 2026 |
Max. 3 für SEO, wenn überhaupt |
| Posting-Zeit |
Niedrig |
Kann helfen, aber nicht kritisch |
Teste verschiedene Zeiten, finde deine beste |
LinkedIn Mythen: Was du getrost vergessen kannst
- Mythos: Tägliches Posten ist Pflicht.
Fakt: Qualität und Topic Consistency zählen mehr. 2-3x pro Woche mit konsistenten Themen schlägt täglich mit Random-Content.
- Mythos: Externe Links sind Teufelszeug.
Fakt: Nicht ideal, aber mit cleverer Platzierung (im ersten Kommentar) und gutem Inhalt machbar.
- Mythos: Nur Videos gehen durch die Decke.
Fakt: Native Short-Videos performen stark, aber speicherbare Text-Posts mit Tiefe funktionieren mindestens genauso gut.
- Mythos: Engagement Pods (Gruppen, die sich gegenseitig liken/kommentieren) sind super.
Fakt: 360Brew erkennt künstliches Engagement. Echte Interaktion ist der Schlüssel.
- Mythos: Viele Hashtags bringen viel Reichweite.
Fakt: Nein! Hashtags sind 2026 fast irrelevant. Max. 3 für SEO oder für Events oder für Marken, spare dir den Rest.
- Mythos: Umfragen bringen viel Engagement.
Fakt: Viele dieser Standard-Umfragen sind reines Engagement-Bait – und genau das erkennt 360Brew und wertet es ab. Polls funktionieren weiterhin, wenn die Frage wirklich relevant ist, zu deinem Thema passt und echte Diskussionen auslöst, nicht nur Klicks.
Dein Aktionsplan für 2026
Keine 27-Punkte-Checkliste. Nur das, was wirklich zählt.
Diese Woche:
- Prüfe dein Profil: Passen Headline, About, Featured zu deinen Kern-Themen?
- Schreib einen Post mit starkem Einstieg (erste 1-2 Zeilen)
- Stelle eine konkrete Frage am Ende
- Antworte auf jeden Kommentar innerhalb einer Stunde
Nächste Woche:
- Kommentiere täglich 5 bis 10 Posts anderer (3+ Zeilen, substanziell)
- Teste verschiedene Posting-Zeiten
- Analysiere: Welche Posts wurden gespeichert? Was haben sie gemeinsam?
Nächsten Monat:
- Analysiere deine Top-Posts: Welche Themen funktionieren?
- Wähle 2 bis 3 Kern-Themen und verpflichte dich für 90+ Tage
- Teste Kurzvideos (60 Sek., Hook in ersten 3 Sek.)
- Nutze AI für Analytics: Lass ChatGPT deine Top-10-Posts analysieren
AI-Analytics-Prompt:
„Hier sind meine letzten 10 LinkedIn-Posts mit Likes/Kommentaren/Saves. Analysiere: Welche Themen funktionieren am besten? Welche Posting-Zeiten? Welche Hook-Typen? Welche Posts wurden am häufigsten gespeichert? Gib mir 3 konkrete Empfehlungen für meine nächsten Posts.“
Die wichtigste Erkenntnis
Du kannst alles richtig machen und trotzdem wenig Reichweite bekommen. Du kannst alles falsch machen und trotzdem viral gehen. Der Algorithmus ist keine Wissenschaft. Er ist Glückssache mit leichter Beeinflussung.
Du bist Coach, kein Marketer. Du willst einfach, dass die richtigen Menschen deine Posts sehen und dich anschreiben. Der Algorithmus belohnt jetzt vor allem Konsistenz und Echtheit. Hier die fünf wichtigsten Dinge, die wirklich funktionieren – in einfachen Worten und mit konkreten Umsetzungstipps:
Richte dein Profil und deine Posts aufeinander ab (das ist die Nr. 1-Priorität 2026)
- Der Algorithmus prüft, ob dein Profil (Headline, „Über mich“, Featured-Bereich) und deine Posts dasselbe Thema haben. Wenn ja, zeigt er dich viel mehr Leuten aus deiner Zielgruppe.
- So machst du es: Schreib in Headline und „Über mich“ klar, wem du hilfst und wie (z. B. „Ich helfe Führungskräften aus dem Burnout zurück zur Klarheit“). Poste dann nur zu diesem Thema. Prüfe dein Profil: Passt alles zusammen? (Tipp: Schau dir deine letzten 10 Posts an – erzählen sie dieselbe Geschichte wie dein Profil?)
Erstelle Inhalte, die Menschen speichern wollen – mit persönlicher Geschichte
- Reine Tipplisten werden weniger gesehen. Posts mit deiner eigenen Erfahrung („Narrative Depth“) und echtem Mehrwert werden gespeichert – und Speichern ist 2026 der größte Reichweiten-Booster.
- So machst du es: Erzähle immer eine kurze Geschichte: „Vor 5 Jahren stand ich selbst vor genau diesem Problem… Hier ist, was mir geholfen hat.“ Mach Checklisten, Vorher-Nachher-Beispiele oder einfache Frameworks, die man abspeichern möchte. Carousels funktionieren super dafür.
Fördere echte, tiefgehende Kommentare – nicht nur Likes
- Der Algorithmus liebt „thoughtful Engagement“: längere, echte Kommentare statt Daumen-hoch.
- So machst du es: Stelle am Ende jedes Posts eine offene Frage, die zum Nachdenken anregt (z. B. „Welche Situation triggert bei dir den meisten Stress?“). Antworte auf jeden Kommentar persönlich und ausführlich – das zieht weitere gute Kommentare an und signalisiert dem Algorithmus „wertvoller Inhalt“.
Sei selbst aktiv bei anderen präsent (5–10 gute Kommentare pro Tag)
- LinkedIn zeigt dich eher Leuten, mit denen du schon interagierst. Wenn du nur postest und sonst unsichtbar bist, bleibst du unsichtbar.
- So machst du es: Nimm dir 10–15 Minuten täglich und schreibe 5–10 echte, längere Kommentare bei Kolleg:innen oder potenziellen Kunden (nicht „Toller Post!“, sondern „Das erinnert mich an einen Klienten, der…“). Das kostet wenig Zeit und bringt dir oft die beste Sichtbarkeit.
Bleib mindestens 90 Tage bei maximal 2–3 Kernthemen
- Der Algorithmus braucht Zeit, um dich als Expert:in für ein Thema zu erkennen. Themenwechsel verwirren ihn – und deine Reichweite sinkt.
- So machst du es: Wähle 2–3 Themen, die wirklich zu dir passen (z. B. „Burnout-Prävention“ und „klare Entscheidungen treffen“). Poste 3 Monate lang nur dazu. Danach kannst du vorsichtig erweitern. Das fühlt sich vielleicht eng an – bringt aber langfristig die meisten richtigen Anfragen.
Mach das Beste aus dem, was du kontrollieren kannst. Ignoriere den Rest.
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