Es ist Sonntagabend. Du sitzt vor deinem Laptop und starrst auf den leeren Bildschirm. Morgen ist Montag. Du weißt, du „solltest" wieder posten. Instagram, LinkedIn, vielleicht auch noch Facebook. Aber dir fällt einfach nichts ein. Alles fühlt sich an wie schon tausendmal gesagt. Du scrollst durch die Posts anderer – alle wirken so leicht, so inspiriert, so … mühelos.
Und du? Du fühlst dich müde. Leer. Und fragst dich, ob das jetzt für immer so weitergehen soll.
Kennst du das?
Ich kenne diese Erschöpfung aus unzähligen Gesprächen mit meinen Kunden und auch von mir selbst in bestimmten Phasen. Coaches über 40, erfahren, klug, mit echtem Mehrwert – aber ausgelaugt vom ständigen Content-Druck. Sie haben ein Business aufgebaut, das funktioniert. Sie haben Expertise, die Menschen wirklich hilft. Aber Social Media? Das fühlt sich an wie ein zweiter Vollzeitjob, den niemand bezahlt.
Hier ist die gute Nachricht: Es gibt einen anderen Weg.
Einen Weg, bei dem du nicht jeden Tag verzweifelt nach neuen Ideen suchst. Bei dem deine Inhalte nicht nach drei Tagen im Nirwana verschwinden. Bei dem du einmal gute Arbeit leistest – und sie dann Monate, sogar Jahre für dich arbeitet.
Willkommen in der Welt der zeitlosen Social-Media-Inhalte.
Die Art, wie uns Social-Media-Marketing verkauft wird, ist für die meisten selbstständigen Coaches und Berater*innen nicht machbar. Und das hat nichts mit mangelnder Disziplin oder fehlendem Commitment zu tun.
Überall liest du: „Poste täglich!" „Sei konstant präsent!" „Der Algorithmus belohnt Regelmäßigkeit!" Und dann siehst du diese Creator, die scheinbar mühelos drei Stories am Tag, fünf Posts pro Woche und noch dazu Newsletter und Podcast produzieren.
Was dir niemand sagt: Die meisten dieser Menschen haben entweder ein Team, verdienen ihr Geld als Content Creator (nicht als Coach), oder sie haben schlichtweg ein anderes Geschäftsmodell als du.
Du aber? Du verdienst dein Geld mit Beratung, Coaching, Workshops und vielleicht auch digitalen Produkten. Social Media ist für dich ein Werkzeug – nicht dein Produkt.
Und genau hier liegt das Problem.
Wenn du versuchst, nach Influencer-Logik zu arbeiten, während du gleichzeitig ein Coaching-Business führst, brennst du aus. Punkt.
Du kannst nicht gleichzeitig 15 Klientengespräche pro Woche führen, Angebote entwickeln, deine Buchhaltung machen UND täglich hochwertigen Content produzieren. Das geht nicht.
Und wenn jemand dir sagt, dass es geht, dann hat diese Person entweder Hilfe oder lügt.
Aber es geht nicht nur um Zeit. Es geht auch darum, wie es sich anfühlt.
Eine meiner Kundinnen – nennen wir sie Petra – kam vor ein paar Monaten zu mir. Sie ist Business-Coach, seit 12 Jahren selbstständig, erfolgreich. Aber sie saß da in unserem Erstgespräch und sagte: „Ich hasse es mittlerweile. Ich hasse dieses Gefühl, dass ich immer etwas zeigen muss. Dass nichts, was ich mache, gut genug ist, wenn es nicht auf Social Media ist."
Dieses Gefühl, permanent „on" sein zu müssen. Die Angst, vergessen zu werden, wenn du mal zwei Wochen nichts postest. Die Scham, wenn andere scheinbar so viel produktiver sind. Die Erschöpfung, jeden Tag kreativ sein zu müssen, während du eigentlich gerade mitten in einem anstrengenden Coaching-Prozess steckst.
Das ist kein nachhaltiges System. Das ist emotional auslaugend.
Und dann kommt noch dazu: Die meisten Social-Media-Posts haben eine Halbwertszeit von 24–72 Stunden. Du investierst eine Stunde (und mehr) in einen guten Post. Er performt vielleicht zwei Tage – und dann ist er Geschichte.
Nächste Woche darfst du wieder von vorne anfangen.
Das ist, als würdest du jede Woche einen neuen Flyer drucken, ihn verteilen, und dann wegwerfen. Und nächste Woche wieder. Und wieder. Und wieder.
Kein Wunder, dass sich das sinnlos anfühlt.
Okay, genug vom Problem. Lass uns über die Lösung sprechen.
Zeitlose Social-Media-Inhalte – oft auch „Evergreen Content" genannt – sind Inhalte, die nicht nach drei Tagen veraltet sind. Sie bleiben relevant. Nicht für Wochen, sondern für Monate oder sogar Jahre.
Ein zeitloser Inhalt beantwortet eine Frage oder löst ein Problem, das deine Zielgruppe auch in zwei Jahren noch haben wird.
Vergänglich: (Diese beziehen sich auf aktuelle Ereignisse, Trends oder Zeitpunkte und verlieren relativ schnell an Relevanz.)
Zeitlos: (Diese behandeln universelle Prinzipien, Herausforderungen und Werkzeuge der Führung, die immer relevant bleiben.)
Jetzt könnte man sagen: „Okay, aber Social Media lebt doch von Aktualität!" Und ja, das stimmt teilweise. Aber wir erleben eine massive Verschiebung.
Künstliche Intelligenz kann mittlerweile in Sekunden generische Social-Media-Beiträge erstellen. Canva-Templates gibt es zu Tausenden. Jeder kann „schöne" Posts machen. Was bedeutet das? Der Markt wird überflutet mit Inhalten. Mit glattem, perfektem, aber oft seelenlosem Content.
Was dadurch wertvoller wird? Echte Expertise. Persönliche Erfahrung. Tiefe statt Breite.
Und genau das sind zeitlose Inhalte. Sie basieren auf dem, was du aus Jahren der Praxis gelernt hast. Auf den Mustern, die du bei deinen Klient:innen immer wieder siehst. Auf den Fragen, die dir immer wieder gestellt werden.
Das kann keine KI der Welt ersetzen.
Weißt du, was dich als Coach über 40 von einem 25-jährigen Marketing-Guru unterscheidet? Du hast gelebt. Du hast Krisen durchgemacht. Du hast Fehler gemacht und daraus gelernt. Du hast echte Transformationen begleitet – nicht nur darüber gelesen.
Diese Erfahrung ist unbezahlbar. Und sie ist die Grundlage für zeitlose Inhalte, die wirklich resonieren.
Okay, das klingt alles schön und gut in der Theorie. Aber was bringt es dir konkret?
Stell dir vor: Du erstellst einen richtig starken zeitlosen Post – z. B. einen 10-teiligen Carousel zu „Die 5 größten Fehler, die neue Führungskräfte machen“. Der performt super: viele speichern, teilen und kommentieren den Beitrag.
Diesen einen Social Media Beitrag kannst du dann:
Ein guter, zeitloser Post = 12+ Monate Content.
Statt jede Woche neu zu brainstormen „Was poste ich bloß?“, hast du eine Content Bank mit 20 und mehr bewährten Posts, die du einfach rausholst und wieder veröffentlichst.
Alte Methode (immer neue Posts):
3 Beiträge pro Woche × 60 Minuten (Text + Bild/Video/Carousel) = 3 Stunden pro Woche
= 12 Stunden pro Monat
= 144 Stunden pro Jahr
Neue Methode (Content Bank mit zeitlosen Inhalten peu a peu aufbauen):
1 neuer Post pro Woche × 60 Minuten = 1 Stunde pro Woche = 4 Stunden pro Monat
+ 2 zeitlose Posts pro Woche recyceln × 10 Minuten = 80 Minuten pro Monat
= 5 Stunden 20 Minuten pro Monat
= 64 Stunden pro Jahr
Zeitersparnis: 80 Stunden pro Jahr = genau 2 volle Arbeitswochen!
Ein Trend-Post lebt 2–3 Tage. Ein zeitloser Post? Der kann dir über Jahre neue Follower, DMs und Klienten bringen.
Ich kenne Coaches, die einen Carousel von 2022 heute noch alle paar Monate reposten – und er performt jedes Mal wieder stark, weil das Thema einfach nie alt wird. Und es noch immer zum Angebot und Expertise passt.
Die Posts werden gespeichert, weitergeleitet, in Gruppen geteilt, tauchen in „Für dich“-Feeds wieder auf. Das ist passives Marketing auf Social Media – dein Content arbeitet, während du schläfst.
Was bleibt stärker hängen?
Genau – der zweite.
Zeitlose Posts positionieren dich als Expert*in. Sie zeigen Substanz, nicht nur Lautstärke. Leute denken: „Diese Person weiß wirklich, wovon sie redet.“ Das baut Vertrauen auf und Vertrauen bringt Kunden.
Der größte unterschätzte Vorteil: Du hörst auf, ständig zu grübeln „Was poste ich diese Woche?“
Du hast deine Content Bank mit 20–30 zeitlosen Posts, die schon bewiesen haben, dass sie funktionieren. Organisiert nach Themen (Leadership, Mindset, Sales etc.).
Jetzt musst du nur noch:
Kein Sonntagabend-Panik mehr. Kein „Ich hab drei Wochen nichts gepostet“-Stress. Du hast ein System, das läuft – und du bleibst sichtbar, ohne dich kaputt zu machen.
Okay, verstanden. Aber wie findest du jetzt heraus, welche Themen sich für zeitlose Inhalte eignen?
1. Das Problem existiert seit Jahren (und wird auch in Jahren noch existieren)
Frag dich: Ist das ein Problem, das durch einen neuen Trend oder eine neue Technologie plötzlich verschwinden könnte? Oder ist es ein grundlegendes menschliches oder berufliches Thema?
Vergänglich: „Wie du den neuen Instagram-Algorithmus hackst"
Zeitlos: „Wie du als introvertierter Coach sichtbar wirst, ohne dich zu verbiegen"
Vergänglich: „Die besten ChatGPT-Prompts für Coaches (Stand 2026)"
Zeitlos: „Wie du die richtigen Coaching-Fragen stellst, um echte Durchbrüche zu erzielen"
2. Du beantwortest dieselben Fragen immer wieder
Das ist Gold. Wenn du merkst, dass du im Erstgespräch zum zehnten Mal diese Woche dieselbe Frage beantwortest – das ist ein perfektes Thema für einen zeitlosen Inhalt.
Mach mal den Test: Welche drei Fragen hörst du am häufigsten von potenziellen Kund:innen?
Das sind deine ersten drei zeitlosen Inhalte.
3. Das Thema basiert auf Prinzipien, nicht auf Taktiken
Taktiken ändern sich. Prinzipien bleiben.
Fokussiere dich auf das „Warum" und das „Was" – nicht nur auf das „Wie".
Hier kommt vielleicht der wichtigste Teil.
Zeitlose Social-Media-Inhalte zu erstellen, erfordert einen grundlegenden Perspektivwechsel. Weg vom „Ich muss heute posten, sonst vergessen mich die Leute“-Modus. Hin zu: „Ich baue langfristige Assets auf.“
Viele behandeln Social-Media-Posts wie Wegwerf-Produkte. Einmal posten, kurz hoffen, dass es gut ankommt – und dann vergessen.
Zeitlose Posts funktionieren anders. Sie sind wie Immobilien. Du investierst einmal Zeit und Mühe in einen starken Carousel oder Thread – und dann arbeitet er langfristig für dich. Er generiert „Miet-Einnahmen“ in Form von Saves, Shares, neuen Followern und DMs von potenziellen Klienten.
Dieser Shift fühlt sich anfangs vielleicht ungewohnt an. Weil Social Media uns darauf trainiert hat, in Tagen zu denken. Aber die besten Profile denken in Jahren.
Jetzt fragst du dich vielleicht: „Aber wenn ich etwas poste, das jahrelang wieder und wieder auftauchen soll, muss es doch perfekt sein!“
Nein. Muss es nicht.
Weißt du, was perfekte Posts oft sind? Tot. Weil sie nie veröffentlicht werden. Weil du noch an der Formulierung feilst, während jemand anderes bereits drei „gute“ Carousels online hat und damit Klienten gewinnt.
Zeitlose Posts dürfen – und sollten – im Lauf der Zeit wachsen. Du erstellst einen starken Carousel, postest ihn. Sechs Monate später hast du neue Erkenntnisse? Poste eine aktualisierte Version (neue Caption, frischer Hook, ergänzte Slides). Ein Jahr später ein besseres Beispiel? Baue eine Version 2.0 und speichere beide in deiner Content Bank.
Das ist der Vorteil von Social Media: Gute Posts bleiben in den Feeds, werden gespeichert und geteilt – und du kannst sie immer wieder neu auflegen und verbessern.
Und das ist vielleicht das Wichtigste: Zeitlose Social-Media-Inhalte geben dir Zeit zurück für das, was du wirklich tun willst.
Du bist Coach geworden, um Menschen zu helfen. Nicht, um Vollzeit-Content-Creator zu sein. Social Media soll dein Business unterstützen – nicht dein Leben bestimmen.
Mit einer Content Bank aus zeitlosen Posts gewinnst du diese Freiheit zurück. Du kannst drei Wochen offline gehen, weil du im Coaching-Intensiv-Programm steckst – und dein recycelter Content arbeitet trotzdem für dich.
Du kannst dich auf ein neues Angebot fokussieren – und musst nicht gleichzeitig jeden Tag neue Posts erfinden.
Du hast wieder Luft zum Atmen.
Überlege und notiere dir:
Welche drei Fragen höre ich von meinen Kunden am häufigsten?
Schreib sie auf. Ernsthaft. Nimm dir dafür fünf Minuten.
Das sind mit hoher Wahrscheinlichkeit deine ersten drei zeitlosen Inhalte.
Falls du jetzt denkst: „Das klingt zu schön, um wahr zu sein" – ich verstehe das. Aber ich kann dir sagen: Es funktioniert.
Nicht über Nacht. Nicht mit einem magischen Trick. Aber Schritt für Schritt. Mit einem System, das zu deinem Leben passt – nicht umgekehrt.
Du musst nicht mehr posten. Du musst nicht mehr „on" sein. Du musst nicht täglich kreativ sein. Du kannst dich auf dein Business und vielleicht auch auf den Aufbau deiner Community konzentrieren.
Aktualisiert Januar 2026 – basierend auf aktuellen Analysen (Forbes/Jodie Cook, Richard van der Blom, Hootsuite, SocialBee). Der LinkedIn-Algorithmus bleibt eine Black Box. Aber seit dem großen Update 2026 – das die Community „360Brew“ nennt (ein neues AI-Modell mit geschätzten 150 Milliarden Parametern) – hat sich etwas Fundamental geändert: Dein Profil ist jetzt genauso wichtig wie deine Posts.
Früher reichte guter Content oft aus. Heute prüft der Algorithmus auf LinkedIn in 360°: Passt dein gesamtes Profil (Headline, About-Bereich, Featured, bisherige Posts) exakt zu deiner Expertise und deinem neuen Content? Nur dann wirst du deiner Zielgruppe breit gezeigt.
Lass uns tiefer in die Materie einsteigen.
Ende 2025 hat LinkedIn 360Brew eingeführt – ein AI-Modell mit 150 Milliarden Parametern, das den Algorithmus fundamental verändert hat. LinkedIn prüft jetzt semantisch, ob dein Profil und deine Posts zusammenpassen.
Früher hat LinkedIn nur deine Posts angeschaut. Jetzt macht es einen 360°-Check:
Wenn alles konsistent ist – wenn du zum Beispiel „Business Coach für Solopreneure“ bist und über damit verbundene Themen schreibst –, wirst du algorithmisch gepusht. Wenn du aber als „Leadership Coach“ auftrittst und über LinkedIn-Marketing schreibst, kann deine Reichweite darunter leiden.
Prüfe dein Profil auf semantische Konsistenz. Frag dich:
Du überlegst noch, wie du dein Profil am besten optimierst? In meinem LinkedIn-Profil-Guide zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dein Profil optimierst. Wenn du an einigen Stellen unsicher bist, kann dir ChatGPT zur Seite stehen.
Der LinkedIn-Algorithmus ist eine Black Box. LinkedIn selbst gibt kaum Informationen darüber preis. Vieles, was du lesen wirst – auch in diesem Artikel – basiert auf Beobachtungen, Tests und Analysen von Experten wie Richard van der Blom, Jodie Cook (Forbes) und dem Unternehmen Hootsuite.
Der Algorithmus ändert sich ständig. Was heute funktioniert, kann morgen irrelevant sein. 360Brew ist der größte Shift seit Jahren – aber es wird nicht der letzte sein.
Was wir mit hoher Wahrscheinlichkeit wissen (Stand Januar 2026):
Was wir NICHT wissen:
Die gute Nachricht: Du kannst deine Chancen verbessern. Die schlechte: Du kannst den Algorithmus nicht austricksen.
Fokussiere dich auf das, was du kontrollieren kannst. Akzeptiere, dass der Rest Glückssache ist.
Laut den Analysen von Richard von der Bloom erhältst du die größte Reichweite, wenn du 3 bis 5 Beiträge die Woche veröffentlichst und eine halbe Stunde am Tag strategisch interagierst.
LinkedIn überlegt für jeden einzelnen Nutzer, ob dein Post für ihn relevant sein könnte. Mit 360Brew ist diese Prüfung noch präziser geworden:
Diese 3 Faktoren machen 80% des Unterschieds in 2026.
Dein Profil und deine Posts müssen zusammenpassen.
Wenn du als „Business Coach“ auftrittst, aber über LinkedIn-Algorithmen schreibst, verwirrt das 360Brew. Wenn du als „LinkedIn-Expertin“ positioniert bist und über LinkedIn schreibst, wird das gepusht.
Konkret:
Kein Algorithmus-Trick ersetzt guten Content. Aber „gut“ hat sich 2026 verändert: Saves und Verweildauer zählen mehr als Likes.
Was guter Content 2026 ist:
Erste Zeilen, die funktionieren (2026):
Erste Zeilen, die NICHT mehr funktionieren:
Ein 3-Zeilen-Kommentar ist mehr wert als 10 „Toller Post!"-Likes. Aber du musst diese Kommentare aktiv fördern.
Wie du durchdachte Kommentare bekommst:
A) Stelle echte Fragen
Schlecht: „Was denkst du?“
Gut: „Welche dieser 3 Strategien hast du schon getestet? Was war dein Ergebnis?“
B) Sei kontrovers (wenn es passt)
Posts mit klarer Meinung bekommen mehr Kommentare. Auch Widerspruch zählt als Engagement.
C) Antworte schnell
Die ersten 60 Minuten sind kritisch. Wenn du in dieser Zeit auf Kommentare antwortest, entstehen Gespräche. Gespräche = mehr Engagement = mehr Reichweite.
D) Stelle Rückfragen
Nicht nur: „Danke für deinen Kommentar!“
Sondern: „Das ist interessant. Wie hast du das konkret umgesetzt?“
360Brew hat die Spielregeln verändert. Hier ist, was sich konkret geändert hat:
| Faktor | Vor 360Brew (bis 2024) | Nach 360Brew (2026) | Dein To-Do |
|---|---|---|---|
| Content-Strategie | Vielseitig posten – unterschiedliche Themen okay | Konsistenz wichtig – 2-3 Themen über 90+ Tage | Wähle deine Kern-Themen und bleib dabei |
| Engagement-Wert | Likes > alles andere | Saves/Dwell Time/thoughtful Replies > Likes | Erstelle savable Content mit Narrative Depth |
| Profil-Relevanz | Keywords in Headline reichen | Semantische Expertise – gesamtes Profil wird geprüft | Headline, About, Featured, Services = konsistent |
| Content-Typ | Tipps-Listen performen gut | Narrative Depth (Geschichten) schlägt Listen | Erzähle mehr, liste weniger |
| AI-Content | Schwer zu erkennen | 360Brew erkennt generischen KI-Content | Personalisiere jeden AI-Entwurf stark |
| Hashtags | 5-10 Hashtags empfohlen | Irrelevant – max. 3 für SEO | Spare dir die Zeit |
| Video-Format | Lange Videos = mehr Watch Time | Native Short-Videos (60 Sek.) stark gepusht | Teste Shorts mit Hook in ersten 3 Sek. |
Hier sind die Faktoren, die nach aktuellem Wissensstand (Januar 2026) am wichtigsten sind – sortiert nach Relevanz:
| Faktor | Gewichtung | Was das bedeutet | Wie du es nutzt |
|---|---|---|---|
| Profil-Post-Alignment | Sehr hoch | 360Brew prüft semantische Konsistenz zwischen Profil und Posts | Passe Headline, About, Services zu deinen Kern-Themen an |
| Saves | Sehr hoch | Wenn jemand deinen Post speichert, ist er wertvoll | Erstelle savable Content (Checklisten, Frameworks, Insights) |
| Dwell Time | Hoch | Wie lange bleibt jemand bei deinem Post? | Schreibe so, dass Leute bis zum Ende lesen (150–300 Wörter) |
| durchdachte Kommentare | Hoch | 3+ Zeilen Kommentare zählen viel mehr als „Toller Post!“ | Stelle echte Fragen, fördere Diskussion |
| Thematische Konsistenz | Hoch | Bleibst du bei deinen Themen über 90+ Tage? | Wähle 2-3 Kern-Themen und bleib dabei |
| Narrative Depth | Mittel-Hoch | Geschichten/Erfahrungen > Tipps-Listen | Erzähle mehr, liste weniger |
| Viewer Quality Score | Mittel-Hoch | Interaktionen von relevanten Profilen zählen mehr | Vernetze dich gezielt mit deiner Zielgruppe |
| Native Short-Videos | Mittel | Vertikale Videos (60 Sek.) werden gepusht | Teste Videos mit Hook in ersten 3 Sekunden |
| Likes | Niedrig | Zählen weniger als früher | Fokussiere dich auf Saves/Comments statt Likes |
| Hashtags | Sehr niedrig | Fast irrelevant 2026 | Max. 3 für SEO, wenn überhaupt |
| Posting-Zeit | Niedrig | Kann helfen, aber nicht kritisch | Teste verschiedene Zeiten, finde deine beste |
Keine 27-Punkte-Checkliste. Nur das, was wirklich zählt.
Du kannst alles richtig machen und trotzdem wenig Reichweite bekommen. Du kannst alles falsch machen und trotzdem viral gehen. Der Algorithmus ist keine Wissenschaft. Er ist Glückssache mit leichter Beeinflussung.
Du bist Coach, kein Marketer. Du willst einfach, dass die richtigen Menschen deine Posts sehen und dich anschreiben. Der Algorithmus belohnt jetzt vor allem Konsistenz und Echtheit. Hier die fünf wichtigsten Dinge, die wirklich funktionieren – in einfachen Worten und mit konkreten Umsetzungstipps:
Richte dein Profil und deine Posts aufeinander ab (das ist die Nr. 1-Priorität 2026)
Erstelle Inhalte, die Menschen speichern wollen – mit persönlicher Geschichte
Fördere echte, tiefgehende Kommentare – nicht nur Likes
Sei selbst aktiv bei anderen präsent (5–10 gute Kommentare pro Tag)
Bleib mindestens 90 Tage bei maximal 2–3 Kernthemen
Mach das Beste aus dem, was du kontrollieren kannst. Ignoriere den Rest.
Du willst dein Profil für 360Brew optimieren und eine Strategie entwickeln, die wirklich funktioniert? In meiner LinkedIn-Beratung zeige ich dir, wie du Profil-Post-Alignment erreichst – und wie du mit System sichtbar wirst, statt auf Algorithmus-Glück zu hoffen.
Jetzt Erstgespräch vereinbarenLinkedIn verändert sich ständig. Aber nicht jeder Trend ist relevant für dich. Manche sind Zeitfresser. Andere sind Gold wert – wenn sie zu deiner Nische passen.
In diesem Artikel zeige ich dir, welche LinkedIn-Trends 2026 wirklich wichtig sind – und welche du getrost ignorieren kannst. Mit ehrlicher Einschätzung, persönlichen Erfahrungen und einer Tabelle am Ende, die dir die Entscheidung abnimmt.
Bevor ich dir die Trends zeige, meine ehrliche Bestandsaufnahme 2026:
Was ich aktiv nutze:
Was ich NICHT nutze:
Such dir aus diesem Artikel raus, was zu dir passt. Ignoriere den Rest. LinkedIn ist kein Vollzeit-Job – es soll dein Business unterstützen, nicht auffressen.
Der LinkedIn-Algorithmus wird immer intelligenter. 2026 achtet er noch stärker darauf, wer mit deinen Inhalten interagiert und wie tief die Interaktion ist.
Kurz gesagt: Nicht wie viele Likes du bekommst, sondern wer liked. Wenn Menschen aus deiner Zielgruppe (andere Coaches, Berater, potenzielle Kunden) interagieren, wirst du sichtbarer.
Was das für dich bedeutet:
Native Video-Inhalte sind mittlerweile fester Bestandteil des LinkedIn-Feeds. Auch ohne separaten Video-Tab bleibt das Format ein gutes Werkzeug für organische Sichtbarkeit.
Fakten-Check 2026:
Was das für dich bedeutet:
Meine Einschätzung: Short-Videos können dich in deiner Sichtbarkeit unterstützen. Probiere das Format für dich aus – und schau in deine Analytics, was bei deiner Zielgruppe ankommt. Kombiniere sie mit Carousels für tiefere Leads. Oder bereite die identische Thematik einmal als Kurzvideo und einmal als Karussell auf und schaue, was besser funkioniert.
Der Trend geht weg von großen Follower-Zahlen hin zu echten Beziehungen. LinkedIn belohnt mittlerweile Tiefe statt Breite.
Was das bedeutet:
KI ist 2026 kein Nice-to-have mehr – es ist Standard. Aber: Reine KI-Texte ohne persönliche Note funktionieren nicht.
Was du mit KI machen kannst:
Was das für dich bedeutet:
Meine Nutzung: Ich nutze KI für erste Entwürfe und Content-Analyse. Aber jeder Text wird überarbeitet. KI spart Zeit – ersetzt aber nicht deine Stimme.
Die Zeit perfekter Fassaden ist vorbei. Menschen wollen echte Einblicke, ehrliche Geschichten – auch mal hören, dass nicht alles perfekt läuft.
Was das bedeutet:
Meine Perspektive: Das ist der Trend, den ich gar nicht so leicht finde. Gerade auch Dinge zu teilen, die nicht perfekt liefen oder wo ich unsicher war. Aber ich weiß, dass es mehr Vertrauen aufbaut als perfekte Erfolgsgeschichten.
LinkedIn stärkt weiterhin längere, wertvolle Inhalte: Newsletter und Artikel sind 2026 ideale Formate für tiefgehende Lead-Generierung, Repurposing und sie werden zunehmend von KI-Suchmaschinen genutzt.
Artikel mit diesen Eigenschaften profitieren besonders:
Kurz: Evergreen-LinkedIn-Content wird zur KI-Referenz.
Was das bedeutet:
Wenn du auf "Artikel schreiben" klickst, öffnet sich ein neues Fenster und du kannst dort unter "Verwalten" einen Newsletter erstellen.
Das sieht dann so aus:
Was das für dich bedeutet:
Meine Nutzung: Ich schreibe lieber längere Artikel als viele kurze Posts. Newsletter habe ich noch nicht gestartet, überlege es aber. Mein Plan: Blogartikel → YouTube-Video → LinkedIn-Artikel mit eingebautem Video. Triple-Repurposing.
Leider gibt es aktuell (Stand Januar 2026) noch keine Co-Autor-Funktion auf LinkedIn, aber es gibt vielfach von Nutzern den Wunsch auf Einführung dieser Funktion - analog zur Collab-Funktion auf Instagram.
Du kannst also noch nicht gemeinsam mit jemandem anderen Beiträge veröffentlichen.
Was du stattdessen machen kannst:
Nicht jeder Trend passt zu jedem. Hier eine ehrliche Einschätzung – damit du schnell entscheiden kannst, was du umsetzen willst:
| Trend | Aufwand | Nutzen für Coaches | Meine Empfehlung |
|---|---|---|---|
| Short-Form-Videos | mittel | Sehr hoch (starke Reichweite, besonders Awareness) | JA – mittlerer Aufwand, große Wirkung. Repurpose von Instagram. Kombiniere mit Carousels für Leads. |
| AI für Content & Analytics | Niedrig | Hoch (bessere Strategie) | JA – 10 Min. Aufwand, bessere Entscheidungen. Nutze für Ideen + Performance-Analyse. |
| Co-Autor-Posts | hoch | Hoch | JA – Wenn du strategische Partner hast. |
| Authentische Einblicke | Niedrig | Hoch (Vertrauen) | JA – Wenn dir ehrliche Posts liegen. |
| Newsletter starten | Mittel-Hoch | Mittel-Hoch (langfristig) | Je nach Nische – Nur, wenn du regelmäßig schreibst. |
| LinkedIn Live | mittel | Mittel (nur bei passender Zielgruppe) | Je nach Nische – Nur, wenn Live-Format zu dir passt. |
| Eigene Gruppe gründen | Sehr hoch | Niedrig-Mittel (oft ohne Monetarisierung) | NEIN – Zu zeitintensiv ohne klares Geschäftsmodell. |
| Täglich posten | Sehr hoch | Niedrig (Qualität > Quantität) | NEIN – 2-3x pro Woche reicht völlig. |
LinkedIn entwickelt sich in Richtung Qualität, Echtheit und echte Beziehungen. Das ist eine Chance für Coaches – weil du nicht laut sein oder jeden Tag posten musst. Du musst wertvoll sein und authentisch bleiben.
Meine wichtigste Erkenntnis: Weniger Trends, besser umgesetzt, bringen mehr als alles mitzumachen und nichts richtig zu machen.
Wenn du nur 3 Dinge aus diesem Artikel mitnimmst:
Qualität, Authentizität und echte Beziehungen – das sind die Konstanten, die bleiben. Konzentriere dich darauf. Der Rest ist optional.
In meiner LinkedIn-Beratung entwickeln wir gemeinsam deine maßgeschneiderte Strategie – passend zu deiner Persönlichkeit, deinem Angebot und deinen Zielen. Nicht „mehr machen", sondern das Richtige machen.
Jetzt Erstgespräch vereinbarenLetzte Woche saß eine Kundin vor mir und sagte: „Nicole, ich habe zwei Stunden mit ChatGPT an meiner Headline gearbeitet – und am Ende war sie schlechter als vorher." Ich kenne das. ChatGPT kann ein brillanter Sparringspartner sein. Oder ein Zeitfresser, der dir generische Texte ausspuckt, die nach jedem zweiten Coach klingen.
Der Unterschied? Wie du mit ChatGPT arbeitest.
In diesem Artikel zeige ich dir nicht, wie du dein LinkedIn-Profil optimierst – dafür habe ich einen separaten Guide. Hier geht's um etwas anderes: Wie du ChatGPT als intelligenten Gesprächspartner nutzt, der dir hilft, bessere Texte zu schreiben, deine Positionierung zu schärfen und dein Profil authentisch zu machen – nicht austauschbar.
Kein „Prompt rein, Text raus, fertig". Sondern: Iterative Dialoge. Kritisches Feedback. Alternativen diskutieren. ChatGPT als dein Sparringspartner, nicht als dein Texter.
Die meisten nutzen ChatGPT falsch. Sie schreiben einen Prompt, kopieren den Output, pasten ihn ins LinkedIn-Profil – fertig. Das Ergebnis? Texte, die sich gut anhören, aber nach nichts klingen. Nach niemand Bestimmtem. Nach KI eben.
Das Problem ist nicht ChatGPT. Das Problem ist die Art, wie wir es nutzen. ChatGPT ist kein Texter. Es ist ein Sparringspartner. Jemand, mit dem du diskutieren kannst, der dir Alternativen vorschlägt, der dich hinterfragt, der dich zwingt, klarer zu werden.
Wenn du ChatGPT nur als „Texte-Generator" siehst, verschwendest du 80% seines Potenzials. Wenn du es aber als kritischen Gesprächspartner nutzt – jemanden, der dir hilft, deine Gedanken zu sortieren, deine Positionierung zu schärfen, deine Botschaft auf den Punkt zu bringen – dann wird es richtig mächtig.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie das konkret aussieht. Mit echten Dialogen. Mit Follow-up-Prompts. Mit iterativen Schleifen. So, wie du es in der Praxis brauchst.
ChatGPT hat sich seit 2024 massiv weiterentwickelt. Wenn du die neuen Features nicht kennst, lässt du einiges auf dem Tisch liegen. Hier die wichtigsten Updates für 2026:
ChatGPT kann jetzt nicht nur antworten, sondern eigenständig Aufgaben erledigen. Zum Beispiel: „Analysiere mein LinkedIn-Profil und erstelle mir einen 4-Wochen-Content-Plan, der auf meiner Positionierung basiert." ChatGPT macht das jetzt – ohne dass du 10 Follow-up-Prompts brauchst.
Du kannst jetzt Screenshots deines LinkedIn-Profils hochladen – ChatGPT analysiert Layout, Text, Bildsprache und gibt dir konkretes Feedback. Oder du lädst ein Video hoch, in dem du dich vorstellst, und ChatGPT sagt dir, ob deine Message klar rüberkommt.
Du kannst jetzt mit ChatGPT sprechen – wie in einem echten Gespräch. Perfekt für schnelles Brainstorming: „Ich brauche eine Headline, die meine Zielgruppe direkt anspricht. Lass uns ein paar Ideen durchgehen." ChatGPT antwortet dir live, du kannst direkt nachfragen, verfeinern, diskutieren.
ChatGPT erfindet mittlerweile deutlich weniger Fakten als noch 2023/2024. Trotzdem: Prüfe jeden Output. Vor allem bei Zahlen, Referenzen, Zitaten.
LinkedIn hat seinen Algorithmus angepasst. Zwei Dinge sind jetzt wichtiger als früher – und beide betreffen direkt dein Profil:
Regel 1: Nicht WIE VIELE Likes du bekommst, sondern WER liked.
Wenn Menschen aus deiner Zielgruppe mit deinem Profil oder deinen Posts interagieren (z.B. andere Coaches, Berater, Unternehmer), wirst du sichtbarer – auch bei Menschen, die dir noch nicht folgen. LinkedIn schaut jetzt genauer: Passen die Menschen, die mit dir interagieren, zu dem, was du machst? Wenn ja, zeigt LinkedIn dich mehr Leuten mit ähnlichem Hintergrund.
Für dein Profil heißt das: Baue echte Verbindungen zu Menschen auf, die wirklich zu deiner Zielgruppe gehören. Nicht Masse, sondern Passung.
Regel 2: Geschichten schlagen Tipps-Listen.
LinkedIn bevorzugt mittlerweile Inhalte, die Geschichten erzählen – persönliche Erfahrungen, echte Situationen, Erkenntnisse aus deiner Praxis. Warum? Weil Menschen dabei länger bleiben, mehr lesen, tiefer eintauchen. Reine „5 Tipps für XY"-Posts funktionieren nicht mehr so gut wie früher.
Für dein Profil heißt das: Dein „Über mich" sollte eine Geschichte erzählen, nicht nur Fakten auflisten. Deine Services sollten zeigen, WARUM du das machst, nicht nur WAS du machst. Menschen wollen verstehen, wer du bist – nicht nur, was du anbietest.
Der größte Fehler, den ich bei Kundinnen sehe: Sie geben ChatGPT einen Prompt, kopieren den Output, fertig. Keine Iteration. Kein Nachfragen. Kein „Ist das wirklich ich?"
ChatGPT als Sparringspartner funktioniert anders. Du startest eine Konversation. Du gibst Feedback. Du fragst nach Alternativen. Du lässt ChatGPT deine Texte hinterfragen. Du entwickelst gemeinsam – nicht alleine.
Schritt 1: Kontext geben
ChatGPT braucht Hintergrund. Wer bist du? Was machst du? Für wen? Was ist dein Ziel? Je mehr Kontext, desto besser die Antwort.
Schritt 2: Ersten Entwurf erstellen lassen
Lass ChatGPT einen ersten Vorschlag machen. Aber erwarte nicht, dass er perfekt ist. Er ist der Startpunkt.
Schritt 3: Feedback geben & verfeinern
Jetzt kommt der wichtigste Teil: „Das ist mir zu förmlich. Mach es lockerer." Oder: „Die Headline spricht nicht meine Zielgruppe an. Versuch's nochmal, diesmal fokussiert auf [Problem]."
Schritt 4: Alternativen vergleichen
Lass ChatGPT 3 bis 5 Varianten erstellen. Vergleiche sie. Kombiniere das Beste aus mehreren. Frag ChatGPT: „Welche der 3 Headlines würdest du wählen – und warum?"
Jetzt wird es konkret. So sieht ein iterativer Dialog aus, wenn du mit ChatGPT an deiner LinkedIn-Headline arbeitest. Nicht „Prompt rein und fertig", sondern: Diskussion, Feedback, Verfeinerung.
Siehst du den Unterschied? Das ist keine „Einmal-Prompt-Magie". Das ist ein Gespräch. Du gibst Feedback, ChatGPT passt an, du verfeinerst weiter. So entstehen Texte, die nach dir klingen.
Der „Über mich"-Bereich ist deine wichtigste Verkaufsfläche auf LinkedIn. Aber: Er darf nicht verkaufen – er muss überzeugen. ChatGPT kann dir helfen, die richtige Balance zu finden. Durch Iteration.
Das ist der Unterschied zwischen „ChatGPT als Texter" und „ChatGPT als Sparringspartner". Du entwickelst den Text gemeinsam. Du lässt ChatGPT deine Texte hinterfragen. Du verfeinerst, bis es passt.
Die Grundlagen der Profiloptimierung – Struktur, Keywords, Bildsprache – findest du in meinem LinkedIn-Profil-Guide. In diesem Artikel geht's um ChatGPT als Sparringspartner – dort um die Profil-Strategie.
Keywords sind wichtig – aber die falschen Keywords bringen dir nichts. ChatGPT kann dir helfen, die richtigen zu finden. Nicht durch eine Liste mit 50 Begriffen, sondern durch strategische Diskussion.
Dann folgt die Iteration:
Das ist keine Keyword-Liste. Das ist eine Strategie.
LinkedIn lässt dich bis zu 10 Serviceleistungen in deinem Profil hinterlegen. Das ist eine der am meisten unterschätzten Funktionen – dabei kann sie dir richtig viele qualifizierte Anfragen bringen.
So funktioniert es: Du wählst aus einem Verzeichnis 10 vordefinierter Kategorien (z.B. „Unternehmensberatung", „Führungskräfteentwicklung", „Coaching zur beruflichen Entwicklung") aus und fügst dann eine Beschreibung hinzu. Du hast 500 Zeichen Platz – genug, um klar zu machen, was du anbietest, für wen und was dabei rauskommt.
Außerdem kannst du bis zu 8 Mediendateien hochladen (z.B. Fotos von Workshops, PDFs mit Testimonials, Videos) und Kunden direkt um Feedback zu dieser Serviceleistung bitten. Das Feedback erscheint dann öffentlich bei diesem Service – starker Social Proof.
LinkedIn gibt dir eine Liste mit Kategorien vor – du kannst nicht einfach schreiben, was du willst. Manchmal ist genau das, was du anbietest, nicht dabei. Dann musst du kreativ werden: Wähle die nächstbeste Kategorie und nutze die Beschreibung, um klarzumachen, was du wirklich machst.
Beispiel: Du bietest „Karrierecoaching“ an, aber diese Kategorie gibt es nicht. Also wählst du „Coaching zur beruflichen Entwicklung" und schreibst in die Beschreibung: „LinkedIn-Profil-Optimierung für Coaches – ich helfe dir, dein Profil so aufzubauen, dass du monatlich 3 bis 5 Anfragen bekommst."
500 Zeichen klingen nach viel – sind aber verdammt wenig, wenn du alles Wichtige reinpacken willst. ChatGPT kann dir helfen, die perfekte Balance zu finden.
Aber – wie immer – nicht „Prompt rein, fertig". Sondern: Iteration, Feedback, Verfeinerung.
LinkedIn lässt dich bis zu 8 Mediendateien zu jedem Service hochladen. Nutze das! Beispiele:
Und: Bitte deine Kunden aktiv um Feedback zu diesem spezifischen Service. Das Feedback erscheint direkt bei der Serviceleistung – nicht nur allgemein auf deinem Profil. Das ist Gold wert, weil potenzielle Kunden sehen: „Andere haben genau diesen Service gebucht und waren zufrieden."
Wenn du mehrere Services anbietest, nutze ChatGPT, um konsistente, aber unterscheidbare Beschreibungen zu erstellen. Du hast aber dennoch nur 500 Zeichen. Lass dir 3-5 Services auf einmal schreiben – dann kannst du direkt vergleichen und die besten Elemente kombinieren.
Dann gibst du Feedback: „Service 3 ist mir zu lang. Service 1 und 5 klingen zu ähnlich. Service 4 braucht mehr Emotion." ChatGPT passt an. Ihr iteriert, bis alle Services sitzen.
Hier wird es richtig interessant. ChatGPT kann jetzt nicht nur Text, sondern auch Bilder und Videos analysieren. Das bedeutet für dein LinkedIn-Profil:
Lade dein Profilbild hoch und frag ChatGPT: „Analysiere dieses Bild. Wirke ich professionell? Zugänglich? Was könnte ich verbessern?" ChatGPT gibt dir Feedback zu Beleuchtung, Hintergrund, Gesichtsausdruck, Bildausschnitt.
Gleiches Spiel für dein LinkedIn-Banner. Lade es hoch, ChatGPT analysiert: Ist die Message klar? Ist der Text auf mobil lesbar? Lenkt das Design ab oder unterstützt es?
Du kannst jetzt ein Video hochladen, in dem du dich vorstellst (z.B. für LinkedIn-Posts oder Profil-Video). ChatGPT schaut es sich an und gibt dir Feedback: Ist deine Message klar? Sprichst du zu schnell? Wirkst du authentisch? Was würde jemand nach 10 Sekunden über dich denken?
Das Voice-Feature von ChatGPT ist genial fürdie Profiloptimierung. Warum? Weil du endlich so arbeiten kannst, wie du denkst – im Gespräch, nicht im Schreiben.
So nutzt du Voice für LinkedIn-Profil:
„Hey ChatGPT, lass uns über meine LinkedIn-Headline sprechen. Ich bin Business Coach für Solopreneure. Mein Hauptproblem: Ich erreiche zu viele falsche Anfragen. Lass uns ein paar Varianten durchgehen."
ChatGPT antwortet dir live. Du kannst direkt nachfragen, verfeinern, diskutieren – wie in einem echten Gespräch.
„Ich will meinen ‚Über mich'-Text umschreiben. Aktuell ist er zu lang und zu förmlich. Hilf mir, eine neue Struktur zu entwickeln. Was sollte als Erstes kommen? Wie starte ich so, dass jemand weiterliest?"
ChatGPT gibt dir sofort Feedback – du kannst reagieren, Ideen verwerfen, neue ausprobieren. Alles in Echtzeit.
„Welche Keywords sollte ich in meinem Profil verwenden? Ich bin Business Coach, aber ‚Business Coach' ist so generisch. Was wären präzisere Alternativen?"
ChatGPT schlägt vor, du hinterfragst, es passt an – wie ein echtes Strategiegespräch.
ChatGPT ist mächtig. Aber nur, wenn du es richtig nutzt. Hier die häufigsten Fehler, die ich bei Kundinnen sehe – und wie du sie vermeidest.
Das größte Problem. Du gibst ChatGPT einen Prompt, kopierst den Output, pastest ihn ins Profil. Keine Iteration. Kein Feedback. Kein „Ist das wirklich ich?"
Lösung: Nutze ChatGPT als Sparringspartner, nicht als Texter. Mindestens 3-5 Runden pro Text. Feedback geben, verfeinern, nachfragen, verbessern.
„Schreib mir eine LinkedIn-Headline." Das ist zu vage. ChatGPT kann nur so gut sein wie dein Input.
Lösung: Gib immer Kontext: Wer bist du? Was machst du? Für wen? Was ist dein USP? Welche Tonalität willst du? Je mehr Details, desto besser der Output.
Tipp: Klappe alle Bereiche deines LinkedIn-Profils, wo "mehr anzeigen" steht auf und kopiere das nach Chat GPT oder lade dein Profil als PDF runter und lade es auf ChatGPT hoch.
Der erste Entwurf von ChatGPT ist nie der beste. Er ist der Startpunkt. Wenn du ihn 1:1 kopierst, klingt dein Profil wie jeder zweite Coach.
Lösung: Nutze den ersten Entwurf als Grundlage. Dann verfeinere, personalisiere, mach ihn zu deinem Text.
ChatGPT liebt Buzzwords: „Innovativ", „ganzheitlich", „nachhaltig", „transformierend". Wenn du die nicht aktiv verbietest, landen sie in deinem Text.
Lösung: Schreib in jeden Prompt: „Keine Buzzwords. Keine Superlative. Keine Marketing-Floskeln. Konkret und direkt."
ChatGPT erfindet mittlerweile weniger als früher – aber es passiert noch. Vor allem bei Zahlen, Zitaten, Referenzen.
Lösung: Prüfe jeden Output. Vor allem: Zahlen, Erfolge, Zitate, Referenzen. Wenn du nicht sicher bist, lass es weg.
ChatGPT kennt den LinkedIn-Algorithmus 2026 nicht automatisch. Wenn du nicht explizit darauf hinweist, erstellt es Texte, die algorithmisch nicht optimal sind.
Lösung: Baue den Algorithmus in deine Prompts ein: „Berücksichtige den LinkedIn-Algorithmus 2026: Viewer Quality Score (Qualität der Interaktionen), Narrative Depth (erzählende Inhalte)."
ChatGPT ist kein Zauberstab. Du gibst keinen Prompt ein und bekommst ein perfektes LinkedIn-Profil raus. So funktioniert es nicht.
Aber: ChatGPT ist der beste Sparringspartner, den du haben kannst. Jemand, der dir hilft, deine Gedanken zu sortieren. Der dich hinterfragt. Der dir Alternativen vorschlägt. Der dich zwingt, klarer zu werden.
Wenn du ChatGPT so nutzt – als Partner, nicht als Texter – dann wird es richtig mächtig. Dann entstehen Texte, die nach dir klingen. Die authentisch sind. Die verkaufen, ohne aufdringlich zu sein.
Das Wichtigste noch einmal:
Dein LinkedIn-Profil ist dein digitales Aushängeschild. Es entscheidet, ob die richtigen Menschen dich finden – oder ob du unsichtbar bleibst. ChatGPT kann dir helfen, es aufzubauen. Aber nur, wenn du es richtig nutzt.
Viel Erfolg beim Optimieren!
Und wenn du fertig bist: Tag mich gerne auf LinkedIn (@nicolekempe) – ich schaue mir dein Profil gerne an.
In meinem LinkedIn-Coaching zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dein Profil aufbaust – und wie du ChatGPT als Sparringspartner nutzt, um Texte zu schreiben, die wirklich nach dir klingen.
Jetzt Erstgespräch buchenLetzte Woche schrieb mir eine Kundin: „Nicole, ich habe gerade meinen ersten Kundenauftrag via LinkedIn bekommen. Die Anfrage kam von einer ehemaligen Arbeitskollegin und sie hat mich über meine LinkedIn-Beiträge wiederentdeckt. Sie war auf meinem Profil und hat mich dann direkt angefragt. Ohne ein einziges Verkaufsgespräch vorher.“
Genauso funktioniert ein optimiertes LinkedIn-Profil. Es arbeitet für dich. 24 Stunden am Tag. Auch wenn du schläfst, mit deiner Familie oder Freunden zusammen bist und gerade gar nicht an Kundengewinnung denkst.
Aber hier ist das Problem: Die meisten Coaches behandeln ihr LinkedIn-Profil wie einen digitalen Lebenslauf. Eine Ansammlung von Stationen, Zertifikaten und Buzzwords, die niemanden wirklich erreichen.
Dabei könnte es so viel mehr sein: Eine digitale Visitenkarte, die deine Expertise zeigt, Vertrauen aufbaut und die richtigen Menschen zu dir führt.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du dein LinkedIn-Profil so optimierst, dass es nicht nur gefunden wird – sondern auch wirkt.
LinkedIn ist längst mehr als nur ein Business-Netzwerk. Es ist mittlerweile eine der stärksten Suchmaschinen für Expertise. Und LinkedIn Profile und LinkedIn-Artikel werden auch in KI-Suchmaschinen aufgenommen.
Wenn jemand bei Google und Perplexity nach „Leadership Coach Hamburg“ oder „Business Coach für Solopreneure“ sucht, tauchen LinkedIn-Profile in den Ergebnissen auf. Oft auf Seite 1. Das heißt: Dein Profil ist deine digitale Visitenkarte – und zwar eine, die nicht nur auf LinkedIn selbst gesehen wird, sondern auch in der Google-Suche rankt, wenn du die richtigen Keywords einbaust.
Dein Profil qualifiziert Leads, bevor dich jemand überhaupt kontaktiert.
Aber LinkedIn funktioniert heute anders als noch vor ein, zwei Jahren. Der Algorithmus bevorzugt mittlerweile thematisch konsistente Profile. Wenn du in Headline, Über-mich, Berufserfahrung und Posts immer wieder dasselbe Kernthema bespielst, wirst du häufiger in Suchergebnissen und im LinkedIn-Feed ausgespielt.
Dein Profilbild ist das Erste, was Menschen sehen. In Suchergebnissen, in Kommentaren, in Nachrichten. Es muss auf einen Blick klar machen: Hier spricht jemand, dem ich vertrauen kann.
Was funktioniert?
Mein Tipp: Investiere einmal in ein professionelles Fotoshooting. Du bekommst 5 bis 10 verschiedene Aufnahmen, die du vielleicht sogar jahrelang nutzen kannst.
Die Headline ist dein Slogan. Sie erscheint überall: In Suchergebnissen, unter deinem Namen, in Kommentaren, in der Sidebar. Du hast maximal 220 Zeichen – und musst drei Dinge klar machen: Was du tust, für wen du es tust und welchen Nutzen du bringst. Du solltest aber deine Kernbotschaft in den ersten 120 Zeichen unterbringen, da der Slogan abgeschnitten wird.
Beispielbild von mir anhand eines Kommentars:
Siehst du den Unterschied? Die erste Headline sagt: „Ich mache irgendwas mit Business.“ Die zweite sagt: „Ich helfe einer bestimmten Zielgruppe mit einem konkreten Problem.“
LinkedIn und Google durchsuchen deine Headline. Wenn jemand nach „Business Coach Hamburg“ sucht und du diese Wörter in deiner Headline hast, wirst du eher gefunden. Überlege dir 3-5 Keywords, nach denen deine Zielgruppe sucht – zum Beispiel Business Coach, Leadership Coach, Solopreneure, Skalierung, Burnout-Prävention – und baue mindestens 2-3 davon in deine Headline ein.
Beispiele für starke Headlines:
Wichtig: Deine Headline ist kein Roman. Kurz, klar, konkret. Wenn jemand sie in 3 Sekunden nicht versteht, ist sie zu kompliziert.
Worauf es ankommt:
Ich zeige dir, wie du dein Profil so optimierst, dass es wirklich für dich arbeitet – und wie du mit System Kunden gewinnst, statt auf Zufall zu hoffen.
Mehr über LinkedIn-Coaching erfahrenDas Titelbild ist der große Header-Bereich ganz oben auf deinem Profil. Es ist eine zusätzliche Fläche, um Kontext zu schaffen. Im Basis-Profil kannst du ein Bild hinterlegen und im Premium-Modus sogar mehrere, die dann abwechselnd dargestellt werden.
Was funktioniert für den Banner?
Dein Titelbild sollte 1584 x 396 Pixel groß sein. Denk daran, dass dein Profilbild einen Teil des Titelbildes überdeckt. Platziere also keine wichtigen Elemente an dieser Stelle.
Die Darstellung auf dem Smartphone versus auf großen Bildschirmen ist ebenfalls unterschiedlich. Da LinkedIn inzwischen überwiegend mobil genutzt wird, überprüfe unbedingt die Darstellung auf kleinen Bildschirmen.
Du kannst dein Titelbild auch für einen dezenten Call-to-Action nutzen: „Jetzt Kennenlerngespräch buchen“ oder „Jetzt Podcast abonnieren“. Aber bitte nicht zu werblich – das wirkt schnell unprofessionell.
Der „Über mich“-Bereich ist deine wichtigste Verkaufsfläche. Hier hast du 2.600 Zeichen Platz, um zu erklären: Wer du bist, was du machst, für wen du es machst, warum du die richtige Person dafür bist – und was der nächste Schritt ist.
So optimierst du deine Infobox Schritt für Schritt:
1. Starte mit einem Aufhänger.
Die ersten zwei bis drei Zeilen müssen ins Auge fallen. Stelle eine Frage, beschreibe ein typisches Problem deiner Zielgruppe oder beginne mit einer persönlichen Beobachtung. Nur diese Zeilen sind ohne Klick sichtbar – nutze sie strategisch.
Beispiel: „Die meisten Coaches arbeiten 60 Stunden pro Woche – und verdienen trotzdem zu wenig. Ich weiß das, weil ich genau da war.“
2. Erzähle deine Geschichte mit Fokus.
Kein Lebenslauf, sondern eine Mini-Story: Wie bist du zu deinem heutigen Coaching-Thema gekommen? Warum machst du, was du machst? Was motiviert dich dabei? Was hat dich zu deiner Expertise gebracht? Storytelling schafft Nähe und Vertrauen.
Menschen kaufen von Menschen – keine anonyme „Ich helfe dir“-Floskel. Erzähl deine Geschichte.
3. Mach dein Angebot klar.
Was bekommt jemand, der mit dir arbeitet?
Keine Buzzwords („ganzheitlich“, „transformierend“), sondern echte Ergebnisse. Zum Beispiel: „Ich helfe Coaches, ihr Business so zu strukturieren, dass sie in 30 Stunden pro Woche mehr verdienen als vorher in 60 – mit klaren Angeboten, skalierbaren Prozessen und LinkedIn als Akquise-Kanal.“
Sei spezifisch, für wen du arbeitest. „Ich arbeite mit Coaches“ ist zu breit. „Ich arbeite mit selbstständigen Coaches, die schon erste Kunden haben, aber nicht wissen, wie sie skalieren“ – das ist klar.
4. Runde mit einem Call-to-Action ab.
Beende deinen Text mit einer klaren Einladung: „Lass uns vernetzen“, „Buche dein Erstgespräch“ oder „Lade dir jetzt XY runter“.
Was soll jemand tun, der dich spannend findet? Schreib eine Nachricht? Einen Termin buchen? Ein Freebie downloaden? Zum Beispiel: „Lass uns sprechen. Schreib mir eine Nachricht oder buche dir direkt ein kostenloses Erstgespräch: [Link]“
Hinweise: Links sind hier leider nicht klickbar.
5. Ergänze Top-Fähigkeiten
Du kannst 5 Fähigkeiten aus dem Bereich „Kenntnisse“ hinterlegen. Das sticht visuell ins Auge und wird von LinkedIn stärker bewertet.
Ein gut geschriebener Infotext ist deine digitale Visitenkarte mit Tiefgang: Er zeigt, wer du bist, was du kannst – und warum es sich lohnt, dich kennenzulernen.
LinkedIn zeigt auf dem Handy nur die ersten 2-3 Zeilen an. Danach kommt „... mehr anzeigen“. Das bedeutet: Die ersten Sätze müssen sitzen.
Kurze Absätze (2-3 Zeilen max.). Leerzeilen zwischen Absätzen, damit der Text luftig wirkt. Keine Fließtext-Wände. Emojis sind okay – aber nicht übertreiben, max. 2-3 pro Text.
Keywords einbauen – aber natürlich. Google und LinkedIn durchsuchen deinen „Über mich“-Text. Wenn du nach „Business Coach für Solopreneure“ gefunden werden willst, müssen diese Wörter im Text vorkommen. Nicht gestopft, sondern natürlich eingebaut.
Top-Fähigkeiten auswählen: Direkt unter deinem „Über mich“-Text kannst du bis zu 5 „Top-Fähigkeiten“ auswählen. Diese werden prominent angezeigt und sind durchsuchbar. Wähle hier deine wichtigsten Keywords.
Der „Im Fokus“-Bereich ist deine Schaufenster-Auslage – hier kannst du genau das präsentieren, was potenzielle Kunden als Erstes sehen sollen.
Was du hier platzieren solltest:
Die Reihenfolge ist wichtig. Die ersten 3 Inhalte sind sichtbar. Auf dem Handy kann man nur 2 vollständig sehen. Also: Dein bester Lead-Magnet oder dein Haupt-Angebot gehört ganz nach vorne.
Meine Empfehlung:
Und bitte: Mobil-Check machen. Schau dir dein Profil auf dem Handy an. Sieht der „Im Fokus“-Bereich gut aus? Sind die Vorschaubilder klar? Ist der Text lesbar? Über 50 % deiner Profilbesucher nutzen laut LinkedIn-Studien die Businessplattform mobil.
Der Bereich „Serviceleistungen“ auf LinkedIn wird oft unterschätzt, obwohl er Gold wert für die Leadgenerierung ist. Wähle aus vordefinierten Kategorien bis zu 10 Services aus – ergänze sie mit nutzenorientierten Titeln, einer keywordstarken Beschreibung (bis 500 Zeichen) und optionalem Bild oder Medium.
LinkedIn spielt deine Services prominent in der Suche aus, sogar außerhalb deines Profils – potenzielle Kunden erkennen sofort, was du anbietest, ohne langes Scrollen.
So filterst du unqualifizierte Anfragen heraus: Eine klare Definition von Angebot, Zielgruppe und Nutzen zieht nur passende Interessenten an.
Optimale Nutzung:
Bilder hochladen – wenn möglich, lade zu jedem Service ein passendes Bild hoch (z.B. Foto von dir beim Coaching, ein Mockup deines Programms). Visuelle Elemente bleiben hängen.
Deine Berufserfahrung ist nicht nur ein Lebenslauf. Sie ist Social Proof. LinkedIn zeigt hier nicht nur deine Stationen, sondern auch: Wie lange du etwas schon machst, was du konkret erreicht hast, welche Skills du dabei eingesetzt hast.
Was gehört hier rein – und was nicht:
Zeige nur, was für deine heutige Positionierung relevant ist. Wenn du heute Business Coach bist, interessiert niemanden deine Praktikumsstelle von vor 15 Jahren.
Konkrete Erfolge & Metriken – nicht „Ich habe Kunden gecoacht“, sondern „Ich habe mehr 25 Coaches dabei begleitet, ihren Umsatz im ersten Jahr um durchschnittlich 40% zu steigern.“
Ich sehe viel zu oft schwammige Beschreibungen wie „Ich habe mit Kunden gearbeitet und ihnen geholfen, erfolgreich zu sein.“ Das ist nichts wert.
Siehst du den Unterschied? Konkret. Messbar. Glaubwürdig.
In meinem LinkedIn-Coaching zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du dein Profil optimierst – und wie du mit System Kunden gewinnst, statt auf Zufall zu hoffen.
Jetzt LinkedIn-Coaching buchenLinkedIn lässt dich bis zu 50 „Kenntnisse & Fähigkeiten“ (Skills) eintragen. Diese sind durchsuchbar – sowohl auf LinkedIn als auch auf Google. Nutze das strategisch.
ToDos für dich :)
Empfehlungen von zufriedenen Kunden oder auch Arbeitskollegen sind einer der stärksten Vertrauensfaktoren. Sie erscheinen direkt auf deinem Profil und zeigen: Du lieferst, was du versprichst. Aber ich weiß auch: Viele scheuen sich, aktiv danach zu fragen.
Gute Empfehlungen beschreiben konkrete Ergebnisse, die du bewirkt hast. LinkedIn durchsucht auch Empfehlungen nach Keywords.
Wie du Empfehlungen bekommst:
Es gibt ein paar versteckte Einstellungen, die einen großen Unterschied machen – vor allem für SEO und Teilbarkeit.
Custom URL einrichten: Standardmäßig sieht deine LinkedIn-URL so aus: linkedin.com/in/nicole-kempe-a1b2c3d4. Das wirkt unprofessionell und ist schwer zu merken. Du kannst eine Custom URL einstellen – und solltest du auch.
So geht's: Geh auf dein Profil → Klicke oben rechts auf „Öffentliches Profil und URL bearbeiten" → Rechts erscheint ein Feld: „URL für dein öffentliches Profil bearbeiten" → Trage deinen Namen ein (z.B. linkedin.com/in/nicolekempe).
Vorteile einer Custom URL:
Öffentliche Sichtbarkeit deines Profils prüfen: Stelle sicher, dass dein Profil öffentlich sichtbar ist – also auch für Menschen, die nicht auf LinkedIn eingeloggt sind. So können Google und KI-Suchmaschinen dein Profil indexieren, potenzielle Kunden dich finden (auch ohne LinkedIn-Account) und du deinen Profil-Link überall teilen (z.B. auf deiner Website, in Social Media Bios).
Geh zu: Einstellungen & Datenschutz → Sichtbarkeit → Öffentliches Profil bearbeiten. Stelle sicher, dass „Öffentliches Profil" auf „Ein" steht.
LinkedIn funktioniert heute anders als noch vor 2-3 Jahren. Der Algorithmus hat gelernt, thematische Konsistenz zu erkennen – und zu belohnen.
Wenn du in deinem Profil (Headline, About, Berufserfahrung, Posts) immer wieder dasselbe Kernthema bespielst, wirst du häufiger in Suchergebnissen angezeigt, öfter im Feed ausgespielt (auch bei Menschen, die dir nicht folgen) und stärker als Experte wahrgenommen.
Das heißt nicht, dass du nur noch über ein Thema sprechen darfst. Aber dein roter Faden sollte klar sein.
Siehst du das Muster? Alles dreht sich um LinkedIn-Strategie für Coaches. Das ist Themenkonsistenz.
Ein optimiertes Profil bringt dir Views. Aber Views allein bringen kein Geld. Du brauchst eine klare Handlungsaufforderung, die aus Views Buchungen macht.
Wo du Links platzieren kannst: Im „Über mich"-Bereich (z.B. Link zum Kalender-Tool oder Freebie). Im „Im Fokus"-Bereich (hier kannst du mehrere Links pinnen). In den Serviceleistungen (wenn du externe Buchungslinks hast).
Was funktioniert als Lead-Magnet:
Wichtig: Klare nächste Schritte. Viele Profile enden einfach. Keine Handlungsaufforderung. Keine nächsten Schritte. Das ist, als würdest du jemanden auf deiner Website landen lassen – ohne Button, ohne Link, ohne Kontaktmöglichkeit.
Frage dich: Was soll jemand tun, der mein Profil spannend findet? Dann schreib es klar rein. Und verlinke es.
Ein optimiertes LinkedIn-Profil ist keine einmalige Sache. Es ist ein lebendiges Dokument, das mit deinem Business wächst. Aber die Grundlagen – die wichtigsten 80% – kannst du in 30-60 Minuten erledigen.
Deine 30-Minuten-Checklist:
Wenn du diese 10 Punkte abgearbeitet hast, hast du ein Profil, das für dich arbeitet. Das bei Google rankt. Das Leads qualifiziert. Das Vertrauen aufbaut.
Wenn dein Profil steht, geht's weiter: Content-Strategie. Regelmäßig posten. Mit deiner Zielgruppe interagieren. LinkedIn als System aufbauen, nicht als Zufalls-Kanal.
Aber das ist ein anderes Thema. Für einen anderen Artikel 😊
Viel Erfolg bei deiner Profil-Optimierung!
Und wenn du fertig bist: Tag mich gerne auf LinkedIn (@nicolekempe) – ich freue mich, dein neues Profil zu sehen.
In meinem 1:1 LinkedIn-Coaching gehen wir gemeinsam durch dein Profil – ich zeige dir, wo du Potenzial liegenlässt und wie du es konkret besser machst. Plus: Content-Strategie, Reichweiten-Aufbau, Kundengewinnung.
Jetzt Erstgespräch buchenDas neue Jahr hat angefangen. Der Kalender ist noch ziemlich leer, die Motivation hoch – und gleichzeitig spürst du vielleicht schon dieses leise Ziehen: Wird dieses Jahr wieder so laufen wie die letzten? Viel Hustle, viele Ideen, aber am Ende doch irgendwie dasselbe Muster?
Im Dezember hast du (hoffentlich) vorbereitet: Marketingplan skizziert, Business aufgeräumt, vielleicht sogar eine Weihnachtsmail oder kleine Geschenke verschickt. Und jetzt, im Januar, entscheidest du, ob dein Jahr wieder im alten Trott landet – oder ob du es dieses Mal wirklich anders machst.
Ich sehe das jedes Jahr (auch bei mir): Viele Solo-Selbstständige starten mit riesigen Vorsatzlisten, die sie spätestens im Februar wieder vergessen. Aber eigentlich brauchen wir keine 20 guten Vorsätze, sondern ein paar kluge, umsetzbare Entscheidungen, die den Alltag wirklich verändern – und mehr Umsatz bei weniger Stress bringen.
Deshalb zeige ich dir heute sieben Dinge, die du im Januar tun kannst, um bewusst und strukturiert ins Jahr zu starten.
Die meisten Selbstständigen haben zu viele Ziele. „Mehr Umsatz, neue Angebote, besseres Marketing, mehr Freizeit, Netzwerken, Podcast starten…" – und am Ende passiert nichts richtig. Kennst du das? Du startest mit einer langen Liste und bist schon im Februar überfordert, weil du nicht weißt, wo du anfangen sollst.
Hier liegt der eigentliche Fehler: Nicht die fehlende Motivation ist das Problem, sondern dass du dir zu viel auf einmal vornimmst. Ein vereinfachter Fokus nimmt dir den Entscheidungsstress und gibt dir Klarheit für alle anderen Bereiche.
Mach es dir leicht:
Nimm dir 1–2 Stunden und definiere maximal 1–3 Hauptziele für 2026. Wirklich nur drei. Beispiele: einen bestimmten Umsatz erreichen, deine Arbeitszeit auf 25 Stunden/Woche reduzieren oder ein bestimmtes Angebot zum Hauptumsatzträger machen.
Dann leitest du daraus deinen Quartalsfokus ab: Was ist im Q1 das Wichtigste? (z. B. „Bestandskunden betreuen und Angebot A verkaufen" statt alles gleichzeitig).
Schreib es auf ein Blatt und häng es sichtbar hin. Klingt banal, aber genau das bringt Entlastung – weil du endlich weißt, worauf es wirklich ankommt.
Du hast im Dezember vielleicht schon einen Marketingplan skizziert – super! Jetzt geht es darum, ihn nicht im Ordner verstauben zu lassen, sondern in echte Routinen zu übersetzen. Ohne feste Struktur bleibt Marketing nämlich immer das, was als Letztes drankommt – und schwupps fühlst du dich unsichtbar.
So machst du es alltagstauglich:
Brich den Plan in Wochen- und Tagesroutinen herunter: z. B.
Tipp: Leg 3–5 wiederkehrende Content-Formate fest (z. B. Montag: Story aus dem Alltag, Mittwoch: kurzer How-to-Tipp, Freitag: Angebotssignal). So musst du nicht jeden Tag neu überlegen, was du postest.
Und dann plane die ersten 4–6 Wochen direkt vor – mit Publer* oder was auch immer du nutzt. Das gibt dir sofort Schwung und Sicherheit, weil du nicht ständig denken musst: „Mist, was poste ich heute?"
Viele tragen Angebote mit sich herum, die sie eigentlich nicht mehr mögen oder die kaum Umsatz bringen. Im Januar ist der perfekte Moment, um aufzuräumen und klar zu entscheiden. Klarheit bei Angeboten und Preisen zieht automatisch die richtigen Kunden an – und spart dir Energie.
Mach eine ehrliche Bestandsaufnahme:
Prüfe jedes Angebot: Bringt es Freude? Wird es nachgefragt? Hat es eine gute Gewinnspanne? Verbraucht es viel Energie?
Dann entscheide: Was bleibt, was wird zum Hauptfokus, was darf weg? Und ja, es ist okay, Angebote rauszuschmeißen, die nicht mehr passen.
Aktualisiere auch deine Preise. Inflation, gestiegene Kosten, deine neue Positionierung – all das rechtfertigt eine Preisanpassung. Kommuniziere die wichtigsten Angebote im Januar aktiv, damit deine Zielgruppe weiß, woran du gerade arbeitest. Lege den Fokus gerne nur auf eins, wenn sie nicht aufeinander aufbauen.
Der Jahreswechsel bringt immer administrative Themen mit – und wenn du die jetzt erledigst, hast du den Rest des Jahres Ruhe. Das ist einer der größten Stressfaktoren, die ich immer wieder höre: offene Rechnungen, unklare Rücklagen, überraschende Steuerzahlungen.
Starte sauber ins Jahr:
Sortiere deine Einnahmen und Ausgaben von 2025. Mach eine einfache Auswertung: Welche Kundnen oder Angebote haben am meisten gebracht? Das zeigt dir, worauf du dich 2026 konzentrieren solltest.
Kalkuliere deine Vorauszahlungen: Wie hoch sind deine Steuer-Vorauszahlungen, wie viel legst du als Rücklage zurück (z. B. 30 % vom Umsatz) und was entnimmst du privat?
Ich habe mein Geschäftskonto bei Kontist* und kann hier meinen Steuersatz in Prozent für das jeweilige Jahr einstellen. Und das Geld wird immer direkt von den eingegangenen Einkommen abgezogen. Dadurch sehe ich einerseits den gesamten Kontostand, die Steuerrücklagen und anderseits, welche Geld mir wirklich zur Verfügung steht.
Und die vorbereitende Buchführung erledige ich mittels Lexware (ehemals Lexoffice) und alle Belege gehen direkt von dort ans Steuerbüro.
Ohne Struktur schleichen sich schnell wieder die alten Muster ein: alles gleichzeitig, keine klaren Grenzen, Überlastung im März. Eine realistische Wochenstruktur schützt dich vor Burnout und lässt dich mehr schaffen – bei weniger Stress.
So baust du sie:
Entwirf deine Idealwoche: z. B. 2–3 Kundentage, 1 Content-Tag, 1 Admin-Tag, Puffer und mindestens 1 freier Tag. Fasse wiederkehrende Aufgaben zusammen (Batching): Content vorplanen, Standard-Mails vorbereiten, Onboarding-Checklisten nutzen.
Fang klein an – teste zwei Woche und passe dann an. Lass uns ehrlich sein: Die perfekte Woche gibt es nicht, aber eine strukturierte Woche ist 100-mal besser als Chaos.
Nach der Weihnachtszeit sind viele offen für Neues – der perfekte Moment, um alte Kontakte wiederzubeleben. Persönliche Reaktivierung bringt oft die schnellsten Umsätze, ohne teure Werbung.
Mach es dir leicht:
Schreib ehemaligen oder ruhenden Kunden eine kurze, ehrliche Nachricht: „Hey, wo stehst du gerade? Was sind deine Pläne für dieses Jahr?" Keine Verkaufspitch, einfach nur echtes Interesse.
Biete Stammkunden ein kleines Januar-Special an (z. B. Strategie-Call, Audit, Quick-Fix), das zu deinem Jahresfokus passt. Das zeigt, dass du an sie denkst – und bringt oft überraschend schnell neue Aufträge.
Januar ist energetisch oft zäh: wenig Licht, kalte Tage, hohe Erwartungen an dich selbst. Wenn du das ignorierst, brichst du im Februar ein. Kleine, feste Routinen helfen dir, den Winter gut zu überstehen und mit Energie durchs Jahr zu kommen.
Drei einfache Dinge:
Definiere 3 minimale Business-Moves pro Tag – kleine Erfolge statt Perfektion. Baue Routinen ein: Mittagsspaziergang, Tageslichtlampe, klare Feierabend-Zeit.
Und sei nett zu dir: Januar ist kein Sprint, sondern der Start in ein ganzes Jahr.
Du siehst: Das sind keine riesigen Projekte, sondern kluge Entscheidungen, die dir sofort Entlastung bringen.
Du musst nicht alle sieben Punkte umsetzen – fang mit dem an, was dir am meisten Druck macht. Vielleicht erst der Fokus, dann die Marketing-Routine und eine kleine Finanzaktion?
Schreib mir gern in die Kommentare: Welchen Punkt setzt du diese Woche als Erstes um?
Wenn du Unterstützung bei der Umsetzung möchtest – beim Marketingplan in den Alltag bringen, bei klaren Angeboten oder bei entspanntem Marketing das ganze Jahr über, lass uns gerne reden
Ich wünsche dir einen starken, entspannten Start ins neue Jahr – du schaffst das!
]]>„Ich müsste eigentlich einen Blog haben..."
Wie oft hast du diesen Satz schon gedacht? Oder gesagt?
Und dann passiert... nichts. Weil du keine Zeit hast. Weil du nicht weißt, wo du anfangen sollst. Weil dich schon der Gedanke an SEO, WordPress und wöchentliche Artikel stresst.
Hier ist die gute Nachricht: Du brauchst keinen Blog, um als Coach online Kunden zu gewinnen.
Zumindest nicht am Anfang.
Was du brauchst, ist ein Kanal, auf dem deine Wunschkunden bereits unterwegs sind. Ein Ort, an dem du deine Expertise zeigen, Vertrauen aufbauen und in direkte Gespräche kommen kannst. Und auf den du Lust hast und leicht Inhalte erstellen kannst.
Ich kann dir hier mit gutem Gewissen LinkedIn ans Herz legen.
In diesem Artikel schauen wir uns den Social Media First Ansatz im Rahmen des FOKUS-Content-Frameworks an – eine Strategie, mit der du in 90 Tagen auf LinkedIn sichtbar wirst und deine ersten Kunden gewinnst. Ohne Blog. Ohne komplizierte Technik. Ohne dich zu verzetteln.
Social Media First ist ein Ansatz aus meinem FOKUS-Content-System. Die Grundidee:
Du wählst ein Angebot aus und konzentrierst dich auf einen Social Media Kanal, wo du immer wieder auf dein Angebot aufmerksam machst. Und das testest du für die nächsten 90 Tage.
Du baust dort systematisch Sichtbarkeit durch fokussierte Inhalte auf und gewinnst deine ersten Kunden. Plattformen, wie einen Blog kommen später hinzu, damit du auch in Suchmaschinen präsent bist.
Traffic über Suchmaschinen (SEO) ist großartig – aber er braucht Zeit. Oft 6 bis 12 Monate, bis du nennenswerte Besucherzahlen siehst.
Social Media dagegen funktioniert schneller:
Und wenn du später einen Blog startest, weißt du bereits genau, worüber du schreiben solltest – weil du es auf Social Media getestet hast.
Social Media First bedeutet nicht „niemals ein Blog". Es bedeutet: Starte dort, wo du schneller Ergebnisse siehst. Füge langfristige Kanäle hinzu, wenn du eine funktionierende Routine hast.
Ich arbeite mit vielen Coaches. Karriere-Coaches, Business-Coaches, Führungskräfte-Coaches, Strategie-Berater. Die meisten von ihnen haben eines gemeinsam:
Ihre Wunschkunden sind Entscheider, Führungskräfte oder Selbstständige.
Und genau diese Menschen sind auf LinkedIn.
Menschen sind auf LinkedIn, um sich weiterzuentwickeln – beruflich, strategisch, persönlich. Sie sind offen für Impulse, Coaching und Beratung. Das macht es leichter, dein Angebot zu platzieren, ohne dass es sich nach Verkaufen anfühlt.
Auf LinkedIn tummeln sich Menschen, die Budgets haben. Wenn dein Coaching 2.000 bis 5.000 € kostet, ist das hier kein Schock.
Du musst nicht permanent Kurzvideos drehen und schneiden. Auf LinkedIn funktionieren gut geschriebene Texte mit Bild ausgezeichnet. Wenn du gerne schreibst, ist das deine Plattform.
Du kannst natürlich auch auf andere Beitragsformate setzten, wenn du dich kreativ austoben willst. In dem Artikel findest du einen Überblick: LinkedIn-Formate für Coaches: Was funktioniert wirklich (und was du dir sparen kannst)
Kommentieren, Nachrichten schreiben, Gespräche führen – das gehört auf LinkedIn dazu. Menschen erwarten es sogar. Das macht es leichter, in Kontakt und in die Sichtbarkeit zu kommen.
LinkedIn belohnt Konsistenz und Engagement. Wenn du regelmäßig postest und kommentierst, wirst du gesehen. Es gibt keine Trends, denen du hinterherlaufen musst.
Wenn deine Zielgruppe privat orientiert ist – zum Beispiel:
Dann ist Instagram möglicherweise besser. Aber für B2B-Coaching? LinkedIn ist meistens unschlagbar.
In meinem FOKUS-Content-System gibt es zwei Hauptwege:
12 strategische Blogartikel entlang der Customer Journey und Recycling der Artikel für Social Media
Ideal für:
Zeitinvest: Hoch am Anfang, sinkt im Laufe der Zeit. Die 12 Artikel werden nur noch aktualisiert und gleichzeitgt baust du dir eine Content Bank für Social Media auf.
90 Tage Fokus auf LinkedIn mit systematischem Content und Entwicklung von Themenserien oder ausführlicheren, die als Blogartikel ausgebaut werden können.
Ideal für:
Zeitinvest: Hoch zu Beginn, aber durch den Aufbau einer Content Bank mit wiederverwendbaren Social Media Beiträge sinkt der Zeiteinsatz.
Wenn du...
Dann ist Social Media First dein Weg.
Wichtig: Social Media First schließt einen Blog nicht aus. Du kannst später Weg 1 und Weg 2 kombinieren. Viele meiner Kunden starten mit einem Social Media Kanal LinkedIn, bauen dort eine Community auf und fügen nach 6 bis 12 Monaten einen Blog hinzu.
90 Tage. Das ist dein Commitment. Nicht 2 Wochen, nicht „mal schauen". 90 Tage konsequent.
Warum 90 Tage?
Hier ist dein konkreter Fahrplan:
Deine 90 Tage auf LinkedIn folgen einem klaren System: 3 monatliche Content-Kampagnen, die thematisch aufeinander aufbauen.
Jeder Monat folgt dabei dem gleichen Rhythmus:
Aber: Die drei Monate haben unterschiedliche Schwerpunkte und werden zunehmend verkaufsorientierter.
Bevor du loslegst, brauchst du das richtige Fundament:
Was du jetzt machst:
Schwerpunkt: Menschen abholen, wo sie stehen. Zeigen: „Ich verstehe dein Problem."
Content-Mix:
Konkret:
Ziel: E-Mail-Liste aufbauen, erste Gespräche führen, Vertrauen schaffen
Erwartung: Noch keine Verkäufe, aber erste Lead-Magnet-Downloads und LinkedIn-Kontakte
Schwerpunkt: Zeigen, dass du die Lösung hast. Deine Methode erklären.
Content-Mix:
Konkret:
Ziel: Interesse wecken, Kennenlerngespräche führen
Erwartung: Erste Gespräche, möglicherweise erste Verkäufe
Schwerpunkt: Zeigen, wie die Zusammenarbeit aussieht. Verkaufen.
Content-Mix:
Konkret:
Ziel: Verkaufen
Erwartung: 2-4 Verkäufe bei konsequenter Umsetzung
Jetzt schaust du dir die Ergebnisse an und beantwortest für dich diese Fragen.
Wenn ja:
Wenn nein:
Ohne System:
Mit 12-Wochen-Kampagne:
Dein LinkedIn-Profil ist deine digitale Visitenkarte. Wenn jemand auf deinen Namen klickt, muss sofort klar sein:
Hier sind Artikel zur LinkedIn-Profiloptimierung, die noch viel tiefer in Details gehen:
2 bis 4 Stunden einmalig. Das ist gut investierte Zeit. Ein optimiertes Profil arbeitet 24/7 für dich. Mit Hilfe von KI-Tools geht es schneller.
Das ist der wichtigste Schritt. Und der schwerste.
Du darfst die nächsten 90 Tage nur EIN Angebot bewerben.
Nicht drei. Nicht fünf. Eins.
Weil Klarheit verkauft. Wenn du über zu viele Themen sprichst, wird niemand verstehen, wofür du stehst.
Frag dich:
Angebot: „12-Wochen-Coaching: Vom Frust zur Führungsrolle" (3.500 €)
Zielgruppe: Führungskräfte 40+, die seit Jahren auf der gleichen Position feststecken
Alle Content-Themen drehen sich um:
Dann wählst du eins für 90 Tage. Die anderen kommen später dran.
Oder du bietest sie an, wenn jemand fragt, aber du bewirbst aktiv nur eins.
Nicht jeder Post hat die gleiche Aufgabe. Die goldene Regel für LinkedIn:
70% Fachlicher Content | 20% Persönlicher Content | 10% Sales-Content
Das ist dein Brot-und-Butter-Content. Hier zeigst du, dass du Ahnung hast.
Beispiele:
Hier zeigst du den Menschen hinter dem Coach.
Beispiele:
Ja, du darfst verkaufen. Aber dosiert.
Beispiele:
Das größte Problem der meisten Coaches: „Ich weiß nicht, worüber ich posten soll."
Die Lösung? Eine Ideenbank.
Ein Ort (ClickUp, Notion, Google Sheets, sogar ein Notizbuch), wo du kontinuierlich Content-Ideen sammelst.
Nach jedem Gespräch notierst du:
Was schreiben Menschen unter deinen Posts? Welche Fragen tauchen immer wieder auf?
Lies Posts von Kollegen oder aus deiner Branche. Was fehlt? Wo kannst du eine andere Perspektive bieten?
Quora, Reddit, LinkedIn-Gruppen: Welche Fragen stellen Menschen zu deinem Thema?
Notiere alles sofort. Die beste Idee hilft dir nichts, wenn du sie vergisst.
Sammlung aus einem Monat:
5 Ideen → 5 Posts → 1 Woche Content
Gewöhne dir eine einfache Routine an:
Das Ziel: 30 bis 50 Ideen in deiner Bank. Dann hast du immer Vorrat und musst nie vor einem leeren Blatt sitzen.
Eine Ideenbank ist gut. Eine Content-Bank ist besser.
Weil du nicht ständig neue Posts erfinden musst. Ein guter Post funktioniert mehrfach:
Schritt 1: Poste über 90 Tage regelmäßig Content (3-5x pro Woche)
Schritt 2: Markiere die Posts, die besonders gut liefen (viele Kommentare, Likes, DMs)
Schritt 3: Speichere diese Posts in einem Tool (ClickUp, Notion, Google Docs)
Schritt 4: Kategorisiere sie nach Thema und Content-Art
Tipp: Wenn du noch nicht so viel Resonanz erhältst, weil du erst auf LinkedIn durchstartest, dann wähle die Posts, die aus deiner Sicht für potenzielle Kunden goldwert sind.
Kategorie: Fachlicher Content
Kategorie: Persönlicher Content
Kategorie: Sales-Content
Wenn dir eine Woche die Ideen ausgehen:
Greif in deine Content-Bank, nimm einen alten Post und überarbeite ihn leicht.
Wenn du in einen anderen Kanal expandierst:
Nimm deine besten LinkedIn-Posts und verwandle sie in Newsletter oder Blogartikel.
Wenn du einen Launch planst:
Nutze die Posts, die am besten performt haben, als Basis für deine Kampagne.
Jetzt wird's konkret. So sieht deine tägliche Routine aus:
Zeitblock 1: Freies Schreiben (10-20 Min)
Zeitblock 2: Post veröffentlichen (5-10 Min)
Zeitblock 3: Netzwerk aufbauen (20-30 Min)
Zeitblock 4: Verkaufen (5-10 Min)
Weil sie:
Die Wahrheit: 30 bis 60 Minuten täglich sind besser als 4 Stunden am Samstag.
Social Media funktioniert durch Konsistenz, nicht durch Marathon-Sessions.
Viele Coaches posten – und verschwinden dann. LinkedIn ist kein Blog. Es ist ein Netzwerk.
Die Lösung: Mindestens 20-30 Minuten täglich bei anderen kommentieren.
Nach zwei Wochen: „LinkedIn funktioniert nicht für mich!"
Doch, tut es. Aber nicht in 14 Tagen.
Die Lösung: Commitment für 90 Tage. Dann erst Bilanz ziehen.
Montag: Karriere-Coaching
Dienstag: Stress-Management
Mittwoch: Team-Führung
Donnerstag: Work-Life-Balance
Niemand versteht, wofür du stehst.
Die Lösung: EIN Angebot. EIN Fokus. 90 Tage lang.
„Der Post ist noch nicht gut genug..."
Veröffentlichte Posts sind besser als perfekte Entwürfe.
Die Lösung: 80% ist gut genug. Posten, lernen, optimieren.
Jeden Tag bei null anfangen = Stress und Inkonsistenz.
Die Lösung: Batching. 10-12 Posts auf einmal schreiben. Content-Bank aufbauen.
Gute Frage. Social Media First heißt nicht „niemals ein Blog".
Füge einen Blog hinzu, wenn:
Der ideale Workflow dann:
Das ist die Kombination von Weg 1 (Perlen-Content-Methode) und Weg 2 (Social Media First). Und ja, auch LinkedIn-Beiträge werden in Suchmaschinen indexiert. ;)
Lass uns in einem kostenlosen Strategiegespräch schauen, wie du in 90 Tagen auf LinkedIn sichtbar wirst und deine ersten Kunden gewinnst.
Jetzt Strategiegespräch buchenSocial Media First ist der schnellste Weg für Coaches, um online sichtbar zu werden und Kunden zu gewinnen – ohne Blog, ohne komplizierte Technik, ohne SEO-Marathon.
Die 7 Schritte:
Nach 90 Tagen kannst du entscheiden:
Die wichtigste Erkenntnis:
Du brauchst keinen Blog, um als Coach Kunden zu gewinnen. Du brauchst einen Kanal, auf dem du konsequent präsent bist und echte Beziehungen aufbaust.
Für die meisten Coaches ist das LinkedIn.
Du sitzt vorm Laptop. Wieder Montag. Wieder die Frage: „Worüber soll ich heute posten?“ Du scrollst durch LinkedIn, hoffst auf Inspiration... und findest: nichts. Der Cursor blinkt. Die Zeit läuft. Der Frust wächst.
Das Problem ist nicht, dass du keine Ideen hast.
Das Problem ist: Du hast kein System, um Ideen festzuhalten. Und du hast kein System, um bereits erstellten Content clever wiederzuverwenden.
In diesem Artikel zeige ich dir das Duo-System aus Ideenbank und Content-Bank – zwei simple Werkzeuge, die dafür sorgen, dass du nie wieder vor einem leeren Blatt sitzt und deine fertigen Posts nicht in der Versenkung verschwinden.
Kennst du das Gefühl?
Der typische „keine Ideen“-Zyklus:
Montag, 9:00 Uhr: Du willst einen Post schreiben. Starrst auf den leeren Bildschirm. „Worüber soll ich schreiben?“
Montag, 9:30 Uhr: Du scrollst durch LinkedIn, suchst Inspiration. Fühlst dich noch leerer als vorher.
Montag, 10:00 Uhr: Du gibst auf. „Ich habe heute keine Ideen.“
Dienstag, 14:00 Uhr: Im Coaching-Call stellt dir eine Klientin eine brillante Frage. Du denkst kurz: „Das wäre ein guter Post!“ Aber du schreibst es nicht auf.
Mittwoch, 9:00 Uhr: Du willst wieder einen Post schreiben. Die Frage von gestern? Vergessen.
Und dann gibt es noch das zweite Problem: Du hast vor 3 Monaten einen richtig guten Post geschrieben. Der hat super performt. Aber jetzt? Vergraben in deinem Feed. Du findest ihn nicht mehr. Und selbst wenn – du weißt nicht, wie du ihn nochmal verwenden könntest, ohne dich zu wiederholen.
Problem 1: Du hast keine systematische Methode, um Ideen festzuhalten (Ideenbank fehlt)
Problem 2: Du hast keine Übersicht über deine bereits erstellten, guten Posts (Content-Bank fehlt)
Resultat: Du erfindest jede Woche das Rad neu – statt clever wiederzuverwenden, was bereits funktioniert
Stell dir vor, du hast zwei Schatzkisten:
Schatzkiste 1 (Ideenbank): Hier sammelst du rohe Ideen, Kundenfragen, Beobachtungen, spontane Gedanken. Alles, was später zu Content werden könnte.
Schatzkiste 2 (Content-Bank): Hier landen deine fertigen Posts, die gut funktioniert haben. Geordnet, kategorisiert, bereit zur Wiederverwendung.
Das ist keine Raketenwissenschaft. Es ist simples Wissensmanagement – aber mit System.
Ideenbank (Input-System)
Content-Bank (Output-System)
Die Ideenbank füllt sich passiv. Die Content-Bank füllt sich, während du arbeitest. Beide zusammen sind dein strategischer Vorteil gegenüber allen, die jede Woche vor dem leeren Blatt sitzen.
Die Ideenbank ist dein zentraler Ort, an dem du ALLE deine Content-Ideen sammelst.
Nicht in deinem Kopf. Nicht auf 17 verschiedenen Notizzetteln. Nicht in Random-Notes auf dem Handy.
EIN zentraler Ort.
Wichtig: Ich hatte in der Vergangenheit immer wechselnde Orte. So gehen Ideen verloren und du brauchst nur mehr Zeit, sie wiederzufinden. Mach diesen Fehler nicht.
Sammeln, nicht erstellen.
Wenn dir eine Idee kommt: Sofort notieren. Auch unterwegs. Auch mitten in der Nacht.
Kategorisieren und strukturieren kannst du später.
Das Prinzip: Nach jedem Coaching-Call machst du 5 Minuten Notizen.
Die 3 Fragen für deine Nachbesprechung:
Notiz nach dem Call:
„Klientin sagte: 'Ich weiß, dass ich etwas ändern muss, aber ich habe Angst, den sicheren Job aufzugeben.'“
Daraus werden Content-Ideen:
Warum das funktioniert: Du nutzt die exakten Worte deiner Zielgruppe. Kein Marketing-Blabla. Echte Sprache.
Das Prinzip: Führe 2 Wochen lang eine Liste mit allen Fragen, die dir gestellt werden.
Wo? Überall:
Wenn eine Frage 3x auftaucht = Content-Idee.
Das bedeutet: Diese Frage beschäftigt nicht nur eine Person. Sie ist ein Muster.
Frage, die 3x kam:
„Wie finde ich meine Nische als Coach?“
Daraus wird ein Content-Paket:
Aus einer einzigen Frage → ein ganzer Monat Content.
Das Prinzip: Frage deine E-Mail-Liste oder Social-Media-Follower direkt, was sie interessiert.
3 Fragen für deine Mini-Umfrage:
Wo du die Umfrage teilst:
Du liest Artikel, hörst Podcasts, schaust YouTube-Videos. Das ist alles Content-Inspiration – wenn du es festhältst.
So nutzt du fremden Content als Inspiration (nicht zum Kopieren!):
Wenn du etwas liest/hörst/siehst, das dich inspiriert:
Wichtig: Du kopierst nicht. Du lässt dich inspirieren und entwickelst deine eigene Perspektive.
Jetzt wird's richtig gut. Die Content-Bank ist dein Archiv für fertigen, getesteten Content. Einzige Bedingung: er muss zeitlos sein und ist idealerweise mit deinem Angebot verknüpft.
Warum brauchst du das?
Stell dir vor: Du hast vor 3 Monaten einen LinkedIn-Post geschrieben. Der hatte 50 Likes, 15 Kommentare und 3 DMs. Ein Volltreffer. Aber jetzt? Ist er vergraben in deinem Feed.
Die Content-Bank löst dieses Problem.
Alles, was du veröffentlichst, kommt in die Content-Bank – SOFORT nach Veröffentlichung oder nach einem festen Schema.
Nicht irgendwann. Nicht „wenn ich Zeit habe“. Sondern zu einem bestimmten Zeitpunkt. Immer.
Du brauchst ein simples System. Hier sind die wichtigsten Kategorien:
Content-Titel: „3 Schritte, um deine Nische zu finden“
Warum das funktioniert: Du siehst auf einen Blick, welche Posts funktioniert haben. Und du hast direkt Ideen, wie du sie wiederverwenden kannst.
Jetzt kommt der Spaß. Du hast einen guten Post in deiner Content-Bank. Wie verwandelst du ihn in neuen Content – ohne dich zu wiederholen?
Nur ein Bruchteil deiner Follower sieht überhaupt, was du postest.
Wiederholung schafft Vertrauen. Wiederholung schafft Klarheit. Wiederholung schafft Anfragen.
„Wiederhole, bis du selbst nichts mehr fühlst.“ Wenn du deinen Content schon langweilig findest, hat dein Publikum ihn gerade mal wahrgenommen.
Das Prinzip: Gleicher Inhalt, anderer Blickwinkel.
Original-Post (Coach-Perspektive):
„3 Schritte, um deine profitable Nische zu finden“
Neue Perspektive (Kunden-Perspektive):
„Warum ich 2 Jahre brauchte, um meine Nische zu finden (und wie du es schneller schaffst)“
Neue Perspektive (Gegen-den-Strom):
„Vergiss Nischenfindung. Hier ist, was wirklich zählt.“
Das Prinzip: Gleicher Inhalt, andere Verpackung.
Das Prinzip: Gleicher Text, neues Bild = gefühlt neuer Post.
Version 1: Mit persönlichem Foto von dir
Version 2: Mit Zitat-Grafik (Kernaussage auf farbigem Hintergrund)
Version 3: Whiteboard / Notizseite: handgeschriebene Stichworte oder ein Post-it mit deinem Hauptgedanken → wirkt authentisch, persönlich, nicht gestellt.
Das Prinzip: Gleiche Message, andere Tonalität.
Sachlich (Original):
„Viele Coaches haben Schwierigkeiten, ihre Nische zu definieren. Hier sind 3 Schritte, die helfen.“
Humoristisch (Recycled):
„Meine Nische? Keine Ahnung. Ich coache halt... Menschen. Die Probleme haben. Oder so. 🤷
(Kommt dir bekannt vor? Hier sind 3 Schritte, um endlich Klarheit zu bekommen.)“
Das Prinzip: Gleicher Inhalt, aber mit persönlicher Story.
Sachlich (Original):
„3 Schritte zur Nischenfindung: 1. Analysiere deine Expertise...“
Persönlich (Recycled):
„Ich saß 2019 in meinem Büro und dachte: Was zum Teufel mache ich hier eigentlich?
Marketing-Beraterin? Klar. Aber für wen? Und warum sollte ausgerechnet ICH die richtige Person sein?
Es hat 18 Monate gedauert, bis ich meine Nische gefunden habe. Hier ist, was mir geholfen hat...“
Das Prinzip: Jede Plattform hat ihre eigene Sprache.
LinkedIn (Original):
Längerer Text, professioneller Ton, Storytelling
Instagram:
Kürzer, visueller, mehr Emojis, Call-to-Action in Kommentaren
Newsletter:
Persönlicher, ausführlicher, mit direktem CTA
Blog:
Am ausführlichsten, SEO-optimiert, mit Zwischenüberschriften
Jetzt setzst du alles zusammen. So funktioniert das Duo-System in der Praxis:
Das Schöne: Du verbringst nie wieder Zeit mit „Worüber soll ich schreiben?“ Du wählst einfach aus deiner Liste. Mit der Zeit hast du eine zeitlose Content-Bank, die du immer wieder einsetzen kannst.
Kommen wir zur Technik. Welches Tool solltest du nutzen?
Ich nutze ClickUp für beide Systeme. Warum? Weil ich alles an einem Ort habe: Ideenbank, Content-Bank, Content-Kalender, veröffentlichte Artikel. Alles verlinkt.
Aber: Das Beste Tool ist das, das du tatsächlich nutzt. Also schaue, was für die passt. ClickUp ist mächtig, benötigt aber Einarbeitungszeit. Ein Excel-Sheet kann leichter sein.
Ideenbank-Setup:
Content-Bank-Setup:
Ideenbank-Setup:
Content-Bank-Setup:
Ideenbank-Setup:
Content-Bank-Setup:
Pro-Tipp: Installiere die App deines gewählten Tools auf dem Handy. So kannst du Ideen auch unterwegs sofort notieren.
Du willst jetzt starten? Hier sind deine nächsten Schritte:
Antwort: Das wirst du auch nicht. Weil du deine eigene Perspektive hast.
100 Coaches können über „Nischenfindung“ schreiben. Aber nur du schreibst es mit deiner Erfahrung, deiner Methode, deinen Beispielen.
Die Frage ist nicht: „Ist das Thema neu?“ Die Frage ist: „Ist meine Perspektive darauf wertvoll?“
Antwort: Dann stelle du ihnen Fragen.
Am Ende jedes Coaching-Calls:
Plötzlich hast du Fragen.
Antwort: Dann nutze die anderen Methoden:
Antwort: Ja. Und genau das ist der Punkt.
Deine Follower sehen nur einen Bruchteil deiner Posts. Was sich für dich wie nervige Wiederholung anfühlt, ist für dein Publikum oft der erste Kontakt mit diesem Thema.
Und selbst wenn jemand es schon mal gesehen hat: Wiederholung schafft Vertrauen. Menschen brauchen oft 7-10 Berührungspunkte, bevor sie handeln.
„Ich weiß nicht, worüber ich schreiben soll“ ist keine Wahrheit. Es ist ein System-Problem.
Die Lösung: Das Duo-System aus Ideenbank und Content-Bank
Starte heute mit deinem Brain Dump. In 30 Minuten hast du 20-30 Ideen. In 2 Wochen hast du 50+. In einem Monat weißt du nie wieder: „Worüber soll ich schreiben?“
In meinem Content-Coaching zeige ich dir Schritt für Schritt, wie du deine Ideenbank und Content-Bank aufbaust – maßgeschneidert für dein Business und deine Zielgruppe.
Du bekommst konkrete Workflows, erprobte Systeme und jede Menge Praxis-Beispiele.
Jetzt Content-Coaching kennenlernenDu postest regelmäßig. Du teilst wertvolle Inhalte. Du bist sichtbar.
Aber dein Kalender bleibt leer.
Kommt dir das bekannt vor?
Das Problem ist nicht, dass du Content erstellst. Das Problem ist **wie**.
Die meisten Coaches machen einen fundamentalen Fehler: Sie erstellen Content wie Influencer – ohne klares Verkaufsziel. Ich nenne das „Content ohne Angebots-Fokus".
Hier ist die Wahrheit: Guter Content überzeugt zu 80-90% vom Kauf. Das Verkaufsgespräch ist dann nur noch Formsache. Aber das funktioniert nur, wenn dein Content strategisch auf ein Angebot ausgerichtet ist.
Stell dir vor, du gehst in einen Laden. Es ist freundlich, aufgeräumt, alles wirkt sympathisch.
Aber niemand fragt dich, was du suchst. Niemand zeigt dir etwas, das zu dir passt.
Du schaust dich kurz um, lächelst – und gehst wieder raus. Nicht, weil der Laden schlecht war. Sondern, weil du keinen Grund hattest, etwas zu kaufen.
Genauso läuft es bei deinem Content:
Was meine ich konkret?
Das Ergebnis: Menschen finden dich sympathisch. Aber niemand versteht, was du eigentlich anbietest. Niemand weiß, wie man mit dir arbeitet. Und vor allem: Niemand kommt auf die Idee, dich zu buchen.
Viele Coaches haben Angst:
Die Wahrheit ist: Guter Content ist Mehrwert. Und guter Content führt Menschen zum nächsten Schritt. Das ist nicht aufdringlich. Das ist hilfreich.
Jeder deiner Posts muss eine Aufgabe haben: deine idealen Kunden einen Schritt näher an den Kauf zu bringen. Nicht manipulativ. Nicht plump. Sondern strategisch.
Content mit Angebots-Fokus bedeutet: Jeder Inhalt ist thematisch mit deinem Angebot verbunden und führt zu einem klaren nächsten Schritt.
Das heißt nicht, dass du in jedem Post „Kauf mein Coaching“ schreiben musst.
Das ist der wichtigste Schritt. Du kannst nicht alles gleichzeitig verkaufen.
Wähle für die nächsten 12 Wochen DEIN Hauptangebot:
Alle Inhalte – Blog, Social Media, Newsletter – drehen sich um dieses eine Angebot.
Wichtig: Du brauchst auch einen Lead-Magneten – eine kostenlose Checkliste, einen Guide oder ein Mini-Training, das thematisch zu deinem Angebot passt. Das ist dein „Hand-Hebe-Mechanismus“: Menschen laden es herunter und signalisieren damit Kaufinteresse.
Dein Angebot: „12-Wochen-Coaching für berufliche Neuorientierung für Führungskräfte“ (3.500 €)
Alle Content-Themen der nächsten 4 Wochen:
Alles führt thematisch zu deinem 12-Wochen-Coaching.
Eine Verkaufskampagne braucht Zeit. Menschen kaufen nicht beim ersten Post. Sie brauchen mehrere Berührungspunkte mit deiner Botschaft.
Du brichst die 12 Wochen in 3 Kampagnen runter á 4 Wochen.
Die 4-Wochen-Struktur:
Nicht jeder Content hat die gleiche Aufgabe. Stell dir einen Trichter vor:
Dein Content ist der Weg durch diesen Trichter.
Aufgabe: Menschen dort abholen, wo sie stehen. Zeigen: „Ich verstehe dein Problem.“
Beispiele:
CTA: „Lade dir meine kostenlose Checkliste herunter“
Aufgabe: Zeigen, dass du die Lösung hast. Deine Methode erklären.
Beispiele:
CTA: „Lies den vollständigen Artikel“ oder „Abonniere meinen Newsletter“
Aufgabe: Konkret zeigen, wie die Zusammenarbeit aussieht.
Beispiele:
CTA: „Buche dein kostenloses Kennenlerngespräch“
Die goldene Regel:
Frage dich bei jedem Post: Was soll der Leser danach tun?
Keine Handlungsaufforderung = verpasste Chance.
Das ist nicht aufdringlich. Das ist hilfreich. Du zeigst Menschen den nächsten logischen Schritt.
Jetzt wird's konkret. Hier ist eine komplette 4-Wochen-Kampagne, die du direkt umsetzen kannst.
Fokus-Angebot: 12-Wochen-Coaching „Berufliche Neuorientierung für Führungskräfte“ (3.500 €)
Lead-Magnet: „5-Schritte-Checkliste für Klarheit im Karriere-Chaos“ (PDF)
| Woche | Blog-Artikel | Newsletter | LinkedIn (täglich) |
|---|---|---|---|
| Woche 1 | „7 Anzeichen, dass du bereit bist für den nächsten Schritt“ | Persönliche Story: Warum ich selbst den Sprung gewagt habe | 3 bis 5 Posts zu Anzeichen + CTA: Checkliste downloaden |
| Woche 2 | „Die 3 größten Fehler bei der beruflichen Neuorientierung“ | „Der Fehler, den 90% der Führungskräfte machen“ | 3 bis 5 Posts zu Fehlern + Expertentipps + CTA: Checkliste |
| Woche 3 | „Wie Sarah in 12 Wochen von Frust zu Klarheit kam“ (Case Study) | „Was passiert, wenn du die richtigen Schritte gehst“ | 3 bis 5 Posts: Transformation + Prozess + CTA: Checkliste |
| Tag | Betreff | ||
|---|---|---|---|
| Montag | Ankündigung | „Ich öffne 5 Plätze für mein Coaching“ | Story-Post: „Letzte Woche hat mich eine Klientin gefragt...“ |
| Mittwoch | Social Proof | „Warum Sarahs Ergebnis kein Zufall war“ | Testimonial als Bild-Post |
| Freitag | Einwandbehandlung | „Aber ich habe keine Zeit für ein Coaching...“ | Kurz-Video: „Die 3 häufigsten Einwände“ |
| Sonntag | Last Call | „Noch 2 Plätze frei – dann schließe ich“ | Direkter CTA-Post |
Das Ergebnis könnte sein:
Das ist Mathematik mit System.
Erinnerst du dich an die 80/90-Regel aus der Einleitung? Hier ist, wie das konkret aussieht:
Wenn jemand deinen Content über 3 bis 4 Wochen konsumiert hat (Blog, Posts, Newsletter), sollte er danach denken:
Hier ist das Geheimnis erfolgreicher Coaches: Ihr Content überzeugt zu 80 bis 90% vom Kauf. Das Verkaufsgespräch ist nur noch der letzte Schritt – nicht der erste.
Du willst jetzt starten? Hier sind die nächsten Schritte:
Hinweis: Es gibt auch den Social Media First Ansatz, d.h. du konzentrierst dich auf eine Social Media Plattform und baust die Blogartikel später auf.
Lass uns schauen, wo du stehst und wie ich dir helfen kann.
Kostenloses Kennenlerngespräch buchenContent ohne Angebots-Fokus fühlt sich gut an – aber er verkauft nicht.
Die Lösung:
Das ist keine Theorie. Das ist ein System, das funktioniert, wenn du es konsequent umsetzt.
Du kämpfst noch mit Blockaden wie Perfektionismus und Hochstapler-Syndrom?
Lies zuerst: 7 Sichtbarkeits-Blockaden, die Coaches ausbremsen (+ erste Lösungen)
Du hast es bis hierher geschafft. Du weißt jetzt:
Aber wenn du ehrlich bist, denkst du jetzt: „Das klingt nach verdammt viel Arbeit."
Ja, da hast du recht. Wenn du alles von Hand machst, jede Woche das Rad neu erfindest und keine Systeme hast – dann stimmt das tatsächlich.
Genau deshalb gibt es diesen letzten Teil: Wie du systematisch wächst, ohne dich permanent im Content-Hamsterrad zu drehen.
Hier geht es um die Werkzeuge, die dein Content-Marketing erst skalierbar machen:
Die Dinge, die aus „Ich arbeite 60 Stunden pro Woche am Content" ein „Ich habe ein System, das für mich arbeitet" machen.
Content-Recycling ist keine Faulheit. Es ist strategische Effizienz.
Die Idee: Ein hochwertiges Content-Stück erstellst du einmal – und nutzt es dann in verschiedenen Formaten auf verschiedenen Kanälen. Das ist das Gegenteil vom Hamsterrad. Du arbeitest nicht mehr, sondern smarter.
Stell dir eine Pyramide vor. Ganz oben steht dein Pillar Content (Hauptinhalt) – das aufwendigste Stück. Von dort aus fließt alles nach unten in kleinere Formate.
Das funktioniert in beiden Richtungen: Von Lang zu Kurz (klassisch) oder von Kurz zu Lang (modern).
Pillar Content: Blogartikel „Content, der verkauft: Die monatliche Kampagne" (2.000 Wörter)
Daraus entstehen:
LinkedIn-Posts (5 bis 9 Stück):
Und falls du noch andere Social Media Plattformen nutzt:
⏱ Zeitersparnis: Statt 20 einzelne Ideen zu entwickeln, recycelst du eine gute Idee in 20 Formate.
Richtung 1: Von Lang zu Kurz (klassisch)
Du startest mit einem ausführlichen Blogartikel oder Video und brichst ihn dann in kleinere Formate herunter – z. B. Social-Media-Posts, Newsletter-Abschnitte oder kurze Reels.
Vorteil: Du hast direkt mehrere Wochen Content aus einem einzigen Stück. Ideal, wenn du bereits regelmäßig schreibst oder Videos produzierst.
Richtung 2: Von Kurz zu Lang (modern)
Du beginnst mit einer Serie von Posts oder Stories zu einem Thema und fasst sie später zu einem Blogartikel oder Leitfaden zusammen.
Vorteil: Du siehst schnell, welche Posts besonders gut ankommen – und nutzt genau diese Inhalte, um langfristig gefunden zu werden (SEO).
Nicht jeder Content muss recycelt werden. Fokussiere dich auf die 20 Prozent, die 80 Prozent der Ergebnisse bringen.
Welcher Content lohnt sich zum Recyceln?
Grundsätzlich: Wiederholung schadet nicht, denn nicht jeder deiner Follower und Netzwerkkontakte sieht deine Inhalte und dein Netzwerk wächst mit der Zeit. Daher krame gerne vermeintlich „alte" Inhalte wiederholt vor.
Viele Coaches verwechseln diese beiden Konzepte. Dabei sind sie grundverschieden – und beide essenziell.
Die Ideenbank ist dein Notizbuch für Content-Themen. Hier sammelst du KEINE fertigen Inhalte, sondern Ideen für zukünftige Inhalte.
Was gehört in deine Ideenbank?
1. Fragen aus Kundengesprächen
Nach jedem Coaching oder Beratungsgespräch notierst du:
2. Fragen aus Workshops und Vorträgen
In Q&A-Sessions kommen die besten Content-Ideen – weil sie direkt von deiner Zielgruppe kommen.
3. Kommentare unter Posts
Schau nicht nur unter deinen eigenen Posts. Geh zu Fachkollegen und lies die Kommentare:
4. Private Nachrichten und DMs
Menschen schreiben dir oft sehr ehrlich, was sie beschäftigt. Das ist Gold für deine Ideenbank.
5. Forum-Recherche
Wo ist deine Zielgruppe online aktiv?
Quelle: Kundengespräch mit Sarah, Führungskraft
Frage: „Wie gehe ich damit um, dass mein Chef mich in Meetings übergeht?"
Formulierung: „Ich fühle mich unsichtbar"
Content-Idee: Blogartikel „5 Strategien, wenn du in Meetings übersehen wirst" + LinkedIn-Serie
Kategorie: Sichtbarkeit im Job
Die Content-Bank ist etwas völlig anderes. Hier speicherst du bereits veröffentlichte, fertige Inhalte, die du wiederverwenden kannst.
Was gehört in deine Content-Bank?
1. Veröffentlichte Social-Media-Posts
Zeitlose Posts, die gut gelaufen sind und die du in 6 bis 12 Monaten wieder posten kannst:
2. Veröffentlichte Blogartikel
Evergreen-Artikel, die du regelmäßig aktualisierst und immer wieder promotest.
3. Newsletter-Ausgaben
Frühere Newsletter, aus denen du Teile recyceln kannst. Oder die du immer weiter verfeinerst.
4. Präsentationen und Webinar-Aufzeichnungen
Inhalte, die du in andere Formate umwandeln kannst.
5. Freebies und Lead-Magnets
PDFs, Checklisten, Workbooks – die du aktualisieren oder neu verpacken kannst.
6. Assets (Bilder, Grafiken, Templates)
Wiederverwendbare visuelle Elemente, die deinen Content aufwerten.
Ideenbank: Rohstoff für neuen Content (Fragen, Themen, Beobachtungen)
Content-Bank: Fertiger Content zum Wiederverwenden (veröffentlichte Posts, Artikel, Assets)
Flow: Ideenbank → Du erstellst Content → Content-Bank → Du recycelst Content
Für die Ideenbank (schnelle Erfassung wichtig):
Für die Content-Bank (Struktur und Übersicht wichtig):
Wichtig: Das Tool ist egal. Wichtig ist, dass du zwei getrennte Systeme hast – eins für Ideen, eins für fertigen Content. Und wenn du mit KI-Automatisierungen im Content Recycling und Content Ablage arbeiten möchtest, dann müssen die Tools Schnittstellen bieten.
Schritt 1: Content-Inventur
Sammle alles, was du bisher veröffentlicht hast:
Schritt 2: Kategorisieren nach Customer Journey
Ordne jeden Content einem Angebot und einer Phase der Customer Journey zu:
Schritt 3: Performance-Bewertung
Markiere, welcher Content besonders gut lief:
Schritt 4: Lücken identifizieren
Wo fehlt dir Content? Für welche Kaufstufe hast du zu wenig Material?
Schritt 5: Systematisch auffüllen
Nutze deine Ideenbank, um gezielt Content für die Lücken zu erstellen. Ziel: Ein Pool von 250 bis 300 wiederverwendbaren Posts.
Gerade wenn dein Angebot klar ist und du regelmäßig darauf aufmerksam machst, hast du dank der Perlen-Content-Methode (siehe Teil 4) irgendwann deine SEO-optimierten, zeitlosen Artikel und genügend Social-Media-Posts, um einfach von deinem Pool aus Inhalte erneut oder leicht verändert zu veröffentlichen. Dein Zeitaufwand sinkt also mit der Zeit.
Lass uns konkret werden. Wie sieht eine typische Marketing-Woche aus, wenn du systematisch arbeitest?
ENTWEDER
ODER
⏱ Gesamt: 5-10 Stunden pro Woche – planbar, strukturiert, ohne Stress
Hinweis: Je nach Stand deiner Content-Bank kann das Konzept anfangs mehr Zeit in Anspruch nehmen, aber sinkt im Laufe der Zeit.
Batching bedeutet: Ähnliche Aufgaben in einem Block erledigen, statt sie über die Woche zu verstreuen.
Warum Batching funktioniert:
Statt: Jeden Tag einen Post schreiben (5x den kreativen Modus anwerfen)
Mach: Einmal pro Woche 5 Posts in 2 Stunden schreiben
Statt: Spontan auf Kommentare antworten, wenn du gerade Zeit hast
Mach: Zweimal täglich 15 Min feste „Kommentar-Zeit"
Statt: Jede Woche neuen Newsletter-Content erfinden
Mach: Blogartikel zu Newsletter umwandeln (bereits vorhandener Content)
KI kann deine Arbeit beschleunigen. Aber sie kann dich nicht ersetzen.
Die Frage ist nicht „Soll ich KI nutzen?", sondern „Wo hilft KI – und wo schadet sie?"
1. Strukturieren und Umschreiben
Du hast chaotische Gedanken aufgeschrieben? KI kann daraus einen strukturierten Post machen.
Beispiel-Prompt:
„Hier sind meine Gedanken zum Thema Content-Recycling (roher Text). Strukturiere sie in einen klaren LinkedIn-Post mit Hook, Hauptteil und CTA. Behalte meinen Tonfall bei – direkt, ohne Marketing-Floskeln."
2. Ideen generieren (Brainstorming-Partner)
Du steckst fest? KI kann dir 10 verschiedene Blickwinkel auf ein Thema zeigen.
Beispiel-Prompt:
„Ich bin Karriere-Coach und schreibe über 'Sichtbarkeit im Job'. Gib mir 10 ungewöhnliche Perspektiven oder Fragen, die ich in einer LinkedIn-Beitragsserie beantworten könnte."
3. Formatwechsel beschleunigen
Du hast einen Blogartikel? KI kann dir helfen, daraus schneller Social-Media-Posts zu machen.
Beispiel-Prompt:
„Hier ist mein Blogartikel (Text einfügen). Erstelle daraus 5 LinkedIn-Post-Ideen – nur Stichworte, keine ausformulierten Posts."
❌ Komplette Posts von KI schreiben lassen
Dann klingt es nicht mehr nach dir. Menschen merken das – und dein Content wirkt austauschbar.
❌ KI für Kommentare nutzen
Nichts ist peinlicher als KI-generierte Kommentare. Sie sind generisch und wirken unecht.
❌ KI blind vertrauen
KI macht Fehler, erfindet Fakten, verwendet manchmal unsinnige Formulierungen. Immer gegenlesen!
Nutze KI als Assistenten, nicht als Ersatz.
Deine Gedanken → KI strukturiert → Du überarbeitest und personalisierst
KI kann beschleunigen. Aber deine Stimme, deine Erfahrung, deine Persönlichkeit – das kommt von dir.
Workflow 1: Vom Braindump zum Post
Workflow 2: Von Kundengespräch zu Content-Ideen
Workflow 3: Blogartikel recyceln
Was du nicht misst, kannst du nicht verbessern.
Aber du musst nicht alles messen. Fokussiere dich auf die Kennzahlen, die tatsächlich Einfluss auf deinen Umsatz haben.
1. Veröffentlichte Inhalte
Wie viele Posts/Artikel hast du diese Woche erstellt?
→ Ziel: Konstanz (z.B. 3 bis 5 Posts pro Woche)
2. Leads (E-Mail-Adressen)
Wie viele neue Menschen haben sich für deinen Lead-Magnet eingetragen?
→ Ziel: Wachstum (z.B. +20 pro Monat)
3. Gespräche
Wie viele Vorgespräche hast du geführt?
→ Ziel: Planbarkeit (z.B. 8 Gespräche pro Monat)
4. Verkäufe
Wie viele Kunden hast du gewonnen?
→ Ziel: Conversion (z.B. 50 % der Gespräche → Verkauf)
5. Umsatz
Wie viel Geld hast du verdient?
→ Ziel: Monatlich planbarer Umsatz (z.B. 10.000 €)
Du brauchst keine komplizierte Software. Ein Google Sheet reicht:
| Woche | Posts | Neue Leads | Gespräche | Verkäufe | Umsatz |
|---|---|---|---|---|---|
| KW 1 | 5 | 12 | 2 | 1 | 2.500 € |
| KW 2 | 4 | 8 | 3 | 2 | 5.000 € |
Freitags 15 Min: Zahlen eintragen und Woche reflektieren
Monatsende 30 Min: Auswerten und nächsten Monat planen
Wenn du deine Zahlen hast, stell dir diese Fragen:
Irgendwann kommst du an den Punkt: „Ich schaffe das alles nicht mehr alleine."
Gut. Das ist ein Zeichen, dass dein Business wächst.
Aber was solltest du auslagern – und was unbedingt selbst machen?
1. Die Ideen
Niemand kennt deine Kunden so gut wie du. Niemand hat deine Expertise. Die Kern-Ideen müssen von dir kommen.
2. Die erste Version deiner Inhalte
Der erste Entwurf – egal ob Post oder Artikel – sollte von dir sein. Hier steckt deine Stimme drin.
3. Kundenkontakt
Verkaufsgespräche, DMs mit warmen Leads, wichtige E-Mails – das ist dein Job. Zumindest bis du ein Team hast.
1. Technisches Setup
Website aufsetzen, Newsletter-Tool einrichten, LinkedIn-Profil optimieren – das kannst du delegieren.
2. Grafik-Design
Wenn du kein Designer bist, lass Grafiken, Pins, Thumbnails von jemand anderem machen. Oder aber die Vorlagen in Canva erstellen.
3. Video-Schnitt
Du filmst das Video, jemand anderes schneidet es. Spart dir Stunden.
4. Content-Recycling
Du schreibst den Blogartikel, jemand anderes macht daraus die Social-Media-Posts (die du dann noch mal überarbeitest).
5. Content-Planung
Jemand plant deine Posts vor, du prüfst und gibst frei.
Phase 1 (Du allein, 0 bis 5.000 € Monatsumsatz):
Du machst alles selbst – lernst die Basics, entwickelst dein System
Phase 2 (5.000 bis 10.000 € Monatsumsatz):
Erste Auslagerung: Grafik-Design oder technisches Setup (5 bis 10 Std/Monat)
Phase 3 (10.000 bis 20.000 € Monatsumsatz):
Content-Assistenz dazu: Recycling, Formatierung, Planen (10 bis 20 Std/Monat)
Phase 4 (20.000+ € Monatsumsatz):
Marketing-Manager: Strategie mit dir, Umsetzung mit Team
Bevor du etwas auslagerst, frag dich:
„Bringt mich diese Aufgabe näher zu meinem 10.000-€-Ziel – oder ist sie nur notwendig?"
Wir sind am Ende dieser Serie angekommen. Lass uns kurz zurückblicken, was du jetzt weißt:
Die 4 Jobs von Content (aus Teil 2):
Und jetzt – Systematisch skalieren:
Dieses Content-zu-Sales-System ist kein weiterer „Poste 3x täglich und hoffe das Beste"-Ratschlag.
Es ist ein durchdachtes Framework, das dir zeigt:
Wissen allein bringt nichts. Du musst es umsetzen.
Mein Vorschlag: Starte mit 90 Tagen.
In 90 Tagen wirst du sehen: Das funktioniert. Weil es ein System ist, kein Glücksspiel.
Diese 7-teilige Serie gibt dir das Framework. Aber die Umsetzung – die kann überwältigend sein, wenn du sie alleine angehst.
In meinem Content-Coaching bekommst du:
Du hast in Teil 5 gelernt, wie du deine 12-Wochen-Kampagne aufbaust und verkaufst – ohne Druck, mit System. Du hast erste Kunden gewonnen. Gratulation!
Aber jetzt kommt die entscheidende Frage: Wie machst du aus einem einmaligen Kauf eine langfristige Kundenbeziehung?
Die harte Wahrheit: Einen Neukunden zu gewinnen kostet 5x mehr Aufwand (und Geld) als einen bestehenden Kunden zum Wiederkauf zu bewegen.
Trotzdem machen die meisten Coaches genau das – sie jagen ständig neuen Kunden hinterher, während die bestehenden sang- und klanglos verschwinden.
Lass uns das ändern.
Bevor wir über Kundenbindung sprechen, lass uns über etwas Fundamentales reden: Wie planst du eigentlich deinen Umsatz?
Die meisten Coaches hoffen einfach, dass genug Kunden kommen. Das ist kein Plan – das ist Glücksspiel.
Das monatliche Umsatzplanungs-System gibt dir Klarheit darüber, was du tun musst, um deine Ziele zu erreichen.
Das Prinzip ist einfach: Du startest mit deinem Umsatzziel und rechnest rückwärts bis zu den konkreten Aktionen, die du täglich umsetzen musst.
1. Umsatzziel festlegen
Beispiel: „Ich möchte im nächsten Monat 8.000 € Umsatz machen."
2. Fokus-Angebot wählen
Beispiel: Coaching-Programm für 2.000 €
3. Verkaufsrechnung durchführen
8.000 € ÷ 2.000 € = 4 Verkäufe
Du brauchst also 4 Kunden, die dein Coaching-Programm buchen.
4. Conversion-Rate berücksichtigen
Frage dich: Wie viele Vorgespräche musst du führen, um im Durchschnitt einen Verkauf zu erzielen?
Beispiel: Bei einer Conversion-Rate von 40 % brauchst du etwa 10 Vorgespräche, um 4 Verkäufe zu erzielen.
Wenn du also noch kein eingespieltes Publikum hast, kalkuliere lieber mit einer niedrigeren Conversion-Rate. Dann bist du auf der sicheren Seite.
5. Lead-Generierung berechnen
Wie viele Menschen müssen deinen Lead-Magnet herunterladen, damit 10 ein Gespräch buchen?
Beispiel: Wenn 8 % deiner Lead-Magnet-Downloads zu einem Gespräch führen, brauchst du rund 125 Downloads.
Wenn dein Freebie ein echtes Vertrauenssignal ist (z. B. eine 90-Tage-Roadmap, die direkt auf dein Coaching einzahlt), kann die Rate höher liegen.
6. Traffic-Ziel bestimmen
Wie viele Menschen müssen deinen Content sehen, damit 125 den Lead-Magnet herunterladen?
Beispiel: Bei einer Conversion-Rate von 3 % brauchst du etwa 4.200 Besucher auf deiner Landingpage.
Das heißt: Für 80 bis 150 Downloads brauchst du meist 2.500 bis 4.000 Besucher pro Monat.
7. In tägliche Aktionen übersetzen
4.200 Besucher ÷ 30 Tage = ≈ 140 Besucher pro Tag
Frag dich: Was kannst du tun, um täglich rund 140 Menschen auf dein Angebot aufmerksam zu machen?
Zum Beispiel:
Wenn du noch keinen großen Traffic oder keine eingespielte Liste hast, ist ein Ziel wie „10.000 € pro Monat in 30 Tagen" ehrgeizig, aber keine Einstiegshürde.
Es ist eher ein Ziel für Quartal 2 oder 3, sobald du regelmäßig Sichtbarkeit aufbaust.
Für den Start ist oft 5.000 € Umsatz im Monat realistischer und schon ein großer Erfolg.
Tägliche Aktionen:
Wöchentliche Aktionen:
Monatliche Überprüfung:
Viele Coaches erstellen Freebies, die nett aussehen – aber nichts verkaufen. Der Grund: Der Lead-Magnet hat nichts mit ihrem eigentlichen Angebot zu tun.
Der Lead-Magnet muss ein Vertrauenssignal sein, das sehr nah an deinem kostenpflichtigen Angebot ist.
Warum? Weil Menschen, die deinen Lead-Magnet herunterladen, schon ein konkretes Interesse am Thema haben. Wenn der Lead-Magnet direkt auf dein Angebot hinführt, ist der Schritt zum Kauf viel kleiner.
❌ Ungünstiger Lead-Magnet: „10 Produktivitäts-Tipps für Führungskräfte"
→ Zu allgemein, führt nicht zum Coaching-Angebot
✅ Guter Lead-Magnet: „Die 90-Tage Karriere-Roadmap: Vom unsichtbaren Teamleiter zur begehrten Führungskraft"
→ Spezifisch, zeigt Transformation, passt perfekt zum Coaching
→ Wer das herunterlädt, ist ein qualifizierter Lead für dein 2.500 € Coaching
Jetzt kommt die operative Frage: Wie erfahren Menschen überhaupt von deinem Angebot?
Für das Beispiel oben:
„Wie mache ich in den nächsten 4 Wochen auf mein Angebot aufmerksam?"
Wenn du diese Frage nicht klar beantworten kannst, wird der Monat planlos verlaufen. Die monatliche Rückwärtsrechnung gibt dir die Antwort – in Zahlen und konkreten Aktionen.
Dein Newsletter ist nicht nur ein „Nice to have" – er ist die Versicherungspolice für dein Business.
Social-Media-Kanäle können gesperrt werden, Algorithmen ändern sich. Aber deine E-Mail-Liste? Die gehört dir.
Ziel: Beziehung aufrechterhalten, Vertrauen vertiefen
Das ist dein Standard-Newsletter, den du jede Woche versendest – auch wenn du gerade nichts verkaufst.
Aufbau eines Nurture-Newsletters:
Wichtig: 80 % Mehrwert, 20 % Verkauf – nicht umgekehrt
Ziel: Inaktive Abonnenten reaktivieren
Nicht jeder liest jede E-Mail. Das ist normal. Aber nach ein paar Monaten solltest du Menschen, die nicht mehr öffnen, gezielt ansprechen.
Betreff: „Soll ich dich in Ruhe lassen?"
Inhalt:
Hi [Name],
ich habe bemerkt, dass du meine letzten E-Mails nicht geöffnet hast. Das ist völlig okay – vielleicht passen meine Themen gerade nicht zu dem, wo du stehst.
Ich möchte deine Inbox nicht zumüllen. Deshalb eine ehrliche Frage:
Möchtest du weiterhin von mir hören?
→ Ja, ich bleibe dabei (Button)
→ Nein, bitte austragen (Link)
Kein Drama, kein schlechtes Gewissen – ich respektiere deine Entscheidung.
[Dein Name]
Ziel: Angebot verkaufen
In Verkaufsphasen (z.B. Woche 4 deiner monatlichen Content-Kampagne aus Teil 5) darfst du direkter sein. Aber auch hier gilt: Mehrwert zuerst.
Fehler 1: Nur schreiben, wenn man etwas verkaufen will
Dann wirkt jede E-Mail wie Spam. Schreib regelmäßig – auch ohne Verkaufsabsicht.
Fehler 2: Zu viele Links in einer E-Mail
Eine E-Mail = ein Hauptziel. Nicht fünf verschiedene Links zu fünf verschiedenen Dingen.
Fehler 3: Keine Segmentierung
Nicht jeder auf deiner Liste ist gleich interessiert. Tagge Menschen nach Themen und Interessen.
Hier ist, was viele Coaches übersehen: Content ist nicht nur für Neukunden da. Er ist auch das Bindemittel für bestehende Kunden.
Ebene 1: Öffentlicher Content (für alle)
Das ist dein regulärer Content auf Social Media, Blog, Newsletter. Er zeigt, dass du am Ball bleibst, dass du weiterhin Expertise lieferst.
Ebene 2: Exklusiver Content (nur für Kunden)
Hier fühlen sich Kunden besonders wertgeschätzt:
Ebene 3: Personalisierter Content (1:1)
Das ist der höchste Level der Bindung:
Öffentlich: LinkedIn-Post über ein neues Karriere-Tool
Exklusiv: Monatliche „Office Hours" nur für Coaching-Kunden, wo sie Fragen stellen können
Personalisiert: E-Mail an ehemaligen Kunden: „Hi Sarah, ich habe gerade einen Artikel über Gehaltsverhandlungen im C-Level geschrieben und dachte, das könnte für deinen nächsten Schritt interessant sein."
Viele Coaches denken: Coaching vorbei = Kundenbeziehung vorbei. Falsch.
Erstelle eine automatisierte E-Mail-Serie, die nach Ende des Coachings startet:
Das zeigt: Du bist nicht nur am Geld interessiert, sondern an ihrer langfristigen Entwicklung.
Jetzt wird's konkret: Wie bringst du Kunden dazu, wieder bei dir zu kaufen?
Statt nur ein Angebot zu haben, baue ein System aus aufeinander aufbauenden Angeboten:
So könnte ein Angebots-Ökosystem für einen Karriere-Coach aussehen – klar strukturiert und aufeinander aufbauend:
Nach dem 3-Monats-Coaching bietest du nicht einfach „mehr vom Gleichen" an – sondern den logischen nächsten Schritt.
Wiederkehrende Einnahmen sind das Ziel. Statt einmaligem Coaching bietest du:
Statt 3-Monats-Coachings verkaufst du direkt ein 12-Monats-Programm mit verschiedenen Phasen:
Vorteil: Höherer Umsatz auf einmal, längere Kundenbindung, planbarere Einnahmen.
Nicht jeder Kunde ist sofort bereit für den nächsten Kauf. Aber du kannst strategisch „Touchpoints" setzen:
Sofort nach Coaching-Ende:
3 Monate später:
6 Monate später:
12 Monate später:
Follower sind passiv. Eine Community ist aktiv.
Follower konsumieren deinen Content. Eine Community diskutiert, hilft sich gegenseitig, empfiehlt dich weiter.
Wie baust du echte Community auf?
Ebene 1: Die Kommentar-Community
Das ist der Einstieg. Menschen, die regelmäßig unter deinen Posts kommentieren.
Ebene 2: Die Newsletter-Community
Deine E-Mail-Liste ist mehr als eine Liste. Sie ist eine Gruppe von Menschen mit ähnlichen Interessen.
Ebene 3: Die geschlossene Community
Das ist die Premium-Ebene. Eine private Gruppe (Skool, Circle, LinkedIn-Gruppe), wo sich Kunden und Interessenten austauschen können.
Der stärkste Content entsteht, wenn du deine Community einbeziehst:
Eine aktive Community führt zu:
Wenn du einen Kunden gewonnen hast, ist die Arbeit nicht vorbei – sie fängt erst an.
Die monatliche Rückwärtsrechnung zeigt dir, was du tun musst, um deine Ziele zu erreichen. Aber langfristig stabilen Umsatz baust du durch:
Das ist der Unterschied zwischen einem Projekt-Business (immer auf Kundenjagd) und einem nachhaltigen Business (mit planbaren, wiederkehrenden Einnahmen).
Die monatliche Umsatzplanung, Newsletter-Systeme und Community-Aufbau – das alles parallel zu managen, kann überfordernd sein.
In meinem Content-Coaching entwickeln wir gemeinsam dein komplettes System für langfristigen, planbaren Umsatz. Von der Rückwärtsrechnung bis zur Community-Strategie.
📚 Diese Serie: Teil 1: Sichtbarkeits-Blockaden | Teil 2: Content, der verkauft | Teil 3: Expertise sichtbar machen | Teil 4: Aufmerksamkeit gewinnen | Teil 5 (du bist hier) | Teil 6: Umsatz halten & ausbauen | Teil 7: Systematisch wachsen
Du postest regelmäßig. Deine Reichweite wächst. Menschen liken, speichern, kommentieren.
Und trotzdem bleibt am Monatsende die gleiche Frage: Warum wird aus Interesse so selten ein Auftrag? In den meisten Fällen liegt es nicht daran, dass dein Content „nicht gut genug“ ist. Sondern daran, dass der nächste Schritt fehlt.
Deine Leserinnen wissen: „Das klingt spannend.“ Aber sie wissen nicht: „Und was mache ich jetzt damit?“
Genau darum geht es in diesem Artikel: Wie du einen klaren Weg baust – ohne Druck, ohne Dauerverkauf.
Stell dir keinen komplizierten Funnel vor. Stell dir eine Zielscheibe vor – ein Bullseye. 🎯
In der Mitte steht dein bezahltes Angebot.
Und die Ringe darum herum sorgen dafür, dass Menschen schrittweise näher rücken – von „Ich lese mal mit“ zu „Ich will mit dir arbeiten“.
Der Kern: Jeder Ring hat eine Aufgabe. Und jeder Inhalt zeigt einen nächsten, kleinen Schritt.
Nicht als Werbeschleuder, sondern als Beziehungskanal. In einer kurzen Willkommensserie (z. B. 4–5 Mails) hilfst du weiter, gibst Beispiele, baust Vertrauen auf – und zeigst dann ganz natürlich: „Wenn du das nicht allein lösen willst, so kannst du mit mir arbeiten.“
Du brauchst nicht sofort alle Ringe perfekt. Gerade am Anfang funktioniert oft auch:
Social Media → Leadmagnet → Newsletter → Angebot
Also ohne Blog-Zwischenstufe. Hauptsache: Es gibt einen klaren nächsten Schritt, der nicht überfordert.
Viele springen direkt von Social Media zum Verkauf. Also: Post – und dann sofort „Buche jetzt“. Das kann funktionieren, wenn du sehr bekannt bist oder deine Community schon lange mitliest.
Für die meisten ist es aber einfach zu früh.
Menschen brauchen oft zwei Dinge, bevor sie kaufen:
Das ist kein Misstrauen. Das ist normal.
Wenn du diese Zwischenschritte baust, fühlt sich Verkaufen nicht mehr nach Druck an, sondern nach logischer nächster Stufe.
Im nächsten Abschnitt schauen wir deshalb darauf, wie Leadmagnet und Newsletter zusammenspielen – und wie du das so aufsetzt, dass es zu deinem Alltag passt.
Ein Lead-Magnet ist kein nettes Extra. Er ist die Brücke zwischen Interesse und Beziehung.
Zwischen „Ich lese deine Posts gern“ und „Ich bin bereit, regelmäßig von dir zu hören – und irgendwann auch zu buchen“.
Genau hier entscheidet sich, ob aus Reichweite tatsächlich Kunden werden.
Ein guter Lead-Magnet muss nicht groß sein. Er muss passend sein.
1. Er löst ein spezifisches Problem
Nicht allgemein. Nicht nett. Sondern spezifisch. Nicht „10 Tipps für mehr Erfolg", sondern „Die 3-Schritte-Methode für deine nächste Gehaltsverhandlung".
Je klarer das Problem, desto höher die Bereitschaft, die E-Mail-Adresse zu hinterlassen.
2. Er ist schnell konsumierbar
Deine Zielgruppe will keine 50 Seiten Theorie. Sie will Orientierung.
Ideal sind Inhalte, die man in 10–15 Minuten durcharbeiten kann – und bei denen man danach denkt: „Okay, das hat mir gerade wirklich geholfen.“
3. Er führt logisch zu deinem Angebot
Das ist der wichtigste Punkt – und der, den viele unterschätzen. Wenn du Karriere-Coaching anbietest, sollte dein Lead-Magnet nicht über Work-Life-Balance gehen.
Wenn du Business-Coaching machst, nicht über Morgenroutinen. Der Übergang zum Angebot darf sich natürlich anfühlen.
Schlecht: „10 Tipps für mehr Produktivität“ – zu allgemein, kein klarer Bezug zum Coaching
Besser: „Die Karriere-Roadmap: In 90 Tagen vom Teamleiter zur Führungskraft“ (spezifisch, zeigt Transformation, passt zum Coaching-Angebot)
Format: Interaktives PDF mit Selbstreflexions-Fragen + Mini-Video (5 Min) mit den 3 größten Karriere-Blockern
Du brauchst keine exotischen Formate. Diese funktionieren zuverlässig:
Du brauchst ihn nicht überall. Aber an den richtigen Stellen:
Er ist kein Dauer-CTA, sondern ein gezielter Einstiegspunkt.
Tipp: Gehe mit ChatGPT ins Sparring, um Ideen für einen Leadmagneten zu erarbeiten, oder nutze das kostenlose Tool von Alfima*. Mit Alfima kannst du ohne technisches Vorwissen deine digitalen Produkte, aber auch 1:1-Angebote verkaufen, aber es gibt auch keinen kostenlosen Leadgenerator, den du innerhalb der 14-tägigen Testphase nutzen kannst.
Hier wird es konkret. Denn dein Lead-Magnet ist nicht einfach ein nettes Freebie. Er ist der Übergang zwischen Interesse und echter Kaufabsicht.
Das Prinzip dahinter ist simpel: Menschen, die deinen Lead-Magnet herunterladen, heben bewusst die Hand.
Sie sagen damit nicht nur: „Ich finde dich interessant“, sondern: „Dieses Thema betrifft mich.“
Das ist kein Bauchgefühl. Das ist ein klares, messbares Signal. Und genau deshalb ist dieser Schritt so wichtig.
Nicht jede Person, die dir auf Social Media folgt, ist kaufbereit.
Nicht jede Person, die deinen Newsletter liest, hat gerade ein akutes Problem.
Aber jemand, der sich gezielt ein Freebie zu einem konkreten Thema herunterlädt, zeigt deutlich mehr Nähe zum nächsten Schritt.
Darum unterscheide ich hier ganz bewusst:
Dein Lead-Magnet trennt diese beiden Gruppen – leise, ohne Druck.
Gezielter Verkauf bedeutet nicht, ständig Verkaufs-E-Mails zu verschicken. Gezielter Verkauf bedeutet, die richtigen Menschen anzusprechen.
Statt allen alles zu schicken, sprichst du vor allem die an, die bereits gezeigt haben, dass sie sich mit genau diesem Thema beschäftigen.
Das ist kein Spam. Das ist Relevanz.
Und genau hier entsteht der Unterschied zwischen:
Dein Lead-Magnet sollte inhaltlich direkt zu deinem Angebot führen.
Wenn du Karriere-Coaching anbietest, dann geht es um:
Je klarer der thematische Zusammenhang, desto natürlicher fühlt sich der nächste Schritt an.
Dann ist dein Angebot kein Bruch, sondern eine logische Fortsetzung.
Der Lead-Magnet macht aus deinem Content-System ein geordnetes System:
Kein Push. Keine Überredung. Sondern ein klarer Weg.
Bis hierhin hast du einen entscheidenden Schritt gemacht: Du hast aus anonymer Reichweite echtes Interesse gemacht.
Menschen haben deinen Lead-Magnet heruntergeladen. Sie haben dir ihre E-Mail-Adresse gegeben – freiwillig.
Und genau hier entscheidet sich, ob aus Interesse irgendwann auch Vertrauen wird.
Social Media ist gemietetes Land. Deine E-Mail-Liste gehört dir.
Algorithmen ändern sich. Reichweiten brechen ein. Konten werden eingeschränkt. Nicht oft – aber oft genug, dass man sich darauf nicht verlassen sollte.
Deine E-Mail-Liste dagegen gehört dir. Niemand entscheidet, ob deine Inhalte ausgespielt werden. Niemand filtert deine Reichweite. Du erreichst Menschen direkt.
Deshalb ist E-Mail-Marketing kein „nice to have“. Es ist der Teil deines Systems, der langfristig trägt. Nicht laut. Nicht flashy. Aber zuverlässig
(und warum sie jeweils eine andere Aufgabe haben)
Das ist kein Verkaufsautomat. Das ist ein erstes Gespräch.
Ziel: Beziehung aufbauen, Expertise zeigen, Angebot vorstellen
Beispiel-Welcome-Serie (fünf E-Mails):
Nicht: „Kauf jetzt.“ Sondern: „Wenn du weitergehen willst, so sieht der nächste Schritt aus.“
Ein Newsletter ist kein Blogersatz. Und kein Verkaufskanal im engeren Sinne.
Er ist der Ort, an dem du:
Ein gutes Format ist oft erstaunlich simpel:
Das kann sein:
Wichtig ist nicht die Länge. Wichtig ist die Regelmäßigkeit.
Wenn du verkaufst, darf man das auch merken. Aber es braucht Vorbereitung. Eine Verkaufsphase funktioniert gut, wenn sie eingebettet ist in Vertrauen.
Typischer Ablauf (7–10 Tage):
Ohne künstliche Knappheit. Ohne Druck. Mit Klarheit.
Dann fühlt sich jede E-Mail wie Spam an. Schreib regelmäßig, auch wenn du nichts verkaufst.
E-Mails dürfen persönlich sein. Schreib, wie du sprichst. Keine „Sehr geehrte Damen und Herren“.
Jede E-Mail sollte einen nächsten Schritt haben, auch wenn es nur „Antworte auf diese E-Mail" ist.
Nicht jeder auf deiner Liste ist gleich interessiert. Tagge Menschen nach Themen und schick relevante Inhalte.
Sichtbarkeit allein reicht nicht. Und guter Content verkauft sich nicht automatisch. Was den Unterschied macht, ist der Weg dazwischen.
Wenn du Content nicht mehr „einfach so“ veröffentlichst, sondern ihn wie ein Unternehmer planst, entsteht aus einzelnen Beiträgen ein System.
Ein System, das Menschen Schritt für Schritt näher an eine Entscheidung führt. Das bedeutet konkret:
Erst dann entsteht Content – nicht aus Druck, sondern aus Klarheit.
Du fokussierst dich. Nicht fünf Angebote gleichzeitig. Nicht fünf Plattformen parallel. Sondern ein Angebot, ein Zeitraum, eine klare Geschichte, die sich durchzieht – im Blog, auf Social Media und im Newsletter.
Du baust Vertrauen auf – und lädst dann ein. Über mehrere Wochen erklärst du Zusammenhänge, räumst Denkfehler aus, zeigst Haltung.
Und dann wirst du klar: Das ist mein Angebot. Das ist der nächste Schritt. Nicht einmal. Sondern mehrfach.
Weil Menschen unterschiedliche Zeitpunkte brauchen, um „Ja“ zu sagen.
Du nutzt Signale statt Bauchgefühl. Wer deinen Lead-Magnet herunterlädt, zeigt echtes Interesse. Diese Menschen brauchen keine Überzeugung – sondern Orientierung. Und genau dafür ist dein Newsletter da.
So wird aus Content kein Selbstzweck, sondern eine ruhige, wiederholbare Verkaufsroutine. Nicht laut. Nicht manipulativ. Aber verlässlich.
Vielleicht denkst du jetzt: „Das ergibt Sinn – aber ich weiß nicht, wie ich das für mich konkret aufsetze.“ Das geht vielen so. Nicht, weil ihnen Wissen fehlt. Sondern weil Struktur fehlt.
Wenn du möchtest, unterstütze ich dich dabei, dein Angebot klar zu positionieren, den passenden Lead-Magnet zu entwickeln, einen realistischen Content- und Newsletter-Rhythmus zu finden und daraus ein System zu bauen, das zu deinem Alltag passt.
Ohne Dauerstress. Ohne Marketing-Gehabe. Und ohne dich zu verbiegen.
👉 Wenn du spüren möchtest, ob das für dich passt, buch dir gern ein unverbindliches Kennenlerngespräch.
Wir schauen gemeinsam, wo du gerade stehst – und was dein nächster sinnvoller Schritt ist.
📚 Diese Serie: Teil 1: Sichtbarkeits-Blockaden| Teil 2: Das VIER+KI-System/a> | Teil 3: Fachwissen zeigen | Teil 4 (du bist hier) | Teil 5: Kunden gewinnen | Teil 6: Umsatz halten | Teil 7: Systematisch wachsen
Du willst nicht noch ein Jahr warten. Du willst jetzt starten. In den nächsten 90 Tagen erste Ergebnisse sehen. Erste Anfragen. Erste Gespräche. Erste Kunden.
Genau dafür ist dieser Weg gemacht.
Kein Blog aufbauen. Keine Technik-Schlacht. Keine komplizierte Website-SEO. Sondern: Eine Social-Media-Plattform. 90 Tage voller Fokus. Und ein klares Ziel – dein erstes Coaching verkaufen.
Das ist der schnellste Weg vom "Ich will endlich sichtbar werden" zum "Ich habe einen zahlenden Kunden". Nicht perfekt. Aber machbar. Und vor allem: Du siehst schnell, ob es funktioniert.
Ein Blog und Social Media haben unterschiedliche Stärken.
Ein Blog wird gefunden, wenn Menschen aktiv nach einer Lösung suchen. Sie googeln eine Frage – und landen (hoffentlich) bei dir. Das ist langfristig und ruhig.
Social Media funktioniert anders: Du tauchst im Alltag der Menschen auf. Zwischen Terminen, Gedanken und Scrollen. Reichweite entsteht hier weniger durch „Tiefe“, sondern durch Wiederholung, Wiedererkennbarkeit und Reaktion.
Das heißt: Du musst nicht perfekt erklären. Du musst klar sein – und regelmäßig auftauchen.
Und genau deshalb ist Fokus so wichtig.
Wenn du versuchst, alles gleichzeitig zu machen, fühlt sich Social Media schnell wie ein Fass ohne Boden an.
Darum empfehle ich 90 Tage als Rahmen: lang genug, um Routinen aufzubauen und zu sehen, was wirkt – und kurz genug, um dranzubleiben, ohne dass es dich erschlägt.
Nach 90 Tagen kannst du bewusst entscheiden: weitermachen, nachjustieren oder Kanal wechseln. Aber bis dahin gilt: ein Kanal, ein roter Faden.
Es gibt nicht den einen perfekten Kanal. Der richtige Kanal ist der, den du konsequent nutzen kannst – ohne dich zu verbiegen.
LinkedIn passt besonders gut, wenn du gerne schreibst, einordnest und berufliche Themen eine Rolle spielen (Karriere, Business, Führung, Selbstständigkeit). Reichweite entsteht dort vor allem über Beiträge, die Diskussionen auslösen – und über gute Kommentare bei den richtigen Leuten.
Instagram passt gut, wenn du Nähe zeigen willst und Lust hast, visuell zu arbeiten. Reichweite entsteht hier vor allem über Reels, Karussells und Kooperationen – also Formate, die auch Nicht-Follower erreichen.
Pinterest ist eher ein späterer Baustein: langsam, aber langlebig. Super, wenn du bereits Blogartikel, Workbooks oder Checklisten hast – aber selten der beste Startpunkt, wenn du schnelle Rückmeldung brauchst.
Meine Empfehlung: Wähle einen Kanal für 90 Tage – und mach ihn richtig, statt drei halb.
Der häufigste Fehler ist nicht der falsche Kanal. Es ist der fehlende Fokus. Nicht heute LinkedIn, morgen Instagram und nächste Woche YouTube. Sondern: eine Quelle, ein Angebot, ein klarer Zeitraum.
Für viele Coaches ist der Einstieg über LinkedIn oder Instagram sinnvoll, weil hier Reichweite, Feedback und Beziehung schnell zusammenkommen.
Welche Plattform das für dich ist, hängt weniger von Trends ab und mehr davon, wo du dich zeigen kannst, ohne dich zu verbiegen.
Du brauchst keinen Social-Media-Marathon. Du brauchst eine Routine, die du realistisch durchhältst.
Im Kern besteht sie aus drei Bausteinen:
Bevor du postest, darfst du denken. Nimm dir ein Notizbuch oder ein leeres Dokument. Ohne KI. Ohne Anspruch auf Veröffentlichung.
Schreib auf:
Das ist kein Social-Media-Content. Das ist dein Gedankenraum.
Genau hier entstehen später die Inhalte, die Substanz haben, weil sie aus deinem echten Arbeitsalltag kommen.
Das ist nicht zwingend Content für Social Media. Das ist dein Ideenspeicher, dein Business-Journal.
Das ist der Teil, den viele überspringen – und sich dann wundern, warum nichts wächst. Reichweite entsteht nicht nur durch Posten, sondern durch Andocken.
Je nach Plattform heißt das:
Auf LinkedIn
So wirst du von Menschen gesehen, die dich vielleicht noch nicht kennen – aber mit großer Wahrscheinlichkeit zu deiner Zielgruppe gehören.
Auf Instagram
Das fühlt sich unspektakulär an. Ist aber einer der zuverlässigsten Reichweiten-Hebel.
Ja – auch das gehört dazu. Aber ohne Druck.
Das kann sein:
Nicht zwingend verkaufen im klassischen Sinn. Sondern Gespräche fortsetzen, die bereits da sind. Aber mit dem Ziel "Verkauf".
➡️ Welche Formate eignen sich dafür besonders gut – auf LinkedIn und auf Instagram?
(ohne laut, ohne Show, ohne Dauerstress)
Reichweite entsteht nicht, weil du „alles richtig“ machst. Sondern weil Menschen mehrfach auf dich stoßen – und verstehen, wofür du stehst.
Formate helfen dabei. Nicht als Zwang. Sondern als Rahmen, der Orientierung gibt. Du brauchst keine zehn verschiedenen Formate. Zwei bis drei reichen völlig.
LinkedIn ist kein Ort für schnelle Tipps. Es ist ein Ort für Einordnung.
Hier funktionieren Formate besonders gut, die zeigen, wie du denkst – nicht nur was du weißt.
Ein Gedanke. Ein Thema. Eine Perspektive.
Zum Beispiel:
Wichtig ist nicht die Länge, sondern der rote Faden:
Diese Beiträge werden gelesen, gespeichert und kommentiert – und genau das sorgt für Reichweite.
Artikeltipp: LinkedIn Fehler: 5 Reichweitenkiller für Coaches (die ich alle selbst gemacht habe)
Ideal, wenn du etwas strukturieren willst.
Zum Beispiel:
Warum sie so gut funktionieren:
Du musst dafür kein Design-Talent sein. Klarheit schlägt Optik.
Auf LinkedIn entsteht viel Reichweite nicht durch eigene Posts, sondern durch gute Kommentare.
Wenn du regelmäßig:
Artikeltipp: LinkedIn für Coaches: Kommentare statt Posts zur Kundengewinnung
Viele Coaches gewinnen so ihre ersten Sichtkontakte, lange bevor ein eigener Beitrag „viral“ geht.
Instagram funktioniert emotionaler und visueller. Hier geht es weniger um Argumente und mehr um Präsenz, Sprache und Wiederholung.
Du musst nicht tanzen. Du musst auch nicht laut sein.
Was zählt:
Zum Beispiel:
Reels werden auch Menschen ausgespielt, die dir noch nicht folgen – das macht sie so wertvoll für Reichweite.
Karussells eignen sich perfekt für:
Wenn Menschen etwas speichern oder teilen, signalisiert das Relevanz – und erhöht deine Reichweite. Hier darfst du dein Wissen ruhig strukturieren, ohne alles erklären zu müssen.
Gerade für Coaches sehr wirkungsvoll.
Ein gemeinsames Reel oder ein gemeinsamer Beitrag:
Du musst dafür keine riesigen Accounts suchen. Passung ist wichtiger als Reichweite.
Du musst das alles nicht gleichzeitig machen. Meine Empfehlung für den Start:
Reichweite entsteht nicht durch Abwechslung. Sondern durch Wiederholung der Themen. Je öfter Menschen dich in einem klaren Kontext sehen, desto eher bleiben sie hängen.
Jetzt kommt der Teil, bei dem es wirklich ins Tun geht – ohne Überforderung.
Die 90 Tage sind kein starres System und kein Sprint auf Teufel komm raus.
Sie sind ein klarer Rahmen, in dem du dich bewusst auf eine Plattform, ein Angebot und eine Linie commitest.
Nicht, um alles neu zu erfinden. Sondern, um sichtbar, verständlich und verlässlich zu werden.
Bevor du über Reichweite sprichst, muss klar sein, wofür du stehst. Dein Profil ist kein Lebenslauf. Es ist ein Versprechen.
Egal ob LinkedIn oder Instagram – Menschen müssen innerhalb weniger Sekunden verstehen:
Das heißt nicht, dass du alle 90 Tage dein komplettes Profil neu baust. Oft sind es kleine, aber entscheidende Anpassungen:
Dieses Fundament sorgt dafür, dass Reichweite nicht verpufft. Menschen kommen an – und wissen, warum sie bleiben sollen.
Jetzt beginnt die eigentliche Arbeit: passender Content für dein Angebot. In dieser Phase geht es nicht um „mehr posten“, sondern um gezielt zeigen, dass du:
Hier kommen die Content-Formate ins Spiel, die Reichweite und Vertrauen aufbauen:
Ob LinkedIn oder Instagram, die Inhalte haben immer mehrere Jobs gleichzeitig:
KI kann dich hier sehr gut unterstützen – nicht als Ersatz, sondern als Sparringspartner.
Zum Beispiel:
Die Struktur kommt von außen – die Haltung, Erfahrung und Beispiele kommen von dir.
Egal, ob du ein dauerhaftes 1:1-Angebot hast oder einen Launch vorbereitest: Verkaufen kommt immer nach Vertrauen.
In dieser Phase wird dein Angebot nicht versteckt, sondern klar eingeordnet. Das bedeutet:
Wichtig: Eine Personal Brand entsteht nicht durch das, was du über dich sagst, sondern durch das, was andere über dich sagen würden, wenn du nicht im Raum bist. Genau dafür sind Social Proof, Beispiele und echte Erfahrungen da.
Und ja, In dieser Phase gehört auch die klare Einladung dazu:
Ohne Druck. Aber ohne Verstecken.
Der Aufbau der 90 Tage verändert sich je nach Ziel:
Bei einem dauerhaften 1:1-Angebot laufen alle Phasen ineinander über. Sichtbarkeit, Vertrauen und Angebot sind ständig präsent – nur unterschiedlich stark gewichtet.
Bei einem Launch verschiebt sich der Fokus:
Die Content-Arten bleiben gleich. Nur der Schwerpunkt verändert sich.
Warum dieser 90-Tage-Rahmen funktioniert
Nicht wegen der Plattform. Nicht wegen der Formate. Sondern wegen des Commitments.
Du:
Gerade im KI-Zeitalter, in dem Lösungen scheinbar mit einem Klick verfügbar sind, wird menschliche Einordnung, Erfahrung und Haltung immer wichtiger.
Nicht schneller verkaufen. Sondern besser verstanden werden.
Vielleicht hast du beim Lesen gemerkt: Das klingt machbar. Aber auch nach vielen Entscheidungen.
Wenn du an dem Punkt stehst und denkst: „Ich weiß, dass ich sichtbar werden sollte. Ich weiß nur nicht, wie das für mich konkret aussehen kann“ – dann musst du da nicht alleine durch.
In meinem Coaching schauen wir gemeinsam:
Ohne Content-Hamsterrad. Ohne Marketing-Geschrei. Sondern mit Struktur, Klarheit und einem Plan, der sich nach dir anfühlt.
👉 Buche dir hier ein kostenloses Kennenlerngespräch.
Dann schauen wir, wo du gerade stehst – und ob und wie ich dich auf deinem Weg unterstützen kann. Ganz in Ruhe. Ohne Verpflichtung.
Du hast in Teil 2 die Wahl getroffen: Nachhaltig mit Blog-Basis.
Du willst nicht von Algorithmen abhängig sein. Du willst Content, der auch in zwei Jahren noch für dich arbeitet. Du willst eine Basis aufbauen, die wächst – unabhängig davon, was LinkedIn, Instagram oder Facebook morgen ändern.
Genau dafür ist dieser Weg gemacht.
Kein tägliches Posten. Keine Jagd nach dem nächsten Trend. Sondern: 12 hochwertige Artikel pro Jahr. Strategisch geplant. Für Google und KI-Suchmaschinen optimiert. Und mehrfach verwendet auf Social Media.
Das ist der nachhaltigste Weg zu Sichtbarkeit und Kunden. Nicht der schnellste – aber der stabilste.
In diesem Artikel zeige ich dir, wie du mit der Perlen-Content-Methode eine Content-Basis aufbaust, die langfristig Traffic, Leads und Kunden bringt.
Vielleicht fragst du dich: „Warum nicht einfach Social Media? Warum dieser ganze Blog-Aufwand?“
Gute Frage. Hier ist die ehrliche Antwort:
Wenn LinkedIn morgen die Regeln ändert, spürst du das sofort. Wenn Instagram deinen Account sperrt, ist deine Reichweite weg. Wenn Facebook entscheidet, dass organische Posts niemanden mehr erreichen – Pech gehabt.
Das ist nicht theoretisch. Das passiert ständig.
Ein Blog gehört dir. Niemand kann ihn dir wegnehmen. Google kann dich nicht sperren. Deine Artikel bleiben, auch wenn TikTok morgen verschwindet.
Stell dir vor, du suchst nach „Karriere-Coaching für Führungskräfte“. Du googlest. Du landest auf einem Artikel. Du liest ihn. Du denkst: „Diese Person versteht mein Problem wirklich.“
Das ist SEO. Und es funktioniert, während du schläfst, Urlaub machst oder mit Kunden arbeitest.
Ein Social-Media-Post lebt 24-48 Stunden. Ein guter Blog-Artikel bringt dir 2, 3, 5 Jahre lang Traffic. Jeden Monat. Ohne dass du etwas tun musst.
Auf Social Media scrollen Menschen. Sie sind nicht auf der Suche nach etwas Bestimmtem. Sie lassen sich berieseln.
Aber wenn jemand googelt „Wie bereite ich mich auf eine Gehaltsverhandlung vor?“ – dann sucht diese Person aktiv nach einer Lösung. Sie ist bereit zu lesen. Sie ist bereit zu handeln.
Das ist deine ideale Zielgruppe.
Ja, Blog-Content braucht Zeit. 6 bis 12 Monate, bis du ersten nennenswerten Traffic siehst. 12 bis 18 Monate, bis es richtig läuft.
Aber hier ist die Sache: Nach dieser Zeit hast du ein System, das läuft. Social Media musst du jeden Tag füttern. Einen Blog musst du einmal aufbauen – und dann nur noch pflegen.
Für wen dieser Weg passt:
Für wen dieser Weg NICHT passt:
Die Perlen-Content-Methode ist meine bevorzugte Strategie für nachhaltigen Content-Aufbau. Warum? Weil sie strukturiert, machbar und langfristig wirksam ist.
Du erstellst 12 hochwertige, zeitlose Blogartikel pro Jahr – strategisch geplant entlang der Customer Journey. Jeder Artikel ist eine „Perle“: durchdacht, wertvoll und mehrfach verwendbar.
Nicht 100 mittelmäßige Artikel. Sondern 12 exzellente.
1 Artikel pro Monat = machbar
Auch mit Vollzeit-Job. Auch mit Familie. Auch mit 50+. Ein Artikel pro Monat ist keine Überforderung.
12 Artikel = kritische Masse für SEO
Google rankt Websites höher, die regelmäßig qualitativ hochwertigen Content veröffentlichen. 12 Artikel sind genug, damit Google dich ernst nimmt.
12 Artikel = komplette Customer Journey
Von „Ich habe ein Problem“ bis „Ich will bei dir buchen“ – du deckst alle Phasen ab.
1. Zeitlos
Keine Trend-Themen. Keine „Die besten Social-Media-Tools 2026“. Sondern: „Wie du als introvertierter Coach sichtbar wirst“ (gilt heute, morgen, in 5 Jahren).
2. Tiefgehend
Nicht 500 Wörter. Sondern 2.000-3.500 Wörter. Du gehst tief. Du erklärst wirklich. Du bist die beste Ressource zu diesem Thema.
3. SEO-optimiert
Du schreibst für Menschen, aber mit Blick auf Google. Keywords natürlich eingebaut, Struktur klar, interne Verlinkung durchdacht.
4. Mehrfach verwendbar
Aus einem Artikel werden: 10 Social-Media-Posts, 1 Newsletter, 5 LinkedIn-Posts, 3 Instagram-Carousels. Einmal schreiben, zehnfach nutzen.
| Social Media | Blog-Artikel |
|---|---|
| Lebt 24-48 Stunden | Lebt 2-5 Jahre |
| Algorithmus-abhängig | Google-getrieben |
| Kurz, snackable | Tief, ausführlich |
| Du musst ständig posten | Einmal schreiben, langfristig profitieren |
| Reichweite = unsicher | Traffic = planbar (nach 6-12 Monaten) |
Die goldene Regel: Blog-Artikel sind deine Basis. Social Media verstärkt sie. Nicht umgekehrt.
Die größte Hürde bei der Perlen-Methode ist nicht das Schreiben. Es ist die Themenfindung. Viele Coaches sitzen vor einem leeren Blatt und denken: Worüber soll ich überhaupt schreiben?
Hier ist die gute Nachricht: Die Themen sind schon da. Du musst sie nur systematisch sammeln.
Deine 12 Artikel verteilst du auf vier Kaufstufen – je Stufe erstellst du drei hochwertige, tiefgehende und zeitlose Artikel.
Dein Ziel dabei: Deine Artikel sind die besten da draußen, die deine Wunschkunden zu diesem Thema lesen können. Durch den Fokus der Artikel auf ein Angebot und den Fokus auf die Kaufstufen stellst du sicher, dass du Menschen in jeder Phase ihrer Entscheidungsreise abholst.
| Kaufstufe | Was denkt dein Kunde? | Anzahl Artikel |
|---|---|---|
| Problembewusst | „Irgendwas stimmt nicht, aber ich weiß nicht genau, was.“ | 3 Artikel |
| Lösungsbewusst | „Ich weiß, was mein Problem ist. Welche Lösungen gibt es?“ | 3 Artikel |
| Angebotsbewusst | „Ich kenne dein Angebot. Ist es das Richtige für mich?“ | 3 Artikel |
| Entscheidungsbereit | „Ich bin überzeugt. Wie funktioniert die Zusammenarbeit?“ | 3 Artikel |
Gedanke: "Irgendwas stimmt nicht, aber ich weiß nicht genau, was."
Artikel: 3
Gedanke: "Ich weiß, was mein Problem ist. Welche Lösungen gibt es?"
Artikel: 3
Gedanke: "Ich kenne dein Angebot. Ist es das Richtige für mich?"
Artikel: 3
Gedanke: "Ich bin überzeugt. Wie funktioniert die Zusammenarbeit?"
Artikel: 3
1. Kundenfragen
Notiere dir nach jedem Coaching-Call: Welche Fragen wurden gestellt? Welche Themen kamen auf? Das sind deine Artikel-Ideen.
2. Einwände
Was hält Menschen davon ab, mit dir zu arbeiten? „Ich habe keine Zeit“, „Das ist zu teuer“, „Funktioniert das überhaupt?“ Jeder Einwand ist ein Artikel-Thema.
3. Deine eigene Geschichte
Was hast du selbst durchgemacht? Welche Erkenntnisse haben dein Leben oder deine Arbeit verändert? Persönliche Geschichten sind Gold wert.
4. Foren und Kommentare
Du bist neu am Markt oder orientierst dich um? Suche unter Social-Media-Beiträgen, thematisch passenden YouTube-Videos und Foren wie Reddit oder Quora nach Fragen deiner Zielgruppe.
Lass uns konkret werden. Hier sind vollständige Themenpläne für drei verschiedene Coaching-Nischen. Du kannst sie als Inspiration nutzen und auf dein eigenes Angebot übertragen.
Angebot: 12-Wochen-Coaching „Vom Stillstand zum nächsten Karriereschritt“
Angebot: 6-Monats-Programm „Vom Ein-Personen-Chaos zum profitablen Business-System“
Angebot: 10-Wochen-Programm „Vom Dauerstress zur nachhaltigen Balance“
Jeder Themenplan folgt der gleichen Logik:
Die Perlen-Methode ist großartig. Aber nicht jeder schreibt gerne lange Texte. Wenn du eher der Typ bist, der lieber spricht als schreibt, gibt es eine Alternative: den Content-Interview-Prozess.
Statt zu schreiben, sprichst du deine Inhalte ein – als würdest du einem Kunden etwas erklären. Dann lässt du die Aufnahme transkribieren und überarbeitest das Transkript zu einem Artikel.
Schritt 1: Gliederung in Fragen verwandeln
Nimm dein Artikel-Thema (zum Beispiel „5 Anzeichen, dass du in deiner Karriere feststeckst“) und verwandle deine Gliederung in Fragen:
Schritt 2: Aufnehmen wie ein Podcast-Interview
Nimm dich mit deinem Handy oder einem Voice-Recorder auf. Beantworte jede Frage, als würdest du mit einem Kunden sprechen. Sprich frei, natürlich, wie du bist. 15 bis 30 Minuten reichen meist.
Schritt 3: Transkribieren
Nutze Tools wie Happyscribe, die Diktierfunktion am Smartphone oder ChatGPT (Advanced Voice Mode oder Audiodatei hochladen). Lass die Aufnahme automatisch transkribieren.
Schritt 4: Editieren
Jetzt strukturierst du den Rohtext: Füllwörter entfernen („ähm“, „also“, „sozusagen“), Absätze bilden, Überschriften einfügen, Beispiele ausformulieren.
Wenn du einen Blog hast, solltest du ein paar SEO-Grundlagen kennen. Nicht, weil ich dich zum SEO-Experten machen will – sondern weil es schade wäre, wenn deine guten Artikel niemand findet.
Statt zu raten, nutze Tools wie:
Beispiel: Du bist Karriere-Coach. Statt „Karrieretipps“ (viel zu allgemein) zielst du auf „Gehaltsverhandlung vorbereiten“ oder „Jobwechsel mit 40“.
Die Zeiten, in denen du Texte mit Keywords vollstopfen musstest, sind vorbei. Google ist schlauer geworden.
Schreib hilfreiche Artikel, die echte Fragen beantworten. Wenn du das tust, kommen die Rankings von allein.
Verlinke in deinen Blogartikeln auf andere relevante Artikel. Das hilft Google zu verstehen, worum es auf deiner Seite geht – und hält Leser länger auf deiner Seite.
Das ist der Text, der in den Google-Suchergebnissen erscheint. Schreib ihn so, dass Menschen Lust haben zu klicken.
❌ Schlecht: „Blogartikel über Karriere“
✅ Besser: „Karriere mit 40 neu starten: 7 Schritte, die wirklich funktionieren“
2026 suchen viele Menschen nicht mehr nur über Google, sondern auch über ChatGPT, Perplexity oder andere KI-Tools. Diese Tools bevorzugen:
Die gute Nachricht: Wenn du für Menschen schreibst, schreibst du automatisch auch für KI-Suchmaschinen.
Jetzt fragst du dich vielleicht: „Und was ist mit Social Media? Brauche ich das gar nicht?“
Doch. Aber anders.
Bei der Blog-Basis-Strategie ist Social Media nicht dein Hauptkanal. Es ist dein Verstärker.
Das heißt konkret:
1. Du schreibst einen Blog-Artikel (deine Perle, deine Basis)
2. Du recycelst ihn für Social Media:
3. Social Media führt zurück zum Blog
Jeder Social-Media-Post hat einen Link zum vollständigen Artikel. Menschen lesen den Teaser, klicken, landen auf deinem Blog.
| Kriterium | Teil 3: Schnellstart Social | Teil 4: Blog-Basis |
|---|---|---|
| Zeitrahmen | 90 Tage bis erste Kunden | 6-12 Monate bis Traffic |
| Aufwand | 60 Min/Tag | 5-8 Std/Woche |
| Hauptkanal | Social Media (eine Plattform) | Blog + Social als Verstärker |
| Abhängigkeit | Algorithmus | Google/SEO |
| Langfristigkeit | Muss täglich gefüttert werden | Einmal aufgebaut, läuft es |
| Für wen? | Schnelle Starter, Dialog-Liebhaber | Langfrist-Denker, Schreiber |
Die Frage ist nicht: Blog ODER Social Media?
Die Frage ist: Was ist dein Zentrum?
In Teil 3: Social Media ist das Zentrum.
In Teil 4 (hier): Blog ist das Zentrum.
Wähle maximal zwei Plattformen:
Variante 1: LinkedIn + Newsletter
Variante 2: Instagram + Pinterest
Variante 3: Facebook-Gruppen + Newsletter
Die goldene Regel: Nicht mehr als zwei Social-Media-Plattformen als Verstärker. Deine Energie gehört dem Blog.
12 Artikel klingen nach viel. Ich weiß. Aber du musst nicht alle auf einmal schreiben.
Hier ist mein Vorschlag für den Start:
Schritt 1: Wähle ein Angebot
Welches Coaching-Angebot bewirbst du mit diesen 12 Artikeln?
Schritt 2: Schreib die 12 Themen-Titel auf
Nutze die Beispiele oben als Vorlage. Verteile sie auf die 4 Kaufstufen.
Fertig. Das war's für Woche 1.
Schreib die ersten drei Artikel der Stufe „Problembewusst“. Das sind meist die einfachsten, weil du genau weißt, was deine Kunden umtreibt.
Pro Artikel: 3-6 Stunden (inklusive Recherche, Schreiben, Überarbeiten, SEO)
Rhythmus: 1 Artikel alle 10 Tage. Das schaffst du neben deinem Coaching-Business.
Jetzt kommen die „Lösungsbewusst“ und „Angebotsbewusst“-Artikel. Gleicher Rhythmus: ein Artikel alle 10 Tage.
Die „Entscheidungsbereit“-Artikel sind meist am schnellsten geschrieben, weil du inzwischen im Flow bist und genau weißt, was dein Angebot leistet.
Hast du 12 Artikel fertig. Das ist deine Basis. Dein Fundament. Dein Content-Asset.
Der wichtigste Tipp: Perfektion ist der Feind von Fertig. Veröffentliche einen Artikel, sobald er „gut genug“ ist. Du kannst ihn später jederzeit aktualisieren.
Dann mach die 6-Artikel-Variante:
Schreib nur 6 statt 12 Artikel. Fokussiere dich auf die ersten beiden Stufen (Problembewusst + Lösungsbewusst) und lass die anderen beiden erstmal weg.
Es ist besser, mit 6 guten Artikeln zu starten, als mit 0 perfekten.
Deine Artikel ranken bei Google. Du bekommst ersten organischen Traffic. Menschen laden deinen Lead-Magnet herunter. Erste Anfragen kommen.
Dann hast du ein System, das läuft. Während du schläfst. Während du im Urlaub bist. Während du mit Kunden arbeitest.
Vielleicht sitzt du jetzt da und denkst: „Das klingt machbar. Aber ich weiß nicht, ob ich das alleine durchziehe.“
Das ist normal. 12 Artikel zu planen und zu schreiben ist kein Spaziergang.
Im Content-Marketing Coaching helfe ich dir dabei:
Du bekommst Struktur statt Überforderung. Klarheit statt Themenchaos. Umsetzung statt Theorie.
📚 Diese Serie: Teil 1: Sichtbarkeits-Blockaden | Teil 2 (du bist hier) | Teil 3: Schnellstart mit Social Media | Teil 4: Nachhaltig mit Blog-Basis: 12 Artikel, die Jahre für dich arbeiten | Teil 5: Kunden gewinnen | Teil 6: Umsatz halten | Teil 7: Systematisch wachsen
„Ich poste regelmäßig. Ich teile mein Wissen. Aber wo bleiben die Kunden?“
Kennst du das? Du sitzt abends am Schreibtisch und fragst dich: Was bringt das alles eigentlich? Die Posts, die Stories, die Artikel. Du gibst dir Mühe. Du bist sichtbar. Aber dein Kalender? Bleibt leer.
Vielleicht hast du sogar das Gefühl, dass du mehr als andere tust. Du postest auf LinkedIn. Du schreibst Newsletter. Du bist aktiv. Und trotzdem: Die Anfragen bleiben aus. Die Buchungen schwanken. Am Monatsende rechnest du und denkst: „Das kann doch nicht alles sein.“
Hier ist die Wahrheit: Du machst nichts falsch. Aber dir fehlt ein System. Eines, das aus deinem Content nicht nur Likes macht, sondern zahlende Kunden.
Stell dir vor, du eröffnest ein Café. Du richtest es wunderschön ein. Die Kaffeequalität ist top. Aber du stellst kein Schild raus. Du sagst niemandem, dass es dich gibt. Niemand weiß, wann du öffnest. Und du sprichst die Leute nicht an.
Was passiert? Nichts. Kein Kunde kommt.
Genau so fühlt sich Content ohne Strategie an. Du erschaffst etwas Gutes. Aber es gibt keinen Weg vom „Ah, interessant“ zum „Ich will mit dir arbeiten“.
Sichtbarkeit bedeutet: Menschen sehen dich. Sie liken deine Posts. Sie lesen deine Artikel. Sie denken: „Ja, die kennt sich aus.“
Verkauf bedeutet: Menschen buchen bei dir. Sie ziehen ihre Kreditkarte. Sie werden Kunden.
Und zwischen diesen beiden Punkten? Da fehlt die Brücke. Genau die bauen wir jetzt.
Vergiss alles, was du über Content-Strategien gehört hast. Du brauchst kein kompliziertes System. Es reicht, wenn du weißt, dass dein Content vier klare Aufgaben hat.
Nur weil jemand einmal einen Post von dir gesehen hat, bucht er noch nicht. Menschen benötigen Zeit. Sie wollen erst verstehen: Kann diese Person mir wirklich helfen?
Deine Inhalte sollen zeigen, dass du weißt, wovon du sprichst. Nicht durch alle deine fachlichen Tipps (die gibt es heute auch bei ChatGPT), sondern durch deine Art, deine Herangehensweise, deine Einordnung von Wissen.
Es geht um deine Persönlichkeit, deine Erfahrung – und um Hinweise auf deine Methode und die Transformation, die damit möglich ist.
Das Ziel: Aus „Ah, interessant“ wird „Diese Person versteht mein Problem und hat eine Lösung.“
Community entsteht nicht, weil du viele Follower hast. Sie entsteht, weil Menschen sich gesehen, verstanden und gemeint fühlen.
Während Expertise zeigt, dass du helfen kannst, zeigt Community-Content, wie es sich anfühlt, dir zu folgen. Hier geht es weniger um Wissen und mehr um Beziehung.
Deine Community will wissen: Wie denkst du? Wofür stehst du? Was ist dir wichtig – und was nicht?
Das passiert nicht durch perfekte Tipps, sondern durch Einordnung, Haltung und Wiedererkennbarkeit. Du teilst deine Perspektive, sprichst Dinge aus, die viele denken, sich aber nicht trauen zu sagen. Und das machst du auf deine Art mit deiner Persönlichkeit. Hier liegt der Schlüssel und deine Einzigartigkeit.
Community-Content heißt auch: Dialog zulassen. Fragen stellen. Reaktionen aufnehmen. Nicht senden, sondern andocken.
Das Ziel: Aus „Ich lese gern mit“ wird „Hier bleibe ich. Das fühlt sich richtig an.“
Wenn du nur dort postest, wo dich schon alle kennen, wächst nichts. Du brauchst Content, der neue Augen anzieht – Menschen, die dich noch nicht kennen.
Reichweite heißt: sichtbar werden, bevor Leute dir folgen. Das passiert über Algorithmen, Interaktion mit anderen und strategische Formate.
Welche Formate auf welcher Plattform funktionieren (Reels auf Instagram, Carousels auf LinkedIn, Gruppen auf Facebook), hängt davon ab, wo deine Zielgruppe ist und wie die jeweilige Plattform aktuell funktioniert. Social Media Netzwerke sind wahnsinnig schnelllebig.
Das Ziel: Jeden Monat neue Menschen auf dich aufmerksam machen.
→ Mehr zu Reichweiten-Strategien in Teil 3: Schnellstart mit Social Media
Viele Selbstständige machen hier einen Denkfehler: Sie hoffen, dass gutes Content-Marketing irgendwann von selbst zu Buchungen führt.
Tut es nicht.
Content baut Vertrauen auf. Aber Verkauf braucht eine klare Einladung.
Du hast ein Angebot. Dann sprich darüber. Nicht ständig und nicht plump. Aber regelmäßig und eindeutig.
Menschen kaufen nicht beim ersten Post – aber sie müssen wissen, dass es dich gibt. Sie buchen, weil sie dich über Wochen lesen, deine Haltung mögen, Vertrauen fassen. Und dann plötzlich merken: „Moment mal – die bietet ja genau das an, was ich gerade brauche.“
Das passiert nur, wenn dein Angebot sichtbar ist. Nicht versteckt. Nicht angedeutet. Sondern klar benannt.
Das Ziel: Aus Interesse wird Buchung.
→ Mehr zum Verkaufen ohne Druck in Teil 5
Diese vier Jobs sind keine einzelnen Disziplinen. Sie gehören zusammen – weil Menschen heute nicht sofort kaufen.
Gerade im KI-Zeitalter reicht es nicht mehr, „gute Inhalte“ zu posten. Fachwissen ist austauschbar. Haltung, Persönlichkeit und Einordnung sind es nicht.
Du willst keine reine Follower-Basis, sondern Menschen, die bleiben – und irgendwann sagen: Das passt. Das buche ich.
Ich arbeite gerne in 12-Wochen-Zyklen – also in etwa 90 Tagen. Nicht, weil das irgendein Marketing-Trick ist, sondern weil dieser Zeitraum überschaubar ist.
30 Tage sind zu kurz. Menschen müssen dich mehr als ein paar Mal sehen, um wirklich zu verstehen, was du anbietest. Vertrauen entsteht nicht im Vorbeigehen.
Ein halbes Jahr oder länger wirkt dagegen schnell erdrückend. Der Fokus geht verloren. Zweifel schleichen sich ein.
90 Tage sind ein guter Mittelweg. Lang genug, damit sich etwas entwickeln kann. Kurz genug, um dranzubleiben.
Nach 90 Tagen hast du genug Erfahrungen gesammelt, um ehrlich zu beurteilen, was funktioniert – und was nicht. Du siehst, welche Inhalte Resonanz erzeugen, welche Gespräche entstehen und ob dein Angebot verstanden wird.
Psychologisch ist dieser Zeitraum ebenfalls hilfreich. 90 Tage erzeugen eine gesunde Form von Verbindlichkeit. Die Deadline ist nah genug, um wirklich ins Tun zu kommen – aber weit genug weg, um nicht in Stress zu kippen.
Und: Viele Studien zeigen, dass neue Routinen ungefähr 60 bis 90 Tage brauchen, um stabiler zu werden. Du baust dir also nicht nur ein Ziel, sondern gleichzeitig eine neue Arbeitsweise auf.
Viele Selbstständige haben mehr als ein Angebot. Das ist nichts Schlechtes.
Problematisch wird es erst, wenn alles gleichzeitig sichtbar sein soll. Dann taucht hier ein Coaching auf, dort ein Workshop, zwischendurch ein Online-Programm. Für dich fühlt sich das nach Vielfalt an. Für die Menschen, die dir folgen, oft nach Unklarheit.
Deshalb ist es so hilfreich, sich für einen Zeitraum bewusst zu entscheiden: Welches Angebot steht jetzt im Mittelpunkt? Nicht für immer. Nicht exklusiv. Aber für jetzt.
Alles, was du teilst, darf sich gedanklich darum drehen:
Das schafft Orientierung – und macht es für Interessierte leichter, den nächsten Schritt zu gehen.
Der Hand-Hebe-Mechanismus
Irgendwann kommt ein Punkt, an dem Menschen nicht mehr nur mitlesen. Sie wollen tiefer einsteigen.
Genau dafür sind kostenlose Inhalte gedacht – ein Guide, eine Checkliste, ein Workbook. Etwas, das direkt an dein Angebot anschließt.
Wer sich so etwas herunterlädt, signalisiert: „Das Thema beschäftigt mich wirklich.“ Diese Menschen „heben die Hand“.
Du sprichst nun nicht mehr ins Leere, sondern mit Menschen, die bereits Interesse gezeigt haben. Das ist kein Spam. Das ist eine Fortsetzung des Gesprächs.
An dieser Stelle kommt oft eine berechtigte Frage: Und wie soll ich das alles zeitlich schaffen?
Hier kann KI tatsächlich helfen. Nicht, um deine Stimme zu ersetzen. Sondern um dir den Druck zu nehmen.
Was KI für dich tun kann:
Wichtig ist dabei eines: KI liefert den Rohentwurf. Und du machst daraus dein Ding.
Was KI nicht ersetzen sollte:
Die goldene Regel: KI macht den ersten Entwurf. Du machst daraus dein Ding.
Richtig eingesetzt spart KI 60-80% der Zeit. Aber Persönlichkeit, Vertrauen und Beziehung bleiben bei dir.
→ Mehr zu Content-Recycling und KI-Workflows in Teil 7: Systematisch skalieren
Content muss kein Vollzeitjob sein. Wenn du mit einem klaren Fokus arbeitest und Inhalte mehrfach nutzt, reicht oft:
Es geht nicht darum, ständig Neues zu produzieren. Sondern darum, Gedanken weiterzutragen.
Das entlastet – und macht Dranbleiben überhaupt erst möglich.
Wenn du dir das alles anschaust, stellt sich irgendwann eine einfache Frage: Wo fange ich an?
Es gibt zwei grundsätzliche Wege. Beide funktionieren. Der Unterschied liegt nicht im System – sondern in deinem Alltag.
Dieser Weg passt, wenn du:
Du wählst eine Plattform – zum Beispiel LinkedIn oder Instagram – und nutzt sie als deinen zentralen Ort für Sichtbarkeit, Beziehung und Angebot.
Vorteil: Du siehst relativ schnell, was Resonanz erzeugt. In 90 Tagen kannst du erste Kunden gewinnen.
Nachteil: Du bist stärker von Plattformen und deren Spielregeln abhängig.
Dieser Weg passt, wenn du:
Hier entsteht dein Kerninhalt an einem Ort, der bleibt – zum Beispiel in Form von Artikeln, Podcast-Episoden oder Videos. Diese Inhalte sollten zeitlos sein und für Suchmaschinen (Google und KI-Suchen) optimiert.
Social Media dient dann vor allem dazu, Menschen dorthin zu führen. Ein Newsletter vertieft die Beziehung.
Vorteil: Inhalte arbeiten auch noch, wenn du gerade nicht aktiv bist.
Nachteil: Es braucht mehr Geduld, bis erste Effekte sichtbar werden (6-12 Monate).
Beide Wege verfolgen dasselbe Ziel:
Der Unterschied liegt nur darin, wo du den Schwerpunkt setzt. Du musst dich nicht endgültig entscheiden.
Aber es hilft enorm, für eine Zeit klar zu sagen: Hier beginne ich.
Wenn du bis hier gelesen hast, ist eines klar:
Was bisher gefehlt hat, war ein ruhiger Rahmen, der alles verbindet.
Nicht mehr Content. Nicht mehr Druck. Sondern Klarheit. Und das Commitment auf 90 Tage, eine Plattform und ein Angebot.
Wenn du diesen Rahmen einmal hast, wird vieles leichter:
Und genau darum ging es in diesem Text. Nicht um ein weiteres System. Sondern um einen Weg, der tragfähig ist.
]]>Dieser Artikel ist Teil 1 einer 7-teiligen Serie über strategisches Content-Marketing für Coaches.
Hier geht's um die inneren Blockaden, die dich davon abhalten, sichtbar zu werden. In Teil 2 zeige ich dir dann, wie du Content erstellst, der tatsächlich verkauft – mit System, ohne Chaos.
Du bist Coach oder Berater:in. Du hast viel Wissen, gute Methoden und echte Leidenschaft dafür, andere Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen. Doch wenn es darum geht, dich und deine Expertise online zu zeigen, wird dir unwohl.
Gedanken wie Was, wenn mein Content langweilig ist?, Wer will das schon von mir hören? oder Ich bin einfach nicht der Typ für diese laute Online-Welt schleichen sich ein und legen eine unsichtbare Bremse an.
Du bist nicht allein mit dieser Angst. Viele Coaches kämpfen mit der Hürde der Sichtbarkeit. Du kannst diese Blockade überwinden und einen Weg finden, der zu dir passt – ohne dich verbiegen zu müssen.
Hier sind sieben der häufigsten Blockaden, die möglicherweise auch dich davon abhalten, dich online zu zeigen – und konkrete Quick Wins, die dir helfen, sie zu überwinden.
(Die detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zur strategischen Umsetzung findest du in Teil 2 dieser Serie.)
Dieses nagende Gefühl, nicht gut genug zu sein - oder jeden Moment als Hochstapler:in entlarvt zu werden - kennen viele Selbstständige. Ich auch. Und ehrlich? Es erwischt mich bis heute immer mal wieder.
Je mehr man über ein Thema weiß, desto deutlicher wird einem auch, wie viel man eigentlich nicht weiß. Verrückt, oder? Aber mal ehrlich: Es geht nicht darum, Experte für alles zu sein. Es geht darum, deine Kunden von A nach B zu bringen – mit dem Wissen und der Erfahrung, die du jetzt schon hast.
Und ja, natürlich gibt es andere, die ihre (und deine) Themen schon länger teilen – in Blogartikeln, auf YouTube oder Social Media. Vielleicht wirken sie souveräner. Vielleicht haben sie bereits eine große Community. Vielleicht waren sie einfach nur früher dran.
Aber hier der Knackpunkt: Dein Wissen mag nicht einzigartig sein, dein Angebot vielleicht auch nicht – aber du bist es. Deine Erfahrungen, deine Sichtweise, dein Ton. Das ist dein echtes Alleinstellungsmerkmal.
Und genau das macht den Unterschied – nicht, ob andere vor dir schon gesprochen haben, sondern wie du es sagst. Mit Herz, Klarheit und Persönlichkeit.
1. Sammle deine Erfolge
Lege eine „Darauf-bin-ich-stolz-Datei" an. Das kann eine Seite in einem Notizbuch, ein Word-Dokument oder einfach eine Notiz in der Notiz-App deines Handys sein: Speichere dort jedes Kunden-Feedback, jeden Durchbruch, jede Erkenntnis aus deinen Sessions. Wenn das Imposter-Gefühl kommt: Lies nach, was du wirklich bewirkst.
2. Nutze die „Ich bin 3 Schritte weiter"-Perspektive
Du musst nicht die Weltexpert:in sein. Du musst nur 3 Schritte weiter sein als die Person, der du hilfst. Frage dich: Was wusstest du vor 3 Jahren noch nicht, das heute selbstverständlich für dich ist? Genau das braucht jemand von dir.
3. Dokumentiere, anstatt zu kreieren
Teile, was du gerade lernst, welche Frage dir heute gestellt wurde, was in einer Session funktioniert hat. Das nimmt den Druck, „die Expert:in" spielen zu müssen - du teilst einfach deinen Weg.
Du feilst ewig an deinen Texten, deinen Social-Media-Beiträgen oder deinem ersten Video. Du wartest auf den perfekten Moment, das perfekte Equipment, die perfekte Formulierung. Das Problem: Perfektion ist eine Illusion – und sie hält dich davon ab, überhaupt ins Tun zu kommen.
Was meinst du, was ich mir alles an Equipment zugelegt habe, um perfekt auf YouTube zu starten. Und was ist passiert? Erst mal gar nichts. Weil ich mir meine Ängste nicht eingestehen wollte und stattdessen alles auf das fehlende Equipment geschoben habe.
1. Die „Just Posting It"-Regel
Setze dir ein Zeitlimit: 25 Minuten für einen Post, 60 Minuten für einen Blogartikel (Entwurf). Wenn die Zeit um ist: Veröffentlichen. Punkt. Die meisten Menschen bemerken deine „Fehler" gar nicht – sie sehen nur: Du zeigst dich.
2. Nutze den "Ersten Entwurf ist Scheiße"-Pass
Akzeptiere, dass dein erster Entwurf immer schlecht ist. Das ist normal. Das Ziel ist nicht Perfektion beim ersten Mal, sondern ein Rohdiamant, den du später schleifen kannst. Veröffentliche Version 1.0 – du kannst später jederzeit aktualisieren.
3. Schreibe, wie du sprichst
Nimm deine Gedanken als Sprachnachricht auf und transkribiere sie. Ich nutze dafür einfach ChatGPT. Das umgeht den „perfekten Formulierungs"-Zwang, weil du einfach redest, wie du bist.
Die Sorge vor Kritik, negativen Kommentaren oder dem Urteil anderer kann lähmend sein. Was, wenn jemand deine Inhalte nicht mag – oder dich sogar persönlich angreift?
Bei mir kam noch die Angst dazu, fachlich etwas Falsches zu sagen. Gerade im Bereich Social Media und Content-Marketing gibt es so viele Wege, die zum Ziel führen, und Neuerungen gibt es hier gefühlt tagtäglich. Aber manchmal muss man sich einfach entscheiden – und für sich selbst klar bekommen, warum man genau diesen Weg empfiehlt.
Das macht es leichter. Zumindest für mich.
1. Definiere deine „Für wen, für wen nicht"-Klarheit
Schreibe auf: Für wen ist mein Ansatz perfekt? Für wen ist er nichts? Wenn jemand dich kritisiert, prüfe: Gehört diese Person überhaupt zu meiner Zielgruppe? Falls nein: Nicht dein Problem.
2. Antworte nicht sofort
Wenn Kritik kommt: 24-Stunden-Regel. Atme. Dann entscheide: Ist das konstruktives Feedback (danken, lernen) oder Projektion (ignorieren, ggf. löschen)? Du musst nicht auf alles reagieren.
3. Baue dir ein „Support-Squad"
Teile herausfordernde Posts zuerst in einer vertrauten Gruppe (Mastermind, enge Kolleg:innen). Ihr Zuspruch gibt dir Rückenwind, bevor du öffentlich gehst. Und falls Kritik kommt: Sie fangen dich auf.
Die schiere Menge an Möglichkeiten im Online-Marketing – Blog, Social Media, Videos, Podcasts – kann überwältigend sein. Du weißt nicht, wo du anfangen sollst und fühlst dich wie gelähmt.
Die Wahrheit: Du brauchst nicht alle Kanäle. Du brauchst die richtigen für deine Strategie.
Wähle den Kanal, den auch deine Zielgruppe nutzt, der zu deiner Persönlichkeit passt – und auf dem du gerne Inhalte erstellst. Wenn du dich darin sicher fühlst, kannst du jederzeit Schritt für Schritt erweitern.
Gerade für Coaches und Berater:innen ist LinkedIn oft ein effektiver Einstieg in die Online-Sichtbarkeit – fachlich, strukturiert und ohne persönliche Überexposition.
1. Wähle nach diesen 3 Kriterien:
2. Starte mit dieser Minimal-Kombi:
3. Nutze die „3-Monate-Test"-Regel
Wähle einen Kanal und committe dich für 90 Tage. Poste 2-3x/Woche. Dann entscheidest du, ob es sich lohnt. Kein Channel-Hopping nach 2 Wochen.
Gerade für Coaches und Berater:innen ist LinkedIn oft ein effektiver Einstieg in die Online-Sichtbarkeit – fachlich, strukturiert und ohne persönliche Überexposition.
Dein Alltag als Coach ist oft schon prall gefüllt. Die Vorstellung, zusätzlich auch noch regelmäßig Content zu erstellen, erscheint da fast unmöglich.
Aber am Ende musst du dir immer wieder eine Frage stellen: Wie gewinnst du deine Kunden?
Es gibt unzählige Wege. Ich zum Beispiel bin introvertiert – große Netzwerkveranstaltungen sind so gar nicht meins. Trotzdem finden Menschen zu mir: über meinen Blog, über Social Media, über Seminare und natürlich auch über Empfehlungen.
Aber: Wenn du es clever angehst, sinkt dein Zeitaufwand drastisch. Warum?
Und du musst messen können, was dir deine Inhalte bringen. Dann siehst du auch fix, ob sich die Erstellung von Inhalten für dich lohnt.
1. Die 60-Minuten-Content-Routine
Blocke dir täglich 60 Minuten (oder 3x/Woche 90 Min.). In dieser Zeit:
Das war's. Kein „Ich poste, wenn ich Zeit habe" mehr.
2. Batching ist dein Freund
Mache nicht jeden Tag etwas Neues. Setze dir einen „Content-Tag" (z.B. Montag):
Eine fokussierte Session und dann die Häppchen einplanen.
3. Tracke deinen ROI, nicht nur deine Zeit
Notiere dir 4 Wochen lang:
Wenn Content dir Kunden bringt, war jede Minute gut investiert.
Viele denken bei Online-Sichtbarkeit sofort an extrovertierte Menschen, die ständig live gehen, tanzen, pitchen oder sich mühelos im Rampenlicht bewegen. Und wenn du dann eher leise, introvertiert oder zurückhaltend bist, kommt schnell der Gedanke: Ich bin einfach nicht der Typ für sowas.
So ging es mir auch lange. Ich dachte, Sichtbarkeit heißt, ständig präsent zu sein. Auf Social Media generell, in Instagram-Stories, in privaten Nachrichten und ich muss jeden Trend aufgreifen. Vor allem aber auch, weil ich seit 2010 Workshops zu dem Thema gebe, das Social-Media-Management für Unternehmen übernehme sowie zu Social-Media-Marketing berate. Aber selbst in meinem Fall stimmt das nicht, dass ich deswegen laut sichtbar sein muss. Wirklich nicht. Und ich musste mir das eingestehen. Das war ein Prozess und bisweilen fühle ich mich auch heute noch unter Druck und das ist Druck, den ich mir selbst mache.
Sichtbarkeit ist kein Dauerfeuer - sondern eine Entscheidung, dich auf deine Art zu zeigen. In deinem Rhythmus. Das Einzige, was du benötigst, ist Kontinuität und Regelmäßigkeit.
Es gibt genügend Menschen, die Inhalte bevorzugen, die klar, tief, strukturiert und leise sind. Und dafür braucht es keine Dauerbeschallung - sondern Formate, die zu dir passen.
1. Wähle „leise" Formate
2. Setze Grenzen für deine Energie
3. Nutze deine Stärken als Introvertierte
Du bist wahrscheinlich:
Viele Coaches posten regelmäßig - aber nichts passiert. Keine Anfragen, keine Buchungen. Warum?
Weil dein Content nicht auf ein Ziel ausgerichtet ist.
Du teilst Inspirationen, Zitate, allgemeine Tipps und jagst Trends hinterher - genau wie Influencer, die Reichweite aufbauen wollen. Aber du willst kein virales Video. Du willst zahlende Kunden.
Der entscheidende Unterschied: Dein Content muss auf dein bezahltes Angebot hinführen.
Jeder Post, jeder Artikel, jede Story sollte deine idealen Kunden einen Schritt näher an den Kauf bringen. Nicht manipulativ – sondern indem du zeigst:
Wenn dein Content nicht verkauft, ist er nur Hobby.
1. Die 4-Wochen-Fokus-Regel
Wähle ein Angebot (z.B. dein 1:1-Coaching-Programm). Alle Inhalte der nächsten 4 Wochen drehen sich um dieses Angebot:
Kein Themen-Hopping mehr. 4 Wochen = 1 Angebot im Fokus.
2. Jeder Content braucht einen nächsten Schritt
Frage dich bei jedem Post: Was soll der Leser danach tun?
Kein CTA = verpasste Chance.
3. Die 80/90-Regel
Dein Content sollte Interessenten zu 80–90 % vom Kauf überzeugen. Deine Verkaufs-E-Mails oder das Kennenlerngespräch sind dann nur noch der letzte Schritt – nicht der erste.
Das bedeutet: Dein Content muss zeigen, dass du das Problem verstehst, die Lösung hast und vertrauenswürdig bist. Dann wird der Verkauf einfach.
Die gute Nachricht: Du kannst sie alle überwinden.
Die noch bessere Nachricht: Es gibt ein System dafür.
In diesem Artikel hast du die Blockaden kennengelernt und erste Quick Wins bekommen. Aber wenn du jetzt wissen willst:
... dann lies hier weiter:
Denk immer daran: Jeder Coach, den du heute vielleicht für seine souveräne Online-Präsenz bewunderst, hat einmal klein angefangen. Jeder hatte mit Unsicherheiten zu kämpfen.
Der Unterschied? Sie haben den ersten Schritt gewagt – und sind drangeblieben.
Deine Erfahrungen, dein Wissen und deine einzigartige Persönlichkeit sind wertvoll. Es gibt Menschen da draußen, die genau auf deine Botschaft warten.
Welche dieser 7 Blockaden hält dich gerade am meisten zurück? Schreib's mir gern in die Kommentare oder per E-Mail - ich antworte persönlich.
Wenn du dabei Unterstützung suchst und lernen möchtest, wie du strategisch und authentisch online sichtbar wirst - ohne dich zu verbiegen -, dann lade ich dich herzlich ein:
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Gemeinsam finden wir deinen Weg.
Du postest großartigen Content, aber irgendwie will die Sache mit der Reichweite nicht so richtig klappen? Kann gut sein, dass du einfach zur falschen Zeit postest.
Ich weiß – klingt banal. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass gerade wir Coaches oft in eine Falle tappen: Wir orientieren uns an den Standard-Empfehlungen für B2B-Content. Das Problem? Unsere Zielgruppe tickt anders
LinkedIn liebt schnelle Interaktionen. Die ersten 90 Minuten nach dem Posten sind entscheidend – wer hier Likes und Kommentare bekommt, hat gute Chancen auf mehr Reichweite. Bis zu 35 % mehr, sagen die Studien.
Dumm nur: Während andere Branchen ihre besten Zeiten haben, sitzen unsere Zielgruppen oft ganz woanders. Führungskräfte stecken morgens in Meetings. Unternehmer arbeiten oft außerhalb der klassischen Bürozeiten. Angestellte scrollen durch LinkedIn in den Pausen, nicht während der Arbeitszeit. Und internationale Klienten? Die leben in völlig anderen Zeitzonen.
Meine eigene Erfahrung:
Offen gestanden arbeite ich unterschiedlich. Bei einem internationalen Konzern haben wir eine feste Tageszeit festgelegt, auch in dem Wissen, dass es in anderen Zeitzonen ein ungünstiger Zeitpunkt sein kann. Bei anderen Kunden und auch bei mir selbst richte ich mich nach den Analysen von Publer.io* und plane die Beiträge zu den Zeitfenstern, wo die größte Reichweite ausgewiesen wird.
Heißt: Es gibt nicht DIE eine perfekte Zeit. Aber es gibt verdammt gute Ansätze. 😉
Die großen Studien von Hootsuite, Buffer und Co. kommen für 2025 zu klaren Ergebnissen: Beste Tage sind Dienstag und Mittwoch. Beste Zeiten sind 4-6 Uhr und 8-9 Uhr morgens. Überraschung: Donnerstag schlägt mittlerweile den Freitag.
Soweit die Theorie. Praktisch sind diese Zeiten aber für den B2B-Durchschnitt gemacht – nicht für Coach-Zielgruppen. Und hier wird's interessant.
Ich habe über Jahre getestet und beobachtet – bei mir selbst und bei meinen Kunden. Hier sind die Muster, die ich sehe:
Für Business & Executive Coaches (Zielgruppe: Führungskräfte, C-Level, Unternehmer):
Montag 6:30-7:30 Uhr funktioniert super. Warum? Die Leute brauchen Inspiration für die Woche. Mittwoch 12:00-12:30 Uhr ist die kurze Mittagspause zwischen Terminen – hier werden schnelle Impulse gescannt. Und Sonntag 19:00-21:00 Uhr ist Zeit für strategische Gedanken und Wochenplanung.
Diese Zielgruppe will morgens motiviert werden, mittags schnelle Impulse und abends Zeit für Reflexion.
Für Career & Life Coaches (Zielgruppe: Angestellte, Karrierewechsler):
Dienstag 7:00-8:00 Uhr vor dem Arbeitsbeginn. Mittwoch 12:30-13:30 Uhr Mittagspause (aber diskret!). Donnerstag 17:30-18:30 Uhr nach Feierabend.
Wichtig: Diese Zielgruppe nutzt LinkedIn oft heimlich während der Arbeitszeit. Deine Inhalte müssen schnell lesbar sein – mobil optimiert, auf den Punkt.
Falls deine Klienten international verstreut sind, wird es kompliziert. Ich kenne das Problem von den internationalen Unternehmen, mit denen ich im LinkedIn-Marketing zusammenarbeiten.
Drei Strategien, die funktionieren:
Die Zahlen sind eindeutig: 2-5 Posts pro Woche sind der Sweet Spot für Coaches. Mehr geht, aber die Qualität leidet oft. Und über ein gut optimiertes Profil und pfiffige Kommentare kannst du auch gut Sichtbarkeit auf LinkedIn aufbauen.
Meine ehrliche Empfehlung:
Oh ja, ich könnte hier Geschichten erzählen... 😅
Fehler 1: Standard-Empfehlungen blind übernehmen. Ich hab am Anfang stur um 8 Uhr morgens gepostet, weil 'alle das so machen'. Meine Zielgruppe? War noch beim Kaffee. Lösung: Nischen-spezifische Zeiten entwickeln.
Fehler 2: Eigene Gewohnheiten auf die Zielgruppe übertragen. Nur weil ich morgens um 6 Uhr am produktivsten bin, heißt das nicht, dass meine Zielgruppe dann auf LinkedIn ist. Lösung: Zielgruppen-Verhalten analysieren, nicht das eigene.
Fehler 3: Jeden Tag zu anderen Zeiten posten. Das verwirrt nicht nur deine Follower, sondern auch den LinkedIn-Algorithmus. Lösung: Konsistente Zeiten für Gewohnheitsbildung.
Fehler 4: Zu oft posten, um "aktiv zu bleiben". Ich hatte mal eine Phase, wo ich dachte, ich müsse täglich posten. Hat mich ausgelaugt und die Qualität litt. Lösung: 2-5 qualitativ hochwertige Posts pro Woche reichen völlig.
Du machst noch andere Fehler auf LinkedIn, die deine Sichtbarkeit bremsen? Lass uns gemeinsam schauen, wo noch Potenzial in deiner LinkedIn-Präsenz steckt.
LinkedIn-Beratung anfragenIch plane mittlerweile alles vor. Spart Zeit und sorgt für Konsistenz:
Falls du wissen willst, was bei DIR am besten läuft – nicht bei mir, nicht bei den Studien, sondern bei DIR:
Klingt nach Arbeit? Ist es auch. Aber es lohnt sich. Versprochen.
Die wichtigsten Erkenntnisse aus meiner Erfahrung:
Denk dran: Perfektes Timing ohne guten Content bringt nichts. Aber guter Content zur falschen Zeit erreicht niemanden. Du hast beides in der Hand.
Diese Woche: Schau dir deine LinkedIn Analytics der letzten 30 Tage an. Teste 3 verschiedene Zeiten.
Diesen Monat: Mach den 30-Tage-Test. Entwickle deinen optimalen Posting-Kalender. Investiere in ein Scheduling-Tool (wenn du es ernst meinst).
Du willst deine LinkedIn-Präsenz aufs nächste Level bringen? In meiner LinkedIn-Beratung schauen wir uns deine spezifische Situation an und entwickeln eine maßgeschneiderte Strategie – ohne Standard-Bullshit.
Jetzt LinkedIn-Beratung buchen„Sind Hashtags auf LinkedIn wirklich noch relevant?“
Die Frage kommt öfter. Meine Antwort: Nein. Mit drei Ausnahmen.
Ich weiß, das ist nicht die differenzierte Antwort, die du vielleicht erwartet hast. Aber nach Jahren auf LinkedIn und unzähligen Tests bei mir und meinen Kunden habe ich eine klare Meinung dazu entwickelt. Lass mich dir zeigen, warum.
LinkedIn hat in den letzten Jahren einiges über den Haufen geworfen. Die Hashtag-Suchfunktion? Deutlich reduziert. Die Hashtag-Follower-Funktion? Komplett weg. Hashtag-basierte Feed-Algorithmen? Stark zurückgefahren.
Was heißt das konkret?
LinkedIn setzt mittlerweile massiv auf KI. Der Algorithmus versteht selbst, worum es in deinem Beitrag geht – egal ob mit oder ohne Rautezeichen. Dein Content wird anhand des Textes kategorisiert, nicht anhand von drei Hashtags am Ende.
Meine Beobachtung: Die Posts meiner Kunden performen ohne Hashtags genauso gut – manchmal sogar besser. Warum? Weil der Fokus auf dem Content liegt, nicht auf vermeintlichen Tricks.
Okay, ich hab gesagt, ich verzichte auf Hashtags. Das stimmt zu 95%. Aber es gibt drei Situationen, wo ich sie gezielt einsetze:
Bei Veranstaltungen wie #CoachingKongress2025 oder #ICFConference macht es Sinn. Warum? Weil alle Teilnehmer unter diesem Hashtag posten und du so die anderen Beiträge findest. Das ist praktisch und funktioniert.
Wenn du eine Challenge wie #30TageCoachingChallenge machst, brauchst du einen Hashtag zur Bündelung. Die Teilnehmer sollen sich gegenseitig finden und vernetzen können. Hier ist der Hashtag das verbindende Element.
Du kannst eigene Hashtags für deine Marke entwickeln. Aber: Das braucht mindestens sechs Monate konsequente Nutzung. Und ehrlich? Die meisten geben vorher auf. Ich nutze Branding-Hashtaga selbst nur sporadisch, weil der Aufwand oft nicht zum Ertrag passt.
Wichtig zu wissen: Klickt jemand auf deinen Hashtag, sieht er ALLE Beiträge dazu – auch die von deinen Mitbewerbern. Überleg dir gut, ob du das willst. 😉
Ich habe lange mit Hashtags experimentiert. Verschiedene Kombinationen, verschiedene Anzahlen, verschiedene Platzierungen. Und hier ist, was ich gelernt habe:
Die Reichweite hing NIE von den Hashtags ab.
Posts mit starkem Content und ohne Hashtags performten besser als mittelmäßiger Content mit „optimalen“ Hashtags. Der LinkedIn-Algorithmus schaut auf Engagement, nicht auf Rautezeichen.
Ich habe mal einen Test gemacht: Den gleichen Post zweimal veröffentlicht (im Abstand von Wochen), einmal mit Hashtags, einmal ohne. Ergebnis? Kein signifikanter Unterschied in der Reichweite. Aber der Post ohne Hashtags sah aufgeräumter aus.
Seitdem verzichte ich in meinen eigenen Postings komplett auf Hashtags. Auch wenn ich für Kunden texte, lasse ich sie weg – mit einer Ausnahme: Events, Community und Branding-Hashtags. Die setze ich bewusst und gezielt ein.
Falls du trotzdem Hashtags nutzen willst, hier die Fehler, die du vermeiden solltest. Ich hab sie alle durch – du musst es nicht auch noch tun. 😅
Ich dachte mal: Viel hilft viel. Hab 10-15 Hashtags unter meine Posts gepackt. Resultat? 68% weniger Reichweite. LinkedIn wertet das als Spam. Maximum 5, optimal sind 3-4. Das ist nicht meine Meinung, das sind die Zahlen.
#Success #Motivation #Inspiration – ich hab sie alle benutzt. Weißt du, was passiert ist? Nichts. Diese Hashtags sind so übersättigt, dass dein Post in Sekunden untergeht. Wenn schon Hashtags, dann nischen-spezifisch.
#Coaching #Coach #Coaches #CoachingLife #CoachingTips – sieht nicht nur bescheuert aus, ist auch kontraproduktiv. LinkedIn mag keine Redundanz.
Ich habe mal versucht, auf einen Trend aufzuspringen, der nichts mit meinem Content zu tun hatte. Das hat meiner Glaubwürdigkeit mehr geschadet als genutzt. Lass es einfach.
Wenn Hashtags nicht mehr der Gamechanger sind – was dann? Hier ist, was ich bei mir und meinen Kunden sehe:
LinkedIn versteht Kontext. Statt #Coaching am Ende zu packen, schreib im Text über 'Führungskräfte-Coaching' oder 'Executive Coaching'. Der Algorithmus kategorisiert deinen Post automatisch – ohne Rautezeichen.
Ein Post mit echtem Mehrwert schlägt jeden Hashtag-optimierten Standardpost. Immer. Die Leute engagieren sich bei gutem Content – und genau das will der Algorithmus sehen.
Statt Hashtags zur Kategorisierung nutze wiederkehrende Formate. Bei mir weiß jeder: Dienstags kommt Content-Strategie, donnerstags LinkedIn-Tipps. Das schafft Erwartung und Gewohnheit – besser als jeder Hashtag.
Statt schwacher Hashtag-Posts wie „Heute spreche ich über ein wichtiges Thema. #Coaching #Success“ schreibst du starke Posts wie „Führungskräfte-Coaching hilft dabei, authentische Führung zu entwickeln. Hier sind 3 Methoden, die ich in meiner Coaching-Praxis erfolgreich einsetze...“
LinkedIn's Algorithmus versteht Kontext. Verwende Synonyme wie Coaching, Beratung, Mentoring. Nutze verwandte Begriffe wie Führung, Leadership, Management. Sprich die Sprache deiner Zielgruppe.
Statt Hashtags für Kategorisierung nutze konsistente Post-Formate wie „Framework Freitag“, wiederkehrende Serien wie „Transformation Tuesday“ und klare thematische Kategorien wie Methoden, Stories oder Insights.
Wenn du mich fragst: Verzichte auf Hashtags. Investiere die Zeit lieber in besseren Content. Die einzige Ausnahme: Events, Challenges und vielleicht – vielleicht – ein eigener Branding-Hashtag, wenn du wirklich sechs Monate durchhältst.
Aber das Wichtigste: Teste es selbst. Mach drei Posts ohne Hashtags, drei mit Hashtags. Vergleich die Zahlen. Nicht was irgendein Experte sagt (auch nicht ich), sondern was bei DIR funktioniert.
Denn hier ist die Wahrheit: Content-Qualität schlägt jeden Hashtag-Trick. Immer.
Diese Woche: Analysiere deine letzten 10 Posts. Wie viele Hashtags hast du verwendet? Vergleich die Reichweite. Poste einen Test-Beitrag OHNE Hashtags und schau, was passiert.
Diesen Monat: Fokussiere auf Keywords im Text statt Hashtag-Optimierung. Entwickle konsistente Content-Formate. Baue deine Community durch echte Beziehungen auf, nicht durch Hashtags.
Du willst eine LinkedIn-Strategie entwickeln, die auf echtem Engagement basiert statt auf Hashtag-Tricks? Lass uns gemeinsam deine individuelle Herangehensweise finden – ohne Marketing-Bullshit, mit klaren Zahlen.
LinkedIn-Beratung anfragenDu musst nicht täglich auf LinkedIn posten, um deine Expertise zu zeigen und sichtbar zu werden. Gerade beim Start auf LinkedIn erlebe ich oft Menschen, die befangen sind. Warum? Weil sie die Plattform als pure Selbstbeweihräucherung und Ego-Show empfinden.
Lass mich dazu 2 Dinge sagen:
Erstens: Ja, auf LinkedIn gibt es viel Selbstdarstellung. Aber es gibt auch verdammt viele Menschen, die echten Mehrwert teilen. Zweitens: Du musst nicht Teil der Ego-Show sein. Es gibt einen anderen Weg.
Lass uns über Kommentare sprechen. Oder wie ich es nenne: Der entspannte Weg zu mehr Sichtbarkeit.
Offen gestanden war ich auch lange von dem Gedanken getrieben, dass nur in eigenen Beiträgen die Expertise rüberkommt. Kommentieren fühlte sich einfach nach weniger an. Als würde ich mich mit fremden Federn schmücken.
Bis ich mal drei Wochen lang hauptsächlich kommentiert statt gepostet habe. Und rate mal, was passiert ist? Meine Sichtbarkeit ging NICHT runter. Im Gegenteil – ich hatte mehr sinnvolle Gespräche als sonst.
Aber Social Media ist aus meiner Perspektive Austausch auf Augenhöhe, und LinkedIn ist eine der wenigen Plattformen, wo du das heute noch findest. Keiner versteckt sich hinter dubiosen Namen - du weißt, was die anderen machen und wie sie heißen.
Als Coach bist du darauf trainiert, in kurzen Gesprächen präzise Impulse zu geben. Genau das kannst du in Kommentaren nutzen. Die entscheidende Frage stellen. Die Perspektive erweitern, die den Unterschied macht.
LinkedIn mag Kommentare. Punkt. Nicht wegen irgendwelcher geheimer Algorithmus-Tricks, sondern weil echte Diskussionen die Leute länger auf der Plattform halten. Und je länger Leute auf der Plattform sind, desto besser für das Business von LinkedIn.
Lass uns mal ein paar Fakten anschauen:
Gute Kommentare unter Posts erhöhen die Reichweite des Original-Posts – und zeigen DEINE Expertise den Followern des anderen. Du erscheinst im Feed von Menschen, die dir noch nicht folgen. Ein starker Kommentar kann mehr Profilbesuche bringen als ein mittelmäßiger eigener Post.
Ach ja, lass ChatGPT bei Kommentaren bitte raus. Sonst wirkt das, als ob du nur der Sichtbarkeit wegen kommentierst. Ich schreibe meine Kommentare selbst. Manchmal lasse ich KI noch mal den Schreibstil bei längeren Kommentaren verbessern – aber nie den Kommentar selbst schreiben.
Ich hab über die Jahre verschiedene Kommentar-Stile beobachtet und teils selbst getestet. Hier sind die fünf, die am besten funktionieren.
Statt allem zuzustimmen, frag nach dem, was dich wirklich beschäftigt. Ich hab neulich unter einem Post über Work-Life-Balance kommentiert: „Aber ist Balance überhaupt das richtige Ziel? Oder geht es nicht eher um Integration?“ Das hat eine richtig gute Diskussion ausgelöst.
Nicht die große Coach-Story, sondern was du selbst erlebt hast. Zum Beispiel: „Das erinnert mich an eine Klientin, die 3 Jahre lang ihren Traumjob nicht anging. Der Durchbruch kam, als wir merkten: Es war nicht Faulheit, sondern Perfektionismus. Kennst du das auch?“
Ein Tipp, der tatsächlich funktioniert – ohne Coaching-Sprech. Unter einem Burnout-Post könnte das sein: „Was mir geholfen hat und was ich meinen Klienten empfehle: Tiefes Atmen, 4 Sekunden ein, 6 Sekunden aus. Klingt banal, aktiviert aber den Vagusnerv. Probier's mal ne Woche.“ Simpel, umsetzbar, hilfreich.
Sichtweise anerkennen, aber eine andere Perspektive einbringen. „Interessanter Ansatz! Ich sehe das etwas anders: Motivation ist wie Duschen – hält nicht ewig an, aber ist trotzdem wichtig. Ich fokussiere mich mehr auf Systeme statt Motivation. Wenn die Systeme stimmen, braucht man weniger Willenskraft.“ Das zeigt deine Expertise, ohne den anderen kleinzumachen.
Teile wertvolle Ressourcen, ohne zu verkaufen. „Zum Thema kann ich das Buch Atomic Habits empfehlen. Die Erkenntnis, die meine Coaching-Arbeit verändert hat: Du steigst nicht auf das Niveau deiner Ziele, sondern fällst auf das Niveau deiner Systeme.“ Kein Affiliate-Link, kein Verkauf - nur echter Mehrwert.
Nach einer Weile merkst du: Nicht jeder Post ist gleich. Je nachdem, wer schreibt, funktionieren andere Kommentare. Hier meine Beobachtungen:
Bei potenziellen Kunden bin ich vorsichtig
Keine Belehrungen, kein"'Das mache ich in meinem Coaching auch so". Stattdessen stelle ich echte Fragen oder teile eine kurze Beobachtung. Zum Beispiel: "Spannend, wie du das beschreibst. Hast du schon mal probiert, das umzudrehen?" Oder: 'Das klingt nach einer Herausforderung. Was wäre denn der erste kleine Schritt?' Zeigt Interesse, keine Verkaufsabsicht.
Bei Kollegen kann ich lockerer sein
Wir sprechen die gleiche Sprache. Da geht auch mal: "Oh ja, kenne ich! Letzte Woche hatte ich genau diese Situation. Hab's mit [Methode] gelöst. Wie machst du das?" Oder: "Guter Punkt! Ergänzend dazu: [Idee]. Sehe ich das richtig?" Das ist Austausch auf Augenhöhe, kein Wettbewerb.
Bei großen Accounts muss ich rausstechen
Da ist mehr los, also muss mein Kommentar herausstechen. Ich setze auf konkrete Beispiele statt allgemeiner Zustimmung. Statt "Toller Beitrag!" schreibe ich: "Das deckt sich mit meiner Erfahrung aus 100+ Coaching-Sessions. Besonders der Punkt über [X] – hab ich letzte Woche erst wieder gesehen bei [konkreter Situation]. Danke fürs Teilen!" Spezifisch, erfahrungsbasiert, wertschätzend.
Kommentieren allein macht dich nicht über Nacht zum LinkedIn-Star. Lass uns ehrlich sein:
Deine Expertise zeigen, ohne selbst zu posten. Sichtbarkeit bei relevanten Zielgruppen erhöhen. Beziehungen zu potenziellen Kunden aufbauen. Dir den Einstieg auf LinkedIn erleichtern, wenn du mit eigenen Posts noch unsicher bist.
Deine Positionierung vollständig zeigen (dafür brauchst du eigene Posts). Eine komplette Content-Strategie ersetzen. Garantiert zu Kunden führen (LinkedIn ist kein Automat, wo du Engagement reinsteckst und Aufträge rauskommen).
Ob das bei mir zu mehr Kunden geführt hat? Schwer zu sagen. Aber die Gespräche, die entstehen, sind interessanter geworden. Und ich habe festgestellt: Kommentieren fühlt sich weniger wie Arbeit an als das Erstellen eigener Posts. 😉
Fang klein an. Suche dir 5 Accounts von Leuten, deren Content du ohnehin gerne liest. Kommentiere eine Woche lang nur unter deren Posts – mit echten Gedanken, nicht mit Marketing-Floskeln.
Beobachte, was passiert. Nicht in Zahlen (außer du willst), sondern im Gefühl. Wird LinkedIn dadurch entspannter für dich? Kommst du mit interessanten Menschen ins Gespräch? Merkst du, dass du schärfer formulierst?
Wenn ja, weitermachen. Wenn nein, lass es bleiben. LinkedIn-Marketing sollte sich nicht wie Folter anfühlen.
Kommentieren ist nur ein Baustein einer erfolgreichen LinkedIn-Präsenz. Wenn du das große Bild sehen und eine Strategie entwickeln möchtest, die zu dir und deinem Business passt – ohne Standard-Ratschläge, sondern mit Blick auf deine spezifische Situation – lass uns sprechen
Jetzt LinkedIn-Beratung buchenDu postest regelmäßig auf LinkedIn, aber deine Reichweite stagniert? Ich kenne das. Und meistens liegt es nicht an der Qualität deiner Inhalte, sondern an versteckten Fallen, in die ich auch jahrelang getappt bin.
Als Coach bist du auf Sichtbarkeit angewiesen – jeder Post, der an der falschen Zielgruppe vorbeigeht, ist eine verpasste Chance. Deshalb zeige ich dir heute die 5 größten Reichweitenkiller, die ich bei mir und meinen Kunden immer wieder sehe.
Und ja, ich hab sie alle selbst gemacht. Mehrfach. 😅
Ich hab jahrelang Posts geschrieben, die fachlich top waren – aber die ersten zwei Zeilen? Gähn. 'Heute möchte ich über ein wichtiges Thema sprechen...' Weißt du, was passiert ist? Die Leute haben weitergeschrollt. Ohne zu stoppen. Ohne zu lesen.
Das Problem bei Coaching-Content: Transformation ist nicht sofort sichtbar. Mindset-Themen sind schwer zu visualisieren. Und deshalb ist der Hook noch wichtiger.
Was ich gelernt habe: Beginne mit einem konkreten Ergebnis statt mit Theorie. Nicht „Heute spreche ich über Selbstvertrauen“, sondern „3 meiner Klienten haben letzte Woche gekündigt. Alle drei haben danach ihren Traumjob gefunden. Hier ist, was sie anders gemacht haben.“
Die Verweildauer (wie lange jemand bei deinem Post bleibt) wird vom LinkedIn-Algorithmus immer wichtiger bewertet. Wenn die ersten Zeilen nicht fesseln, ist dein Post tot.
Okay, hier wird's kontrovers. Ich nutze KI – aber anders, als die meisten denken. LinkedIn hat seinen Algorithmus 2024 massiv angepasst und erkennt jetzt KI-typische Muster. Und wenn dein Post danach riecht? Reichweite im Keller.
Woran erkennt man KI-Content? An bestimmten Phrasen ("freut mich, das zu teilen“), an perfekter Struktur ohne Ecken und Kanten, an fehlendem persönlichen Ton. LinkedIn will Authentizität, nicht polierte Perfektion.
Mein Workflow: Ich nutze KI für Ideenfindung und erste Entwürfe. Aber dann schreibe ich in meiner eigenen Stimme um. Komplett. Und wenn ich KI für Postings nutze, arbeite ich mit Negativ-Prompts, damit keine typischen LLM-Strukturen drin sind.
Wichtig: Dein Ton muss erkennbar sein. Wenn jemand drei deiner Posts liest und nicht merkt, dass sie von der gleichen Person sind – dann hast du ein Problem.
Das hat mich überrascht: Emojis können die Reichweite um bis zu 20% reduzieren, wenn du's übertreibst. LinkedIn verbindet zu viele Emojis mit Spam. Ich hab das selbst getestet – ein Post mit 15 Emojis hatte deutlich weniger Reichweite als der gleiche Post mit 3 Emojis.
Maximal 3-5 Emojis pro Post, strategisch platziert. Nicht als Dekoration, sondern um Punkte zu betonen.
Hier die Zahlen: Bis zu 5 Personen taggen kann die Reichweite um 20% erhöhen. Mehr als 10 Personen? Der Algorithmus stuft dich als Spam ein. Ich hab das am Anfang nicht gewusst und munter 15 Leute in einem Post markiert. Resultat? Kaum Reichweite.
Heute tagge ich nur noch, wenn es wirklich relevant ist. Nicht als Reichweiten-Hack, sondern weil die Person wirklich zum Inhalt beigetragen hat.
Coaching-Content ist oft zu persönlich zum Teilen oder zu abstrakt. Ich hab lange nicht verstanden, warum meine Posts kaum geteilt wurden. Bis ich gemerkt habe: Niemand teilt "Meine persönliche Transformation“. Aber viele teilen oder speichern „Diese 3 Fehler kosten dich Kunden“.
Was funktioniert besser:
Der Trick: Mach deinen Content teilbar, indem du ihn von deiner Person löst. Nicht "Meine Geschichte", sondern "Was ich in 100+ Sessions gelernt habe".
Ich hatte mal eine Phase, wo ich täglich gepostet habe. Dachte, mehr Content = mehr Reichweite. Falsch. Die Qualität litt, und LinkedIn hat meine Posts weniger ausgespielt.
Ideal: 3 Beiträge pro Woche. Variiere das Format und achte darauf, dass mindestens 24 Stunden zwischen den Postings liegen. Das gibt jedem Post Zeit zum Atmen.
Hier ein Trick, den viele LinkedIn-Profis nutzen: 15-30 Minuten vor deinem Post auf andere Beiträge reagieren. Das kann die Sichtbarkeit um bis zu 21% steigern.
Ehrlich? Mir ist das zu aufwendig. Meine Postings sind über ein Social Media Management Tool vorgeplant. Aber wenn du organisch postest und Zeit hast – funktioniert es.
LinkedIn hat sein „Golden Hour"-System verfeinert. Beiträge, die in der ersten Stunde starke Interaktion bekommen, werden Verbindungen zweiten und dritten Grades gezeigt. Das bedeutet: Die erste Stunde entscheidet über Erfolg oder Flop.
Deshalb poste ich zu Zeiten, wo meine Zielgruppe online ist. Nicht um 3 Uhr nachts (außer du coachst in den USA), sondern wenn deine Leute tatsächlich auf LinkedIn sind.
Ich gehe mittlerweile diese Punkte durch, bevor ich auf „Posten" klicke:
Vor dem Posten:
Wenn ich bei einem dieser Punkte zögere, überarbeite ich den Post. Lieber einen Tag später veröffentlichen als mit halbem Herz.
LinkedIn belohnt Authentizität und bestraft Manipulationsversuche. Der Algorithmus ignoriert Clickbait mittlerweile und belohnt echte Expertise. Als Coach solltest du auf echten Mehrwert setzen statt auf Reichweiten-Hacks.
Dein nächster Schritt: Analysiere deine letzten 10 Posts auf diese Reichweitenkiller. Nicht alle auf einmal, sondern einen nach dem anderen. LinkedIn ist ein Marathon, kein Sprint.
Und falls du merkst, dass du bei mehreren Punkten Baustellen hast – völlig normal. Ich optimiere meine Posts seit Jahren und lerne immer noch dazu. 😉
Du willst deine LinkedIn-Strategie professionell aufsetzen und endlich die Sichtbarkeit erreichen, die du verdienst? Lass uns in einem persönlichen Gespräch über deine spezifische Situation sprechen – ohne Standard-Tipps, die bei jedem gleich klingen.
Kostenloses Erstgespräch buchenDrei Stunden hatte ich in einen Blogartikel investiert. Drei Stunden, die ich auch hätte verrechnen können. Oder mit meiner Familie verbringen.
Und für was? Für einen Text, den vielleicht 20 Menschen lesen würden.
Aber dann passierte etwas.
Sechs Wochen später bekam ich eine Anfrage, aufgrund meiner Webseite und Blogartikel.
Wir hatten noch nie gesprochen. Sie kannte mich nur durch meine Artikel.
Content Marketing funktioniert. Nicht sofort. Nicht direkt. Aber langfristig – und verdammt wirkungsvoll.
In diesem Artikel zeige ich dir die 7 wichtigsten Auswirkungen, die gute Inhalte auf dein Business haben.
Lass uns ehrlich sein: Gute Inhalte zu erstellen kostet Zeit.
Zeit, die du nicht beim Kunden verbringst. Nicht mit deiner Familie. Nicht mit Freunden.
Einen Blogartikel zu schreiben, dauert locker 2 bis 4 Stunden. Ein Video zu drehen und schneiden? Noch länger. Ein LinkedIn-Post, der wirklich gut ist? Auch nicht in 5 Minuten fertig.
Und dann kommt die quälende Frage: Lohnt sich das überhaupt?
Ich kann diese Frage verstehen. Ich habe sie mir selbst hundertmal gestellt.
Aber nach Jahren kann ich dir sagen: Ja, es lohnt sich. Aber nicht so, wie die meisten denken.
Content Marketing ist kein Sprint. Es ist ein Marathon. Die Effekte siehst du nicht nach einer Woche. Oft nicht mal nach einem Monat.
Aber wenn du dranbleibst, passiert etwas Faszinierendes: Deine Inhalte arbeiten für dich. Während du schläfst. Während du mit Kunden arbeitest. Während du Urlaub machst.
Das ist die wichtigste Auswirkung überhaupt.
Menschen kaufen nicht von Fremden. Sie kaufen von Menschen, denen sie vertrauen.
Und Vertrauen entsteht durch Wiederholung.
Wenn jemand einen Artikel von dir liest, denkt er: "Interessant."
Wenn er drei Artikel von dir liest, denkt er: "Die weiß, wovon sie spricht."
Wenn er zehn Artikel von dir gelesen hat, über Monate hinweg, denkt er: "Ich fühle mich, als würde ich sie kennen."
Und genau dann passiert die Magie.
Die meisten meiner besten Kunden haben mich nie "kalt" angefragt. Sie haben mich Inhalte im Netz gefunden, ich wurde empfohlen oder Sie kamen über einen Social-Media-Workshop.
Das Vertrauen war schon da. Das Kennenlernen hatte längst stattgefunden – durch meine Inhalte.
Warum das so mächtig ist:
Verkaufsgespräche werden leichter. Du musst nicht mehr von null anfangen. Du musst deine Expertise nicht mehr beweisen.
Deine potenziellen Kunden haben bereits gesehen, wie du arbeitest. Wie du denkst. Welche Werte du vertrittst.
Sie haben Vertrauen aufgebaut – ganz ohne dass du etwas "verkaufen" musstest.
Niemand mag Angeber.
Aber alle suchen Experten.
Guter Content ist der Beweis deiner Expertise – ohne dass du sagen musst: "Ich bin Expertin."
Wenn du regelmäßig zu einem spezifischen Thema schreibst, passiert etwas:
Menschen verbinden dich mit diesem Thema. Sie denken: "Ah, das ist die Person, die sich damit auskennt."
Nicht, weil du es behauptest. Sondern weil sie es sehen. Das ist das Schöne an Content: Er spricht für dich.
Du musst in Gesprächen nicht mehr erklären, was du kannst. Deine Inhalte haben das bereits getan.
Menschen kommen mit konkreten Anfragen zu dir – nicht mit: "Was machen Sie eigentlich?"
Und: Du wirst empfohlen. Menschen sagen: "Sprich mal mit Nicole, die kennt sich mit LinkedIn aus."
Menschen brauchen mehrere Kontaktpunkte, bevor sie kaufen.
Nicht sieben oder neun – wie alte Marketing-Weisheiten behaupten. Sondern: mehrere. Manchmal viele.
Das Problem: Wie schaffst du diese mehreren Kontakte, ohne aufdringlich zu sein?
Antwort: Durch Content.
Diese Kontakte passieren organisch. Nicht durch Kaltakquise. Nicht durch nervige Verkaufs-E-Mails.
Sondern durch Inhalte, die helfen.
Warum das so wichtig ist:
Du bleibst im Gedächtnis – nicht durch Aufdringlichkeit, sondern durch kontinuierliche Präsenz.
Und hier kommt das Geniale:
Diese Kontakte kosten dich keine zusätzliche Zeit. Einen zeitlosen Blogartikel, den du heute schreibst, erzeugt über Monate und Jahre hinweg Kontakte.
Menschen finden ihn über Google oder ChatGPT. Über Social Media. Über Empfehlungen.
Dein Content arbeitet für dich – während du längst an etwas anderem arbeitest.
Die größte Sorge vieler Selbstständiger: "Ich habe keine Zeit für Content Marketing. Ich müsste ständig neue Inhalte erstellen."
Aber hier ist die Wahrheit: Du musst nicht ständig Neues erstellen.
Du kannst – und solltest – deine Inhalte mehrfach verwenden. Das nennt sich Content Recycling.
Wie das konkret aussieht:
Du schreibst einen ausführlichen Blogartikel zu einem wichtigen Thema für deine Wunschkunden passend zu einem der Angebote.
Aus diesem EINEN Artikel machst du:
Das ist nicht Faulheit. Das ist Effizienz.
Ich setze auf zwei minimalistische Methoden
Die eine ist die Perlen-Content-Methode. Du erstellst wenige, aber hochwertige "Perlen" – also ausführliche Inhalte. Die zweite Methode beruht auf einem hochwertigen Inhalt einmal im Quartal, z.B. ein Leitfaden, Webinar, eBook oder ähnliches und dazu veröffentlichst du kürzere passende Blogartikel.
Und dann recycelst du sie systematisch.
Ein Artikel, den ich im Januar geschrieben habe, liefert mir Content bis in den Sommer. Weil ich ihn in verschiedenen Formaten auf verschiedenen Plattformen teile.
Warum das funktioniert:
Verschiedene Menschen konsumieren Content unterschiedlich. Manche lesen gerne lange Artikel. Andere bevorzugen kurze Posts. Wieder andere schauen lieber Videos.
Wenn du deinen Content recycelst, erreichst du all diese Menschen – mit einem Bruchteil des Aufwands.
Und: Nicht jeder sieht jeden Post. Wenn du denselben Inhalt in verschiedenen Formaten teilst, verpasst niemand deine wichtigsten Botschaften.
Jeff Bezos hat mal gesagt:
"Deine Marke ist das, was andere über dich sagen, wenn du nicht im Raum bist."
Und genau hier kommt Content ins Spiel.
Wenn du regelmäßig zu bestimmten Themen schreibst, entwickelst du eine Marke – ohne dass du bewusst daran arbeitest.
Menschen beginnen, dich mit diesen Themen zu verbinden.
Sie kennen deine Perspektive. Deinen Stil. Deine Werte.
Ein Beispiel aus meiner Praxis:
Ich schreibe oft Sichtbarkeit mit System für Coaches, die keine Lust auf Content-Stress haben und raus aus dem Content-Hamsterrad landen wollen.
Das ist meine Perspektive. Mein Ansatz. Meine Art, über das Thema zu sprechen.
Das ist Markenbildung. Nicht durch ein Logo. Nicht durch ein schickes Design. Sondern durch eine konsistente Botschaft über die Zeit.
Was das für dich bedeutet:
Deine Inhalte formen, wofür du stehen willst. Du musst nur entscheiden: Wofür will ich bekannt sein? Und dann darüber schreiben – immer wieder.
Deine Themenbeständigkeit + Dein persönlicher Stil + Deine Regelmäßigkeit = Deine Marke
Es passiert fast von selbst. Du musst nur konsequent sein.
Klassisches Marketing kostet Geld. Anzeigen. Werbung. PR.
Content Marketing kostet vor allem eins: Zeit.
Aber wenn du es richtig machst, ist die Reichweite, die du aufbaust, unbezahlbar.
Ein Blogartikel, den du heute schreibst, kann in drei Jahren immer noch gefunden werden.
Ein LinkedIn-Post, den du heute teilst, kann von hunderten Menschen gesehen werden – und von deren Netzwerk.
Ein Video, das du hochlädst, arbeitet für dich, solange es online ist.
Meine eigene Erfahrung:
Wie du deine Reichweite maximierst:
Wer möchte nicht ganz vorne dabei sein, wenn die eigene Zielgruppe sucht? Qualitativ hochwertiger Inhalt ist der Schlüssel dazu.
Wenn du mehrere Artikel zu einem Thema schreibst, zeigst du nicht nur Google: „Ich kenne mich hier aus. Ich bin eine Autorität.“ Du sorgst auch dafür, dass Large‑Language‑Modelle wie ChatGPT, Perplexity oder die Google‑AI‑Overviews deine Inhalte finden und in ihren Antworten erwähnen.
Es geht aber nicht nur um Rankings und KI‑Antworten: Wenn jemand nach einer Lösung sucht und DEIN Artikel oder deine Marke in einer AI‑Übersicht auftaucht, dann kommt diese Person mit einer klaren Absicht. Sie sucht aktiv nach Hilfe. Und du bietest sie an. Das sind die besten Besucher überhaupt. Keine zufälligen Klicks, sondern Menschen, die genau das suchen, was du anbietest.
Wie du für Suchmaschinen und KI‑Modelle schreibst – ohne dich zu verbiegen:
Strukturiere deinen Content. Verwende Absätze, Zwischenüberschriften, Listen und mach deine Seite technisch zugänglich, damit Suchmaschinen und KI‑Crawler sie leichter verstehen.
Was macht Inhalte wirklich gut? Drei Dinge bleiben auch im Zeitalter der KI zentral:
Sichtbarkeit entsteht heute nicht mehr allein durch die erste Position bei Google, sondern durch Präsenz auf allen relevanten Plattformen.
Ich komme zurück zum Anfang: Dieser Artikel, den ich schreibe, kostet mich Zeit.
Aber er wird für mich arbeiten. Über Monate. Vielleicht Jahre.
Menschen werden ihn finden. Lesen. Vertrauen aufbauen. Und irgendwann anfragen.
Das ist die wahre Kraft von Content Marketing.
Es ist nicht laut. Es ist nicht aufdringlich. Es verkauft nicht direkt.
Aber es baut etwas auf, das wertvoller ist als jede Anzeige: Vertrauen, Expertise, Sichtbarkeit.
Die Frage ist nicht: "Kann ich mir Content Marketing leisten?"
Die Frage ist: "Kann ich es mir leisten, es NICHT zu tun?"
Denn während du überlegst, schreiben deine Mitbewerber. Sie bauen Vertrauen auf. Sie werden gefunden. Sie werden empfohlen.
Du musst nicht perfekt starten. Du musst nur starten
Ich unterstütze dich gerne im Content-Marketing und Content Recycling. Lass uns gerne ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren.
LinkedIn zeigt dir inzwischen in den Post-Analytics, wie oft deine Beiträge gesaved wurden. Für Coaches ist das die wohl ehrlichste Kennzahl: Niemand speichert einen Post aus Höflichkeit – sondern nur, wenn er wirklich wertvoll ist.
Weißt du, was mich schon länger genervt hat? Da postest du einen richtig guten, durchdachten Beitrag über Mindset-Arbeit und bekommst 30 Likes. Dann teilst du ein Foto von deinem Kaffee mit einem inspirierenden Spruch und zack, 150 Likes.
Frustrierend, oder?
Hier kommen Saves ins Spiel. Sie zeigen dir, welcher Content wirklich Mehrwert bietet:
Welcher Post bringt dir Kunden? Definitiv der zweite.
Saves sind anders. Niemand – und ich meine wirklich niemand – speichert einen Post aus Höflichkeit für später. Wenn jemand auf das kleine Lesezeichen klickt, dann weil der Content so wertvoll ist, dass er ihn später nochmal brauchen wird.
Das ist der ehrlichste Indikator für Content-Qualität, den wir je auf LinkedIn hatten.
Während Likes oft aus Höflichkeit vergeben werden und Kommentare manchmal oberflächlich sind, speichert niemand einen Post, den er nicht wirklich wertvoll findet. Ein Save bedeutet: „Das ist so gut, dass ich es nochmal lesen oder sogar weiterempfehlen möchte."
„Speichern“ ist gar nicht so leicht zu erreichen. Du musst das wollen, denn „Gefällt mir", „Kommentieren“, „Reposten“ und „Senden“ findest du direkt unter dem Beitrag.
Aber fürs Speichern musst du bei jedem Post oben rechts auf die 3 Punkte klicken und Speichern auswählen. Das sind 2 Schritte. Das macht keiner ohne Grund, oder?
Lass uns Klartext reden: Eine hohe Save-Rate zeigt, dass dein Content praxisrelevant und umsetzbar ist, dass du konkrete Lösungen statt Motivationssprüche lieferst, und dass Menschen deine Expertise ernst nehmen.
Eine niedrige Save-Rate trotz hoher Likes? Das bedeutet meist: netter Content, aber wenig Substanz. Emotional, aber nicht umsetzbar. Unterhaltsam, aber nicht wertvoll genug zum Aufbewahren.
Ich hab das bei mir selbst gesehen: Meine „fühlt sich gut an“-Posts bekamen Likes, aber kaum Saves. Meine "hier ist, wie du X machst“-Posts? Weniger Likes, aber deutlich mehr Saves. Und rate mal, welche Posts zu Kundenanfragen führten? 💡
Die aktuellen Zahlen sind beeindruckend: LinkedIn ist auf über 1 Milliarde Mitglieder gewachsen, und Engagement-Rates steigen.
Die aktuellen Zahlen sind beeindruckend:
Aber hier ist der Haken: Nicht jeder Content profitiert von diesem Wachstum. Die Plattform wird immer selektiver – und Saves sind der Schlüssel.
Was das konkret bedeutet? Ein Post mit 10 Saves kann mehr Reichweite bekommen als ein Post mit 100 Likes. Der Algorithmus interpretiert Saves als Beweis für hochwertigen, wiederverwendbaren Content.
Das Ergebnis: Mehr Saves führen zu längerer Content-Lebensdauer (dein Post wird Tage später noch ausgespielt), höherer Reichweite bei Verbindungen zweiten und dritten Grades und bevorzugt angezeigt im Feed.
Mein Learning: Ich erstelle jetzt bewusst Content, der "save-worthy" ist – Checklisten, How-To-Guides, Deep-Dives. Und es funktioniert.
Es gibt ein paar klare Muster, welche Beitragstypen gerne gespeichert werden:
Beispiel-Struktur mit hoher Save-Rate:
„Die 5-Schritte-Methode für [Problem deiner Zielgruppe]:
1. Schritt 1: [Konkrete Aktion]
2. Schritt 2: [Konkrete Aktion]
3. Schritt 3: [Konkrete Aktion]
4. Schritt 4: [Konkrete Aktion]
5. Schritt 5: [Konkrete Aktion]
Speichere diesen Post, um die Methode später anzuwenden.“
Hier die krassen Zahlen: Documents haben bei eine Save-Rate von 3-5%. Warum? Sie sind visuell anders (stechen im Feed raus), fühlen sich wertvoller an (wie ein Mini-Guide), und sind perfekt zum Nachschlagen.
Nicht nur "Klientin hat gekündigt und ist jetzt glücklich", sondern "Hier ist die 3-Schritte-Methode, die wir genutzt haben". Die Story macht es greifbar, das Framework macht es wiederholbar.
Die Save-Formel für Stories:
"Ich dachte jahrelang: [Limiting Belief]
Bis mir klar wurde: [Mindset-Shift]
Das hat alles verändert: [Transformation]
Wenn du auch denkst [Limiting Belief], dann speichere dir das hier..."
Ehrlich gesagt: Reine Motivations-Posts und inspirierende Quotes. Viele Likes, kaum Saves. Lange philosophische Texte ohne klare Struktur. Zu persönliche Stories ohne übertragbares Prinzip.
Die Leute wollen Substanz. Sie wollen etwas, das sie anwenden können. Nicht nur etwas, das sich gut anfühlt.
Falls du noch nicht weißt, wo du die Zahlen findest:
Die Save-Rate ist übrigens ein guter Benchmark. Wenn du über 1 % der Impressions als Saves hast, läuft was richtig gut. Über 2 %? Dann hast du Content-Gold gefunden.
Richard van der Blom (LinkedIn Algorithm Expert):
"Saved posts now drive future reach. A like means little. A save means everything. Build content worth keeping."
Matt Barker (LinkedIn Growth Expert):
"This is massive. LinkedIn's just added 'Saves' and 'Sends' to their analytics. This changes everything."
Erwartete Entwicklungen:
Als Social-Media-Expertin weiß ich: Likes sind für Coaches keine aussagekräftige Kennzahl – maximal für das eigene Ego. 😉
Stattdessen konzentriere ich mich darauf, Content zu erstellen, der echten Mehrwert bietet und wirklich gespeichert wird. Saves sind für mich der wesentlich wichtigere Indikator, weil sie zeigen, dass Inhalte nachhaltig relevant sind.
Doch auch direkte Nachrichten (DMs) nach Beiträgen sind ein unverzichtbarer Maßstab für echtes Engagement. Wenn Menschen dir persönlich schreiben, weil du sie mit deinem Content erreicht hast, ist das Gold wert.
Meine Strategie: Saves, Kommentare und die Anzahl der ausgelösten Gespräche im Blick behalten. Nur so erkenne ich, welcher Content wirklich Wirkung zeigt.
Das Beste dabei: Die Menschen, die meine Posts speichern oder mir schreiben, entwickeln sich zu echten Fans. Sie kommentieren intensiver, teilen häufiger und – besonders als Coach – melden sich für persönliche Gespräche.
Wenn du als Coach wirklich erfolgreich sein willst: Lass dich nicht von Likes blenden. Schau genau auf Saves und DMs – da liegen die wertvollen Signale.
Lass uns gemeinsam schauen, wie du LinkedIn nutzen kannst, um nicht nur Saves zu sammeln, sondern echte Kunden zu gewinnen – mit einer Strategie, die zu dir und deinem Business passt.
Jetzt LinkedIn-Beratung buchenAber ehrlich: Ob du willst oder nicht, du hast bereits eine Marke. Deine Marke ist das, was andere über dich sagen, wenn du nicht im Raum bist.
Die Frage ist nur: Überlässt du es dem Zufall, wie andere dich wahrnehmen? Oder nimmst du es selbst in die Hand?
Personal Branding bedeutet nicht, dich zu verstellen oder marktschreierisch aufzutreten. Es bedeutet: Fokus setzen und klar machen, wofür du stehst – sowohl fachlich als auch von deinen Werten her.
Und genau darum geht's in diesem Artikel: 6 konkrete Punkte, mit denen du deine Personenmarke aufbaust. Ohne Schnickschnack. Ohne Bullshit.
Bevor du irgendetwas nach außen trägst, musst du erstmal wissen: Wer bin ich eigentlich? Und wofür will ich stehen?
Das klingt philosophisch, ist aber superpraktisch. Denn wenn du nicht weißt, was dich ausmacht, wie sollen es dann andere wissen?
Stell dir diese Fragen:
Ich weiß, diese Fragen sind nicht leicht zu beantworten. Gerade wenn du schon viele Jahre im Beruf bist und verschiedene Rollen hattest. Aber nimm dir die Zeit dafür. Am besten mit Stift und Papier, nicht nur im Kopf.
Praxistipp: Frag drei Menschen aus unterschiedlichen Bereichen deines Lebens (Kunde, Kollege, Freund): "Wofür stehe ich in deinen Augen?" Die Antworten zeigen dir, wie du aktuell wahrgenommen wirst – und wo vielleicht noch Lücken sind.
Hier wird's konkret. Deine Positionierung beantwortet drei Fragen:
Für wen arbeitest du am liebsten? (Deine Zielgruppe)
Viele machen hier den Fehler und wollen "für alle" da sein. Aber das funktioniert nicht. Wenn du für alle schreibst, fühlt sich niemand wirklich angesprochen.
Ein Beispiel:
Merkst du den Unterschied? Im zweiten Fall weiß sofort jemand: Das ist für mich! Oder eben nicht – und das ist genauso wichtig.
Und ja, es ist okay, nicht für jeden da zu sein.
Tatsächlich ist es sogar notwendig. Denn je klarer deine Positionierung, desto leichter finden dich die richtigen Menschen.
Menschen erinnern sich im Durchschnitt an 1-2 Dinge über dich. Nicht mehr.
Also: Was sollen das für Dinge sein?
Deine Botschaft ist nicht deine komplette Lebensgeschichte. Sie ist nicht die Liste all deiner Ausbildungen und Zertifikate. Deine Botschaft ist der Kern – das, wofür du stehst.
Beispiele für klare Botschaften:
Siehst du das Muster? Klare Zielgruppe + konkretes Problem + deine Lösung.
Deine Botschaft sollte so klar sein, dass andere dich problemlos weiterempfehlen können. "Du musst unbedingt mit XY sprechen, die hilft genau bei deinem Thema."
Praxistipp: Schreib deine Botschaft in einem Satz auf. Lies ihn dir laut vor. Klingt er nach dir? Oder nach einem Hochglanz-Flyer? Wenn Letzteres: Vereinfache. Mach's menschlicher.
Eine Marke, die niemand kennt, ist keine Marke. Klingt hart, ist aber so.
Du musst raus aus deiner Komfortzone und sichtbar werden. Aber – und das ist wichtig – nicht überall. Sondern gezielt dort, wo deine Wunschkunden unterwegs sind.
Du hast verschiedene Möglichkeiten:
Online-Sichtbarkeit:
Offline-Sichtbarkeit:
Aber Achtung:
Du musst nicht überall sein. Im Gegenteil. Such dir maximal zwei Plattformen aus, auf denen du wirklich präsent sein willst. Und dann bleib dort konsistent.
Lieber einmal pro Woche ein guter LinkedIn-Post als jeden Tag halbherziger Content auf fünf verschiedenen Kanälen.
Meine persönliche Erfahrung:
Ich habe lange versucht, auf Instagram, Facebook, LinkedIn und Pinterest gleichzeitig aktiv zu sein. Das Ergebnis? Ich war erschöpft und nirgendwo wirklich gut. Heute konzentriere ich mich auf LinkedIn und meinen Blog – und es fühlt sich so viel leichter an.
Deine Marke entsteht nicht durch einen einzigen Post oder einen tollen Website-Text. Sie entsteht durch Wiederholung und Konsistenz.
Das bedeutet:
Klingt nach viel? Ist es auch. Aber es lohnt sich.
Denn wenn Menschen dich über verschiedene Kanäle hinweg wahrnehmen und überall dieselbe klare Botschaft erleben, entsteht Vertrauen. Und Vertrauen ist die Basis für jede Geschäftsbeziehung.
Was konsistent NICHT bedeutet:
Es bedeutet nicht, dass du dich verstellen musst.
Es bedeutet nicht, dass du immer perfekt sein musst.
Es bedeutet nicht, dass du keine schlechten Tage zeigen darfst.
Konsistenz bedeutet: Du bleibst dir treu. Du zeigst dich, wie du bist – mit Ecken und Kanten. Aber du tust es regelmäßig.
Praxistipp: Erstelle dir eine kleine "Marken-Checkliste" mit 3 bis 5 Punkten, die deine Marke ausmachen. Zum Beispiel: direkte Sprache, praktische Tipps, keine Fachbegriffe, ermutigend statt belehrend. Bevor du etwas veröffentlichst, check kurz: Passt das zu mir?
Personal Branding ist kein Projekt mit Enddatum. Es ist ein Marathon, kein Sprint.
Das heißt:
Und ganz wichtig: Schütze deine Reputation. Das bedeutet nicht, dass du jeden Shitstorm verhindern kannst. Aber es bedeutet, dass du professionell bleibst, auch wenn es mal schwierig wird.
Ein Wort zur Kritik:
Je sichtbarer du wirst, desto eher wirst du auch auf Menschen treffen, die dich oder deine Arbeit kritisieren. Das ist normal. Das gehört dazu.
Nicht jeder muss dich mögen. Nicht jeder wird deine Arbeit gut finden. Und das ist okay.
Was zählt: Dass die richtigen Menschen dich finden. Die, mit denen du arbeiten willst. Die, denen du wirklich helfen kannst.
Personal Branding klingt nach viel Arbeit? Ist es auch. Aber es lohnt sich.
Denn eine starke Personenmarke:
Schafft Vertrauen bei potenziellen Kunden
Macht dich unterscheidbar von Mitbewerbern
Bringt dir die richtigen Anfragen (und filtert die falschen raus)
Macht Empfehlungen leichter ("Du musst unbedingt mit XY sprechen!")
Gibt dir selbst mehr Klarheit über deinen Weg
Und das Beste: Du musst nicht perfekt sein. Du musst nicht auf allen Kanälen gleichzeitig präsent sein. Du musst keine tausend Follower haben.
Du musst nur eins tun: Anfangen.
Such dir einen der sechs Punkte aus. Arbeite daran. Und dann den nächsten.
Schritt für Schritt baust du so eine Marke auf, die zu dir passt. Die sich echt anfühlt. Die funktioniert.
Und wenn du dabei Unterstützung brauchst? Lass uns gerne reden.
]]>Kennst du das? Du sitzt vor dem Computer, weißt, dass du etwas posten solltest – aber dir fällt einfach nichts ein. Was sollst du ihnen sagen? Wie fängst du an? Und überhaupt: Was haben andere Coaches schon wieder für grandiose Inhalte geteilt, während du hier grübelnd sitzt?
Ich kenne das. Jahrelang saß ich montags vor einem leeren Bildschirm und dachte: „Shit, ich muss was posten.“ Dann hab ich irgendwas zusammengeschrieben, gepostet und mich mies gefühlt, weil es nicht gut war.
Bis ich verstanden habe: Das Problem war nicht meine Kreativität. Das Problem war, dass ich keinen Plan hatte bzw. mir unklar war, welches Angebot ich wirklich promoten will. Und ohne Plan ist Social Media ein einziger Stressfaktor statt ein Tool zur Kundengewinnung.
Lass mich dir zeigen, was ich anders mache – und was bei meinen Kunden funktioniert. 😉
Die erfolgreichsten Coaches, die ich kenne, haben eines gemeinsam: Sie posten selten spontan. Sie haben einen Plan. Und ich hab 6 Monate gebraucht, um zu verstehen, warum das so wichtig ist.
Am Anfang dachte ich: „Authentizität heißt spontan sein.“ Also hab ich gepostet, wenn mir was einfiel. Das Ergebnis? Mal drei Posts in einer Woche, dann zwei Wochen Funkstille. Meine Reichweite war ein Auf und Ab wie eine Achterbahn.
Was sich geändert hat, als ich anfing zu planen:
Ich weiß am Montag schon, was ich die ganze Woche poste. Kein Stress mehr, kein „Was schreibe ich heute?“ Jeder Post hat einen Zweck – Sichtbarkeit, Vertrauen oder Kundengewinnung. Ich poste konstant, und meine Reichweite ist gewachsen. Nicht spektakulär, aber stetig.
Und das Beste: Ich hab wieder Zeit für andere Dinge statt für „Was poste ich heute?"-Grübelei. 😅
Bevor du auch nur einen Post planst, musst du diese Frage beantworten: Was willst du mit Social Media WIRKLICH erreichen?
Ich hab jahrelang gepostet ohne zu wissen, warum. Mein Ziel? „Sichtbarkeit.“ Super vage, oder? Keine Ahnung, ob ich es erreicht habe, weil ich nicht mal wusste, wie „Sichtbarkeit“ aussieht und wie ich den Erfolg sehen kann.
Heute ist mein Ziel konkret: 2 qualifizierte Kundenanfragen pro Monat über LinkedIn. Das ist messbar. Das kann ich tracken. Das weiß ich, ob ich es erreiche.
Vielleicht willst du Newsletter-Abonnenten gewinnen, oder Webinar-Teilnehmer, oder einfach 500 neue Follower in deiner Nische. Egal was – definier es klar. Sonst postest du ins Leere.
Als ich angefangen habe, dachte ich: „Ich kann jedem helfen.“ Stimmt vielleicht. Aber mein Marketing war dadurch total verwaschen.
Heute weiß ich: Je spezifischer deine Zielgruppe, desto besser dein Content. Ein Business-Coach, der sich auf Start-up-Gründer spezialisiert, schreibt komplett anders als einer für etablierte Unternehmer. Die Probleme sind unterschiedlich, die Sprache ist unterschiedlich, die Plattform ist unterschiedlich.
Mein Tipp: Definiere deine Zielgruppe so konkret, dass du weißt, wo sie online sind, was sie beschäftigt und wie sie sprechen. Dann wird Content-Creation plötzlich viel einfacher.
Früher war ich überall: LinkedIn, Instagram, Facebook, Twitter, Pinterest. Kennst du das Ergebnis? Überall mittelmäßig, nirgendwo richtig gut.
Heute konzentriere ich mich auf LinkedIn und gelegentlich Instagram. Warum? Weil meine Zielgruppe (Coaches und Unternehmer) hauptsächlich auf LinkedIn ist. Und weil ich lieber eine Plattform richtig gut bespiele als fünf halbherzig.
LinkedIn ist DIE Plattform für Coaches und Berater. Nicht weil alle das sagen, sondern weil ich es bei mir und meinen Kunden sehe. Die meisten Anfragen kommen über LinkedIn. Nicht Instagram. Nicht Facebook. LinkedIn. Und klar, es hängt auch davon ab, welche Inhalte du gerne erstellst und wo deine Zielgruppe sich bewegt. Selbst wenn du mehere Plattformen nutzen willst, wirst du als Solo-UnternehmerIn nur auf ein bis zwei eine Community aufbauen können.
Mein Tipp: Wähle maximal 2 Plattformen. Finde raus, wo deine Zielgruppe ist. Dann geh all-in auf diese Plattformen. Der Rest ist Zeitverschwendung.
Jede Plattform hat ihre eigenen Spielregeln:
Jeder will wissen: Wann ist die beste Zeit zum Posten? Die Wahrheit? Es kommt drauf an.
Ich poste auf LinkedIn meistens zwischen 9 bis 11 Uhr morgens oder abends zwischen 17 bis 19 Uhr. Warum? Weil meine Zielgruppe dann online ist. Führungskräfte checken LinkedIn morgens vor Meetings oder in der Mittagspause.
Aber ehrlich? Ich nutze ein Planungstool (Publer.io*) und plane meine Posts eine Woche im Voraus. Das Tool zeigt mir, wann meine Follower online sind. Ich muss nicht täglich um 7 Uhr morgens am Rechner sitzen.
Wichtiger als die perfekte Zeit: Konsistenz. Lieber jeden Dienstag um 14 Uhr als mal montags um 7, dann freitags um 19 Uhr. Deine Follower gewöhnen sich an deinen Rhythmus.
Ich hatte mal eine Phase, wo ich täglich gepostet habe. Ich dachte: Mehr Posts = mehr Reichweite. Falsch. Die Qualität litt massiv. Und meine Follower haben es gemerkt. Klar, je öfter du postest, desto mehr lernst du auch, was funktioniert.
Heute poste ich 3 x pro Woche. Nicht mehr, nicht weniger. Jeder Post ist durchdacht, hat einen klaren Mehrwert und ist in meiner Stimme geschrieben. Resultat? Besseres Engagement, mehr Saves, mehr Anfragen.
Die 80/20-Regel, die tatsächlich funktioniert: 80 % Mehrwert, 20 % Werbung. Ich teile Tipps, Frameworks, Geschichten. Nur jeder fünfte Post ist direkt werblich. Warum? Weil niemand Sales-Posts speichert. Aber Mehrwert-Posts? Die werden gespeichert und geteilt.
Ich hab inzwischen über 100 Posts analysiert. Hier sind die 3 Formate, die konstant gut funktionieren:
1. Step-by-Step-Anleitungen
„Die 5 Fragen, die ich JEDEM Klienten stelle“ war mein meistgesavter Post. Warum? Weil es konkret ist. Leute können es sofort umsetzen. Keine Theorie, nur Praxis.
2. Transformation Stories mit Framework
Nicht „Klientin hat gekündigt und ist glücklich“, sondern „Hier ist die 3-Schritte-Methode, die wir genutzt haben“. Story + Framework = Save-würdig.
3. Kontroverse Takes
„Work-Life-Balance ist Bullshit“ – einer der kontroversesten Post. Viele Kommentare, viele Diskussionen. Und viele neue Follower. Kontroverse schafft Engagement. Aber nur, wenn du es authentisch meinst.
Hier ein praktisches Beispiel: Ich nehme das Thema „Prokrastination überwinden“ und erstelle daraus:
Ein Thema, fünf Posts. Und ich könnte noch 5 weitere machen. Das ist Content-Recycling – aber richtig. Nicht copy-paste, sondern verschiedene Perspektiven auf das gleiche Thema.
Likes sind schön fürs Ego, aber sie bringen keine Kunden. Ich tracke mittlerweile nur noch 3 Dinge:
Saves – zeigen, dass Content wertvoll ist. Kommentare – zeigen echtes Engagement. DMs und Anfragen – zeigen, dass Content zu Business führt.
Alles andere? Nice to have, aber nicht entscheidend. Mein Ziel ist nicht 1000 Likes, sondern 2 qualifizierte Anfragen pro Monat. Und das erreiche ich mit Posts, die gesaved und kommentiert werden. 💡
Jede Plattform hat eigene Analytics-Tools, aber Social-Media-Management-Tools wie Buffer oder Hootsuite bieten dir umfassende Auswertungen über alle Kanäle hinweg.
Ich dachte, mehr ist mehr. War es nicht. Meine Follower waren genervt, meine Qualität litt. Heute: Weniger, aber besser.
Ich habe nur meine Posts rausgehauen und nie kommentiert, nie interagiert. Social Media ist keine Einbahnstraße. Heute verbringe ich genauso viel Zeit mit Kommentieren wie mit Posten.
Peinlich, aber wahr: Ich hab Posts mit Tippfehlern veröffentlicht. Wirkt unprofessionell. Heute lese ich jeden Post zweimal, bevor ich auf „Posten“ klicke. 😅
Schreib für deine Zielgruppe, nicht für dich. Du kennst deine Coaching-Kunden. Sprich ihre Sprache und behandle Themen, die sie wirklich interessieren.
So sieht meine Woche auf LinkedIn aus:
Ist das perfekt? Nein. Manchmal verschiebe ich Posts, manchmal kommentiere ich nicht. Aber es ist ein System, das funktioniert – ohne mich zu stressen.
Starte klein. Wähle EINE Plattform. Plane 3 Posts für die nächste Woche. Setz es um. Dann analysiere und optimiere.
Perfektion ist der Feind von „Done“. Ich hab jahrelang nicht angefangen, weil ich dachte, alles muss perfekt sein. War es nie. Ist es heute nicht. Aber ich poste konstant, baue Vertrauen auf und gewinne Kunden.
Die Erfolgsformel: Plan + Mehrwert-Content + Authentizität + Konsistenz = Kunden über Social Media
Du möchtest tiefere Einblicke, wie du aus einem Thema wochenlangen Content entwickelst? Lass uns gemeinsam eine Strategie erarbeiten, die zu dir und deinem Business passt – ohne dass du dich dabei verbiegen musst. 🎯
]]>Ehrlich? Die Vorstellung, eine Community zu starten, macht mir auch Bammel.
Was, wenn keiner mitmacht? Was, wenn es nur Stille gibt? Was, wenn ich Wochen investiere und am Ende sitze ich alleine in meiner digitalen „Gruppe“ und rede mit mir selbst?
Genau diese Gedanken haben mich bisher davon abgehalten. Aber ich habe genug von anderen gesehen, wie wertvoll eine Community sein kann. Und deshalb nehme ich dich jetzt mit auf meine Reise – nicht als Expertin mit fertiger Community, sondern als jemand, die gerade selbst dabei ist, eine aufzubauen.
Falls du also auch mit dem Gedanken spielst, dir eine Community aufzubauen, aber noch zögerst – perfekt. Dann lass uns gemeinsam herausfinden, wie das geht.
Nach mehr als 10 Jahren im digitalen Marketing habe ich eines gelernt: Die besten Kunden kommen nicht durch kalte Akquise oder perfekte Verkaufsseiten. Sie kommen durch Vertrauen.
Und Vertrauen entsteht, wenn Menschen dich kennenlernen – deine Art zu arbeiten, deine Werte, deine Herangehensweise.
Eine Community ist für mich der Weg, genau das zu ermöglichen. Ich will einen Raum schaffen, wo:
Aber - und das ist wichtig - ich habe noch keine fertige Community. Ich bin selbst noch in der Planungsphase. Und genau deshalb ist dieser Artikel auch anders als die meisten „Community-Guides“.
Bevor ich starte, habe ich mir natürlich andere Communities angeschaut. Und dabei ist mir aufgefallen:
Die meisten Communities sind eigentlich keine Communities.
Es sind Gruppen mit 500 stillen Mitgliedern. Der Admin postet, postet, postet – und niemand antwortet. Oder es wird nur dann lebendig, wenn jemand etwas verkaufen will.
Eine echte Community erkennst du daran:
Das ist es, was ich aufbauen will. Keine Marketingmaschine, sondern einen echten Austausch.
Menschen kaufen bei dir, weil sie dir als Mensch und deinem Fachwissen vertrauen. Hier kommt die Community ins Spiel:
Bevor ich mit dem Community-Aufbau loslege, muss ich ehrlich sein: Es gibt da ein rechtliches Thema, das ich nicht unter den Teppich kehren kann.
Das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) gilt jetzt auch für Online-Coaching und strukturierte Wissensvermittlung – und zwar nicht nur für Privatpersonen, sondern ausdrücklich auch für B2B-Bereiche.
Wann könnte deine Community betroffen sein?
Wahrscheinlich NICHT betroffen:
Möglicherweise BETROFFEN:
Nach dem BGH-Urteil liegt Fernunterricht vor, wenn alle drei Kriterien erfüllt sind:
Wenn deine Community als „Fernunterricht“ eingestuft wird, brauchst du theoretisch eine ZFU-Zulassung.
Und die ist:
Meine persönliche Konsequenz: Ich werde meine Community klar als Austausch- und Netzwerk-Raum positionieren – nicht als Lernplattform. Ich bin Facilitator, d.h. ich begleite Menschen, bin aber keine „Lehrerin“.
Ich bin noch mitten in der Planung, aber hier ist, wo ich gerade stehe:
Ich will einen Raum schaffen, wo Coaches und Berater sich über Content-Marketing, Content Workflows und LinkedIn austauschen können. Ohne Druck, ohne ständiges Verkaufen, ohne das Gefühl „nicht gut genug“ zu sein.
Nicht „alle Coaches“ – das wäre zu breit. Ich fokussiere mich auf:
Solo-selbstständige Coaches und Berater, die wissen, dass Content wichtig ist, aber sich von der ständigen Content-Produktion überfordert fühlen .
Menschen wie mich selbst vor ein paar Jahren – die wissen, WAS sie tun sollten, aber nicht, WIE sie es schaffen sollen.
Was bekommen Mitglieder garantiert?
Was ist dein Haupt-Community-Ziel?
Ich habe lange überlegt: Facebook, LinkedIn, Discord, eigene Plattform?
Meine Entscheidung (Stand jetzt): YouTube, LinkedIn und Instagram testen, eventuell im weiteren Verlauf auf die Plattform Skool setzen.
Warum?
Vielleicht wechsle ich später zu einer eigenen Plattform. Aber für den Start will ich es mir (und meinen Mitgliedern) so einfach wie möglich machen.
Lass uns ehrlich sein. Der Gedanke an eine Community macht mir nicht nur Bammel wegen der Arbeit. Es sind auch diese Stimmen im Kopf:
Ich kenne mich mit Content-Marketing aus – aber bin ich „gut genug“, um eine Community zu leiten?
Meine Strategie dagegen?
Ich erinnere mich an einen Song von Edith Piaf, der mich seit der Schulzeit begleitet: „Non, je ne regrette rien“ (Nein, ich bedauere nichts). Die meisten Ängste spielen sich nur im Kopf ab. Und selbst wenn die Community floppt - zumindest habe ich es versucht.
Hier ist mein grober Plan (der sich wahrscheinlich eh ändert):
Tag 1 bis 60: Foundation
Tag 61 bis 90:
Monat 4 bis 5: Routine entwickeln
Monat 6: Community-Gefühl
Wichtig: Das ist mein Plan. Er wird sich ändern. Und das ist okay.
Wenn du diesen Artikel liest und denkst „Ich will auch eine Community“ - dann lass uns ehrlich sein:
Es wird nicht über Nacht passieren. Du wirst Tage haben, wo niemand kommentiert. Du wirst dich fragen, ob es sich lohnt.
Aber wenn du eine Community aufbauen willst, die mehr ist als eine weitere stille Facebook-Gruppe, dann brauchst du:
Nicht jede Community funktioniert gleich. Je nach Zielgruppe und Ziel passt ein anderes Modell:
Für wen: Coaches, die Vertrauen aufbauen und neue Zielgruppen erreichen wollen
Wie: Jeder kann beitreten, Fokus auf wertvollen Content und Diskussionen
Beispiel: Eine offene LinkedIn-Community für „Führungskräfte, die authentisch führen wollen“
Für wen: Berater, die bestehende Kunden enger binden wollen
Wie: Nur für Kunden oder nach Bewerbung, sehr persönlicher Austausch
Beispiel: Eine geschlossene Gruppe nur für Teilnehmer deines Online-Kurses
Für wen: Coaches mit hochpreisigen Angeboten
Wie: Kostenpflichtige Community mit intensiver Betreuung
Beispiel: Monatliche Mastermind für 97€ mit wöchentlichen Calls
Für wen: Coaches, die ein sehr spezifisches Problem lösen
Wie: Fokus auf Hilfe zur Selbsthilfe, Mitglieder helfen sich gegenseitig
Beispiel: Community für „Selbstständige, die ihre erste Mitarbeiterin einstellen“
Der Unterschied zwischen einer toten Gruppe und einer lebendigen Community liegt oft am Content.
Content-Typen, die Diskussionen auslösen:
1. Die offene Frage
„Was war euer größter Aha-Moment beim Thema XY?“2. Das kontroverse Statement
„Ich glaube, dass 90% aller Business-Coaches ihre Kunden über den Tisch ziehen. Change my mind.“
Warum das funktioniert: Menschen wollen ihre Meinung äußern
3. Die Entscheidungshilfe
„Hilf mir bei der Entscheidung: Option A oder B?“
Warum das funktioniert: Menschen helfen gerne und fühlen sich wichtig
4. Der Einblick hinter die Kulissen
„Heute hatte ich ein Coaching-Gespräch, das mich zum Nachdenken gebracht hat...“
Warum das funktioniert: Verletzlichkeit schafft Verbindung
5. Die praktische Challenge
„Diese Woche: Probiert alle die 5-Minuten-Regel aus und berichtet hier“
Warum das funktioniert: Gemeinsame Aktionen schweißen zusammen
Erstelle Content, der deine Zielgruppe anzieht und am Ende beiläufig deine Community erwähnt.
Beispiel Blogartikel-Ende:
„Übrigens: Falls du dich mit anderen Coaches über solche Herausforderungen austauschen willst, schau gerne in unserer Community „Authentic Leadership Circle“ vorbei. Den Link findest du in der Bio.“
PS: Das wird mein Weg zu Beginn. :)
Deine aktuellen und ehemaligen Kunden sind die besten Community-Starter.
E-Mail an bisherige Kunden:
„Hi [Name], ich habe etwas Neues gestartet, das dich interessieren könnte. Eine kleine, feine Community für [Zielgruppe]. Würdest du vorbeischauen und mir sagen, was du davon hältst?“
Vernetze dich mit anderen Coaches, die eine ähnliche (aber nicht konkurrierende) Zielgruppe haben.
Cross-Promotion Beispiel:
Du machst Fitness-Coaching für Mütter, sie macht Business-Coaching für Mütter. Ihr stellt euch gegenseitig in euren Communities vor.
Nutze Offline- und Online-Events, um deine Community zu erwähnen.
Bei Vorträgen/Workshops:
„Falls ihr euch nach dem Workshop noch weiter austauschen wollt, kommt gerne in unsere Community. Der QR-Code ist auf dem Handout.“
Der Community-first Ansatz: Statt „Wie verkaufe ich meiner Community etwas?“ frage: „Was braucht meine Community, und wie kann ich das anbieten?“
Community-basierte Angebote entwickeln
Ich habe keine fertige Community. Ich habe keine Garantie, dass das klappt. Ich habe ehrlich gesagt ziemlich viel Respekt vor dem, was da kommt.
Aber ich weiß auch: Die besten Dinge in meinem Business sind passiert, als ich aus meiner Komfortzone raus bin.
Als ich das erste Mal auf LinkedIn gepostet habe. Als ich das erste Mal ein Webinar gegeben habe. Als ich das erste Mal „Nein“ zu einem Projekt gesagt habe, das nicht zu mir passt.
Eine Community aufzubauen ist der nächste Schritt.
Und vielleicht liest du das hier in einem Jahr und denkst: „Nicole, du hast dir Sorgen um nichts gemacht.“ Oder du denkst: „Okay, das ist anders gelaufen als geplant, aber gut, dass du es versucht hast.“
So oder so – ich nehme dich mit auf die Reise.
Falls du auch mit dem Gedanken spielst, eine Community aufzubauen: Schreib mir. Vielleicht können wir uns gegenseitig unterstützen. Denn genau darum geht es doch bei Communities, oder?
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