
Hand aufs Herz: Löst allein das Wort Marketing bei dir manchmal schon ein leichtes Unbehagen aus? Vielleicht kennst du diese Gedanken: Ich bin einfach nicht gut im Verkaufen. Oder: Ich will niemandem auf die Nerven gehen mit meiner Werbung. Vielleicht auch: Diese ganze Technik ist einfach nicht meins.
Wenn dir solche Sätze bekannt vorkommen, bist du in bester Gesellschaft! Viele Coaches kämpfen mit genau diesen inneren Widerständen. Es ist völlig normal, sich manchmal unsicher zu fühlen. Schließlich bist du Coach geworden, um Menschen zu unterstützen – nicht um dich als Marketing-Genie zu beweisen.
Die gute Nachricht: Dein Mindset ist nicht in Stein gemeißelt. Du kannst lernen, diese unbewussten Blockaden zu erkennen und zu verändern – sodass Marketing sich mit der Zeit leichter anfühlt.
In diesem Artikel schauen wir uns an, welche typischen Mindset-Blockaden uns oft im Weg stehen und – viel wichtiger – wie du sie auflösen kannst.
Oft sind es genau diese Denkmuster, die uns mehr ausbremsen als jede fehlende Strategie oder jedes komplizierte Tool.
Du zweifelst insgeheim an deiner eigenen Expertise, obwohl du schon tolle Erfolge mit Klienten hattest. Du hast Angst vor Kritik oder davor, dass andere dich für nicht kompetent genug halten. Diese Zweifel können dein gesamtes Marketing lähmen – weil du dich nicht traust, dein Wissen selbstbewusst zu zeigen.
Niemand wird gerne abgelehnt. Ein Nein zu einem Angebot kann sich anfühlen wie ein Nein zu uns als Person. Doch im Marketing ist ein Nein oft einfach nur ein Zeichen dafür, dass das Angebot gerade nicht passt, der Zeitpunkt falsch ist oder die Person noch nicht bereit ist – und hat selten etwas mit deinem Wert als Mensch zu tun.
Aus Angst vor einem Nein vermeidest du es vielleicht, klare Angebote zu machen. Du zögerst, den nächsten Schritt vorzuschlagen oder nach dem Abschluss zu fragen. Jedes Nein, das du dann doch bekommst, nimmst du sehr persönlich – und es bestärkt dich in deinen Selbstzweifeln.
Vielleicht hast du selbst schon negative Erfahrungen mit aggressivem, lautem Marketing gemacht und hast jetzt die Sorge, selbst so wahrgenommen zu werden. Du möchtest authentisch bleiben und niemanden bedrängen.
Diese Haltung führt oft dazu, dass du dich mit deiner Werbung extrem zurückhältst. Deine Botschaften sind vielleicht zu vage oder zu bescheiden. Du zeigst nicht klar und deutlich den Wert und Nutzen deines Angebots, aus Angst, es könnte als zu viel oder angeberisch empfunden werden.
Stell dir eine Person vor, die gerade sehr unter einem Problem leidet, bei dem du hervorragend helfen könntest. Wäre es nicht fast schon unterlassene Hilfeleistung, wenn sie dich nicht findet, nur weil du dich nicht traust, über dein Angebot zu sprechen?
Dieser Perspektivwechsel – Dienen statt Verkaufen – kann Wunder wirken. Es geht nicht darum, dich selbst anzupreisen. Es geht darum, den Menschen, die deine Unterstützung brauchen, den Weg zu dir zu zeigen.
Die Online-Welt mit all ihren Tools, Plattformen und Fachbegriffen kann schnell überfordernd wirken, besonders wenn man nicht damit aufgewachsen ist. Die Angst, etwas falsch zu machen oder den Überblick zu verlieren, ist groß.
Die Folge: Du nutzt die vielen hilfreichen Chancen der Online-Welt nicht oder nur sehr zögerlich. Deine Webseite ist vielleicht nicht mehr aktuell, du scheust dich vor einfachen E-Mail-Programmen oder Social-Media-Tools, die dir eigentlich viel Zeit sparen könnten.
Die Lösung: Such dir EIN Tool aus, mit dem du dich vertraut machen möchtest. Fang klein an. Schau dir ein Tutorial an. Probiere eine Funktion aus. Schritt für Schritt wird es leichter.
Du hast einen sehr hohen Anspruch an dich selbst – was ja grundsätzlich gut ist! Aber im Marketing kann dieser Perfektionismus dazu führen, dass du nie wirklich ins Handeln kommst, weil du immer noch ein Detail verbessern möchtest.
Du feilst ewig an deinen Texten, deine Webseite geht nie online, weil immer noch etwas nicht ganz perfekt ist, oder dein erster Blogartikel schlummert seit Monaten als Entwurf auf deiner Festplatte. Das Ergebnis: Du bleibst unsichtbar.
Du bist diesen Blockaden nicht hilflos ausgeliefert. Hier sind praktische Tipps, wie du deine innere Haltung zum Marketing verändern kannst.
Der erste Schritt zur Veränderung ist das Bewusstmachen. Beobachte einmal achtsam deine Gedanken und Gefühle, wenn du an Marketing denkst oder eine Marketing-Aufgabe erledigen möchtest. Welche negativen oder blockierenden Sätze sagst du dir innerlich?
Notiere dir eine Woche lang jeden negativen Gedanken zum Thema Marketing. Am Ende der Woche schau dir die Liste an. Oft wirst du feststellen, dass sich bestimmte Muster wiederholen – und genau da kannst du ansetzen. Allein das Bewusstmachen nimmt diesen Gedanken oft schon die Macht.
Viele unserer negativen Glaubenssätze sind nicht die absolute Wahrheit, sondern oft nur alte, festgefahrene Geschichten. Du kannst lernen, diese Geschichten zu hinterfragen und durch neue, unterstützende Überzeugungen zu ersetzen.
Wir neigen dazu, uns nur auf das zu konzentrieren, was noch nicht klappt. Dabei übersehen wir die vielen kleinen Fortschritte. Das demotiviert auf Dauer.
Führe ein Erfolgstagebuch. Notiere dir jede Woche drei Dinge, die du im Bereich Marketing geschafft oder gelernt hast – egal wie klein. Das können Dinge sein wie: Ich habe einen Post veröffentlicht. Ich habe eine neue Funktion ausprobiert. Ich habe mich getraut, mein Angebot zu nennen.
Du musst diesen Weg nicht alleine gehen! Suche den Austausch mit anderen Coaches oder Selbstständigen, die eine positive und konstruktive Einstellung zum Marketing haben. Lerne von ihren Erfahrungen und lass dich inspirieren.
Oft hilft es zu sehen: Andere haben diese Hürden auch überwunden. Und wenn die das geschafft haben, kannst du das auch.
Ein echter Durchbruch für viele Coaches ist strategisches Content-Recycling. Dieser Artikel, den du gerade liest, ist selbst ein Beispiel dafür: Die Inhalte kann ich in verschiedenen Formaten mehrfach nutzen.
Aus einem Blogartikel wie diesem entstehen leicht:
Das Beste daran: Du musst die Inhalte nur einmal gründlich erarbeiten und kannst sie dann in verschiedenen Formaten immer wieder einsetzen. Das spart nicht nur Zeit, sondern nimmt auch den Druck, ständig neue Inhalte produzieren zu müssen – perfekt für alle, die mit Perfektionismus oder Technik-Angst kämpfen!
Such dir jetzt EINE der genannten Blockaden aus, die dich am meisten beschäftigt. Und dann wähle EINEN der praktischen Tipps, den du noch diese Woche ausprobieren möchtest.
Denk immer daran: Es geht um Fortschritt, nicht um Perfektion.
Deine innere Einstellung ist oft entscheidend für deinen Erfolg – auch und gerade im Marketing. Wenn du es schaffst, deine Marketing-Blockaden zu erkennen und aufzulösen und eine positive, neugierige Haltung zu entwickeln, wird Marketing sich mit der Zeit leichter anfühlen.
Es ist ein Prozess, das ist klar. Sei geduldig mit dir selbst. Rückschläge gehören dazu, aber jeder kleine Schritt nach vorn zählt.
Der Realitätscheck: Erwarte nicht, dass sich sofort Erfolge einstellen, nur weil du an deinem Mindset arbeitest. Oft dauert es Monate, bis du erste Ergebnisse siehst. Du musst dir eine Community erst aufbauen – und das braucht Zeit, Kontinuität und Geduld. Aber: Jeder Post, jeder Artikel, jede Aktion bringt dich einen Schritt weiter.
Welche Marketing-Blockade kennst du bei dir am besten? Und welcher Tipp aus diesem Artikel hat dich inspiriert, etwas Neues auszuprobieren?
Du erkennst dich in diesen Blockaden wieder und willst endlich einen klaren Weg für dein Marketing finden? In meinem Content-Marketing-Coaching helfe ich dir, eine nachhaltige Strategie zu entwickeln, die zu dir passt – ohne Überforderung.
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