
Zeitlose Social Media Inhalte sind der Weg raus aus dem Content-Hamsterrad. Aber wie baust du dir ein System auf, das auch mit minimalem Zeitaufwand funktioniert?
Lass uns einen Blick auf die 4-Phasen-Roadmap werfen.
Bevor wir loslegen, müssen wir über Erwartungen sprechen.
Wenn du die Influencer-Welt als Messlatte nimmst oder viel Content über Social Media Marketing konsumiert hast, hast du wahrscheinlich ein bestimmtes Bild im Kopf: Tägliches Posten. Perfekte Grafiken. Virale Momente. Exponentielles Wachstum.
Vergiss das alles.
Zeitlose Inhalte funktionieren anders. Sie brauchen Zeit, um ihre Wirkung zu entfalten. Aber dann – und das ist der Unterschied – arbeiten sie langfristig für dich.
Influencer-Ansatz:
Zeitloser-Content-Ansatz:
Nicht: 10.000 Follower gewinnen.
Nicht: Viral gehen.
Nicht: Jeden Tag posten.
Sondern: Ein System aufbauen, mit dem du konsistent wertvolle Inhalte erstellst, die langfristig für dich arbeiten.
Das klingt unsexy, aber es funktioniert.
Zeitaufwand: 2-3 Stunden gesamt
Ziel: Klarheit über deine Basis schaffen – ohne perfektionistisch zu werden
Zeit: 30 Minuten
Du kannst nicht überall sein. Musst du auch nicht.
Wähle maximal drei Plattformen aus. Meine Empfehlung für Coaches über 40:
Empfehlung:
Business-fokussiert: LinkedIn (Hauptplattform) + optional: Instagram & Facebook
Lifestyle-Themen: Instagram (Hauptplattform) + optional: LinkedIn & Facebook
Wichtig: Wähle eine Hauptplattform – die, auf der deine Zielgruppe am aktivsten ist. Die anderen sind Ergänzungen. Warum? Klar kannst du deine Inhalte auf den verschiedenen Plattformen ausspielen, aber du wirst es als Solopreneur - ohne Unterstützung - nicht schaffen, dir auch eine Community auf allen aufzubauen. Und genau das macht Social Media aus.
✓ Checkliste für diese Aufgabe:
Zeit: 45 Minuten
Jetzt wird es strategisch. Deine Content-Themen sollen nicht zufällig sein – sie sollen direkt auf dein Hauptangebot einzahlen.
Warum diese Struktur?
Bevor du die Themen wählst, kläre für dich: Was ist dein Hauptangebot bzw. welches Angebot willst du in den Mittelpunkt rücken?
Das kann sein:
Notiere es. Alles, was du jetzt definierst, führt zu diesem Angebot.
Können es auch mehrere Angebote sein? Ja, unter gewissen Umständen - vor allem wenn es Schnittmengen gibt und wenn sie sich thematisch unterscheiden.
Social Media wird immer mehr zu Interest Media. Was heißt das für dich? Die Algorithmen versuchen zu verstehen, welche Themen Nutzer gerade interessieren, und die passenden Inhalte auszuspielen. Das bedeutet, auch immer mehr Nicht-Follower sehen deine Inhalte. Aber es heißt auch, die Followerzahlen verlieren an Bedeutung.
Welche drei Hauptprobleme löst dein Angebot? Das sind deine Kernthemen.
Angebot: 3-Monats-Coaching „Klarheit & Neustart"
Kernthema 1: Orientierungslosigkeit im Job
Kernthema 2: Angst vor Veränderung
Kernthema 3: Praktische Umsetzung
Angebot: 6-Wochen-Programm „Sichtbar ohne Social Media Stress"
Kernthema 1: Content-Überforderung
Kernthema 2: Sichtbarkeits-Angst
Kernthema 3: Nachhaltige Strategie
Wenn jemand 5 bis 10 deiner Posts gelesen hat und sich in den Problemen wiederfindet – und dann siehst du plötzlich dein Angebot, das GENAU diese Probleme löst? Die Conversion ist viel höher, als wenn du über zufällige Themen postest.
Dein Content wird zu deinem Verkaufstrichter – ohne dass du aktiv verkaufen musst.
✓ Checkliste für diese Aufgabe:
Zeit: 30 Minuten
Eine Ideen-Bank ist deine Sammelstelle für Content-Ideen. Nicht für fertige Posts – nur für Themen und Ansätze, aus denen später Posts werden können.
Der Unterschied:
So legst du deine Ideen-Bank an:
Kernthema 1: Orientierungslosigkeit im Job
Unterthema 1.1: „Ich weiß nicht mehr, was ich will"
Unterthema 1.2: Warnsignale für berufliche Unzufriedenheit
Kernthema 2: Angst vor Veränderung
Unterthema 2.1: „Bin ich mit 45 zu alt?"
Wichtig: Das sind nur Ideen. Keine fertigen Texte. Keine perfekten Formulierungen. Nur Rohstoff für später.
Richte dir eine Notiz in deiner Handy-App ein: „Content-Ideen"
Jedes Mal, wenn dir nach einem Gespräch, beim Spaziergang oder abends auf dem Sofa etwas auffällt – schreib es sofort rein. Einfach als Stichpunkt.
Beispiel-Einträge:
Ende der Woche: Übertrage alles in deine Ideen-Bank (sortiert nach Themen). 5 Minuten Aufwand – aber du verlierst keine Idee mehr.
Tipp: Für mich selbst hat die Notiz-App nicht funktioniert. Aber ich schicke mir Ideen per WhatsApp zu.
Die Content-Bank ist deine Sammlung fertiger Posts, die du recyceln kannst.
Struktur:
Aber dafür benötigst du erstmal Posts. Also: Jetzt nur die Ideen-Bank anlegen. Die Content-Bank kommt später.
Zeit: 30-60 Minuten
Bevor du anfängst zu posten, sollte dein Profil klar kommunizieren: Wer bist du? Für wen bist du da? Wie kannst du helfen? Warum sollte man sich mit die verbinden bzw. die folgen
Fokussiere dich auf:
Artikeltipp: Optimierung LinkedIn-Profil für Coaches: So wird's zu deinem besten Akquise-Tool und ChatGPT als Sparringspartner für dein LinkedIn-Profil
Was du jetzt hast:
Was noch NICHT da ist (kommt in Phase 2):
Gesamtzeit Phase 1: 2-5 Stunden
Zeitaufwand: 3-4 Stunden gesamt
Ziel: 10 solide, zeitlose Posts erstellen – als Basis für die nächsten Monate
Du erstellst jetzt deine ersten zehn Posts. Nicht perfekt. Aber gut genug.
Warum starten wir mit FAQ-Posts?
So schreibst du einen soliden FAQ-Post in 20 Minuten:
Schritt-für-Schritt:
KI kann dir helfen bei:
KI sollte NICHT:
Die goldene Regel:
KI ist dein Sparringspartner, nicht dein Ghostwriter. Nutze sie für Struktur und Ideen – aber schreib den finalen Text in deinen eigenen Worten, mit deinen eigenen Beispielen. Trainiere sie auf deine Tonalität, aber prüfe immer gegen.
Beispiel-Workflow mit KI (spart 5-10 Min):
Der Unterschied: Du gibst der KI deine Beobachtungen, deine Erfahrung, deine Perspektive. Die KI hilft dir nur, das zu strukturieren. Sie erfindet nichts – sie organisiert, was du schon weißt.
Vergleich:
❌ Schlecht:
„Schreib einen Post über Jobwechsel mit 40"
→ KI erfindet generische Inhalte ohne deine Expertise
✓ Besser:
„Ich coache seit 10 Jahren Menschen 40+. Das Muster, das ich immer wieder sehe: Sie warten auf den ‚perfekten Zeitpunkt', der nie kommt. Oft aus Angst vor finanzieller Unsicherheit. Hilf mir, darüber einen Post zu strukturieren, der diese Angst anspricht."
→ KI arbeitet MIT deiner Expertise, nicht anstelle davon
Tipp: Wenn du ein gut optimiertes LinkedIn-Profil hast, kannst du das als PDF speichern und der KI für mehr Kontext geben.
Wichtig: Wenn du KI nutzt, überschreibe immer die generischen Phrasen. Ersetze KI-typische Formulierungen wie „Es ist wichtig zu betonen", „In der heutigen Zeit" oder „Zusammenfassend" durch deine natürliche Sprache.
Beispiel-Post (entstanden in 18 Minuten):
Wie erkläre ich meinem Partner, dass ich meinen sicheren Job kündigen möchte?
Kennst du diese Situation? Du spürst, dass es Zeit ist zu gehen. Aber die Menschen um dich herum verstehen es nicht.
Hier sind drei Dinge, die helfen:
1. Sprich nicht über Gefühle, sondern über Fakten. Nicht: „Ich fühle mich leer." Sondern: „Ich komme seit Monaten erschöpft nach Hause. Das ist nicht nachhaltig."
2. Zeige, dass du einen Plan hast. Nichts macht Angehörige nervöser als der Eindruck, du springst ins Ungewisse.
3. Gestehe zu, dass auch du Angst hast. Das nimmt Druck raus. „Ich habe auch Angst. Aber noch mehr Angst habe ich davor, in fünf Jahren immer noch hier zu sitzen."
Die Menschen um dich herum müssen deine Entscheidung nicht verstehen. Aber sie sollten sehen, dass du sie ernst nimmst.
Wie hast du solche Gespräche geführt?
| Tag | Aufgabe | Zeit |
|---|---|---|
| Tag 1 (Mo) | Post 1 + 2 schreiben | 40 Min |
| Tag 3 (Mi) | Post 3 + 4 schreiben | 40 Min |
| Tag 5 (Fr) | Post 5 + 6 schreiben | 40 Min |
| Tag 8 (Mo) | Post 7 + 8 schreiben | 40 Min |
| Tag 10 (Mi) | Post 9 + 10 schreiben | 40 Min |
Gesamtzeit: 3 Stunden 20 Minuten über zwei Wochen
Tipp: Arbeite immer mit Grafiken oder Fotos von dir. Lege dir auch hier Vorlagen in Canva und eine Fotodatenbank an. Nutze KI-Tools, um auf der Basis von Fotos neue von dir zu generieren.
Ja, richtig gelesen. Schreib die Posts – aber poste sie noch nicht.
Warum? Weil wir in Phase 3 ein Recycling-System aufbauen. Und dafür brauchst du erstmal einen Vorrat.
Ich weiß, du willst den ersten Post perfekt haben. Lass es.
Hier ist die Regel: Wenn du einen Post zweimal durchgelesen hast und er „gut genug" ist – dann ist er fertig. Punkt.
Du kannst ihn in drei Monaten überarbeiten, wenn du mehr Erfahrung hast. Aber erst muss er existieren.
Was du jetzt hast:
Gesamtzeit Phase 2: 3-4 Stunden über zwei Wochen
Erstelle jetzt eine zweite Datei/Tabelle: „Content-Bank"
Dort trägst du jeden fertigen Post ein mit:
Diese Content-Bank wächst mit der Zeit. Nach einem Jahr hast du 40 bis 50 Posts, die du immer wieder recyceln kannst.
Zeitaufwand: 2 Stunden gesamt + wöchentlich 60 Min
Ziel: Aus deinen ersten 10 Posts einen 3-Monats-Content-Plan machen
Du hast 10 Posts. Aber wie machst du daraus Content für drei Monate – ohne jede Woche neue Posts zu schreiben?
Ein zeitloser Post kann mehrfach verwendet werden:
Woche 1-4: Poste die 10 auf deiner Hauptplattform (z.B. LinkedIn)
→ 2-3 Posts pro Woche = alle 10 Posts in 4 Wochen
Woche 5-8: Erstelle 5 neue Beiträge und receycle die 5 besten Posts
→ Erstelle 5 neue Beiträge, um deine Content-Bank anzureichern
→ Wähle 5 bereits veröffentlichte Beiträge aus (gute Reichweite, Anfragen oder die aus deiner Sicht gut waren, aber schlecht performt haben) und bereite sie anders auf: anderes Format oder andere Perspektive
Woche 9-12: Erstelle 5 neue Beiträge und receycle die 5 besten Posts und bereite 3 wieder anders auf
→ Erstelle wieder mindestens 5 neue Beiträge, um deine Content-Bank anzureichern
→ Nimm bis zu 3 Beiträge aus der Woche 1 bis 4 und veröffentliche sie nochmal genauso wie ursprünglich
→ Wähle 2 Beiträge von den 5 neuen aus Woche 5-8 aus und bereite sie anders auf
Ergebnis: Deine Content-Bank füllt sich und du siehst, was bei deiner Zielgruppe ankommt.
Du brauchst keinen fancy Content-Kalender. Eine einfache Google-Tabelle reicht für den Anfang komplett aus.
Einfache Struktur:
| Datum | Plattform | Post-Nummer | Thema | Format | Status |
|---|---|---|---|---|---|
| Mo 03.02. | Post 1 | Neuorientierung 40+ | FAQ-Text | ✓ Geplant | |
| Mi 05.02. | Post 2 | Burnout-Warnsignale | FAQ-Text | ⏳ Entwurf | |
| Fr 07.02. | Post 3 | Gehaltsverhandlung | FAQ-Text | 📝 Visual |
Plane die nächsten 4 Wochen im Voraus. Nicht mehr. Nicht weniger.
Derselbe Post funktioniert auf verschiedenen Plattformen – aber mit kleinen Anpassungen.
Beispiel: Ein FAQ-Post auf drei Plattformen
LinkedIn (Original, 900 Wörter):
Langer, ausführlicher Post mit persönlicher Story, 3-5 Punkten, Reflexionsfrage
Instagram (gekürzt, 350 Wörter):
Hook beibehalten, Kontext kürzen, 3 Punkte kompakter, CTA: „Welcher Punkt trifft auf dich zu?"
Facebook (mittel, 500 Wörter):
Persönlicher Ton, etwas lockerer, Einladung zur Diskussion
Die Anpassung dauert pro Plattform nur 5-10 Minuten, weil der Kern gleich bleibt.
Wenn du dich bereit fühlst, verwandle 1-2 deiner Posts in visuelle Formate.
Einfachste Variante: Zitat-Grafik
Das Bild postest du mit der Caption aus dem Original-Post.
Tipp: Kombiniere das gerne mit einem Foto von dir, da es mehr nach dir aussieht.
Was du jetzt hast:
Gesamtzeit Phase 3: 2 Stunden Setup + wöchentlich 60 bis 120 Minuten
Zeitaufwand: 60-90 Minuten pro Woche
Ziel: Das System läuft – jetzt optimierst du es kontinuierlich
Ab Woche 9 bist du im Flow. Du postest regelmäßig. Du recycelst deine besten Posts. Jetzt geht's darum, das System langfristig am Laufen zu halten – ohne dass es wieder zum Vollzeitjob wird.
Montag (30 Min):
Täglich auf LinkedIn (15 Min):
Freitag (15 Min):
Gesamtzeit: 60 Minuten pro Woche
Einmal im Monat schaust du dir an:
Basierend darauf: Schreibe 2-3 neue Posts, füge sie deinem Recycling-System hinzu.
Zweimal im Jahr (z.B. Januar und Juli) nimmst du dir Zeit:
Was du jetzt hast:
Jetzt die große Frage: Wie schaffst du das wirklich – mit nur 60 Minuten pro Woche?
Du brauchst nicht mehr Zeit. Du brauchst ein besseres System.
Die meisten Menschen verschwenden 80% ihrer Zeit mit:
Das sind viele Minuten Zeitverschwendung – pro Post!
Montag (20 bis 60 Min):
Freitag (10 Min):
Gesamtzeit: 60 Minuten, aufgeteilt auf 3 Tage
Wenn du mehr als 60 Minuten hast, nutze sie nicht, um mehr zu posten. Nutze sie, um mehr im Voraus zu schreiben.
Beispiel: Wenn du an einem Sonntag 90 Minuten Zeit hast, schreib 4-5 Posts auf einmal. Dann kannst du die nächsten Wochen nur noch planen und posten – ohne neu zu schreiben.
Lass uns ehrlich sein: Die meisten Tools sind Zeitfresser, keine Zeitsparer.
Was du wirklich brauchst:
Das war's. Mehr brauchst du nicht.
Wenn du mehr Budget/Zeit hast:
Tipps: Eine Auswahl von Tools, die ich selbst regelmäßig nutze, findest du hier.
Regel 1: Ein Tool muss Zeit sparen, nicht kosten.
Wenn du länger brauchst, um das Tool zu verstehen, als die Aufgabe manuell zu erledigen – lass es.
Regel 2: Starte minimal. Füge Tools nur hinzu, wenn du sie wirklich vermisst.
Nicht umgekehrt. Ich spreche hier aus eigener leidvoller und vorallem kostenintensiver Erfahrung
Regel 3: Nutze anfangs AI als Sparringspartner, nicht als Ghost-Writer.
ChatGPT kann dir helfen, Ideen zu entwickeln oder eine Struktur zu finden. Aber den Post schreibst du selbst – in deinen Worten, mit deiner Erfahrung. Du kannst KI-Tools auf deine Tonalität trainieren, aber dafür musst du sie erstmal kennen.
Metriken können motivieren. Oder sie können dich verrückt machen. Der Unterschied liegt darin, welche du verfolgst.
1. Saves/Bookmarks
Das wichtigste Signal: Jemand will deinen Post später nochmal lesen. Das bedeutet: Er ist wertvoll.
2. Shares
Jemand findet deinen Post so hilfreich, dass er ihn mit anderen teilt. Besser als Likes.
3. Kommentar-Qualität
Nicht die Anzahl. Sondern: Schreiben Menschen mehr als „Danke!"? Stellen sie echte Fragen?
4. DMs / Anfragen
Wie viele Menschen schreiben dir nach einem Post? Das ist dein eigentliches Ziel.
Vanity-Metriken (ignoriere sie):
Einmal im Monat stellst du dir diese Fragen:
Das war es. Keine stundenlangen Analytics-Sessions. Keine Excel-Tabellen mit 20 KPIs.
Fühlst du dich noch gut dabei?
Wenn Social Media wieder zur Last wird, machst du etwas falsch. Das System soll dir dienen – nicht umgekehrt.
Auch mit dem besten System wirst du auf Herausforderungen stoßen. Hier sind die häufigsten – und wie du damit umgehst.
Die Lösung:
Geh zurück zu deiner Ideen-Bank. Lies deine 3 Kern-Themen und 12 Unterthemen. Frag dich:
Wenn das nicht hilft: Geh in deine Content-Bank und recycel einfach einen alten Post. Mit kleinen Anpassungen. Das ist kein Scheitern – das ist das System.
Die Lösung:
Zeitlose Inhalte brauchen Zeit. Wirklich. Die ersten 4-8 Wochen können sich still anfühlen. Und der Einstieg ist bei Postings und bei Videos das Wichtigste. Das muss man lernen.
Aber: Engagement kommt von Beziehungen, nicht von perfekten Posts. Also:
Algorithmen belohnen Interaktion. Aber du musst den ersten Schritt machen.
Die Lösung:
Das Hochstapler-Syndrom ist echt. Besonders wenn du anfängst, öffentlich zu teilen.
Hier hilft:
Umframe:
Statt: „Wer bin ich, dass ich anderen etwas beibringe?"
Besser: „Ich teile, was ich gelernt habe – damit andere denselben Fehler nicht machen müssen."
Artikeltipp: 7 Sichtbarkeits-Blockaden für Coaches (und wie du sie überwindest)
Die Lösung:
Dann mach 30 Minuten. Oder 20. Das System funktioniert auch im kleineren Rahmen.
Lieber 1 guter Post pro Woche als 5 halbherzige.
Die Lösung:
Das ist normal. Jeder hat Phasen, in denen es sich sinnlos anfühlt.
Hier ist, was hilft:
Und wenn du wirklich aufhören willst – dann ist das auch okay. Social Media ist ein Werkzeug, kein Zwang. Vielleicht passt ein anderer Vertriebsweg einfach besser zu dir.
Lass uns nochmal alles zusammenfassen. Hier ist dein kompletter Fahrplan:
Phase 1 (Woche 1-2): Fundament legen
Phase 2 (Woche 3-4): Erste Posts erstellen
Phase 3 (Woche 5-8): Recycling-System
Phase 4 (ab Woche 9): Langfristig optimieren
Du hast jetzt alles, was du brauchst. Die Strategie. Die Formate. Den Umsetzungsplan.
Aber – und das ist wichtig – Information alleine verändert nichts.
Was jetzt zählt: Der erste Schritt.
Nimm dir 90 Minuten Zeit und erledige Phase 1:
Das war's. Nicht mehr. Noch keine Posts schreiben. Noch nicht posten. Nur: Das strategische Fundament legen.
Deine Content-Bank entsteht erst in Phase 2 – wenn du die ersten fertigen Posts hast, die du recyceln kannst.
Ich weiß, dass das alles immer noch nach viel klingen kann. Auch wenn ich dir verspreche, dass es nur 60 Minuten pro Woche sind.
Aber hier ist die Wahrheit: Diese 60 Minuten sind eine Investition. Nicht in „mehr Reichweite". Nicht in „Follower-Zahlen". Sondern in ein System, das langfristig für dich arbeitet.
Ein System, das dir erlaubt, sichtbar zu sein – ohne dass Social Media dein Leben auffrisst.
Ein System, das mit dir wächst, statt dich auszulaugen.
Und ja, es braucht Geduld. Es braucht Disziplin. Es braucht den Mut, nicht perfekt zu sein. Und ja, es kostet anfangs mehr als 60 Minuten Zeit.
Aber weißt du, was es nicht braucht? Es braucht nicht zwingend tägliches Posten. Keine viralen Momente. Kein „immer on" sein.
Es braucht nur dich. Deine Expertise. Deine Stimme. Und ein bisschen Struktur.
Das schaffst du.
—Nicole
PS: Wenn du Unterstützung brauchst, lass uns reden. Reserviere dir jetzt einen Termin.
📌 Teil 1 der Serie: Grundlagen – Warum zeitlose Inhalte der Ausweg aus dem Content-Hamsterrad sind
📌 Teil 2 der Serie: Content-Formate & Ideen – Praktische Formate, die netzwerkübergreifend funktionieren
📌 Das war Teil 3: Die komplette Umsetzungs-Roadmap