Blog-Artikel schreiben, die 12+ Monate Traffic bringen

Blog-Artikel schreiben, die 12+ Monate Traffic bringen

Es gibt Artikel, die auch nach 12 Monaten noch neue BesucherInnen bringen. Manche sogar nach Jahren. Monat für Monat. Ohne dass du etwas tun musst.

Wie? Indem du Artikel schreibst, die für Suchmaschinen optimiert sind. Und zwar so, dass sie nicht nur Google gefallen – sondern auch ChatGPT, Perplexity und all den neuen Suchmaschinen, die gerade kommen.

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du Blog-Artikel schreibst, die über Monate und Jahre hinweg neue Menschen zu dir bringen.

Kein tägliches Posten. Keine Hamsterrad-Mentalität. Sondern: Einmal schreiben, lange profitieren.

Warum die meisten Blogartikel kaum Traffic bringen

Lass uns ehrlich draufschauen: Warum bringen die meisten Blogartikel nur kurz Traffic?

Weil sie für den Moment geschrieben sind. Nicht für die Suche.

Beispiele:

  • „Die 5 besten Instagram-Trends für 2025“
  • „Was du jetzt auf LinkedIn posten solltest“
  • „Meine Neujahrsvorsätze fürs Business“

Diese Artikel haben alle etwas gemeinsam: Sie verlieren schnell an Relevanz.

Im Januar 2025 interessiert sich niemand mehr für „Instagram-Trends 2024“. Und im Februar juckt es auch niemanden, was deine Neujahrsvorsätze waren.

Das heißt: Der Artikel stirbt. Und du musst einen neuen schreiben.

Und noch einen. Und noch einen.

Das ist das Content-Hamsterrad.

Die Alternative? Artikel, die zeitlos sind. Die auch in 12 Monaten noch relevant sind. Und die Menschen über Suchmaschinen finden – nicht nur über Social Media.

Suchmaschinen 2026: Google UND die neuen

Jetzt wird's spannend. Denn 2026 sieht die Suchlandschaft anders aus als vor zwei Jahren.

Was hat sich geändert?

1. Google zeigt jetzt KI-Antworten ganz oben

Seit März 2025 siehst du bei vielen Google-Suchen eine KI-generierte Antwort über den normalen Suchergebnissen. Das heißt: Manchmal musst du scrollen und scrollen, bis du das erste „normale“ Suchergebnis siehst.

Was bedeutet das für dich? Dein Artikel muss so gut sein, dass Google ihn in dieser KI-Antwort zitiert. Dann bekommst du sogar mehr Traffic als vorher.

2. ChatGPT, Perplexity & Co. sind neue Suchmaschinen

Immer mehr Menschen suchen nicht mehr bei Google – sondern bei ChatGPT oder Perplexity. Sie tippen eine Frage ein und bekommen eine Antwort.

Was bedeutet das für dich? Dein Artikel sollte so geschrieben sein, dass auch diese Systeme ihn verstehen und als Quelle nutzen.

3. „Null-Klick-Suchen“ nehmen zu

Das heißt: Menschen suchen etwas – und bekommen die Antwort direkt angezeigt. Ohne auf eine Website zu klicken.

Beispiel: „Wie viele Gramm hat ein Teelöffel Zucker?“ – Google zeigt die Antwort direkt an. Niemand klickt auf einen Artikel.

Was bedeutet das für dich? Schreibe keine Artikel für super-einfache Fragen. Sondern für komplexere Themen, bei denen Menschen mehr als eine Ja/Nein-Antwort brauchen.

Aber keine Panik! Trotz aller Änderungen: Artikel, die über Suchmaschinen gefunden werden, bringen immer noch massiv Traffic. Du musst nur wissen, wie du sie schreibst.

Schritt 1: Das richtige Thema finden

Der erste Schritt ist der wichtigste: Welches Thema wählst du?

Nicht jedes Thema eignet sich für einen „12-Monate-Traffic-Artikel“.

Was macht ein gutes Thema aus?

1. Es ist zeitlos

Die Frage wird auch nächstes Jahr noch gestellt. Und übernächstes Jahr.

Gut: „Wie du deinen ersten Online-Kurs erstellst“

Schlecht: „Die 5 heißesten Kurs-Trends für 2025“

2. Es löst ein echtes Problem

Menschen suchen, weil sie ein Problem haben. Dein Artikel sollte die Lösung liefern.

Gut: „Warum dein LinkedIn-Profil keine Anfragen bringt (und wie du das änderst)“

Schlecht: „Gedanken zu LinkedIn“

3. Menschen suchen aktiv danach

Das Thema sollte etwas sein, das Leute bei Google (oder ChatGPT) eingeben.

Gut: „Wie schreibe ich einen Businessplan“

Schlecht: „Meine persönliche Businessplan-Philosophie“

Wo findest du solche Themen?

  • Fragen, die dir KundInnen immer wieder stellen („Wie finde ich meine ersten KundInnen?“)
  • Probleme, mit denen deine Zielgruppe kämpft ("Ich habe keine Zeit für Content“)
  • Google „Verwandte Suchanfragen“ – scroll bei Google nach unten, da siehst du, was Menschen sonst noch suchen
  • ChatGPT fragen: „Welche Fragen stellen sich Coaches zum Thema Content-Marketing?“

Schritt 2: Herausfinden, wonach Menschen suchen

Jetzt wird's konkret. Du hast ein Thema. Aber wie genau suchen Menschen danach?

Denn es macht einen Unterschied, ob du über „Online-Kurse“ oder über „Online-Kurs erstellen ohne Technik-Kenntnisse“ schreibst.

Suchbegriffe finden (ohne komplizierte Tools)

Methode 1: Google Autocomplete

Geh zu Google. Tippe dein Thema ein. Aber drück noch nicht Enter.

Google zeigt dir automatisch, was andere Menschen dazu suchen.

Du tippst ein: „Online Kurs erstellen“

Google zeigt: „Online Kurs erstellen kostenlos“, „Online Kurs erstellen Plattform“, „Online Kurs erstellen ohne Vorkenntnisse“

Das sind echte Suchanfragen. Und genau danach solltest du deinen Artikel ausrichten.

Methode 2: „Verwandte Suchanfragen“ am Ende der Google-Seite

Such nach deinem Thema. Scroll ganz nach unten. Dort siehst du "Verwandte Suchanfragen".

Das sind Themen, die Google für verwandt hält. Super Material für deinen Artikel.

Methode 3: ChatGPT oder Perplexity fragen

Stell die Frage: „Welche Fragen stellen sich Menschen, die einen Online-Kurs erstellen wollen?“

Die KI listet dir typische Fragen auf. Und genau diese Fragen sollten in deinem Artikel beantwortet werden.

Was machst du mit diesen Suchbegriffen?

  1. Schreib sie auf (z.B. in einer Notiz oder Google Doc)
  2. Wähle 3-5 Hauptbegriffe aus, die du in deinem Artikel verwenden willst
  3. Bau sie natürlich in deinen Text ein (nicht krampfhaft!)

Wichtig: Schreib NICHT für Suchmaschinen. Schreib für Menschen. Aber nutze die Wörter, die Menschen auch benutzen, wenn sie suchen.

Schritt 3: Den Artikel so aufbauen, dass er gefunden wird

Jetzt geht's ans Schreiben. Aber wie baust du deinen Artikel auf?

Die Grundstruktur eines guten Such-Artikels

1. Überschrift (ganz wichtig!)

Die Überschrift sollte:

  • Klar sagen, worum es geht
  • Ein Hauptsuchbegriff enthalten
  • Neugierig machen

Gut: „Online-Kurs erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung (auch ohne Technik-Kenntnisse)“

Schlecht: „Meine Gedanken zu Online-Kursen“

2. Einleitung (die ersten 150-200 Wörter)

Die Einleitung sollte:

  • Das Problem benennen („Du willst einen Kurs erstellen, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst“)
  • Zeigen, dass du die Lösung hast
  • Sagen, was der Artikel liefert

3. Inhaltsverzeichnis (bei langen Artikeln)

Ein Inhaltsverzeichnis hilft:

  • Menschen, die scannen wollen
  • Suchmaschinen, die verstehen wollen, worum es geht

4. Hauptteil mit Zwischenüberschriften

Der Hauptteil sollte:

  • In klare Abschnitte unterteilt sein (mit Zwischenüberschriften)
  • Schritte, Tipps oder Methoden nacheinander erklären
  • Beispiele enthalten (am besten echte, keine erfundenen)
  • Listen oder Aufzählungen nutzen (wie diese hier)

5. Häufige Fehler (wenn's passt)

Ein Abschnitt „Häufige Fehler“ oder „Das solltest du vermeiden“ zeigt:

  • Du kennst dich aus
  • Du weißt, wo Anfänger stolpern
  • Du hilfst, Fehler zu vermeiden

6. Fazit + nächster Schritt

Am Ende:

  • Fass kurz zusammen, was du erklärt hast
  • Sag, was der nächste Schritt ist („Jetzt such dir dein Thema aus und leg los“)
  • Optional: Lade zu einem Gespräch, einem Freebie oder einem Angebot ein

Wie lang sollte der Artikel sein?

Es gibt keine magische Zahl. Aber:

  • Unter 1.000 Wörter: Meist zu kurz, um wirklich gut zu ranken
  • 1.500-2.500 Wörter: Der Sweet Spot für die meisten Themen
  • Über 3.000 Wörter: Nur, wenn das Thema es braucht (sonst wird's anstrengend zu lesen)

Faustregel: So lang wie nötig, um das Thema gut zu erklären. Nicht länger.

Schritt 4: Die technischen Details (ohne Technik-Kauderwelsch)

Jetzt kommen ein paar technische Dinge. Keine Sorge, das klingt komplizierter als es ist.

1. Die URL (die Adresse deines Artikels)

Die URL sollte kurz und sprechend sein.

Gut: www.deinblog.de/online-kurs-erstellen

Schlecht: www.deinblog.de/artikel-2345-neuer-post

2. Die Meta-Beschreibung (der Text unter dem Link bei Google)

Das ist der kurze Text, den du bei Google unter dem Link siehst. Schreib 150-160 Zeichen, die Lust machen zu klicken.

„Lerne Schritt für Schritt, wie du deinen ersten Online-Kurs erstellst – auch ohne Technik-Kenntnisse. Mit konkreten Tools und Beispielen.“

3. Bilder mit Beschreibungen

Wenn du Bilder in deinen Artikel packst:

  • Benenne die Datei sinnvoll (z.B. „online-kurs-struktur.jpg“ statt „IMG_1234.jpg“)
  • Füge einen Alt-Text hinzu (das ist eine Beschreibung fürs Bild, die Suchmaschinen lesen können)

4. Links zu anderen Artikeln auf deiner Seite

Wenn du andere Artikel auf deiner Website hast, die zum Thema passen – verlink sie!

Das hilft:

  • Suchmaschinen zu verstehen, wie deine Inhalte zusammenhängen
  • Lesern, mehr von dir zu entdecken

Beispiel: Wenn du über „Online-Kurs erstellen“ schreibst und einen Artikel über „Kurs-Thema finden“ hast, verlink ihn mit: „Mehr dazu, wie du dein Kurs-Thema findest, erfährst du [hier].“

5. Mobile-freundlich (ganz wichtig!)

Über die Hälfte der Menschen liest auf dem Handy. Dein Artikel muss also auf kleinen Bildschirmen gut lesbar sein.

Wie stellst du das sicher?

  • Nutze eine moderne Blog-Plattform (WordPress, Squarespace, Chimpify etc.)
  • Check deinen Artikel auf dem Handy, bevor du veröffentlichst

Schritt 5: Artikel aktualisieren (damit sie nicht einrosten)

Hier ist der Fehler, den fast alle machen: Sie schreiben einen Artikel – und vergessen ihn dann.

Aber auch zeitlose Artikel brauchen ab und zu ein Update.

Warum aktualisieren?

  • Neue Infos tauchen auf: Vielleicht gibt es ein neues Tool, eine neue Methode
  • Links funktionieren nicht mehr: Websites verschwinden, Tools ändern sich
  • Suchmaschinen lieben frische Inhalte: Ein Update zeigt Google: „Dieser Artikel ist aktuell“

Wie oft aktualisieren?

Alle 6-12 Monate solltest du deine wichtigsten Artikel durchgehen und checken:

  • Sind alle Infos noch aktuell?
  • Gibt es neue Beispiele oder Tools?
  • Funktionieren alle Links noch?

Tipp: Setz dir einen Reminder im Kalender. „Alle 6 Monate: Top-5-Artikel checken“. Dauert vielleicht 2 Stunden – aber deine Artikel bleiben relevant.

Was konkret aktualisierst du?

  • ✅ Zahlen und Statistiken („2024“ wird „2025“)
  • ✅ Tool-Empfehlungen (gibt es bessere Tools inzwischen?)
  • ✅ Beispiele (kannst du ein neueres, besseres Beispiel bringen?)
  • ✅ Kaputte Links reparieren oder ersetzen
  • ✅ Neue Erkenntnisse hinzufügen

Und ganz wichtig: Markiere, dass du aktualisiert hast.

Füge am Anfang des Artikels hinzu: „Zuletzt aktualisiert im Juni 2026“

Das zeigt Lesern und Suchmaschinen: Dieser Artikel ist frisch.

Wie du misst, ob es funktioniert

Jetzt hast du einen Artikel geschrieben. Aber woher weißt du, ob er funktioniert?

Was du messen solltest

1. Wie viele Menschen kommen über Suchmaschinen?

Das siehst du in deinem Analyse-Tool (z.B. Google Analytics).

Schau dir an: Wie viele BesucherInnen kommen über "Organische Suche"? Das ist der Traffic, der über Google & Co. kommt.

2. Welche Suchbegriffe bringen Traffic?

In der Google Search Console siehst du, für welche Begriffe dein Artikel gefunden wird.

Das ist super wertvoll. Manchmal rankt dein Artikel für Begriffe, an die du gar nicht gedacht hast.

3. Wie entwickelt sich der Traffic über Zeit?

Ein guter Such-Artikel wächst langsam. Nicht sofort, sondern über Monate.

Beispiel:

  • Monat 1: 50 BesucherInnen
  • Monat 2: 120 BesucherInnen
  • Monat 3: 200 BesucherInnen
  • Monat 6: 450 BesucherInnen
  • Monat 12: 800 BesucherInnen

Das ist normal. Und genau das willst du: Wachstum über Zeit.

Welche Tools nutzen?

  • Google Analytics: Zeigt dir, wie viele BesucherInnen kommen (kostenlos)
  • Google Search Console: Zeigt dir, für welche Begriffe du gefunden wirst (kostenlos)

Das reicht völlig. Du brauchst keine teuren Tools.

Fazit: Einmal schreiben, lange profitieren

Die meisten Coaches schreiben Artikel für den Moment. Für heute. Für diese Woche.

Und dann? Müssen sie schon wieder was Neues schreiben.

Aber hier ist, was ich in den letzten Jahren gelernt habe: Die besten Artikel sind die, die auch in 12 Monaten noch funktionieren.

Artikel, die:

  • Für Themen geschrieben sind, nach denen Menschen aktiv suchen
  • Zeitlose Probleme lösen (nicht „Trends für 2025“)
  • So aufgebaut sind, dass Suchmaschinen sie verstehen
  • Regelmäßig aktualisiert werden (alle 6-12 Monate)

Das ist kein Hexenwerk. Das ist ein System.

Und dieses System funktioniert. Nicht sofort. Aber über Zeit.

Ein guter Such-Artikel ist wie eine Investition: Du steckst am Anfang Zeit rein. Aber dann bringt er dir Monate und Jahre lang neue Menschen. Ohne dass du etwas tun musst.

Du willst systematisch Artikel schreiben, die langfristig Traffic bringen?

In meinem Content-Coaching zeige ich dir genau das:

  • Wie du Themen findest, nach denen deine Zielgruppe wirklich sucht
  • Wie du Artikel strukturierst, die Suchmaschinen UND Menschen lieben
  • Wie du ein System aufbaust, das dir langfristig Traffic bringt – ohne tägliches Hamsterrad

Kein „schreib mehr Content“-Druck. Sondern: Schreib die richtigen Artikel. Einmal. Und profitier lange davon.

Mehr zum Content-Coaching

Und jetzt: Leg los.

Nimm dir ein Thema, nach dem deine Zielgruppe sucht. Schreib einen richtig guten Artikel darüber. Optimier ihn für Suchmaschinen (mit den Tipps aus diesem Artikel).

Und dann? Warte ein paar Monate.

Schau zu, wie langsam aber stetig mehr Menschen deinen Artikel finden.

Das ist kein schneller Erfolg. Aber ein nachhaltiger.

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Für Coaches, Beraterinnen und Dienstleisterinnen, die vom Hamsterrad ins System wechseln wollen.

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